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am 2. Oktober 2008
Ich habe das Buch gerne gelesen und es bietet Inhalt exakt wie der Untertitel verspricht: "Eine Schule der Bildgestaltung im digitalen Zeitalter". Nicht weniger, aber eben auch nicht mehr! Alle wichtigen Grundlagen der Bildgestaltung werden übersichtlich und leicht verständlich dargestellt. Im letzten Kapitel wird, sehr knapp aber durchaus präzise, der grundlegende digitale Workflow bezogen auf die Schwarz-Weiß Fotografie anhand von Photoshop CS2 erklärt. Photoshop Elements reicht aber völlig aus um die Beispiele nachvollziehen zu können. Diejenigen Amatuere, die sich die Frage stellen: Was muss ich tun um mehr as nur 08/15 Bilder zu produzieren, bekommen mit diesem Buch einen guten und vor allem schnellen Überblick. Der Profi wird allerdings schon alles wissen. Alle Bilder sind erklärt (meist auch mit einer kleinen Geschichte zur Entstehung), lehrreich und korrespondieren immer mit dem gerade erklärten Thema. Mehr als die Hälfte der aufgenommenen Bilder stammen noch aus dem analogen Zeitalter.
Inhaltliche Themen (Klischebilder überwinden, Street Photography, Architekur) und Themen zur Bildgestaltung (Bildaufteilung, Bildwirkung) sind übersichtlich und kapitelweise aufbereitet und mit den jeweils passenden Bildern ausgestattet. Man lernt damit anhand der Bildbeispiele.
Kritikpunkte: Die Informationen zu den Bildern muss man sich immer aus dem Lesetext zusammensuchen und ein bisschen hat man auch den Eindruck, dass der Autor eben schnell auch noch ein Buch 'für das digitale Zeitalter' geschrieben hat (ergänzend zum Buch 'Workshop kreative Schwarz-Weiß Fotografie' aus dem Jahre 2001).
Wer einen schnellen und soliden Einstieg in die Bildgestaltung sucht bekommt hier ein sehr gutes Buch. Wer mehr Tiefgang will, sollte sich eher das Buch 'Der fotografische Blick' von Michael Freeman ansehen. Weil das Buch hauptsächlich die Bildgestaltung behandelt, ist es auch für Leute zu empfehlen für die Schwarz-Weiß Fotografie nur ein Nebenthema ist.
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am 17. Januar 2011
Schwarz-Weiß-Fotos und ihre Gestaltung/Wirkung stehen im Mittelpunkt. Die gewählten Beispiele und Erläuterungen waren für mich kaufentscheidend.
Auf rund 190 von 260 Seiten geht es "'Inhaltliche Aspekte guter Fotografie"' und '"Kompositionslehre"', strukturiert in 27 gut gestaltete Kapitel.

Der Autor, studierter Kunstpädagoge mit Schwerpunkt Fotografie, versteht es in diesem Teil des Buches mit klarer und prägnanter Sprache Themen auf den Punkt zu bringen. Technisches begrenzt sich hier idR. auf die KB-äquivalente Brennweite und Aufnahmeart (digital/analog). Es unterscheidet sich damit wohltuend von vielen anderen Fotobüchern.
Zusätzlich werden bekannte Fotografen und ihre bildnerischen Leistungen erwähnt. Fotos sind wahrscheinlich aus Gründen des Copyrights nicht abgebildet, aber weiterführende Links fehlen leider auch.

Die technischen Kapitel umfassen knapp 80 Seiten, von denen die ersten sieben sich anschaulich und unterhaltsam mit der Auswahl einer Digitalkamera sowie den Vorteilen des RAW-Formats für die Schwarz-Weiß-Fotografie befassen.

Danach wird es in mehrfacher Hinsicht sehr seltsam - sprachlich, inhaltlich und gestalterisch.
Es finden sich pro Seite bis zu vier, teilweise weniger als Streichholzschachtel große Abbildungen, die Unterschiede zeigen sollen. Es aber in diesem Format kaum noch können und lediglich mit einer Nummer versehen sind, was Zuordnung und Nutzen zusätzlich erschwert. Die Sprache wird plötzlich eine andere, ziemlich langatmig, oft redundant und teilweise dogmatisch. Zwischendrin finden sich ausgiebig Handlungsanweisungen: klicken-Sie-hier, stellen-Sie-dort-xy-ein.

Das Geheimnis dieses seltsamen Wandels findet sich explizit im vierten Teil des Buches '"Die digitale Dunkelkammer"'. Hier geht es in gleicher Manier weiter. Photoshop CS2 ist noch primär das Werkzeug der Wahl (was nicht dramatisch ist), aber Dialogboxen werden oft zusätzlich sind in Fotos einkopiert und lassen allenfalls mit einer Lupe ihren Inhalt erkennen.
Ebenso plötzlich wie unerwartet taucht eine sehr detaillierte, insgesamt einseitige Abhandlung zum Thema 'Abspeichern' auf - und irgendwann finden sich auch die verräterischen Stellen.
Bei diesem Teil des Buches handelt es sich offenbar um eine Serie, die über mehrere Hefte verteilt war und hier nochmals verwurstet wurde.

Trotz der Kritik hat auch dieser Teil des Buches hohen pragmatischen Nutzen, da viele der aufgezeigten Wege, Vergleiche und Basiseinstellungen einen guten Ausgangspunkt für eigenen Experimente bieten.
Dennoch finde ich die schlecht getarnte Wiederverwertung offensichtlich ziemlich alter Inhalte für ein Buch dieser Kategorie und Preislage sehr unangemessen und ärgerlich. Zumal beim 'Blick ins Buch', als auch bei den vom Verlag angebotenen Leseproben, nur die Sahnestücke präsentiert werden.

FAZIT
Wer in Sachen Schwarz-Weiß-Fotografie weiterkommen will und um die o. a. Schwachstellen dieses Buchs weiß, wird viele wertvolle gestalterische Hinweise aus der Praxis eines erfahrenen Fotografen finden.
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am 8. November 2012
Diese Buch konzentriert sich im wewsentlichen auf die Gestaltung von Schwarz Weiss Bildern, was aus meiner Sicht in in der heutigen Zeit schon fast eine Ausnahme darstellt.

Bevor ich dieses Buch erworben habe, war ich auf der Suche nach einem Buch, Fotomagazin alternativ Schwarz Weiss Zeitschrift welche sich zu 90-95% auf die Bildgestaltung, Kreativität und Techniken zur Bildumsetzung konzentriert - dies scheint es nicht mehr wirklich oft zu geben - oder ich habe es noch nicht gefunden!?
Wenn es denn einmal dem Inhalt eines der zahllosen Ratgeber gelingt sich auf Bildideen und Bildgestaltung zu konzentrieren, sind sie meist obflächlich und lassen die notwendige Grundlagen vermissen!

Eine Menge an Literatur (für mich gefühlt 99%) konzentriert sich auf technische Neuerungen, Kameramodelle, Objektive, Stative, Taschen und Fotozubehör!?

Dieses Buch bietet für mich im Umfeld des Technik-Dschungels eine echte Erfrischung in Richtung Fotografieren! Für alle die das Grundhandwerkzeug vertiefen wollen um gute Bilder zu machen - und dies in Schwarz Weiss - meine Empfehlung!
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am 8. März 2011
Das buch ist sehr gut und in einigen Details besser (Bildbeispiele und Gliederung) als manch ein Klassiker (Mante). Vor allem das intensive Arbeiten mit dem inhaltlichen Kontrast der Bilder lohnt den Kauf.

Abzug gibt es wegen des stolzen Preises und wegen der etwas verwirrenden Ausführungen zum Thema Grau-Verlauffilter in der Digitaltechnik. Mit Ebenenmasken und Bildserien kann man auch in Elements oder Gimp ohne Verlaufsfilter arbeiten. Stattdessen hätte man lieber ND-Filter thematisieren sollen, aber jeder Fotograf hat eben seine Vorlieben.
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am 4. April 2009
Die Kunst der Schwarzweißfotografie. Eine Schule der Bildgestaltung im digitalen Zeitalter

Aus meiner ganz persönlichen Sicht ist dieses Buch unter den vielen zum Thema Fotografie aktuell verlegten Titeln sehr zu empfehlen, wenn mach sich weniger um technische Details und Fachbegriffe aus dem Sprachschatz der digitalen Fotografie kümmern und viel lieber darüber informieren möchte, was die wesentlichen Gestaltungsmöglichkeiten der Fotografie sind, wie sie von wichtigen Fotografen der Vergangenheit und Gegenwart eingesetzt wurden und werden und was man für sich selbst daraus ableiten kann. So sind die vielen im Text enthaltenen Verweise auf Fotografen, die einen bestimmten Stil oder eine bestimmte Herangehensweise geprägt haben, sehr sorgfältig und mit großer Kenntnis ausgewählt. Sie widerspiegeln eine ausgeprägt eigene Sicht auf die Geschichte der Fotografie. Für mich waren diese Hinweise wichtig und haben mich angeregt, die Originalquellen anzusehen und nachzuvollziehen, was Torsten Andreas Hoffmann dazu geschrieben hat. Neben diesen fotogeschichtlichen Verweisen des Autors hat mich die logische und für meine Bedürfnisse sehr sinnfällige Gliederung des Buches von Beginn an begeistert. In den Abschnitten zur Bildgestaltung habe ich viele Einsichten gewonnen, die mir in anderen Büchern zu diesem Thema (z.B. Mante: "das Foto" oder Zimmert "Bildkomposition und Bildwirkung in der Fotografie") zwar auch hätten kommen können, mir aber eben erst bei diesem Titel mit einfacher Leichtigkeit zugeflossen sind. Einen ganz wesentlichen Beitrag zu dieser guten Vermittlung und Zugänglichkeit des Stoffs steuern die zu jedem Abschnitt eingefügten praktsichen Bildbeispiele bei, die so gewählt sind, dass es auch dem ungeübten Betrachter möglich ist, die besprochenen Sachverhalte der Bildkomposition und Bildwirkung nachzuvollziehen. Nicht unerwähnt bleiben sollen auch die vielen Beispiele zur Umwandlung von digitalen Dateien im RAW- oder TIFF-Format aus dem RGB-Farbraum in Graustufen und die mit Photoshop möglichen und sinvollen Nachberabeitungen zur Verbesserung der Bildwirkung. Auch die angeführten Techniken zur Kontrastreduzierung schon bei der Aufnahme durch Verwendung entsprechender Filter für die analoge oder digitale Kamera sind eine nützliche und sinnvolle Ergänzung der Maßnahmen im Rahmen der elektronischen Bildbearbeitung. Schön finde ich an den Bildbeispielen des Autors, dass er den analog aufgenommenen Fotos eine ihnen angemessene Position in der heute vom Fortschritt der digitalen Fotografie geprägten Zeit einräumt, indem er diese zeigt als das was sie sind: Fotos mit einem bestimmten Bildinhalt und einer dazu gehörenden Bildaussage. Ich freue mich, dass ich dieses Buch erworben habe und kann es ohne Einschränkungen weiterempfehlen.
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am 16. Dezember 2012
Herr Hoffmann hat hier ein Werk auf hohem Niveau geschrieben, das sich sowohl mit Technik als auch Komposition auseinandersetzt. Mir gefällt sein flüssiger Schreibstil, der jedoch niemals abgehoben wirkt. Meines Ermessens ein Standardwerk. Nicht billig, aber eine hervorragende Lektüre.
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am 15. April 2014
Sehr interessantes und lehrreiches Fotobuch betreffend digitale SW-Fototgrafie
Viele gute Fotos, detailliert besprochen.
Hat mich fasziniert zu lesen. Kann ich empfehlen
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am 10. August 2015
Großartiges Buch mit vielen guten Bildern und toller Beschreibung.
Besonders gefällt mir die klare Gliederung des Buches. An den Beispielsbildern kann der Leser klar die Gedanken des Autors nachvollziehen und für seinen eigenen Fortschritt nutzen.
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am 17. September 2008
Ich kann dem positiven Kommentar von "matthiasJ" nur zustimmen - Ein tolles Buch, was den Schwerpunkt nicht auf das übliche und mittlerweile langweilige "Was ist ein TIFF/JPEG/Photoshop" legt sondern auf die Gestaltung. Viele Tipps für Bildaufbau, Belichtung und Weiterverarbeitung, die auch für die Farbfotografie gelten, machen das Buch lesenswert.
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am 8. Dezember 2008
Technikbücher gibt es ja tatsächlich reichlich und wie man aus einem schlechten Bild per EBV noch ein halbwegs vernünftiges hinbekommt, wissen mittlerweile sogar Amateure für die noch bis heute das Zusammenspiel von Zeit und Blende unbekannt ist.

Wer auf der Suche nach Postkartenmotiven ist und im Mainstream ganz vorn mitschwimmen möchte, der wird von diesem Buch enttäuscht sein. Er/Sie wird hier keine Informationen bekommen, wie und zu welcher Tageszeit der Kölner Dom am besten postkartenmäßig fotografiert werden kann, bzw. GPS Daten erhalten für die Top-Objekt in Europa oder weltweit.

Dieses Buch setzt sich mehr mit Sehen, Erkennen und Gestalten auseinander - speziell für die SW-Fotografie. Es ist auch kein Bilderbuch mit Begleittext, sondern eher eine bebildertes Lesebuch das ausführlich Stellung zu den Bildern eines jeweiligen Kapitels bezieht.

Wer fotografisch auf der Stelle steht oder es leid ist den Eifeltürmen dieser Welt nachzujagen, getreu dem Motto, "Es ist schon alles fotografiert worden, aber noch nicht von jedem", der könnte mit diesem Buch richtig liegen. Es hilft den Blick auf das Wesentliche zu richten und somit vielleicht auch dazu, Bilder zu schaffen, die mehr als nur "schön" sind.

Mir persönlich gefällt das Buch gut und ich empfehle es weiter - vorausgesetzt Du suchst kein Buch über die Erstellung von Makroschmetterlingen oder sonstigem süßen Kitsch.

In diesem Sinne wünsche ich allen viel Spass und gutes Licht.
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