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am 22. Oktober 2010
o.k., meine Erwartungshaltung war hoch, als ich das Buch in Händen hielt und mir die dazu gelesenen Rezensionen ins Gedächtnis rief. In dieser Haltung schlug ich das wertig erstellte Buch des dpunkt-Verlags in der Hoffnung auf, viele nützliche Hinweise zu finden, die mich in meiner fotografischen Praxis weiterbringen. So wie der Autor erstelle ich meine Bilder von der Idee bis zum fertigen Ausdruck vollständig in eigener Regie und mit eigenen Mitteln. Wie beim Autor erfolgt auch bei mir die Ausgabe der Bilder auf Fineart-Medien mit dafür geeigneten Druckern. Es gibt also eine große Zahl übereinstimmender Vorgeheinsweisen und Techniken, denen sich Autor und Leser in gleicher Weise zuwenden. Für mich ist es beim Lesen allerdings so gewesen, dass ich entweder die Überlegungen des Autors bereits selbst angestellt hatte und zu einer entsprechenden Lösung oder Umsetzung gekommen bin oder mich die Erläuterungen insbesondere in der gewählten Form nicht interessieren, weil sie rein technischer Natur bezüglich der Bedienung von Bildbearbeitungssoftware sind. Ob ich nun Apfel und Shift oder irgendetwas anderes auf der Tastatur meines Computers drücken muss, ist mir bei meinem beabsichtigten Blick über die Schulter (m)eines "Meisters" wirklich unwichtig. Ich fand es an anderer Stelle besser und kompetenter. In der Reihe Fotografie & Bildbearbeitung des Verlages dpunkt z.B. gibt es dazu sehr empfehlenswerte Bücher, von den ich an dieser Stelle nur die digitale Dunkelkammer" und Fineart Printing" (beide von Gulbins & Steinmüller) anführen will.

Was also bleibt übrig vom Blick über die Schulter von George Barr? Einige sehr gelungene Schwarz-Weiß-Fotos aus dem Bereich Architektur, die wirklich sehenswert sind und ein paar gedankliche Ansätze über das Fotografieren als Ausdruck persönlicher Sichtweisen auf alle möglichen Dinge, die man mit der Kamera und einem Film oder Chip einfangen und durch gezielte Bearbeitung den persönlichen Vorstellungen anpassen kann. Ganz konkret möchte ich mich dazu auf die Formulierungen zur Auseinandersetzung mit Kunstobjekten und Architektur beziehen, denen es bezüglich der Kunstobjekte aber leider an ansprechenden Bildbeispielen ermangelt.

Der anfangs gemachten Formulierung des Autors, dass eigentlich nur die Hobbyfotografen genügend Zeit, Verständnis, Einfühlungsvermögen und Qualitätssinn für erfolgreiches Erarbeiten ansprechender Bilder haben, möchte ich mich ja gern anschließen. Die Praxis zeigt allerdings, dass die Profis dazu ebenfalls und in beeindruckender Weise fähig sind. Die Beispiele sind unzählig. Umso mehr verwundert mich der immer wieder auftauchende Hinweis, auf Bilder, die mit gutem Erfolg verkauft wurden. Ich gönne dem Autor jeden Dollar, den er damit verdient. Mich stört die Zwiespältigkeit der geschilderten Betrachtung.

Wenn jemand nicht weiß, was er fotografieren soll, keine Vorstellung hat, wie man technisch und gestalterisch eine Aufnahme erstellen oder ein Bild, mit dem man nicht zufrieden ist, mittels Bildbearbeitung verbessern könnte, der wird mit diesem Buch und dem Blick über die Schulter des Meisters" vielleicht etwas anfangen können.
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