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am 11. März 2003
Quicktime ist einerseits eine hochkomplexe Technologie mit immer wieder neuen Features und Möglichkeiten, andererseits aber auch wieder in vielen Bereichen äußerst einfach zu bedienen und bereits nach kurzer Einarbeitungszeit für Einsteiger effizient anwendbar. Für wen sollte man also ein derartiges Buch schreiben? Die Autoren sind hier konsequent. Das Buch ermöglicht dem Einsteiger, Quicktime ohne besondere Vorkenntnisse zu verstehen und sich sehr rasch einzuarbeiten. Die Lernkurve ist dabei allerdings steil und auch dem Fortgeschrittenen bietet so das Buch eine Fundgrube von Möglichkeiten, ohne hierbei wirklich alles, was machbar ist, anzubieten. Wer braucht schon 10 verschiedene Möglichkeiten, Postermovies zu erstellen oder Filme nicht speicherbar zu machen, wenn einige wenige wirklich genügen.
Der didaktische Aufbau ist logisch und klar. Nach einer kurzen Einleitung, stehen die Möglichkeiten insbesondere anhand des Quicktime-PlayersPro (den man umbedingt braucht, um mit dem Buch arbeiten zu können) ganz im Vordergrund. Die Informationen sind zwar umfassend, aber die Autoren erliegen erfreulicherweise nicht der Versuchung, wirklich alle Facetten und theoretischen Möglichkeiten aufzulisten, was das Buch unübersichtlich gemacht hätte. Im Kapitel Kompression steigen die Autoren allerdings ziemlich weit in die Tiefen der Theorie; anderseits sind gute Kenntnisse zu Komprimierungsmethoden das A & O zur Erstellung guter Quicktime-Filme. Im Kapitel Internet und Streaming findet man wirklich alles, was man wissen muss, jedoch erfreulicherweise nicht mehr; das Kapitel Streaming ist jedoch sehr 'informationsdicht'. Da sicherlich nicht alle potenziellen Leser über die Möglichkeit verfügen, einen Streaming-Server einzurichten, ist diese 'Info-Komprimierung' aber durchausangebracht.
Zu Quicktime-Interaktiv könnte man ein extra Buch schreiben. Da Interaktivität in Quicktime eine der großen Stärken der Technologie ist, andererseits hierzu überwiegend spezielle Programme notwendig sind, gehen auch hier die Autoren richtig vor: was mit dem Quicktime-Player machbar ist, wird an Hand von Beispiele nachvollziehbar beschrieben; verfügbare Programme zur Erstellung komplexerer Interaktivität werden eher kurz vorgestellt, quasi v.a. um einen Eindruck zu vermitteln, was die Programme können oder nicht. LiveStagePro wird hierbei recht umfassend vorgestellt, was sicherlich denjenigen hilft, die z.B. mit einer Demoversion des Programmes mal experimentieren wollen. Hier hätte man vielleicht auf die noch zahlreichen Bugs gerade der neuen Version von LSP hinweisen können, obwohl das Programm sicherlich dennoch eines der Top-Autorentools für Quicktime ist bzw. nach Debugging werden könnte. Vielleicht auch, weil diese Programme teuer und immer noch fehlerbehaftet sind, gehen die Autoren auch auf alternative Techniken zur Erstellung interaktiver Projekte wie xml- und SMIL-Zusammenarbeit mit Quicktime. Für einfache Projekte genügen hier die Erklärungen, ansonsten kann dies nur anregen, bei XML/SMIL mit anderen Anleitungen weiterzukommen. Die Behandlung von XML und SMIL zeigt aber immerhin auf, in welche Richtung die Quicktime-Reise zukünftig gehen könnte.
Ähnliches wie für Interaktiv-Kapitel gilt für das Kapitel Virtual Reality. Auch hier benötigt man Spezialsoftware zur Erstellung, wobei die Autoren auch auf die kostenlosen Tools eingehen. Sehr umfassend wird beschrieben, wie man zu korrekten Aufnahmen kommt, welche Stative man benutzen kann usw. Für meinen persönlichen Geschmack ist dieser Teil etwas überladen, aber dies mögen andere ganz anders sehen. Besonders erfreulich ist aber auch hier, dass neben dem Einstieg in diese Teiltechnologie von QT auch wieder komplexere Anwendungen erklärt werden (das 'Bananen-Schälen'-Beispiel oder die View-States).
Insgesamt ist also dieses Buch ein absolutes Highlight für alle die Ihre Digitalvideokamera-Filme oder auch Diashows in professioneller Form, aber mit dennoch einfachen Mitteln auf CD oder DVD verteilen oder ins Netz stellen wollen und auch vor interaktiven Projekten nicht halt machen wollen. Einsteiger und Fortgeschrittene werden gleichermaßen von diesem sehr empfehlenswerten, mit zahlreichen Screenshots bebilderten Buch profitieren. Für die absoluten Quicktime-Profis, die noch hinter die allerletzten Geheimnisse von Quicktime steigen wollen, gibt es Diskussionforen und die Quicktime-Community im Web; für diese ist das Buch aber auch nicht gedacht.
Glückwunsch an den Verlag und die Autoren!
R. Leinfelder, Hochschullehrer für Geologie/Paläontologie und u.a. Produzent für online-Lehrinhalte
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