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am 26. August 2007
Die letzte Amtshandlung des US-Präsidenten ist die Begnadigung des berüchtigten Wirtschaftskriminellen Joel Backman. Backman taucht mit Hilfe des CIA im schönen Italien unter, während die übelsten Geheimdienste hinter ihm her sind und er ebenso dem CIA in keinster Weise trauen kann...
Der Roman fängt behäbig an. Als Joel Backman in Italien untertaucht, wird über unzählige Seiten beschrieben, wie er fleißig italienisch lernt, die gastronomische Welt Italiens erforscht und die Straßenkarte Bolognas verinnerlicht. Nett zu lesen, aber Spannung kommt hierbei nicht auf. Zudem irritiert Grisham mit seinem Schreibstil. Während andere Autoren Orts- oder Zeitwechsel mit Kapitel abgrenzen, vollbringt es Grisham von einer Zeile in die andere den Ort und die handelnden Personen zu wechseln, außerdem noch einmal sechs Jahre zurückzuspringen.
Nach circa zwei Drittel des Buches wird es dann spannend. Tatsache. Geübt läßt John Grisham den Leser Backman auf seiner Flucht mitfiebern. Bis kurz vor dem Ende war ich geneigt ihm knapp 4 Sterne geben zu wollen, aber dann dieses Ende... Hatte Grisham keine Lust mehr oder hatte er ein paar Bösewichter schlicht vergessen? Oder gibt es noch einen zweiten Teil? Mmh, schade. Daher nur drei Sterne.
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am 14. Oktober 2016
Zunächst einmal muss ich gestehen, dass ich echter John Grisham Fan bin und eigentlich gedacht hatte, dass ich beim Kauf dieses Hörbuchs eigentlich nichts falsch machen kann. Nun ja - falsch gedacht.
Über den Inhalt haben andere Rezensenten genug geschrieben, das brauche ich nicht zu wiederholen.
Was mich so fürchterlich an der Geschichte nervt, sind die ewigen extrem langatmigen Details wie zum Beispiel die detaillierte Beschreibung des Erlernens der italienischen Sprache die der Hauptdarsteller in seinem Exil erlernt. Das geht über Stunden hinweg, in denen sonst kaum etwas passiert. Genau in dem Moment, an dem man als Zuhörer annimmt, dass jetzt endlich Spannung aufkommt (das ist nach ca. 80% der letzten CD), ist die Geschichte zu Ende! Ich habe versucht in dem CD-Pack eine 7. CD zu finden, da ich einfach nicht fassen konnte, dass die Geschichte zu Ende sein soll. Ich will nicht zu viel verraten, dass mir dann als Spoiler ausgelegt werden würde, obwohl mir wirklich nicht klar ist was es da zu "verderben" geben soll. Irgendwie kommt es mir so vor, als hätte der Autor seine Geschichte zu Schluss abgewürgt, weil er entweder keine Lust mehr hatte oder ein vertraglich bedingter Abgabeschluss einzuhalten war. Jedenfalls ist das kein Ende sondern bestenfalls das Vorwort zum Beginn eines spannenden Romans. Und das nach 6 voll gefüllten CDs.
Nachem ich mich über 6 Stunden lang durch den Roman durchgequält habe fühle ich mich von diesem Ende regelrecht "verarscht". Bitte entschuldigt die Wortwahl, aber mir fällt wirkich nichts besseres dazu ein. Da ich, wie oben bereits erwähnt, ein echer Grisham-Fan bin, habe ich lange überlegt, ob mir nicht doch etwas gefallen hat, was wenigsten einen zweiten Stern verdient hätte. Mir ist nichts eingefallen!

Nachtrag: Ich habe dieses Hörbuch letzte Woche für 2.99€ beim Discounter gesehen. Wundert micht nicht, dass es es dort verscheuert wird.
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am 31. Juli 2005
Natürlich kann Grisham toll schreiben. Ich denke auch ein Buch über Orchideenzucht wäre gut zu lesen, wenn es von ihm verfasst wäre.
Ausserdem ist Grisham so verdammt vorhersehbar , irgendwie immer dieselben Muster. Ich glaube Grisham hat ein mehrere Ghostwriter die in seinem Sinne Kapitel schreiben od. zumindest recherchieren und fügt dann selbst nur noch alles zusammen.
Diesmal geht es um einen korrupten Lobbyisten , der sich eher ungewollt mit allen Geheimdiensten dieser Erde anlegt. Der Präsident begnadigt ihn - sozusagen als letzte Amtshandlung - und weil er eben auf der Abschusslisten von Mossad und Co steht , schickt ihn die CIA zum Untertauchen nach Norditalien , wo er sich eine neue Identität zulegen soll.
Über die Hälfte des Buches handelt von seinen italienischen Anpassungsversuchen. Er lernt italienisch sprechen, italienisch essen, sich italienisch zu kleiden usw... das wird recht nett , wenn auch ( für Europäer) etwas naiv beschrieben.
Und dann kommt das Übliche : Gefahr- Bedrohung- Verfolgung - etwas Lovestory usw....
Liest sich leicht und flüssig. Aber Grisham hat ehrlich schon bessere Bücher geschrieben.
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am 11. September 2014
Ein Witz. Da brauchte wohl dringend jemand Geld oder was auch immer für Gründe, aber eine Idee und Lust ein gutes Buch zu schreiben, kann man dem Autor nicht vorwerfen. Trotz aller Quälerei habe ich bei Seite 214aufgegeben und das Buch entsorgt.
Bis dahin wurde praktisch nur beschrieben und erklärt, wie jemand in relativ kurzer Zeit Italienisch lernen kann und das Grisham Italien besucht hat, wobei ihm einige Orte gefallen haben.
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am 31. Mai 2005
Bis jetzt haben wir John Grisham meistens mit einem Thriller aus dem Gericht oder über eine Machenschaft in Kanzleien erlebt. Und vor allem handelten alle Storys in Amerika. In diesem Buch hat er es nach Europa geschafft und zwar nach Italien.
Mit ziemlicher Spannung fängt die Geschichte an. Joel Backman ein sehr erfolgreicher Anwalt und Lobbyist wurde nach einem Riesenskandal vor sehr Jahren zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt. Präsident Morgans letzte Amtshandlung ist es, an seinem letzten Arbeitstag verschiede Begnadigungen zu unterschreiben, unter anderem auch das von Backman.
Mit möglichst wenig Aufsehen wird Backman vom CIA ausser Landes geschafft und zwar nach Italien. In Bologna findet er vorübergehend eine neue Heimat und Identität. Die ihm zur Seite gestellten Helfer legen grossen Wert darauf, dass Backman rasch italienisch lernt und sich auch italienisch anzieht und verhält. Natürlich fragt sich Backman was das alles soll und er fühlt sich weiterhin als Gefangener. Auch fürchtet er immer mehr um sein Leben, da einiges sehr dubios ist. Auf all seine Fragen bekommt er natürlich keine Antwort. Da einzige was er bemerkt ist, immer mehr Leute beobachten und verfolgen ihn. Wollen die ihn umbringen?
Das Buch liest sich wie üblich flüssig. Nur die Zeit in Italien, da schweift Grisham ziemlich stark von seiner Story ab. Ueber mehrere Seiten liest man über die verschiedenen Sehenswürdigkeiten in Bologna und teilweise anderen Orten. Im weitern liefert er einen Italienischkurs dazu und was sichererlich wichtig ist, das italienische Essen. Dieser Teil hat in meinem Augen zu wenig mit der eigentlichen Handlung zu tun. Er im letzten Drittel des Buches nimmt Grisham wieder seine eigentliche Story auf. Leider fällt der Schluss nicht so spektakulär aus, wie ich es gehofft habe. Ich gebe trotzdem 4 Sterne, da ich die Geschichte gesamthaft gesehen als einen guten Unterhaltungs-Krimi mit gewissen Höhenpunkten sehe.
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am 26. März 2008
Ein erfrischend anderer GRISHAM als man ihn landläufig kennt; gewöhnungsbedürftig - was die bisherigen ambivalenten Rezensionen erklärt - aber es Wert, sich damit auseinanderzusetzen! Mir hat dieses Buch jedenfalls viel Spaß gemacht.

DIE STORY:

BACKMAN war Lobbyist in Washington. Er hat auch den Steigbügel für Präsident ARTHUR MORGAN gehalten. Wegen seiner besonderen Beziehungen sollte er eine Software "vermarkten", die die Kontrolle über bislang geheime Satteliten eines bislang nicht bekannten Ursprunglandes ermöglicht hätte. Der Deal platzte. Ein von BACKMAN "eingesetzter" Senator wurde ermordet. BACKMAN flüchtete sich in die "Obhut" des Staates und wurde zu einer jahrelangen Gefängnisstrafe verurteilt. Die Tage der Präsidentschaft MORGANs sind gezählt. Traditionell stehen Begnadigungen an. BACKMAN kommt in den Genuß. Vom Gefängnis weg wird er in ein Flugzeug nach Italien (Bologna) verfrachtet. Dort hat er einen ständigen Kontaktmann (LUIGI) und bekommt einen Italienischlehrer, mit dem intensiv die fremde Sprache gelernt wird. Langsam schwant BACKMAN, dass er von dem Regen in die Traufe geraten ist und die Tage im Gefängnis - trotz Einzelhaft - wesentlich entspannter und vor allem sicherer gewesen sind....

FAZIT:

Entgegen der Erwartungshaltung, die man angesichts vorangegangener Rezensionen aufgebaut haben kann, ist DIE BEGNADIGUNG kein langweiliges Buch oder sogar lediglich Reiseführer mit Italienischkurs. Allerdings muß ich zugeben, dass gerade die Location (Bologna) und deren Beschreibung auf mich schon einen besonderen Reiz ausgeübt hat (also im positiven Sinne!). Mir hat insbesondere gefallen, dass es sich eben gerade nicht um einen klassischen GRISHAM im Sinne eines Anwalts- oder Gerichtsthrillers gehandelt hat. Die Story ist - trotz der negativen Kritiken - spannend, auch wenn es tatsächlich kein "Pageturner" ist. Das muß es meines Erachtens aber auch nicht sein. GRISHAM verwendet demgegenüber genügend Raum, um die Geschichte - und vor allem auch die durchgängig glaubhaften und gut nachvollziehbaren Charaktere - zu entwickeln. Gerade dies macht doch den "Wert" einer guten Geschichte erst aus. Insofern hebt sich DIE BEGNADIGUNG auch durchgängig positiv von den actiongeladenen kurzlebigen Eintagsfliegen ab, die heute von den Verlagen aus Profitgier gerne auf den Markt geworfen und unter die Leute gebracht werden. Man sollte sich also von den teilweise negativen Rezensionen nicht davon abhalten lassen, sich sein eigenes Urteil zu bilden.

Viel Spaß dabei!
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am 10. Dezember 2006
Amerikanischer Präsident begnadigt einen Lobbyisten.

Doch dies ist eine perfide Falle der CIA. Das Katz- und Mausspiel der verschiedenen Geheimdienste aus allen Herren Ländern kann beginnen.

Der Begnadigte Joel Backman wird in Italien versteckt.Er lernt auf unendlich, langen Seiten des Romans (ich schätze ca. 50% Inhalts) die Sprache, Land und Leute kennen. Das hört sich genauso spannend an wie es ist...GÄHN!!!!

Ich glaube das John Grisham einige Zeit in Italien verbracht hat und wollte seine Eindrücke in einen Roman verarbeiten.

Und als die Geschichte spannend wird , bricht Grisham diesen Sprachkurs abrupt ab...

Droht uns eine Fortsetzung?!?Hoffentlich nicht.....

Fazit:

Einem Teebeutel beim ziehen zu beobachten ist genauso prickelnd wie dieses Machwerk...
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am 25. Juni 2005
Der Lobbyist Joel Backman wird zu 20 Jahren Haft verurteilt weil er durch den Verkauf einer geheimen militärischen Software ein reicher Mann werden will!
Nachdem ausländische Geheimdienste auf den Plan treten und Backmans Partner auf mysteriöse Weise ums Leben kommt, lässt er sich zu 20 Jahren Haft verurteilen und ist zunächst - so meint er - sicher.
Nach 6 Jahren Haft wird er durch den scheidenen Präsidenten der USA begnadigt und durch die CIA mit neuer Identität außer Landes geschafft.
Für Backman beginnt nach seiner Begnadigung ein neues Leben - für den Leser beginnt die große Langeweile!
Ich habe alle Grishams gelesen und ich würde mich als treuen Fan dieses bisher großartigen Autors bezeichnen. Nachdem Grisham in der letzen Zeit etwas experimentierfreudiger hinsichtlich Ort, Zeit und Themen seiner Romane und Erzählungen geworden ist (Das Testament, Die Liste, Das Fest - alle großartig!!!) entführt er den Leser nun zusammen mit Backman nach Italien, wo er fast 300 Seiten lang beiwohnen darf, wie dieser italienisch lernt, das gute italienische Essen und die Sehenswürdigkeiten Bolognas genießt.
Hier und da ein Rückblick auf Backmans Karriere als Lobbyist und schier endlose Beschreibungen der politischen Zusammenhänge im durch die Nachrichtendienste beherrschten Amerika, sonst nichts!
Die letzen 180 Seiten fangen erst langsam, dann immer schneller an, den Leser (endlich) in seinen Bann zu ziehen.
Doch an wirklichen Überraschungen und Wendungen, wie man sie aus früheren Grishams kennt fehlt es trotzdem.
Das Ganze gipfelt in einem wirklich unspektrakulären Finale, welches viele Fragen offen lässt.
Trotz der guten Idee, eine eher langatmige und langweilige Story ohne wirkliche Highlights! Zutiefst enttäuschend.
Herr Grisham, bitte um Gnade. Beim nächsten Mal bitte wieder einen echten Thriller!
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am 27. August 2006
Ein weiteres Mal hat John Grisham einen Roman geschrieben, der keinen Justiz, sondern einen Polititkthriller darstellt. Wobei bei Grisham keine actiongeladene Handlung die Spannung ausmacht; vielmehr ist es der gekonnte Spannungsaufbau, der den Leser zu fesseln vermag.

Zum Inhalt: Der Lobbyist Joel Backman, der noch 14 Jahre Haft zu verbüßen hat, wird vom scheidenden Präsidenten als eine der letzten Amtshandlungen auf Druck der CIA begnadigt. Der Plan des amerikanischen Geheimdienstes: Backman, der einst eine hochentwickelte Spionagesoftware meistbietend verkaufen wollte, wird nach seiner Freilassung von ehemals verprellten Kunden gejagt und die CIA erfährt, wer in diesem Spiel alles involviert war. Um dies zu gewährleisten, wird Backman unter Aufsicht des Geheimdienstes nach Italien gebracht, wo sich das Netz des perfiden Plans langsam zuziehen soll. Doch er riecht den Braten und schlägt allen ein Schnippchen...

Wunderbar wird die Geschichte von Grisham spannungstechnisch in einem logischen Rahmen vom Anfang bis zum Ende aufgebaut. Bei der Beschreibung der italienischen Schauplätze der Handlung wird einmal mehr deutlich, dass Grisham ein begnadeter Erzähler ist, der exzellent Stimmungen schaffen und wiedergeben kann.

Bis auf ein paar Durchhänger im mittleren Teil des Buches, in dem die Handlung nicht so recht vorankommen mag, ein gelungenes Buch, das zu lesen es sich absolut lohnt.
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am 12. März 2006
Während seiner letzten Stunden als amtierender Präsident begnadigt Arthur Morgan mit einem Präventivschlag gegen weniger gut gesinnte Kollegen ausgerechnet den verhassten Lobbyisten Joel Backman, der wegen seiner skrupellosen Geschäftemacherei für großes Aufsehen in den Vereinigten Staaten gesorgt hat.
Als erfolgreichem Anwalt vertauten ihm drei pakistanische Programmierer vor mehreren Jahren ein mysteriöses Computerprogramm an, mit dessen Hilfe man eine ganze Batterie von Satelliten steuern und kontrollieren kann. Doch wer eben jene Satelliten in die Umlaufbahn geschossen hat scheint ebenso rätselhaft zu sein, wie die Entdeckung dieser Technologie. Backman soll die Software so schnell wie möglich und zum höchsten Preis an die Interessenten bringen und hofft auf eine saftige Provision für sich selbst.
Als der Deal auffliegt, bekennt sich Backman schließlich für schuldig und wandert hinter schwedische Gardinen.
Nach sechs Jahren Schikane und Einzelhaft stehen jedoch völlig unerwartet mehrere Beamte vor seiner Zelle und offenbaren ihm, dass der Präsident ihn soeben begnadigt hat.
Doch wer steckt wirklich hinter der Begnadigung des Verbrechers? Schnell ist das FBI im Spiel, für das Backman nur eine Schachfigur ist. Einziges Interesse des Federal Bureau gilt jenen, die Backman auslöschen wollen, was nur eine Frage der Zeit zu sein scheint.
In einer Blitzaktion wird Joel mit einer Militärmaschine außer Landes geschafft. In Italien soll für ihn ein neues Leben mit einer neuen Identität beginnen. Doch ist er in Europa wirklich sicher? Nach und nach bekommen Russen, Israelis und Chinesen Wind von seinem aktuellen Aufenthaltsort. Was für Backman als Flucht in ein neues Leben begonnen hat, entpuppt sich als weitere Flucht vor seinen unbekannten Widersachern...
Wie in den vielen seiner vorangegangenen Romane schafft es Grisham auch in „Die Begnadigung“ die Berg- und Talfahrt der Spannung immer wieder aufrecht zu erhalten.
Dass auch hier und da endlos wirkende Kapitel, mit peinlichst genauen Details zur Umgebung und dem Befinden der Protagonisten dem Leser ab und an ein Gähnen entlocken, dürfte für Grisham ebenfalls nichts neues sein.
Auch wenn die gesamte Story doch eher als mager bezeichnet werden kann, so ist sie trotzdem und nach alt bekanntem Schema fantastisch verpackt.
Neben groblinguistischen Ausflüchten ins Italienische und kompakter Spannung kann verallgemeinert werden, dass sich Die Begnadigung in der Schublade der Unterhaltungslektüre problemlos anreihen kann.
Zu mehr als nur zur Unterhaltung reicht es beim neuen Grisham leider nicht.
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