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am 10. Dezember 2015
Es geht hier um das Hörbuch, nicht um den Text von Th. Bernhard:

Ulrich Matthes Stimme bei der Lesung ist distanziert, teils lakonisch, kehlig und könnte sogar für diesen Text geeignet sein. Was mich aber extrem stört, ist der Rhythmus und die unpassende Betonung! Der Text ist ohne Zweifel durch die Schachtelsätze und den Bernhardschen Stil der Wiederholung, Steigerung und Verstärkung sehr schwierig gekonnt rüberzubringen.

Der Vortragende bringt aber dermaßen einen teilweise überbetonten Rhythmus hinein, der so konträr zum Text steht, dass es für mich absolut unetrräglich ist.
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am 26. Mai 2013
Die Rezension bezieht sich auf die Lesung des Werkes "Die Ursache", nicht auf das Werk selbst.
Ich mag Thomas Bernhard sehr und habe die Lesung "Der Keller" von Peter Simonischek sehr genossen. Ulrich Matthes, der die "Die Ursache" liest, fällt dagegen sehr ab. Bei ihm steht nicht der Text im Vordergrund, sondern der Schauspieler, der ihn vorträgt.
Ulrich Matthes schafft es m.E. nach überhaupt nicht, in den Text einzutauchen, sein gepflegtes, sorgfältig artikuliertes, relativ langsam vorgetragenes Hochdeutsch wird dem Text überhaupt nicht gerecht und steht in seltsamem Widerspruch zu dem Schimpfen und Wettern und dem Zynismus, die Bernhards Sprache ausmachen. Das bitter Humorige geht so vollkommen verloren, Matthes Lesung ist absolut humorfrei und wirkt so auf Dauer ziemlich ermüdend.
Während ich beim Hören von P. Simonischeks natürlichem Vortrag immer das Gefühl hatte, dass Bernhards Texte eigentlich zum Hören konzipiert worden sind, hatte ich bei Matthes das gegenteilige Gefühl, seine emotionslose Vortragsweise langweilt und macht es manchmal schwierig, den überlangen Satzkonstruktionen zu folgen.
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Salzburg in der schlechten Zeit.....

In der "Ursache" schildert Thomas Bernhard besonders intensiv und brutal die letzten Kriegsmonate in Salzburg. Ein Blick auf Salzburg, wie man ihn nicht kennt. Auch der perfekte, weiche Vortrag des Textes durch den Berliner Schauspieler Ulrich Matthes, nimmt ihm keine Härte.

Dieser Text erinnert kaum an die anderen, bekannteren Bernhard-Texte. Auch wenn Bernhard hier ebenso übertreibt, wie in allen seinen Romanen und Erzählungen - hier fällt es nicht auf. Der Zuhörer kann sich - gut - vorstellen, das das Grauen des Krieges genau so war.

( J. Fromholzer )
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