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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
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am 9. Oktober 2004
Nun ist also auch "Paul Temple und der Fall Vandyke" endlich als CD erschienen, ein ungemein spannendes Durbridge-Hörspiel, das vor 57 Jahren vom damaligen NWDR (Nordwestdeutscher Rundfunk) erstmals über acht Wochen die Strassen leerfegte und die Nerven der Zuhörer aufs Äußerste anspannte.
Neben der hier besonders aufwühlenden Musik des "Temple-Komponisten" Hans Jönsson hören wir die Stimmen von Rene Deltgen (Paul Temple), Annemarie Cordes (Steve Temple), Herbert Hennies (Diener Charlie), sowie Kurt Lieck, Kurt Meister, Peter Rene Körner, Gustav Knuth, Magda Hennings, Wolfgang Wahl, Frank Barufski, Lilly Towska und Hermann Pfeiffer. Viele von ihnen sprechen ab und zu auch in den anderen Temple-Geschichten der 50er-Jahre mit.
Für alle, die an der Reihenfolge aller Temple-Hörspiele interessiert sind (was inhaltlich übrigens keine Auswirkungen hat) erlaube ich mir hier mal eine Übersicht:

Paul Temple und der Fall...
1) Gregory (1949, allerdings verschollen)
2) Curzon (1951)
3) Vandyke (1953)
4) Jonathan (1954)
5) Madison (1955)
6) Gilbert (1956)
7) Lawrence (1957)
8) Spencer (1959)
9) Conrad (1960)
10) Margo (1961)
11) Genf (1966)
12) Alex (1967/68)

Im Übrigen noch mal zur Tonqualität des "Falls Vandyke":
es handelt sich zwar um ein altes Mono-Hörspiel - aber auf den ersten beiden der vier CDs wurden zusätzliche Kompenationsfehler gemacht, leider klingt alles mizunter wie 'billig runtergeladen'.
Die rund 20minütige ZUSÄTZLICHE leichte Tonbeeinträchtigung in CD 1 (etwa Minute 20-40) habe ich auch schon bei der Radioausstrahlung erkannt. Das wird wohl der Zahn der Zeit sein.

Trotzdem: Viel Spaß und spannende Stunden!!!
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Paul Temple, ein englischer Roman-Autor, und seine "British-Lady-like" Frau Steve helfen als Hobby-Detektive öfters ihrem Freund Sir Graham von Scotland Yard aus. In diesem Fall wird die 18 Monate alte Tochter einer jungen Witwe samt Babysitter entführt. Während der Ermittlungen verstricken sich immer mehr Personen in die Handlung und es kommt auch noch zu verschiedenen Attentaten und sogar Todesfällen. Action ist also garantiert. Der Fall ist durchgehend absolut spannend bis zum Ende.
Der Autor Francis Durbridge ist ein klassischer Krimiautor englischer Krimis und wurde insbesondere bekannt durch diese Hörspiele aus der Zeit, als es noch keinen Fernseher gab. Paul Temple war in den 50ern Kult - viele unserer Großeltern hat er nicht ohne Grund fasziniert! Die Hörspiele wurden in Sequenzen von etwa einer halben Stunde im Radio gesendet, weshalb die Ereignisse zwischendurch auch immer wieder geschickt zusammengefasst werden. So wird man trotz der relativ komplexen Handlung sauber durch das Hörspiel geführt und verliert nicht den Überblick.
Das Hörspiel ist die deutsche Original-Aufnahme von 1953 (300 Minuten). Die Klang-Qualität ist Spitze. Réné Deltgen spricht mit seiner markanten Rhett Butler-Stimme Paul Temple, Annemarie Cordes die leicht dekadente Steve - die beiden passen sehr gut zusammen. Der gestelzte Ton und der alte britische Akzent sind gut getroffen, wenngleich man bei einigen "Hälloouu"s und "Poohl"s schon schmunzeln muss. Insgesamt ist dieses mitreißende Hörspiel mit seinem nostalgischen Flair faszinierend - und in der Darstellung der Charaktere von einer Qualität, wie sie heutige Hörspiele nur noch selten erreichen. Nach dem erfolgreichen Start mit dem "Fall Gilbert" sollen 10 der insgesamt 12 Fälle neu aufgelegt werden. 5 sind schon zu haben!
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am 14. Juni 2004
Eine Hörspielserie die 50 Jahre ist und sich trotzdem eine immer größeren Gemeinde erfreut, geht das ?
Die Antwort ist einfach, ja das funktioniert. Und zwar so gut, dass ich mir inzwischen alle erhältlichen Veröffentlichungen gekauft habe. In friedlicher Koexistenz bringen Der Hörverlag und Der Audioverlag die Hörspiele mit dem Helden Paul Temple und seiner Frau Steve auf den Markt. Dafür sei schon einmal Danke gesagt.
Das Francis Durbridge spannende Geschichten zu erzählen vermag ist bekannt, auch wenn es nach den Höhepunkten im TV in den 60ern, Anfang der 7oer ruhiger wurde. Die Umsetzung der Drehbücher für das Radio kann man, den Machern sei dank, nur als überaus gelungen bezeichnen.
Kongenial ergibt sich aus der Geschichte, der Art der Umsetzung für das Radio und den tollen Schauspielern (Sprechern) ein Erlebnis, dass zu fesseln weiß. Hier liegt für mich auch der Knackpunkt des Ganzen. Ich habe eher den Eindruck einem "Schauspiel" beizuwohnen, als einem Stück aus dem Radio, aus meiner Sicht liegt das daran, dass die Krimis von den Darstellern gespielt und nicht gesprochen werden. So entsteht Atmosphäre pur !
Falls Sie, wie ich, einige der TV - Produktionen in schwarz-weiß gesehen haben, ist es sehr einfach sich das ganze bildhaft vorzustellen. Aber auch ohne diese Kenntnis funktioniert das ohne Probleme !
Einiges der Handlung, der Ausdrucksweise und im täglichen Leben ist nicht mehr zeitgemäß, darunter leidet das Hörspiel nicht, es ist eher das, was der Reihe den Kultstatus einbringt. Dazu gehört auch, wie Paul Temple ab und zu mit seiner Frau spricht. Für die Aussage "mein Dummerchen" würde man heute gesteinigt, hier erhöht es den Kultstatus. Und, Steve Temple ist alles andere als ein Dummerchen, sie hilft ihrem Mann weitgehend bei der Aufklärung, auch dieses Falles.
Auf der ersten CD gibt es für ca. 20 Minuten eine unerklärliche Verminderung der Tonqualität. (die Sprecher sind ohne Probleme zu verstehen) Auf erste Anfrage teilte mir der Verlag mit, dass man an der Lösung arbeite und (noch) keine Erklärung habe.
Dieser Umstand trübt das Vergnügen aber nicht. Ich empfehle allen, die Hörspiele mögen, holt Euch Paul Temple ins Wohnzimmer oder wie ich ins Auto...........aussteigen wird dann schwer. 5 Sterne + Kult !
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am 25. März 2004
Schon ab 1938 waren die Fälle von Paul Temple in England ein Strassenfeger. Die Hörer saßen gebannt vor ihren Radioempfängern und ließen ihrer Fanatasie angeleitet von der liebervollen und überaus spannenden Inszenierung freien Lauf. In den 50er Jahren schwappte dann die Begeisterungswelle nach Deutschland und fegte auch hier die Strassen leer. Und das zu Recht! Kaum eine Serie hat ihre Qualität über sämtliche Fortsetzungen so wahren können. Heute liegen uns die Kriminalfälle des mit seiner charmanten Frau Steve ermittelnden Kriminalschriftstellers Paul Temple als vollständige Hörfassungen vor. Sie werden abwechselnd vom Hörverlag und dem Audio-Verlag herausgegeben, die sich die Rechte daran teilen. Früher Häppchenweise, kann man heute endlich nach jedem der mittlerweile berühmten Cliffhänger (also dem Höhepunkt am Ende einer jeden Folge) fasziniert weiterhören.
Was macht diese Hörkrimis so zum Erlebnis? Zunächst einmal die Sprecher, allen voran Rene Deltgen, der Paul Temple seine unverwechselbare Stimme leiht, die immer zwischen Ironie und angespannter Rechtschaffenheit, dem Täter auf der Spur, schwankt und jeder Situation mit britischer Selbstverständlichkeit begegnet. Und augenscheinlich scheint wirklich niemand in dieser Serie davor gefeit zu sein zu sterben. Selten wurde in einer Serie so viel und spektakulär gestorben. Fast bekommt man den Eindruck als habe der Autor Durbridge für "24" Pate gestanden. Jede Wendung kommt überraschend und völlig unerwartet. Man sitzt wie gebannt und mag sich auch nach Ende des Falls kaum von der Geschichte und seinen Figuren trennen. Denn die Stärke der Hörspielreihe liegt nicht nur in der Faszination der verstrickten Kriminalfälle, sie lebt auch durch den Alltag seiner Hauptfiguren, dem man ebenso gerne folgt und an dem man teilhaben möchte. Steve, Paul Temples Frau, mit ihrem untrüglichen, intuitiven weiblichen Blick auf jedes ungelöste Rätsel und Charly, der etwas saloppe Butler, sind die kongeniale Ergänzung des nicht aus der Ruhe zu bringenden Detektives.
Diese Hörspielserie bietet alles: Spannung, Humor, Drama und unwechselbare Charaktere, die einen nicht nur an kalten Wintertagen, sondern auch an schwülen Sommerabenden in ihren Bann ziehen. Paule Temple ist ein MUSS für jeden, den das Fernseheinerlei nicht mehr reizt. Der Film ensteht im Kopf!
Der vierte Fall, der Fall Vandyke ist mit Abstand der Spannendste der Serie. Er hat viel wechselnde Schauplätze und überraschend viele Opfer grausamer Verbrechen. Leider ist die Tonqualität streckenweise sehr schlecht. Die Höhen klirren und die Stimmen klingen gedämpft. Schade! Trotzdem ein Höhepunkt aus geschichtler Sicht!
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am 24. Juni 2004
...auch wenn der Begriff wahrscheinlich etwas sehr beansprucht ist.
Wir haben einen Helden, eigentlich ein erfolgreicher britischer Schriftsteller, mit Wohnung in London, der so zum Zeitvertreib Kriminalfälle löst. Außerdem ist da noch seine Frau, die nicht dumm ab und an „Einfälle" bzw. „Gefühle" hat und so ihrem Mann weiterhelfen kann, wenn der mal nicht weiterweiß. Da gibt es Charlie, der Diener der Temples, meines Erachtens nicht gerade eine Leuchte, der seinem Herrn und Meister mit seinem „Okay" immer wieder auf die Nerven geht. Weiterhin ist da noch Sir Graham, der Chef von Scotland Yard, der immer wieder um die Hilfe von Paul Temple bittet, aber im Großen und Ganzen nicht so schlecht wegkommt.
Damit haben wir die immer wiederkehrenden Hauptpersonen eines jeden Hörbuches abgehandelt. Daneben haben wir immer wieder die üblichen erzbösen Verbrecher, die doch immer wieder auf der Strecke bleiben. Auch gibt es gute Verbrecher, die entweder im Laufe der Handlung auf den Pfad der Tugend zurückkehren oder direkt für Paul Temple den einen oder den anderen kleinen Dienst (kleiner Einbruch, kleine Erpressung oder etwas ähnliches kleines) übernehmen.
Meist geht es in den Büchern, wie auch in diesem Fall, um Rauschgift. Auch gibt es in jedem Fall einen wichtigen Zeugen, der mit Gas vergiftet wird oder zusammengeschlagen wird, von den Temples rechtzeitig gefunden wird, eventuell noch etwas unzusammenhängendes stöhnen kann und dann doch im Krankenhaus stirbt.
Nun zur Umsetzung:
Technisch entspricht das Ganze wohl dem damaligen Stand der Zeit und ist auch heute noch durchaus hörenswert.
Die Akteure sind, subjektiv beobachtet, mit Freude dabei und vor allem absolute Profis. Auch die Geräusche - Telephonhörer werden auf eine G a b e l gelegt, in der Abflughalle hört man das tiefe ‚Brummen' von Propellerflugzeugen - sind von Könnern gemacht. Was mir noch aufgefallen ist, besonders bei den älteren Hörspielen, ist die schon lustige Übersetzung aus dem Englischen. Paul Temple ist waschechter Brite, benutzt jedoch eindeutig deutsche Redewendungen. Auch bei der Aussprache sind eine Defizite, für die jeder Sprachschüler zumindest einen tadelnden Blick seiner Lehrerin ernten würde. Die Frau des Titelhelden ruft oft „Poohl", oder zur Begrüßung wird ein breites „Hähllo" hervorgebracht.
Fazit: auch wenn es heute bessere Krimis gibt, die Paul-Temple-Hörspiele verdienen ihren Namen nicht. Es sind viel mehr H ö r f i l m e, die Handlung findet unvermeidlich im eigenen Kopf statt. Egal welcher Fall - es lohnt sich!
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am 21. November 2006
Ich bin seit ich denken kann ein Hörspielfan. Paul Temple war mir bisher nur von einer CD bekannt. Ich war als erstaunt und auch erfreut, dass es da noch einiges mehr gibt.

Der Fall Vandyke ist wirklich enorm spannend. wunderbar ist auch, dass die Frauen ein bisschen naiv sind, aber nicht als völlige Dummerchen dargestellt wurden.

Natürlich tun auch die Stimmen ihr übriges zu der vollkommenen Unterhaltung bei. Ich hatte oft das Gefühl einem alten schwarz-weiss Film ohne Bild zu lauschen. Aber meine Fantasie konnte mir ja helfen eigene Bilder zu entwickeln, um mir die Szenerie genauestens vorzustellen.

Ich kann diese CD nur wärmstens empfehlen. Der Tonfehler zu Beginn ist eigentlich nicht wirklich der Rede wert. Immerhin muss man sich vor Augen halten, wie alt diese Tonaufnahmen wirklich sind und Nostalgie klingt eben manchmal ein bisschen verstaubt.
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am 23. März 2004
Spannung, Sprecher (echte Schauspieler !), Musik und Handlung sind perfekt. Gnadenlos überraschende Handlungswandel und die Frage "Wer war es denn nun ?" bis zur letzten Minute dieser 4 süchtig machenden CDs. Tolles Lob an den Audio-Verlag und das Projekt 10 Folgen der klassischen Durbridge-Krimis neu heraus zu bringen !
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am 10. Juni 2004
Eine Hörspielserie die 50 Jahre ist und sich trotzdem eine immer größeren Gemeinde erfreut, geht das ?
Die Antwort ist einfach, ja das funktioniert. Und zwar so gut, dass ich mir inzwischen alle erhältlichen Veröffentlichungen gekauft habe. In friedlicher Koexistenz bringen Der Hörverlag und Der Audioverlag die Hörspiele mit dem Helden Paul Temple und seiner Frau Steve auf den Markt. Dafür sei schon einmal Danke gesagt.
Das Francis Durbridge spannende Geschichten zu erzählen vermag ist bekannt, auch wenn es nach den Höhepunkten im TV in den 60ern, Anfang der 7oer ruhiger wurde. Die Umsetzung der Drehbücher für das Radio kann man, den Machern sei dank, nur als überaus gelungen bezeichnen.
Kongenial ergibt sich aus der Geschichte, der Art der Umsetzung für das Radio und den tollen Schauspielern (Sprechern) ein Erlebnis, dass zu fesseln weiß. Hier liegt für mich auch der Knackpunkt des Ganzen. Ich habe eher den Eindruck einem "Schauspiel" beizuwohnen, als einem Stück aus dem Radio, aus meiner Sicht liegt das daran, dass die Krimis von den Darstellern gespielt und nicht gesprochen werden. So entsteht Atmosphäre pur !
Falls Sie, wie ich, einige der TV - Produktionen in schwarz-weiß gesehen haben, ist es sehr einfach sich das ganze bildhaft vorzustellen. Aber auch ohne diese Kenntnis funktioniert das ohne Probleme !
Einiges der Handlung, der Ausdrucksweise und im täglichen Leben ist nicht mehr zeitgemäß, darunter leidet das Hörspiel nicht, es ist eher das, was der Reihe den Kultstatus einbringt. Dazu gehört auch, wie Paul Temple ab und zu mit seiner Frau spricht. Für die Aussage "mein Dummerchen" würde man heute gesteinigt, hier erhöht es den Kultstatus. Und, Steve Temple ist alles andere als ein Dummerchen, sie hilft ihrem Mann weitgehend bei der Aufklärung, auch dieses Falles.
Auf der ersten CD gibt es für ca. 20 Minuten eine unerklärliche Verminderung der Tonqualität. (die Sprecher sind ohne Probleme zu verstehen) Auf erste Anfrage teilte mir der Verlag mit, dass man an der Lösung arbeite und (noch) keine Erklärung habe.
Dieser Umstand trübt das Vergnügen aber nicht. Ich empfehle allen, die Hörspiele mögen, holt Euch Paul Temple ins Wohnzimmer oder wie ich ins Auto...........aussteigen wird dann schwer. 5 Sterne + Kult !
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Generationen saßen vor dem Radio, allabendlich und lauschten den Geschichten der großen weiten Welt, wie sie nur das Radio in die Wohnstuben übertragen konnte. Paul Temple ist so eine Verkörperung der großen und weiten Welt und er ist zudem Privatdedektiv.
Die Figur der Paul Temple von Francis Durbridge ist eine der bekanntesten literarischen Privatdedektive, die jemals erschaffen wurden. Mit dem Fall „Vandyke" ist zudem ein sehr spannender und packender Krimi als Hör-CD nunmehr erschienen.
Wenn das Radio jemals wieder eine Renaissance erleben sollte, dann wären es die Figuren wie Paul Temple, die dieses Wunder schaffen. Dieses Hörspiel ist ausnehmend gut umgesetzt und widerspiegelt den Charme der 50er und 60er Jahre. Die Hauptfigur und die Handlung sind Amerikanisch/Englisch geprägt und an der Seite des Privatdedektives steht eine resolute Ehefrau, welche übrigens „Steve" heißt, was mich am Anfang etwas irritierte. Die Figur des Paul Temple ist gut umgesetzt, allein die etwas sehr rauchige Stimme ist Anfangs gewöhnungsbedürftig, doch man gewöhnt sich schnell daran! Die Spannung steigt von CD zu CD und bricht an keiner Stelle ab. Selbst wer scharfsinnig kombinieren kann, bekommt den wahren Täter nicht heraus, bis zur letzten Minute.
Obwohl es sich hier um eine alte Figur handelt, garantieren diese Hör-CDs auch jüngeren Zuhörern einen ungeahnten Genuß, denn man merkt, hier wurde alles noch per Hand gemacht und dieser ganz persönliche und stilechte Charme ist es, welcher die Zuhörer noch heute in seinen Bann ziehen wird.
Paul Temple soll im Fall Vandyke, das Verschwinden des Babys Desmond lösen, doch auf dem Weg dahin, merkt er wie er immer weiter in die Fänge eines Rauschgiftringes gerät, denen er in die Quere gekommen ist. Nicht nur ein Mordanschlag wird auf ihn und seine Frau verübt, denn auch die Zeugen sowie andere Beteiligte sterben wie die Fliegen. Ein Drogenring der sich von Frankreich bis nach England spannt, sieht in ihm eine ernste Gefahr und das kann nur eines bedeuten: Paul Temple muß sterben.
Selten habe ich einen so gut gemachtes Krimi - Hörspiel gehört, welches mich wirklich fesselte und gleichzeitig die kultigen 50er und 60er wieder stilecht aufleben ließ. Sehr empfehlenswert, ein echter Knaller.
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am 17. März 2004
Paul Temple und der Fall van Dyke bietet alles, was man von Paul Temple erwartet. Nicht nur Krimielemente, sondern auch nette - natürliche - Szenen machen diese Reihe so liebenswert. So dürfen wir den rätselhaften Vorfällen lauschen, und wie unser Held Angst vorm Pflaster abreißen hat! Gelungen!
Die Tonqualität ist im übrigen keinesfalls eine VerXXXX -- Lediglich 10 oder 20 Minuten sind in recht dumpfer Qualität. Danach gibt sich dies und die gewohnte "Temple-Qualität" ist zu hören. Es sollte nicht vergessen werden, das dieser Radioklassiker von 1953 stammt und somit keine "Tonwunder" erwartet werden dürfen.
Gelungen, weiter so!
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