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Kundenrezensionen

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am 12. Dezember 2002
Am Anfang war alles ganz klar. Da ist eine Polizistin, die - wie in den leisen und manchmal auch lauteren Zwischentönen zu vernehmen - am Rande der seelischen Gesundheit steht und ihrem Chef die Nachricht des Selbstmordes seiner Tochter überbringen muss. Mike Hoolihan ist ein alter Hase und wäre in jedem anderen Krimi ein übergewichtiger Mann mit einem langen Mantel und tiefer Stimme. Jedoch ist Mike eine Frau - sie ist Mordpolizei. Ihre Berichte haben Präsidiumsqualität und ihre Gedanken bestechen durch ihre pointierte, analytische Schärfe. Obschon Mike eigentlich schon alles gesehen hat, vermag der Tod Jennifer Rockwells sie aus der Bahn zu werfen. Die Frage, ob es sich tatsächlich um Selbstmord oder nicht vielmehr um Mord handelt, lässt Mike nicht ruhen, denn dies ist ein „Nichts stimmt"- Fall.
Hinter dieser ungewöhnlichen Story von großer Spannung, die nicht als klassische Kriminalgeschichte zu bezeichnen ist - kein übliches Indiziensammeln und am Ende war's der Gärtner -, verbirgt sich der tiefe psychologische und zugleich schonungslose Einblick in das Leben von Menschen, die wissen, was sie tun, aber nicht mehr wissen wofür.
Die Beschreibungen der Szenen sind von enormer Bildkraft und mit dem Großmeister der Melancholie Tom Waits unterlegt. Wenn er singt, spürt man den Regen auf der Haut von Mike. Die Eindringlichkeit dieses Hörerlebnisses ist nicht zuletzt der großartigen Hauptdarstellerin Simone von Zglinicki zu verdanken.
Kurzum: ein Hörspiel, das mir unter die Haut gegangen ist, in dem man bei jedem erneuten Hören noch etwas Neues entdecken kann, eben weil es als eine Art philosophischer Gesellschaftsstudie über die Grenzen eines konventionellen Krimis weit hinausgeht! CD, 56 Min., mit liebevoll gestaltetem Booklet!
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am 12. März 2001
Martin Amis Roman "Night Train" ist eine düstere Reise in das Innenleben einer Polizistin, die einen Selbstmordfall auf ihren Echtheitgehalt überprüft. War es nicht doch Mord ? "Night Train " ist zugleich Metapher für die häßliche Wohnung (an der jede Nacht lärmend ein Zug vorbeidonnert ), der Polizeibeamtin Mike Hoolihan sowie auch für die beginnende, fesselnde Fahrt ins Innenleben von Opfer und der nach der Warheit suchenden Protagonistin. Amis schreibt in einer kühlen, ja lakonischen Sprache, skizziert in kurzen Kapiteln eine Story, die mit dem Genre Kriminalroman spielt aber viel mehr fast schon eine existentialistisches Spiel ist. Die Frage nach Mord oder Selbstmord fesselt einem auf der einen Ebene, doch Amis versteht es in einfachen aber präzisen Bildern auch eine Metaebene zu konstruieren, welche das Buch in ein höchst verblüffendes psyschologisches Spiel verwandelt. An dieser Mixtur kommt der Leser nicht vorbei."Night train" ist Hochspannung, wäre der Roman ein ein Film, dann würde er im im Noir Stil mit Jazz als Soundtrack daherkommen. Die Suche nach der Warheit wird bei Amis zum brillanten Vexierspiel das den Leser garantiert nicht kalt läßt.
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am 5. März 2016
Krimi? Am Ende der "Geschichte" heißt es nur noch: "Nach einem Roman von M. Amis". Die Bezeichnung Kriminalhörspiel ist völlig irreführend. Die Geschichte ist zwar in diesem Genre eingebettet, aber es handelt sich dennoch nur um einen Roman über eine abgewrackte Polizistin. Die Lösung des "Krimis" wird am Ende noch schnell reingequetscht. Eine wirkliche Erklärung liefert sie dennoch nicht. Vielleicht wurde ich auch nur zu sehr von der nervigen Musik abgelenkt um den Sinn verstehen zu können. Diese Musikeinspielung ist wirklich eine Frechheit. Ich habe sie vorgespult, dadurch verringert sich das eigentliche Hörspiel um fast die Hälfte der Spielzeit. Und für meine Meinug absolut unnötig, erfahren wir zu guter Letzt am Ende noch ein Geheimnis der Polizistin, ehe das erlösende Geräusch des Nachtzuges ertönt und die absolute Zeitverschwendung, ein Ende hat.
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am 2. Juli 2013
Noch nie habe ich ein so schlechtes, wirres, unlogisches Hörbuch gehört.(und ich höre jede Woche mindestens 2 ). Ständig Geheule und Gejammere! Absolut nervig die Musik zwischendurch ! War froh, als es nach 1 Stunde endlich vorbei war.
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am 23. Mai 2010
"Ich bin Polizei, mein Name ist Detective Mike Hoolihan.
Ich bin auch eine Frau."

So beginnt der Roman, der (k)ein Kriminalroman ist.

Er ist eher ein Spiel.
Ein großartiges Spiel mit Sprache, die um die
(aus Sicht eines Krimileserseher eher langweilige)
Geschichte der Aufklärung eines Selbstmords gerankt wird.

Deshalb empfehle dieses Buch auch nicht seiner Handlung wegen.
Sondern vor allem wegen der spürbaren Lust des Autors
an der Sprache, so z.B.:

"...Er heißt Bax Denzinger und ist in seinem Fach
eine große Nummer. Er ist wirklich groß und breit:
kein Parkettknacker wie mein Tobe, aber doch der
klassische bärtige flammenäuge feuchtlippige
Standardbär mit (man kann darauf wetten) einem
zolldicken Pelz den ganzen Rücken herunter.
Ja, einer von den Typen mit totalem Dschungelbewuchs.
Die kleine Öffnung um die Nase ist die einzige
Öffnung im Regenwald. ...

(Dank auch an den Übersetzer für Worte wie Sehung,
Schlagzeilenmaschinchen, Lustgeruch, Stimmungsverheerer...)

Auch die von Anderen bereits erwähnten psychologischen
Betrachtungen und das Innenleben der Protagonistin
machen dieses Buch lesenswert.

Daher 4 Sterne - auch wenn ich den Schluß nicht verstehe.
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am 1. September 2006
Simone von Zglinicki (im Fernsehen als Staatsanwältin Mitterer im Leipziger Tatort) interpretiert die Polizistin Mike Hoolihan als knallharte Bullin und sensible Frau. Natürlich berührt sie der Fall auf sehr persönlicher Ebene und sie versinkt im stark romantisierten Ermittlerinnen-Blues. Sie leidet am Leben, ihrem Beruf und sich selbst. Der vorbeifahrende Nachzug vor ihrem Fenster reißt Mike aus ihrem Grübeln und spendet Trost. Mit Tom Waits und großen Schlucken aus der Schnapsflasche schafft sie es durch die Nächte. Herrliche Gedankencollagen gesitern durch ihren Kopf und ins Ohr des Hörers.

Raffiniert ist die Kriminalhandlung tatsächlich nicht, das Hörspiel aber unheimlich atmosphärisch, poetisch und hochgradig mediengerecht. Es gibt so wenige gute Hörspiele und noch weniger, die man wieder und wieder hören will. „Night Train“ ist für mich in jedem Fall eins davon und der Kaufpreis bestens angelegt.
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am 2. Januar 2006
Als Hörbuch perfekt, nichts zu verbessern (außer der schwachbrüstigen Eisenbahn-Klangkonserve). Man kann die einzlenen Tracks aufrufen und wie Lieblings-Musikstücke anhören, so gut ist die Umsetzung.
Was mich stört, sind mal wieder die detailgenauen Beschreibungen wo das Blut überall hingespritzt ist und was man in welchen Körperöffnungen des natürlich komplett unbekleideten Opfers dann in der Obduktion gefunden hat - aber das müssen "moderne" Krimis heutzutage wohl haben :(
Story: ****
Hörspiel:******
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am 9. April 2002
Das Hörbuch ist zum Teil noch eine etwas merkwürdige Form: Ein Buch, veröffentlicht gesprochen in Stapeln von CDs - wie soll ich die konsumieren, vor allem mich wiederholt damit beschäftigen, da lese ich doch lieber das Buch -, dann gar gelispelt vom Autoren im stundenlangen Monolog, oder als Hör-Spiel, in verteilten Rollen den geschriebenen Text fast vollständig wiedergegeben. Von der eingesetzten Musik nicht zu reden. Was gerade so herumlag im Schallarchiv, vielleicht darf ein befreundeter Gitarrist klampfen oder die Flöttengruppe des Ortes... Oh je!
Mein Ideal ist vielmehr eine Art Feature, eine atmosphärische Umsetzung, eine Interpretation mit passender Musik (in irgendeiner Zeit mal für das Hörspiel selbst geschriebene Musik). Originell finde ich auch für das Medium selbst geschriebene Texte, die also unabhängig von Buch oder Film zuerst ein Hörspiel sind, klug gedacht: Stephen King.
Dieses grossartige Hörspiel hat viel von meinem Ideal. Es kann unabhängig von dem Buch existieren, es ist eine einfach tolle Darstellung, ein absolut spannender Kriminalfall, von einer sehr persönlichen Betroffenheit der Kommissarin getragen, tief gehend. Und die Musik, auch wenn man sich aus den zur Zeit der Aufnahme neuen "Mule Variations" von Tom Waits bediente. Und es macht mich mit Martin Amis bekannt.
Inspiriende Form, spannend, zum Immer-Wieder hören. Toll.
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am 7. August 2005
Das Kriminalhörspiel war für mich sehr enttäuschend. Die Geschichte fängt spannend und viel versprechend an aber es kommt nichts Besonderes, sie wird langweilig und es bleibt dabei. Es geht um die Frage - ist es Mord oder Selbstmord - und wie es so ist, an Selbstmord will keiner glauben. Bei diesem Krimi geht es viel um das Gefühlsleben von Detective Mike Hoolihan und es steht mehr im Vordergrund als der Fall selbst.
Es fehlen Raffinesse und die Überraschungsmomente, die für mich einen guten Krimi ausmachen.
Die Umsetzung des Hörspiels ist ganz gut, es ist halt die Story die nicht mein Fall ist. Wer gerne mal was anderes als einen klassischen Krimi hören möchte, der kann es ja mal wagen.
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am 7. August 2005
Das Kriminalhörspiel war für mich sehr enttäuschend. Die Geschichte fängt spannend und viel versprechend an aber es kommt nichts Besonderes, sie wird langweilig und es bleibt dabei. Es geht um die Frage - ist es Mord oder Selbstmord - und wie es so ist, an Selbstmord will keiner glauben. Bei diesem Krimi geht es viel um das Gefühlsleben von Detective Mike Hoolihan und es steht mehr im Vordergrund als der Fall selbst.
Es fehlen Raffinesse und die Überraschungsmomente, die für mich einen guten Krimi ausmachen.
Die Umsetzung des Hörspiels ist ganz gut, es ist halt die Story die nicht mein Fall ist. Wer gerne mal was anderes als einen klassischen Krimi hören möchte, der kann es ja mal wagen.
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