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Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen
6
3,7 von 5 Sternen
Natürlich nackt: FKK und Akt in der DDR
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am 22. Januar 2013
Ein Bildband, der in sehr guter Form und Inhalt ausdrucksstarke und natürliche Bilder beinhaltet. Künstliches Beiwerk sucht man hier vergeblich.
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HALL OF FAMETOP 500 REZENSENTam 27. März 2012
FKK war in der ehemaligen DDR völlig normal, etwas Selbstverständliches. Sommer, Sonne und nackt am Badestrand - das gehörte für viele DDR-Bürger zusammen.

Aber nicht nur große Teile der Ostseeküste waren fest in der Hand der "Nackten" - auch im Binnenland des Arbeiter- und Bauernstaates wurde jede Gelegenheit zum hüllenlosen Badespaß genutzt. In Halle und Umgebung war vor allem der Kanal das Badeparadies der nackten Sonnenanbeter. Aber auch die Saale und der Heidesee wurden teilweise als FKK-Refugium genutzt.

Der Fotograf Eberhard Garbe (geb. 1932), bekannt durch seine Naturaktfotos in der "Funzel", hat zwischen 1975 und 1989 das FKK-Strandleben am Kanal und am Heidesee in zahlreichen Fotografien festgehalten. Der Mitteldeutsche Verlag hat nun eine Auswahl aus diesem fotografischen "Nacktfundus" zusammengestellt. Der schmale Bildband zeigt in Schwarz-Weiß- und Farbfotos, wie unbekümmert der Umgang mit der eigenen Nacktheit war. Dabei bedeutete FKK nicht nur nacktes Nebeneinander auf dem Nachbarhandtuch sondern auch aktive Gemeinschaft bei Sport, Spiel und Strandleben.

Neben den hallischen Nackedei-Impressionen bringen die knapp hundert Seiten auch zahlreiche Aufnahmen, die Garbe an verschiedenen Stränden der Ostsee gemacht hat. Ergänzt wird der Bildband schließlich durch einige künstlerische Schwarz-Weiß-Frauenakte, in denen die jungen Frauen neben unbeschwerter Natürlichkeit auch Selbst-bewusstsein ausstrahlen.

Abgerundet wird diese ostalgische Erinnerung durch einige Betrachtungen von Danae Simmermacher über die Nacktheit in Ost und West, historisch und gegenwärtig. In der heutigen Gesellschaft ist Nacktheit kein Tabu mehr und so gibt es neben der FKK-Bewegung auch Nacktwandern, Nacktreiten, Nacktradeln u.v.m.

Fazit: "Natürlich nackt" ist ein kleines fotografisches Erinnerungsbuch - vergnüglich, unterhaltsam und natürlich textilfrei.

Manfred Orlick
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am 27. Juni 2012
Das Buch halte ich als sehr schön und gelungen! Ich kann diesen Nörgelein meiner "Vorredner" mich nicht anschließen!!! Es sind normale Aufnahmen aus der dem Bereich PRIVAT ( der DDR ), und man sollte sie bloß nicht vergleichen mit anderen gestellten Aufnahmen, von DDR - Photographen. Ich finde, für das Geld bekommt man(n) oder frau, sehr viel zusehen... Schade das solche schönen Bücher, so zerredet werden!
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am 17. Juni 2014
Das Buch enthält Frauen, die Ihren Körper toll in Posen darzustellen wissen. Ein echt gelungenes Werk, finde ich! und sein Geld wert.
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am 11. Januar 2013
Ja, die Bilder wirken privat, man kann auch amateurhaft dazu sagen. Derartige Bildchen findet man, wenn man drauf steht, zu Hauf im Internet.
Es mag für Voyeure ein ansprechendes Buch sein, fotografisch sind sie in meinen Augen wertlos.
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VINE-PRODUKTTESTERam 1. Juni 2012
Dieser kleine Band mit Farbfotos und Schwarweißfotos suggeriert, dass Nacktheit natürlich sei. Es bleibt, zumindest für mich, die Frage, was mit dieser Natürlichkeit gemeint ist. Die Fotos erwecken eher den Eindruck von Harmlosigkeit. Z. T. sind es Fotos, die deutlich gestellt sind, anderseits sind es einfach Fotos von Nackten. In einem zweiten Teil werden Fotos unter dem Titel "Nackt in der Natur als Lebensart" präsentiert. Im letzten Teil werden Aktfotos in Schwarzweiß präsentiert.
Im Textteil geht es dann um FKK und Akt in der DDR, um Freikörperkultur generell und um FKK heute. Die Texte stammen von Danae Simmermacher. Die Texte haben die Tendenz, Freikörperkultur als Ausruck einer gewissen Rebellion oder Raum von Freiheit zu belegen oder als Ausdruck einer naturverbundenen Lebensart. Erotik und Sexualität werden nicht in den Fokus genommen.
Die Bilder der Nackten vermitteln jedoch eher etwas Prüdes. Die Menschen auf den Fotos gucken nicht frei und unbeschwert oder natürlich. Es wirkt doch alles sehr angezogen. Insofern kann man diese Bilder nutzen, um beim Anschauen auszuprobieren, welche Wirkung erzeugt wird. Und wie Nacktheit mit Sexualität verbunden wird oder eher nicht. Man, bzw. ich als Betrachter bekomme die Assoziation von Blümchensex, man kann bis auf den Boden sehen und es gibt keine Geheimnisse. Das macht jedoch Nacktheit uninteressant, was jedoch nicht mit Natürlichkeit zu verwechseln ist.
In der europäischen Geschichte gab es Sekten, die sich Adamiten nannten und durch Nacktheit auf Unschuld hinwiesen. Wenn Nacktheit entweder politisiert wird, dann ist kein Platz mehr für Erotik und wenn Nacktheit auf seine "Natürlichkeit" reduziert wird, dann wird verleugnet, dass die Natur auch etwas mit Triebhaftigkeit zu tun hat. Die Bilder in diesem Buch vermitteln mir, dass es möglich ist, sich Freiheit durch Nacktheit einzusuggerieren und nicht zu merken, wie eine wesentliche Lebenskraft hierdurch ausgeschaltet wird.
Um dies gennauer zu erfahren, wäre es spannend, FKK-Fotos aus der DDR anderen FKK-Fotos gegenüber zu stellen. Dann könnte man vielleicht erspüren, ob Nacktheit auch sexuell gefärbt sein kann und gerade dadurch natürlich ist. Es ist ein wenig eigenartig, Natürlichkeit entsexualisiert zu denken.
Also, insgesamt finde ich das Buch eher enttäuschend, es hat ostalgischen Erinnerungswert, lichtet jedoch nicht die Bedeutung von Nacktheit und FKK.
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