Shop now Shop now Shop now Shop now Shop now Hier klicken Jetzt informieren PR CR0917 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ Hier klicken HI_PROJECT Mehr dazu Hier Klicken Jetzt bestellen PrimeMusic Fußball longss17

Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen
1
5,0 von 5 Sternen
Anwalt ohne Recht. Das Schicksal jüdischer Rechtsanwälte in Deutschland nach 1933
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:29,90 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

am 12. November 2012
Im Dritten Reich waren von den dreitausend österreichischen Rechtsanwälten zwei Drittel Juden. Eine so starke Überzahl kann kein Zufall sein. Zum einem trug sicher die begrenzte Auswahl an Berufen dazu bei. Zum anderen: viele Juden lieben es zu debattieren, besonders die Dialektik hat es ihnen angetan. Ihre Rededuelle finden nicht nur im Kaffeehaus und am Verhandlungstisch statt, sondern auch vor Gericht. Jeder Sachverhalt hat mindestens zwei Seiten - der Idealfall also für Anwälte.

Die Kunst der Argumentation lernen die Juden nicht erst im Jurastudium, sondern schon durch die Beschäftigung mit dem Talmud. Dieser besteht besteht zu großen Teilen aus Handels- und Gewerberecht. Jüdisch-religiöse Interpretation ist juristischem Denken sehr nahe. Die Juden, als das Volk des Buches, lieben das Wort und Recht ist Sprache. Sie setzen sich auch oft für Schwächere und Benachteiligte ein, zählen sie doch selbst zur Minderheit. Folglich kämpften sie vor Gericht für Freiheit und Gerechtigkeit. Und Juden ergriffen den Rechtsberuf, weil sie sich davon bessere Rechte in der Gesellschaft versprachen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden


Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken