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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
54
4,1 von 5 Sternen
Der Finder: Endzeit-Thriller
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:11,90 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 30. Juni 2017
Wer gefallen an Endzeitgeschichten wie „The Walking Dead“ und „The last of us (PS3)“ findet ist mit dem Buch richtig bedient. Einfach zu lesen und gut geschrieben.
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am 30. März 2013
Ich bin etwas zwiegespalten wegen dem Buch, gute und schlechte Momente geben sich die Hand. Da ist einerseits die wirklich gute Grundidee, daß alle Menschen verschwinden, die zeitgleich mit einer Liebesgeschichte einhergeht. Dies eröffnet der Geschichte immer neue Möglichkeiten und erzeugt eine Stimmung, die langsam immer mehr ins Unheimliche kippt. Allerdings hätte der Autor durchaus den Weg deutlicher begehen können und mehr von der düsteren Stimmung auffangen können, die z.B eine menschenleere Stadt erzeugt. Man denke da nur mal an "I am legend" oder auch Hausdorfers Die Wand". Dies wurde in meinen Augen dann doch zu sehr versäumt und stattdessen zu sehr von den monotonen Wanderungen des Protagonisten geschrieben, welche vor allem in der ersten Hälfte das Buch eher bremsen und Langeweile aufkommen lassen. Dafür fand ich die Geschichte um Eva herum gut, ein menschliches Drama, was zeigt, zu was Menschen fähig sind, wenn sie losgelöst von einer Staatsapparatur frei agieren und Moral keine Rolle mehr spielt.

Was mich zunehmend gestört hat, sind die vielen, vielen unlogischen Details, die leider den Lesespaß zunehmend mindern, ja fast schon zerstören.

ACHTUNG SPOILER

- in meinen Augen unterschätzt der Autor total die Mengen an Nahrungs- und Verbrauchsgütern, die im Umlauf sein müssen, um 80 Millionen Menschen zu versorgen. Allein ein einziger Supermarkt könnte eine 20 Menschen starke Gruppe sicherlich über Monate hinweg ernähren. Man schaue sich dazu mal bitte in einem Discounter die Kartons mit Nudeln an. Das sind sicher 5000 Packungen - rechnet man, daß 7 Packungen eine 20-köpfige Menschengruppe sattmachen, könnte sich die Gruppe 2 Jahre lang nur von Nudeln aus einem Supermarkt durchgängig ernähren. Beinahe abstrakt wirkt es deshalb, wenn der Autor mehrfach "wertvolles Salz" erbeutet.

- Rechnet man so weiter, muß man leider den Job des Protagonisten in Frage stellen, denn er wäre arbeitslos. Über dessen nicht nachvollziehbaren Drang, auf die Technik zu verzichten, haben andere ja schon hinreichend hingewiesen. Warum dieser dann ständig wochenlang unterwegs sein muss, wenn man das mit einem Kleintransporter und einer Fahrt zum nächsten Ort wohl innerhalb von ein paar Stunden regeln kann, weiß wohl nur der Autor allein.

- Wenn Sie Versorgungsgüter beschaffen müßten und überall aber blutrünstige Monster nach ihrem Leben trachten würden, wären sie dann allein unterwegs?

- Allerdings ist der Autor sich über die Stärke der Monster selber wohl nicht so einig: Mal zerreißen die Monster eine Hundemeute, später zerreißen dann die Hunde die Monster. So gefährlich können sie ja dann doch nicht sein, jedenfalls zerfetzt kein Hund einen Bären oder Tiger.

- Mit den Menschen sind offenbar auch alle Verhütungsmittel verschwunden, innerhalb von einem halben Jahr haben 3 Frauen nicht nur die Trauer um ihren verschwundenen Freund/Ehemann überwunden, sondern sich gleich eine neue Liebschaft zugelegt und sich von der schwängern lassen.

- Die Geschichte um die Figur Thomas ist vollkommen unglaubwürdig.

Auch die Auflösung kann nicht wirklich überzeugen, die wirkt zwanghaft konstruiert und bitte, eine gottgleiche Rasse macht so schlampige Arbeit und lässt ein paar Menschen aus Versehen übrig? Warum hat man da nicht gleich den Resetknopf für die komplette Erde gedrückt und z.B. einen Meteor auf die Erde einschlagen lassen, zumal es ja "auf ein paar Tausende Jahre" nicht weiter ankommt? Immerhin, Pluspunkt für den Scherz mit dem Yeti und den Namen König Horst"

ENDE SPOILER

Insgesamt also ein Buch mit viel Luft nach oben, allerdings mit wenig nach unten.
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am 29. November 2013
Dieses Buch kann ich nur weiter empfehlen für alle die spannende Bücher mögen. Das Preis-Leistungsverhältnis ist sehr gut. Ein tolles Geschenk zu Weihnachten.
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TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 6. Oktober 2012
Ich bin gestern mit dem Buch fertig geworden und je länger ich darüber nachdenke umso mehr fällt mir auf, was unlogisch war oder nicht so nachvollziehbar. Der Autor hat einen großen Fehler gemacht, er hat versucht, zu erklären warum das alles passierte. Ein offenes Ende mit offenen Fragen, wäre in diesem Falle sehr viel besser gewesen, als das Hau-ruck-zusammen-geschustere wie es hier leider der Fall war. Dazu noch der berühmte "Hase-aus-dem-Hut" - achje.
Hätte er den Mut gehabt, das warum, offen zu belassen (wie Frau Haushofer mit "Die Wand"), hätte er bei mir besser abgeschnitten. Aber es war nicht nur das. Die Personen handeln nicht sehr nachvollziehbar. Ich habe mich mit dem Thema survival intensiv auseinander gesetzt (theoretisch und praktisch) und ich kann nicht verstehen, warum Stadtmenschen von 100 auf 0 zurückfahren, nur weil es "in ein paar Jahren" eh alles wieder wie in der Steinzeit sein wird". Ähh?

Spoiler:

Sie lassen Autos stehen, weil sie zu Fuß nichts verpassen können. Ah ja. Keine Gewehre, weil es ja in 3 Generationen keine Munition mehr geben wird. Aber Pfeilspitzen aus Metall gibt es unendlich offenbar? Ach so.Und mit Pfeil und Bogen lebende Objekte zu treffen, bedarf weit mehr als 4 Wochen Übung, ich spreche aus Erfahrung. Es gibt kein Strom mehr, aber kein Wort über Wäsche waschen, kochen, etc. Sofort aufs Land ziehen, weil es eh das Leben sein wird.
Warum bleiben nicht die paar Leute erstmal! in der Stadt und machen einen guten Plan. Gut machen sie nicht. Brachial-Aufbruch und los. Der Finder reitet los um mit Pferd und Satteltaschen als Nötige zu sammeln. Ja, ist total romantisch und ich liebe Pferde und stimme dafür, aber.....!
........aber, erstmal nehmen wir doch die Autos und sammeln LKW-weise Klopapier, Lebensmittel, Handwerkszeug, Waffen, Saatgut, Kleidung in jeder Größe und Windeln ein. Das per Satteltaschen und Pferd ranzuschaffen für 20 Personen wäre nicht machbar. Der Finder würde bereits beim Klopapier scheitern.Dazu können sie nur einen Finder losschicken, weil kein anderer abkömmlich ist. Da noch kein Ackerbau betrieben wird, sind alle extrem beschäftigt.
Die Heuler gehen nicht in die Stadt, aber die andere Hälfte der Gruppe kann da nicht bleiben, wegen der Heuler und werden dann im Wald von selben niedergemetzelt. Die Heuler haben dazu ein sehr emotionales Wesen und empfinden Liebe sehr viel stärker als wir Menschen. Klar, das sie Menschen da so hinmetzeln (auch Babys) müssen - macht Sinn, oder? Und Thomas mag keiner, aber keiner kann sich daran erinnern, dass er gar nicht in der Abi-Klasse war. Gemeinschafts-Alzheimer denke ich...
Warum werden keine weiteren Haustiere aufgenommen. Schweine, Schafe, Rinder etc.? Die werden mal dringend gebraucht werden

Spoiler Ende

Alles in allem viele Logikfehler. Der Ansatz ist nicht schlecht und z.B. Frau Haushofer hat bewiesen, was man daraus machen kann. Das Buch war an manchen Stellen zäh und es wurde ein abgebranntes Flugzeug oder Kaufhaus im Detail beschrieben, dazu drohender Schwellbrand angedeutet ohne jede Konsequenz. Als hätte der Autor mehrere Fäden im Kopf gehabt, aber sie dann "vergessen" weiter zu erzählen. Schade, da waren Ideen dabei. Die Charaktere und die Handlung gingen nicht sehr in die Tiefe. Esther und Lara sind mir ans Herz gewachsen, das war`s. Die Geschichte plätscherte so dahin. Das Buch "The Road" schaffte eine Atmosphäre die so beklemmend, hoffnunglos und grau war, das ich manchmal kaum weiter lesen wollte. Der Autor versuchte es hier auch, aber mit deutlich weniger Erolg. Das Gute war, das er die Heuler bis zum Ende, dem Leser nicht gezeigt hat. Das alleine bewog mich dazu, die Geschichte zu Ende zu bringen. Dafür 1 Stern und für die guten Ansätze der Story den zweiten. Der Stil war einfach gehalten, "männlich" wortkarg, sachlich und punkt genau - angenehm zu lesen.
Fazit: netter Zeitvertreib, wenn man wirklich gar nichts zu tun hat.Wartet bin es für 2-3 Eur zu haben ist. Ich persönlich hätte lieber die Satteltaschen nehmen sollen und mit meinem Pferd Spät-Äpfel pflücken gehen...;-)
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am 12. September 2012
Der Finder, von dem im Klappentext gesprochen wird, heißt Daniel. Er ist es, den wir auf 321 Seiten durch ein düsteres Endzeitszenario begleiten.
Einen Tag nach einer Party (10 Jahre Abi), auf der Daniel seine Traumfrau Esther kennenlernt, sind plötzlich fast alle Menschen von der Erde verschwunden. Es gibt keine Toten, keine Hinweise - nichts. Alles was bleibt, sind eine fast leere Welt und eine Menge Fragen. Gemeinsam mit einigen anderen Überlebenden, machen sich die beiden auf den Weg in eine ungewisse Zukunft. Ein Neuanfang ist der Plan. Mit Problemen wird zwar gerechnet, aber nicht mit der Art Problem, die man sonst nur aus Horrorgeschichten kennt.

Normalerweise gehe ich so gut wie nie auf die Covergestaltung ein. In diesem Fall möchte ich jedoch dieses Thema als Einleitung für die Buchbesprechung nutzen. Ehrlich gesagt, hätte das Cover allein mich im Buchladen nicht zum Kauf des Buches verleitet. Es macht einen mittelalterlichen Eindruck und täuscht ein wenig über die Tatsache hinweg, dass "Der Finder" in der Gegenwart seinen Ursprung hat. Nachdem ich das Buch dann aber gelesen hatte, fand ich das Cover plötzlich wieder passend, weil es zeigt, worum es letztlich geht: Die Überlebenden müssen sozusagen "back to the roots" - alles auf Anfang. In einer Welt ohne Strom, Telefon, Fernsehen und Internet sind mitunter mittelalterliche Maßnahmen nötig, um das Überleben zu sichern. Für einen Spontankauf wäre mir das Cover allerdings nicht auffällig genug.

Damit hätte ich im Prinzip meinen einzigen Kritikpunkt abgehakt, denn als ich begann, den Prolog zu lesen, stolperte ich sogleich über einen Liedtext von Nick Cave, den ich in meiner Jugend auch gerne gehört habe. Sehr sympathisch, dachte ich und fand die Auswahl dann auch absolut passend für die folgenden Seiten.
Als ungewöhnlich und sehr beklemmend empfand ich die Wahl des Schauplatzes. Ich lebe selber im Ruhrgebiet, kenne viele der genannten Orte und Autobahnen (ja, auch die B8) und hatte Steine im Magen bei dem Gedanken, dass diese mir wohlbekannten Orte als verlassen und leer beschrieben waren. Das war schon sehr unheimlich.

Michael Schreckenberg hat den Protagonisten aus der Ich-Perspektive zum Leser sprechen lassen. Alle Eindrücke und Beschreibungen kommen aus erster Hand und unterstreichen gekonnt die hoffnungslose und traurige Stimmung, die sich wie ein schweres Gewicht auf das eigene Empfinden legt.
Der Autor nimmt sich viel Zeit für diese Stimmung, und das sorgt für einen langsamen aber konstanten Spannungsaufbau.

Die Charaktere sind eigentlich nur grob umrissen, werden nicht bis ins kleinste Detail beschrieben. Komischerweise habe ich das aber auch keine Sekunde lang vermisst. Ich hatte dadurch die Chance, mir jede einzelne Figur individuell auf mein Vorstellungsvermögen zuzuschneiden. Ich hatte meine eigenen Bilder für die Personen und war nicht gezwungen, Beschreibungen abzuspeichern, die mir nicht zusagen. Da man im Laufe der Story insgesamt auf eine Vielzahl an Menschen trifft, ist diese Methode für mich auch die ansprechendste.
Die Story braucht ein bisschen Zeit, um in Fahrt zu kommen, ist aber dabei so packend geschrieben, dass man das Buch eigentlich keine Minute lang aus der Hand legen möchte. Nach ca. einem Drittel der Geschichte war ich nur noch zappelig und ungeduldig - hatte jede Menge Fragen und fieberte gebannt der Auflösung entgegen.
Michael Schreckenberg hält den Leser raffiniert an der kurzen Leine, spendiert ab und zu kleine Häppchen, die die Story voran treiben aber nichts preisgeben. So wechseln sich actionreiche Passagen mit Momenten der Reflexion ab und liefern genau den richtigen Mix, der einem das Aufhören fast unmöglich macht.
"Der Finder" enthält auch einige gesellschafts- und sozialkritische Aspekte, die einen selbst nach dem Lesen noch ein Weilchen beschäftigen.
Das Ende der Geschichte war in meinen Augen einfach nur total abgefahren, unerwartet und wirklich kreativ - der Hammer! Alle Fragen werden beantwortet - neue Fragen tun sich auf. Das hat zur Folge, dass ich ganz klar nach einer Fortsetzung verlange, denn ich mag mich noch nicht von Daniel und seinen Freunden trennen.
Das darf jetzt nicht das Ende sein. Ich will mehr!

"Der Finder" hat mich noch den ganzen Abend beschäftigt. So liebe ich es - so muss es auch sein.

Fazit:
"Der Finder" ist ein bisschen wie eine Treibsandfalle. Sieht unscheinbar aus, lässt einen aber nicht mehr los, wenn man einmal darin fest steckt. Und dann wird man hineingesogen, langsam aber endgültig. Ein wirklich gut gelungener Endzeitthriller, dem ich guten Gewissens eine Kaufempfehlung mit auf den Weg gebe.

Die Originalrezension befindet sich auf meinem Blog.
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am 30. Juli 2011
Ich habe das Buch von einem Freund geschenkt bekommen und hatte aufgrund des Covers eine völlig falsche Vorstellung vom Inhalt (erweckt irgendwie den Eindruck von Mittelalter / Fantasy). Mich hat das Buch echt beeindruckt, fand es sehr spannendend und schön geschrieben, ein bisschen gruselig. Ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen und habe es in einem Zug durchgelesen.
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am 24. Mai 2012
Ein gutes Buch ist für mich eines, bei dem jede Zeile meine Phantasie anregt und Bilder in meinen Kopf zaubert - so geschehen bei "Der Finder". Ich finde allerdings die Bezeichnung "Endzeitthriller" etwas weit hergeholt - utopisch ja aber Endzeit!? Endzeit generiert bei mir etwas von Schluss, Aus, Finito...
Nun gut, dies Alles tut dem Unterhaltungswert des Buches keinen Abbruch! Es ist spannend geschrieben, man kann sich in die Figuren hineinversetzen, ertappt sich dabei, dass man denkt: Mensch, ich hätte das anders gemacht - aber all das gehört zu einem guten Buch.

Ich hatte das Buch innerhalb von 6h durch, weil es mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hatte. Auch wenn manch einer hier meint "Der Finder" hätte ein anderes Ende haben müssen - nachdem ich ein Alternativende von "Der Finder" im Netz gefunden habe, bin ich froh, dass das Buch dieses Ende hat!
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am 6. Februar 2011
Aufgrund einer Empfehlung habe ich mir das Buch bestellt, die Geschichte klang zu interessant, zumal ich ebenfalls im Ruhrgebiet lebe. Die Einführung war für meinen Geschmack zunächst etwas schnell und dann wieder ein wenig zu langsam, die Geschichte bekommt nur langsam Schwung. Aber man fragt sich von Beginn an: Was würde ich in so einer Situation tun? Unter anderem diese Frage und natürlich auch die zum Teil sehr subtile Erzählweise und die darauf entstehenden Bilder im Kopf (auch dank der bildhaften Beschreibungen des Autors) ließen mich weiterlesen und ich sollte es nicht bereuen, denn kurz nach dem ersten Drittel wird man regelrecht reingesaugt in die Geschichte, phasenweise so stark, dass man vor Neugier und Spannung schon fast hastig weiterliest, Seite um Seite umblättert...

"Am anderen Ende der Halle klappte eine Tür auf und fiel zu. Aus der Dunkelheit näherte sich langsam ein Klicken. Ich schoss einen Pfeil ab, hörte aber, wie er auf der anderen Seite wirklungslos in etwas Hölzernem einschlug. Das Klicken oben wurde langsam schneller. Ich schätzte den Weg zu der kleinen Tür ab. Wenn wir jetzt zu rennen begannen, würde alles, was von der rechten Seite der Galerie sprang, uns den Weg abschneiden können. Und ich zweifelte nicht daran, dass sie da herunter springen konnten. Das Klicken aus der Dunkelheit kam schnell näher..."

Gestern noch befand ich mich gerade am Anfang des zweiten Drittels, heute früh hatte ich es dann innerhalb von 4 Stunden fertig gelesen - ich konnte es einfach nicht weglegen.
In einer apokalyptischen Welt platziert, mit einer Bedrohung, die kaum zu umschreiben, nicht wirklich zu sehen und trotzdem allgegenwärtig ist - deshalb auch nicht unbedingt mit Happy End - hinterlässt die Geschichte einen leicht bitteren Nachgeschmack und einige Fragen, regt aber auch zum weiteren Nachdenken an... Insgesamt gibts von mir vier Sterne und eine Leseempfehlung für regional Interessierte und all jene, die sich gern in solche vielleicht doch nicht ganz unmögliche und deshalb auch so gruselige Welten hineindenken. Ich fands richtig gut.
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am 1. September 2011
Das Thema "Welt ohne Menschen" fand ich immer schon sehr spannend. Außerdem lese ich gerne Geschichten, die in der Gegend spielen, in der ich selber aufgewachsen bin.
In diesem Buch hatte ich also beides auf einmal.
Das Buch ist sehr unterhaltsam und teilweise sehr packend. Beim letzten Teil habe ich bis vier Uhr nachts durchgelesen um den Schluss zu erfahren. Das Ende ist etwas unkonventionell und überraschend.
So ca. 40 Seiten vor Schluss fing ich an mich zu fragen, wie im verbleibenden Teil des Buches noch alle offenen Fragen aufgegeklärt werden sollen. Für meinen Geschmack hätte der Schluss ruhig ein wenig ausführlicher beschrieben werden können.
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am 26. April 2011
Das Buch ist einfach nur klasse. Super geschrieben, klasse Storry. Die kleine Einschränkung ist: Die Auflösung des Rätsels ist doch sehr an den Haaren herbei gezogen, so als ob es jetzt dringend gelöst werden muß.

Ich wünsche mir eine Fortsetzung, "neues vom Finder" oder so, wo seine Erlebnisse weitergeführt werden.
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