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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
8
4,5 von 5 Sternen


am 3. Dezember 2010
Vorneweg: ich lese eigentlich keine Krimis. Ich folgte dann aber doch der Empfehlung einer Freundin und habe es nicht bereut!! Der Roman ist dicht erzählt, spannend bis zum Schluss und hat erhebliche Sogwirkung: man kann, einmal begonnen, nicht aufhören zu lesen.
Die Charaktere sind so eindrücklich geschrieben, dass man meint, Ihnen persönlich begegnet zu sein.
Die ermittelnde Kommissarin ist ein Fall für sich. Auf eine Art unnahbar, skuril durch und durch und dennoch erfolgreich oder vielleicht gerade deswegen. Der direkte Weg interessiert sie nicht, sie denkt um die Ecken herum und schafft es auf diese Weise, den von ihr ungeliebten Fall in der Provinz zu lösen.
Happy End? Nur, wenn man das flaue Gefühl ignoriert, dass das Buch der Wirklichkeit entsprechen könnte...
Ich hoffe, es wird noch mehr Bücher von Frau Kuck und ihrer Kommissarin Krass geben. Da könnte ich glatt zur Krimileserin werden!
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VINE-PRODUKTTESTERam 12. Oktober 2010
Das Klima an den Schulen ist rauer geworden, und die Kindheit kann heutzutage sehr schnell vorbei sein.
Für die Wolfsburgerin Karen ist nicht nur die Kindheit, sondern das ganze Leben vorbei, denn sie liegt tot auf dem Bahngleis. Ein tragischer Unfall, denkt man. Schließlich war die 15jährige Karen betrunken und mit Drogen vollgepumpt, da passiert so etwas schon einmal.
Wenn da nicht die Oma wäre, die von Mord redet und steif und fest behauptet, sie selbst sei Opfer eines Mordversuchs geworden. Hirngespinste einer alten Frau, die mit dem Verlust der Enkelin nicht klar kommt? Oder steckt doch ein Verbrechen dahinter?
Praktisch, dass man eine BKA-Ermittlerin zur Hand hat, die zufällig aus Wolfsburg stammt. So hat man in Berlin erst einmal Ruhe vor ihr. Denn Johanna Krass hat Ecken und Kanten, mit denen sie in der Behördenhierarchie immer wieder auf Kritik stößt.
Schnell zeigt sich, dass es in der Provinz auch nicht idyllischer zugeht als in einer Großstadt. Auch hier gibt es gewalttätige Mädchencliquen, Mobbing und Drogen.
Als dann ein Mädchen Selbstmord begeht, hilft deren Abschiedsbrief Johanna, die richtige Spur zu verfolgen.
Die Ermittlerin hat mir gut gefallen. Endlich einmal keine Superfrau, sondern ein authentischer Charakter mit all den Fehlern und der Zerrissenheit, die einen Menschen ausmachen.
Auch die Mitglieder der Mädchenclique sind überzeugend beschrieben. Überhaupt ist dieser solide Krimi sehr realistisch und spannend mit gut dosiertem Lokalkolorit geschrieben. Ich hoffe, es ist der Auftakt einer Serie, denn über diese Ermittlerin würde ich gern noch mehr lesen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 6. Dezember 2011
Karens Tod auf den Bahngleisen wurde bereits von der Wolfsburger Polizei als tragischer Unfall einer Schülerin zu den Akten gelegt. Nur ihre Großmutter beharrt darauf, dass ihre Enkelin ermordet wurde. Als sie selber vor einen Bus gestoßen wird, nimmt das BKA Berlin die Ermittlungen wieder auf. Die Sonderermittlerin Johanna Krass, selbst gebürtige Wolfsburgerin, stellt vor Ort Fragen und sticht dabei in ein Wespennest.

Regionalkrimis zeichnen sich damit aus, dass auch einmal unbekanntere Gebiete in den Fokus der Literatur geraten. Straßenverläufe, Wohngebiete und Umgebung werden detailliert beschrieben, sodass auch Ortsfremde sich leicht ein Bild machen können. Auch Manuela Kuck macht hier keine Ausnahme. Sowohl die Skizzierung des Handlungsorts als auch die Charakterisierung des östlichen Stadtgebiets ist ihr gelungen. Die aus Wolfsburg stammende Autorin lässt in ihren Krimi viel Lokalkolorit einfließen. Die Stadt im ehemaligen Zonenrandgebiet wird vorwiegend wirtschaftlich durch einen Autohersteller geprägt und macht einen eher beschaulichen Eindruck. Kaltblütige Mädchenbanden und kriminelle Übergriffe in Verbindung mit Drogen, Erpressung oder anderen Delikten halten sich in Grenzen. Von daher sind die vorerst eingestellten Ermittlungen durchaus vorstellbar. Der Handlungsverlauf mit seinen brutalen Vorgehensweise und Verstrickungen der unterschiedlichen Interessengruppen ist logisch nachvollziehbar folgt einem stetig steigenden Spannungsbogen. Bis der Leser den wahren Tathergang mit allen Facetten erahnen kann, sind es nur noch wenige Seiten bis zum Schluss.

Die Charaktere bekommen in diesem Krimi nur die nötigen Beschreibungen. Dennoch ergibt sich ein stimmiges Bild der Opfer, Hinterbliebenen und Täter. Gerade durch diese gradlinige Schreibweise wirkt die Geschichte erschreckend, vielleicht sogar aufrüttelnd und verleitet dazu, einmal genauer Hinzusehen. Einziges Manko empfand ich, dass Kommissarin Johanna Krass mit ihrer leicht schrulligen Art zwar interessant angelegt ist, von ihr aber verhältnismäßig wenig zu erfahren war. Ihre Schlussfolgerungen hätten für meinen Geschmack etwas ausführlicher sein dürfen. Ich hoffe nun, in ihrem zweiten Fall Wolfstage" mehr darüber zu erfahren. Als Auftakt einer Serie aus der östlichen Region Niedersachsens ist dieser Krimi ein Lesetipp.
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am 2. Juli 2012
seit einigen Wochen gibt es endlich auch vom Emons- Verlag Kindle- Editionen und ich muss nicht mehr auf die tollen Regionalkrimis verzichten. Herrlich !

Manuela Kucks BKA- Sonderermittlerin Johanna Krass ist eine tolle Figur mit viel Potenzial, denn sie kann ja zu jeder Art von Fall und eigentlich auch überallhin zugezogen werden. Hier geht es um einen Fall, der hoffentlich nicht allzu realistisch ist, denn das wäre keine schöne Schülerwelt mehr.

Ein Mädchen kommt nach einem Disco- Besuch auf den Bahngleisen durch einen ICE zu Tode. Die Polizei in Wolfsburg legt den Fall schnell als tragischen Unglücksfall zu den Akten. Die Großmutter des Mädchens kann das jedoch nicht akzeptieren, weil es nicht zu ihrer Enkelin passt und als sie schließlich vor einen Bus gestoßen wird, erreicht sie die Wiederaufnahme der Ermittlungen.

Es stellt sich heraus, dass eine Mädchengang Drogen und Gewalt an einem Schulzentrum verbreitet. 2 der Mädchen werden näher beleuchtet, die haben wegen ihrer familiären Umstände oder wegen ihrer fehlenden Intelligenz Spass an Macht und Gewalt. Ein düsteres Szenario für unsere Jugendlichen, das hoffentlich selten real wird, denn Johanna löst den Fall letztlich mehr oder weniger durch einen Abschiedsbrief eines der Opfer der Gang, das Selbstmord begeht und vorher der großen Schwester noch eine e-mail mit den Hintergründen schreibt.

Die Geschichte ist spannend erzählt, es wird fleißig ermittelt und der private Teil ist genau richtig dosiert. Man lernt die Ermittlerin ein bißchen kennen und sie wird auch persönlich zum Sympathieträger, aber der Krimi steht hier klar im Vordergrund.

Ich lade mir jetzt gleich den 2. Band mit Johnanna Krass herunter und freue mich nochmal über die Kindle- Versionen aus dem Emons- Verlag. Mit dem Kindle liest es sich schöner und bequemer als mit Büchern und die Bedienung ist dank des amazon- Systems herrlich einfach und auch für Technik- Laien zu bewältigen. Wer seine Bücher im Internet kauft und ein Mobiltelefon hat, kann auch den Kindle bedienen und genießen. Ich finde ihn sogar noch einfach zu bedienen als mein iPhone. Da brauchte ich bei der Einrichtung Hilfe, den Kindle habe ich problemlos allein in Betrieb genommen.
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am 28. November 2010
Nach einem kleinen Anfangseinstiegsproblem konnte ich kaum mehr aufhören weiterzulesen. Nicht nur für (Ex)- Wolfsburger ein großer Lesespaß, gruseliges Hautkribbeln inklusive.
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am 12. August 2015
Sehr spannend geschriebener Roman um die Kriminalkommissarin Krass, die vom BKA Berlin in ihre alte Heimat Wolfsburg/Braunschweig geschickt wird, um einen verzwickten Fall zu lösen. Unbedingte Leseempfehlung!
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am 6. Januar 2014
Wow – erschreckend und richtig gut und nach mehr schreiend!!!! Ich hatte mir nicht so einen guten Krimi beim Kauf vorgestellt; lohnte sich wirklich!!!!
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am 3. Dezember 2010
Der Roman setzt in einem Umfang Ortskenntnis voraus, die einem Ortsfremden fehlt. Hierunter leidet der Fluss der Erzählung. Ansonsten spannend und handwerklich gut gemacht.
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