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Das Alabastergrab
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:10,90 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 1. Mai 2011
Zur spannenden Handlung möchte ich nichts vorwegnehmen.

Nachdem ich im vergangenen Jahr mit viel Spannung und Lesespaß Vorndrans zweites Buch "Blutfeuer" im Urlaub gelesen hatte, habe ich mir gleich danach "Das Alabastergrab" gekauft. Aus Mangel an Zeit zum Lesen stand es dann fast ein halbes Jahr im Regal. Da ich viel im Auto unterwegs bin, habe ich mich zum Kauf des Hörbuches entschlossen und habe es nicht bereut.

Auf 5 CD's (Laufzeit insgesamt 6 Std. und 23 Min.) liest der Autor mit leichtem oberfränkischen Akzent seinen Lokalthriller selbst vor. Ähnlich wie bei "Blutfeuer" setzt sich aus vielen Orts- und Zeitfragmenten die Handlung bzw. der Clou ganz langsam wie ein Puzzle zusammen. Scheinbar völlig entkoppelt voneinander wird von grausigen Morden an zwei Fischern am Main, von Mißhandlungen in einem Jungeninternat in Bamberg vor fast 40 Jahren, von Vorgängen innerhalb der CSU und der katholischen Kirche erzählt. Last not least sind natürlich Haderlein, Lagerfeld und das kleine Schnüffel-Schwein "Riemenschneiderin" ermittelnd tätig, wie auch im Nachfolgerbuch.

Ich mag die Art Vorndrans, seine Geschichten zu konstruieren und sie im Laufe der Handlung zu einem "Schuh" werden zu lassen. Am Ende kommt jedoch etwas ganz anderes heraus, als das, was der Leser/Hörer zunächst vermuten mag. Vorndran zeichnet seine Charaktere mit derartiger Präzision, daß selbst beim Lesen/Hören vor dem geistigen Auge ein Film abläuft, der ein exaktes Bild der Handlungsbeteiligten widergibt.

Ganz klare Kaufempfehlung, vor allem für diejenigen, die in Oberfranken leben und mit Bamberg und Umgebung vetraut sind!
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am 18. Mai 2017
Durch einen dummen Zufall oder Eingebung habe ich das Buch gekauft und war von der ersten bis letzte Zeile begeistert! Der Wahnsinn, vor allem wenn man die Gegend kennt! Sehr witzig und spannend - ein MUSS!
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am 18. Januar 2018
Gute , teilweise lustige Story mit ernstem Hintergrund. Tolle gastronomische Tipps , die zum Urlaub in Bamberg motivieren. Die immer wieder eingestreute fränkische Mundart amüsiert ebenfalls
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am 23. Dezember 2012
Macht Spass beim Lesen. Locker, leicht geschrieben. Man(n) sollte einen Hinweis geben, in welcher Reihenfolge die Krimis von Vorndran sinnigerweise zu lesen sind.
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am 20. September 2017
Mir hat der Krimi sehr gut gefallen und der Schluß hat mich dann doch noch sehr überrascht.
Freue mich auf die Fortsetzungen
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TOP 1000 REZENSENTam 3. Dezember 2015
Meine Meinung:
Das Buchcover und die Kurzbeschreibung versprachen mir einiges, was ich dem Buch finden wollte. Spannung, Humor und ein Wiedersehen mit Bamberg, zumindest mit Hilfe dieses Buches.

Auf jeden Fall fing die Geschichte sehr interessant an, wobei die Überschrift des ersten Kapitels schon sehr aussagekräftig war: "Fisherman's End". Ziemlich schnell kommt dann auch Kommissar Haderlein ins Spiel, der anscheinend durch eine verrückte Idee seiner Kollegen nun der Besitzer eines kleines Schweinchens ist. Riemenschneider, so der Name, wird in dem Buch eine wichtige Rolle spielen. Ich lerne dann noch den Kollegen von Franz Haderlein kennen: Lagerfeld, der eigentlich einen anderen Namen hat. Jeder kann sich vielleicht vorstellen, weshalb er so gerufen wird.
Überhaupt hat der Autor den Beteiligten interessante Namen und Charaktere zugeordnet. Seinen Schreibstil und seine Ausdrucksweise fand ich zunächst ungewöhnlich, aber nicht uninteressant. Nachdem ich mich daran gewöhnt hatte, kam ich sehr gut mit dem Buch klar. Nebensächlichkeiten wurden in die Geschichte eingebaut und besonders hervorgehoben. Ohne viel zu verraten, möchte ich hier einfach mal die Flussregenpfeiferin erwähnen, die Bamburg Richtung Norden verlassen will und sich in einer Gegend niederlassen möchte, wo die Aussprache der Menschen verständlicher war.Thüringen vielleicht? Lach, wer nun denkt, was schreibt sie denn da? Tja, auch das kommt in dem Buch vor und spiegelt etwas von dem Humor wieder, den ich an mehreren Stellen fand. Natürlich kam die Spannung auch nicht zu kurz. Ich konnte zwar einiges vermuten, aber trotzdem gab es dort überraschende Wendungen für mich.

Fazit:
Wer etwas Lokalkolorit, Spannung und Humor in einem Buch finden möchte, wird hier Glück haben. Man darf allerdings keinen "gewöhnlichen" Krimi erwarten.
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am 6. Oktober 2011
Dieser Autor wurde mir von meiner sehr belesenen Freundin wärmstens empfohlen.Habe das Buch in einen Rutsch durchgelesen und brauchte am nächsten Morgen Streichhölzer für meine Augen...Das ist der beste und spannendste Regionalkrimi,den ich bisher gelesen habe!Wer regionale Krimis mit trockenen Humor unterstrichen liebt,ist mit diesem Werk bestens bedient!Bisher existieren drei Werke dieses Autoren,das vierte ist in Bearbeitung und erscheint im Mai nächsten Jahres.Da sind dann wieder viele superspannende Lesestunden vorprogrammiert...
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am 10. April 2012
TBC goes crime-story. Ein Krimi mit skurrilen Einfällen, manchmal verwirrenden Handlungssträngen, blutiger Klimax und dazwischen die Weltsicht eines gestressten Vogels und der Werdegang eines Schweins.
Die sind die Zutaten von Helmut Vorndrans Erstling.
Wer sich nun gediegene Krimikost, eingebettet in oberfränkische Landschaft erhofft, wird sicher enttäuscht sein. Man kann das Buch vielleicht so charakterisieren: hintergründig, vordergründig, manchmal tiefgründig, abgründig. Mag die Geschichte an manchen Stellen auch etwas hanebüchen erscheinen, so steigern sich Handlung und Zahl der Leichen mit jedem Kapitel. Zunächst unscheinbare Figuren entwickeln Leben.
Wer Monty Python oder Terry Pratchett mag, wird auch dieses Buch lieben, auch wenn es sich hier um einen waschechten Krimi über Abhängigkeiten und eine Mordserie mitten in der oberfränkischen Provinz handelt.
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am 15. September 2009
Ich bin einfach der Empfehlung der Buchhändlerin gefolgt. Das Ergebnis: ich habe zum ersten Mal einen Krimi bis zum Ende gelesen. Und das in Hochgeschwindigkeit. Auch ich konnte den Roman nicht so richtig beiseite legen. Er ist spannend und witzig zugleich. Zudem spielt die Handlung in einer Gegend die ich recht gut kenne und beschreibt die fränkische Mentalität sehr treffend (bin selbst a Zug'rasder). Also zusammenfassnd: uneingeschränkt empfehlenswert! Hoffentlich gibts bald einen Nachschlag.
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am 13. Oktober 2015
Bislang waren und sind es immer die süddeutschen Kriminalromane, die mich interessieren. Sei es nun in Buchform oder in Form von Fernsehserien wie Die Rosenheimcops: Krimis aus Süddeutschland, besonders solche mit Dialekt, haben für mich einfach einen ganz eigenen Charme. Mir gefällt das Humorvolle an diesen Kriminalromanen, denn wenn ich es wirklich spannend und düster will, greife ich lieber zum Thriller. Krimis sollen für mich in erster Linie also eines: mich unterhalten und Spaß machen.

Das sind also die Voraussetzungen, mit denen ich an Das Alabastergrab herangegangen bin. Zunächst bietet es eine Fülle an Sehenswürdigkeiten, die er Leser sich gleich für seinen nächsten Trip nach Oberfranken merken kann. Ein bisschen weniger hätte es ruhig sein können, ich mag es, wenn noch Raum für die Fantasie bleibt.

Der Kommissar Henderlein mag es lieber ruhig, er genießt die verbrechensfreien Tage und verbringt seine freie Zeit gerne bei einem oder zwei Bieren. Viel unterhaltsamer als Haderlein ist aber das Ferkel. Ja, richtig, ein Ferkel, und es spielt nicht nur eine Rolle, es ist eine Figur, aus dessen Perspektive zwischendurch erzählt wird. Eigentlich mag ich tierische Krimis, aber hier wurden mir die vielen Perspektivenwechsel zu viel und zu ... ausgefallen? Ich hätte es schöner gefunden, wenn Vorndran sich beispielsweise auf das Ferkel, den Kommissar und vielleicht eine weitere Person konzentriert hätte. Mir ist es ein bisschen zu viel, ein bisschen zu bunt. Als hätte er zu viel gewollt, zu viel in einen zu kleinen Roman quetschen wollen. Es wirkt ein wenig überladen. Kurz gesagt, die Idee gefällt mir, die Umsetzung ist ausbaufähig.

Der Plot des Krimis gefällt mir. Die unterschiedlichen Fraktionen (Angler und Bootsfahrer), die Tagung der CSU, die Leichen. Der geübte Krimileser erkennt die Auflösung etwas schneller, als mir lieb ist, aber dafür ist der Plot selbst so abgedreht, dass er irgendwie wieder Spaß macht - und er gleicht den Humor wieder aus, der mir ehrlich gesagt zu platt ist.

Setting, Figuren, Ton, Atmosphäre, Dialekt: es ist ein Krimi nach meinem Geschmack, wenn er auch an einigen Stellen überzogen daherkommt. Was mich zudem ein bisschen stört ist der Schreibstil, der etwas runder und flüssiger sein könnte. Es ist kein Krimi, den ich in einem Flutsch durchlesen konnte.
Übrigens, wem Inhalt und Titel bekannt vorkommen: 2009 ist Das Alabastergrab bereits (mit deutlich abweichendem Cover) im Emons Verlag erschienen. Ich muss sagen, dass mir das neue Cover deutlich besser gefällt, weshalb ich vermutlich auch erst jetzt danach gegriffen und es gelesen habe.

(c) Books and Biscuit
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