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am 5. November 2011
Im Sommer 1923 nimmt die kölnische Frauenpolizei ihren Dienst auf, unterstützt durch weibliche Polizistinnen der britischen Besatzungsmacht. Von den männlichen Kollegen belächelt und von der Bevölkerung nicht ernst genommen, beginnen Jane und Magalie ihren täglichen Dienst. Wie in der ganzen Weimarer Republik hat auch die Kölner Bevölkerung durch die aufkommende Inflation zu leiden - Hunger und Elend findet man überall auf den Straßen. Hinzu kommt die feindliche Einstellung gegenüber der britischen Besatzungsmacht. In dieser gesellschaftlich brisanten Atmosphäre geschehen mehrere Morde an Prostituierten. Inmitten von Widerständen der eigenen Kollegen und großer Teile der Bevölkerung, machen sich die beiden Polizistinnen an die Aufklärung des Falls.

Sprachlich leider etwas einfacher geschrieben, bekommt der Leser dennoch einen guten Eindruck der damaligen Lebensverhältnisse, der interessante Krimiplot tut sein übriges.
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am 8. September 2006
Nicht nur die "Goldenen Zwanziger" werden in dem packenden Krimi ihres Glanzes beraubt: Die Schilderung aus der Perspektive der britischen und der deutschen Polizistin erlaubt einen tiefen Einblick in den allgemeinen Gemütszustand der damaligen Zeit. Trotz der täglichen Nähe und des gemeinsam durchlebten Schreckens können nicht einmal diese beiden Frauen offen aufeinander zugehen und sich über alle feindlichen Gräben hinweg die Hände reichen. Erschreckend. Mila Lippke gelingt ein beeindruckendes Porträt jener bitteren Nachkriegsjahre, versagt sich jede Anbiederung an verlockend naheliegende Klischees zugunsten einer ehrlichen, schonungslosen Darstellung der Not und des Elends insbesondere der Frauen, die buchstäblich ihre Haut zu Markte tragen, um das Überleben zu sichern. Und trotz allem immer noch tiefer ins Verderben sinken müssen als die Männer. Das alles eingebunden in eine spannende Krimihandlung - hervorragend!
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am 6. Juli 2007
... leider bedeutet in diesem Roman "dichtes und einfühlsames Bild der 1920er Jahre" auch, daß kein Klischee ausgelassen wird.
Der Krimi um den Mord an einer Prostituierten ist nicht schlecht geschrieben, das Buch ist unterhaltsam zu lesen. Viele Figuren bleiben aber leider ziemlich flach: die frauenfeindlichen Sprüche der Männer sind einfach nur platt, die Künstlerin ist natürlich eine anzugtragende Lesbe, jedem Kind läuft der Rotz aus der Nase, es taucht ein grantiger Adenauer auf (und bleibt für den weiteren Verlauf des Buches ohne Bedeutung) usw. Für jeden, der sich für die 20er interessiert und sich bereits mit der Zeit befaßt hat, bietet der Roman nicht viel.
Mein Fazit: Krimi ist in Ordnung, die Tatsachen sind gut recherchiert, aber das Abbild der Zeit bleibt sehr oberflächlich.
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am 30. Juni 2006
Mila Lippkes originelles und mitreissendes Buch hat mir einen völlig neuen Einblick in die goldenen zwanziger Jahre in Köln gegeben. Die Geschichte um eine britische und eine deutsche Polizistin, die gemeinsam auf die Suche nach dem Mörder der Prostituierten Luise gehen, ist packend, ergreifend und spannend. Ein Buch, das mich genauso intellektuell fasziniert wie emotional berührt hat.
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Am 01.08.1923 geht in Köln unter der Ägide der britischen Besatzungstruppen die erste weibliche Polizeiabteilung auf die Straßen im Kampf gegen Unzucht, Geschlechtskrankheiten und männliche Vorurteile.

Ein dichter und auch historisch interessanter Roman, der neben allerlei faktischen Momenten auch eine spannende Kriminalgeschichte mit glaubwürdigen Darstellerinnen und Darstellern erzählt, denen man sicherlich in einer Fortsetzung gerne noch einmal begegnen würde.
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am 20. Juni 2006
Lippkes zweiter Krimi spielt in der Weimarer Republik und basiert auf der historischen Tatsache, dass am 1. August 1923 in Köln die erste deutsche Frauenpolizei ihren Dienst antrat. Ausgerechnet die Briten haben sie eingeführt.

Die Deutsche Magalie Hemmersbach und die Engländerin Jane Fairchild gehen gemeinsam auf Streife. Dabei haben sie es nicht nur mit dem Mord an einer Prostituierten zu tun, sie müssen sich auch noch gegen die Anfeindungen der Männer zur Wehr setzen.

Zwei widersprüchliche Frauengestalten - einfühlsam erzählt. Unbedingt empfehlenswert!
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