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Kundenrezensionen

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am 13. Juni 2013
Frank Schätzing ist einfach ein großartiger Erzähler - ich habe den Schwarm in nicht einmal 2 Tagen gelesen, ich konnte einfach nicht aufhören.
Dies ist nun ein völlig anderes Genre - Kölner Geschichte über den Mord am Dombaumeister, ummantelt mit einer gut recherchierten und sprachlich fesselnden Story über Irrungen und Wirrungen des Klerus und des Kölner Bürgertums, dazu die Spannungsbogen an der richtigen Stelle - Klasse!
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am 22. Mai 2007
Herr Schätzing, der Tausendsassa, hat auch bei diesem Hörspiel mal wieder kräftig mitgemischt. Er lieferte nicht nur den Text und übernahm einige kleine Sprechrollen - nein - er lieferte sogar noch den Soundtrack in Kooperation mit anderen. Ausgesprochen farbig und kurzweilig lässt er das mittelalterliche Köln lebendig werden und vermittelt ganz nebenbei jede Menge historische Hintergrundinformationen. Die Charaktere sind alle toll gesprochen und erwachen so zum Leben. Es ist flott erzählt, und man fiebert bis zum Ende mit, ob nun die Guten oder doch die Bösen obsiegen.

Und, obwohl ich bei der Szene im Badhaus kräftig gequietscht habe (ich dachte, der Schuft sitzt mir höchstpersönlich im Nacken), kann ich dieses Hörbuch uneingeschränkt empfehlen. Ein echtes, spannendes Hörvergnügen.
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am 13. März 2017
Im Strandurlaub lese ich am liebsten immer Historienschinken, dick wie ein Brikett sollten sie sein. Dieses Mal in Sant Elm hatte ich Frank Schätzings ersten Roman dabei.

Schätzing ist der Autor von „Der Schwarm“, kennt wahrscheinlich jeder. Dies ist sein erster Roman, ein „Krimi aus dem Mittelalter“.
Wir befinden uns in Köln im Jahr 1260: Es geht jeder gegen jeden. Erzbischof und Bürger versuchen, einander mit allen legalen und illegalen Mitteln in die Knie zu zwingen. Jacob der Fuchs, Dieb und Herumtreiber, zeigt an den erzbischöflichen Äpfeln indes mehr Interesse als an der hohen Politik: In den Ästen sitzend, wird er Zeuge, wie ein höllenschwarzer Schatten den Dombaumeister vom Gerüst in die Tiefe stürzt. Er hat den Mord als einziger gesehen – aber der Schatten hat auch ihn gesehen.

Der Hintergrund ist Historie, der Tod des Kölner Dombaumeisters ist bis heute geheimnisvoll. Schätzing baut darauf seine Story auf. Der gedungene Killer ist wahrscheinlich der erste Serienmörder der Geschichte, denn das Morden geht weiter, je mehr Jacob versucht, sich zu verstecken. Aber was macht man, wenn es keine Polizei gibt und kaum Gesetze, geschweige denn jemand, der auf deren Einhaltung dringt?

Das Ende ist dann auch nicht so, wie man sich einen gelösten Fall eigentlich wünscht. Und die Maid bekommt der Held auch (vorerst) nicht.

Schätzing gelingt es brillant, die düstere Stimmung des Mittelalters einzufangen, da will man nicht gelebt haben. Die witzigen, teilweise philosophischen Dialoge machen Spaß und erinnern an Ecos „Namen der Rose“. Nur wenn der Autor versucht, historische Zusammenhänge einzuflechten, dann verliert er sich manchmal.
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am 14. April 2014
Das Buch ist gut, das Hörbuch grottenschlecht. Die Musik, die genau genommen vollkommen überflüssig ist, ist viel zu laut. Ich besitze an die 200 Hörbücher, von der Machart ist dieses eines der Schlechtesten, allerdings für teures Geld!
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am 3. März 2014
Nicht länger ist dieses unfassbare Musikgedudel und die fürchterliche Tonmischung zu ertragen. Im ernsten Moment hält man es für einen schlechten Scherz. Herr Schätzing: Schreiben Sie und lassen andere das machen was sie können: Komponieren und MIschen.
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Dies ist ein rasant geschriebener Kriminalroman aus der Welt des Kölner Mittelalters, den man so schnell nicht wieder aus der Hand legt.
Ein Mord des Dombaumeisters wird verübt und dabei sind Intrigen an der Tagesordnung. Der Augenzeuge landet hinter Gittern und erlebt in bildreich beschriebener Handlung die Probleme des Mittelalters am eigenen Leib zu spüren.
Dabei werden dem Leser die damaligen politischen Missstände aufgezeigt: in der Schlacht von Worringen lehnten sich die Kölner gegen den machtbesessenen Klerus auf. Außerdem werden das Stapelrecht und die korrupte Ämter- und Steuerverteilung (als Kölscher Klüngel bekannt) beschrieben.
Diese historischen Fakten geben dem Buch einen interessanten und recht authentischen Rahmen. Die flüssige Erzählweise mit witzigen Einlagen und die Erschaffung interessanten Charaktere machen das Buch zu einem Highlight.
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"Ein unglaublicher Sumpf von Beziehungen und Abhängigkeiten....
eines Tages werden sie in Köln ein Wort dafür finden."
(Jasper Rodenkirchen, Magister und Physikus)

Der Physikus Rodenkirchen, der im Roman als Lichtgestalt von Vernunft und Aufklärung seiner Zeit weit voraus ist, beschreibt mit wenigen Worten die Zustände des Jahres 1260 in Deutschland im allgemeinen und der Stadt Köln im Besonderen. Dem Tod des letzten Stauferkönigs Konrad IV. folgte ein dreijähriges Interregnum. Unter Zurückdrängung der alten Stammesherzogtümer hatte sich der Kurfürstenstand etabliert, dem nun das Recht der Königswahl zukam. Da vier weltliche und drei geistliche Kurfürsten, die von den Königskandidaten Privilegien und politisches Mitspracherecht forderten, an einem schwachen Königtum interessiert waren, kam es 1257 zur Doppelwahl Alfons von Kastilien und Richards von Cornwall....

....einer jener kurfürstlichen Königsmacher, der Erzbischof von Köln, Konrad von Hohenstaden, unterdrückte zur Durchsetzung seiner Herrschaft das untereinander zerstrittene Kölner Stadtpatriziat, paktierte mit den aufstrebenden Zünften der Handwerker und spielte jeden gegen jeden aus...

Die von Beginn an spannende und realistische Handlung um den rothaarigen Bauernjungen Jakop und die Anfänge des Kölner Dombaues weist zwar manchmal ironische bis sarkastische Züge auf, macht den Leser jedoch auch nachdenklich. So stellt sich u. a. die Frage, ob der von einem korrupten Klerus forcierte Dombau tatsächlich ein "gottgefälliges Werk" ist. Daneben werden die Perversionen der "Kreuzzüge" und anderer "heiliger Kriege", besonders die damit verbundene Verrohung und der moralische Verfall einst durchaus edel gesinnter Zeitgenossen auf drastische Weise dokumentiert.

Da "der Teufel" jedoch im Detail steckt, weist der Roman leider neben einigen Anachronismen in direkter Rede seiner Akteure (z. B. Marionette, Memme, Papperlapapp, Schlamassel, Zwickmühle) auch einige historische Fehler auf. So gab es zu jener Zeit noch keine Hexenverbrennungen und das Skunk war in Europa noch unbekannt. Im römischen "Circus Maximus" wurde niemand den Löwen zum Fraß vorgeworfen (allenfalls im Colosseum), da es sich, wie man heute noch erkennen kann, um eine Rennstrecke handelt.

Ein Glossar und ein Stadtplan des 13. Jahrhunderts ergänzen den durchaus als "historisch" zu bezeichnenden Roman, der stellenweise sogar Thrillerqualitäten vorweisen kann. Trotz (oder gerade wegen) seine Lokalkolorits kann "Tod und Teufel" auch allen Lesern empfohlen werden, die nicht aus der Domstadt stammen. Es macht Lust auf Besichtigung des gotischen Bauwerkes und den "Kölschen Klüngel" vor Ort kennen zu lernen.
4 Amazonsterne.
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am 1. April 2007
...will sagen: Eine fesselnde Geschichte um Intrigen des Kölner Bürgertums gegen den Klerus im 12. Jahrhundert. Ausgefeilte verwinkelte Story, die an manchen Stellen etwas langatmig in einzelne Dialogen ausgebaut wird aber immer wieder zum packenden Leitfaden der Verwirrungen um Rache, Auftragsmorde und letzendlich in einer interessanten Wendung endet.

F.Schätzing - hier als Erzähler zur Dombauzeit : historisch und dennoch packend, guter Erzählstil.

Für den anstehenden Urlaub eine wunderbare Lektüre und sehr empfehlenswert.
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Der erste Roman von Frank Schätzing ist ein spannender historischer Krimi mit viel Lokalkolorit. Das Hörspiel zum Buch wurde vom Autor selbst mit bearbeitet. Auch wenn vielleicht nicht alle historischen Einzelheiten stimmen und die Logik der Handlung manchmal etwas hakt, ist die Geschichte packend und mit viel Humor erzählt. Die Stimmen von Gert Köster, Sven Hasper, Peter Matic, Mario Adorf, Anke Engelke, Cordula Strathmann, Anka Zink u.v.a. tragen ihr übriges dazu bei, dass alle Personen sehr lebendig durchs mittelalterliche Köln streifen. Eine lohnende Anschaffung - nicht nur für ‚Kölle’-Fans.
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am 26. Oktober 2006
Es war ein fulminantes Erlebnis!!! Spannende Erzählung, ausgezeichnete Sprecher und gut umgesetzte Charaktere, gutes Hörspiel, gute Soundeffekte! Einfach grandios !!!

Über eine gute Anlage kommen alle Klangeffekte so super rüber, so dass man sich als "mittendrin" empfindet und in die Geschichte abtaucht.

Und wenn die siebte CD des Hörspiels sich dem Ende neigt...... wird man ganz gierig auf ein weiteres Hörspiel des Autors Frank Schätzing mit solch einer Starbesetzung von Sprechern.
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