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Kundenrezensionen

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am 3. Februar 2005
Nicht nur, wenn man auf Bourdains Schreibe steht, ist dieses Kochbuch ein echter Gewinn. In der Einführung gibt's bereits Tipps von der Planung bis zur Pseudo-Demie Glace (habe ich mich zum ersten Mal ran getraut), die Rezepte sind meist erstaunlich simpel und - sofern die Zutaten stimmern - meistens Volltreffer (Ofenfisch, Muscheln, Pot au feu). Kleine Einschränkungen gibt's wegen der amerikanisch-europäischen Kochkulturunterschiede - mancher "heiße Tipp" ist bei uns selbstverständlich, umgekehrt gibt's einige US-Standards, die man not really versteht. Macht aber nichts.
Allerdings: die Übersetzung (erstaunlicherweise von derselben Dame, die Bourdains anderen Bücher wirklich kongenial ins Deutsche übertragen hat) ist bezüglich der Rezepte lausig: Da tummeln sich falsche oder fehlende Mengenangaben, Recherche-Faulheit (siehe erste Rezension) und offensichtliche Fehler (mitunter rührt man eine Zutat an, stellt sie befehlsgemäß "beisseite" - und da steht sie bis zum Nimmerleinstag, weil sie nicht mehr vorkommt). Man fragt sich schon, wie es zu so einer Schlamperei kommen kann.
Dennoch: eines der besten Kochbücher, die ich kenne - und das Lustigste sowieso.
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am 20. April 2005
Ich habe ca. 60 verschiedene Kochbücher und dieses Buch reiht sich in meine Top 5 ein. Warum:
Witzige, derbe Schreibe. Sicherlich nicht jedermanns Sache, aber dafür ist Bourdain bekannt, daß er kein Blatt vor den Mund nimmt.
Pragmatisch: Hier wird BISTRO Küche vorgestellt, keine Nouvelle Cuisine. Daher ist es manchmal auch zu verkraften, daß Mengenangaben nicht ganz genau genommen werden. Ich habe bisher rd. 20 Gerichte nachgekocht und habe mich auch an diversen Übersetzungsfehlern nicht gestört.
Genial: Wie koche ich einen Fond???Nach zig bunten Bildern über verkohlte Kalbsknochen ist dies eine erste umfangreiche Beschreibung, mit dem selbst dem Laien ein ordentliches Demi gelingt. Auch betont Bourdain immer wieder, daß seine Gerichte keine Gourmetansprüche bedienen sollen, sondern daß "seine" Bistroküche auch mal schnell und trashig sein muß.
Das Buch ist edel aufgemacht, Photos mit Anspruch, wer etwas anderes außer Jamie O. zum 100ten sucht wird hier mehr als glücklich. Fazit: Kaufen, Lesen, Kochen, von Feinsten!!!
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am 14. Januar 2005
Nach dem "Chefkoch, der um die Welt reist", den ich sehr gerne gelesen habe, hat mich die deutsche Übersetzung des Les-Halles Kochbuchs sehr enttäuscht. Wenn die allgemeinen Ausführungen auch sehr unterhaltsam und die Rezepte an sich interessant und appetitanregend sind, so lassen die praktischen Anweisungen doch zu wünschen übrig.
Anstatt
1. Mengenangaben in Tassen, ohne einen Hinweis darauf, ob darunter amerikanische "Cups" zu verstehen sind oder herkömmliche Kaffeetassen,
2. amerikanischen Bezeichnungen von Fleischabschnitten (mein Metzger wunderte sich, dass ich für mein Boeuf bourguignon ein Chicken-Steak brauchte) und
3. offensichtlich falschen Mengenangaben (oder hat jemand schon mal etwas von einem Salade Petatou gehört, der 6:1 Oliven:Kartoffeln enthält?)
hätte ich etwas mehr Qualität vom Verlag erwartet.
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am 8. Oktober 2006
Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der auf der Suche nach klassischer französischer Bistroküche ist. In diesem Buch fehlt einfach nichts:

Zwiebelsuppe, Vichyssoise, Bouillabaisse, Muschelrezepte, paté de campagne, Hechtklöße, Salade d'onglet, Côte de boeuf, daube provencale, poulet roti, boeuf bourgignon, pot au feu, coq au vin, cassoulet, Blutwurst mit Äpfeln, ile flottante, crème brulée, mousse au chocolat, clafoutis, Birnen in Rotwein, Zitronenkuchen, und vieles mehr.

Die Rezepte sind so klassisch und authentisch, wie ich es mir nicht besser vorstellen kann, das Buch riecht geradezu nach Bistro.

Das Buch ist toll - wenn auch nicht gerade üppig - bebildert, dazu gibt es die deftige Ausdrucksweise von Bourdain.

Einen Punkt ziehe ich ab für die Mängel in der Übersetzung. Allerdings ist das hier Bistroküche, da kommt es so genau nicht drauf an, und ein einigermaßen geübter Koch kann darüber locker hinwegsehen.

Empfehlenswert.
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OK, das ist das erste Kochbuch, das ich am Stück gelesen habe. Eher wie ein Sachbuch, als eine Rezeptsammlung, wo man sich das raussucht, warauf man gerade Apetit hat. Das Lesen ist auch sehr unterhaltsam, man fühlt sich als Lehrling in eine Küche versetzt, wo der Chef oft mit einem Klartext redet und dabei auch nicht vor Sprüchen unter der Gürtellinie zurückschreckt. Aber die besondere Sprache ist man ja schon gewohnt von den anderen erfolgreichen Büchern des Autors.

Insofern ist das Buch nicht nur Kochbuch, es gibt auch einen weiteren Einblick in Bourdains Welt, und hier kommen die Fans sicherlich nicht zu kurz. Es ergänzt insbesondere die "Geständnisse eines Küchenchefs", da man zu vielen der Geschichten jetzt auch Rezepte zum Nachkochen hat.

Die Rezepte selbst entstammen der konservativen, französischen Bistroküche, wobei ich den Eindruck habe, dass diese für Amerikaner ohne den europäischen Kulturbackground etwas spannender sind als für einen mit der Nouvelle Cusine aufgewachsenen Deutschen. Hier würde man das alles als solide, aber nicht sehr kreative Restaurantküche sehen.

Ich persönlich habe bisher kaum ein Gericht nachgekocht, so sind mir auch viele der in den anderen Kritiken genannten Fehler bei Maßangaben und Übersetzung nicht weiter aufgefallen. Wo mir das Buch beim Kochen aber dennoch geholfen hat, ist die Beschreibung einiger handwerklicher Techniken, die man auch für andere Rezepte gut einsetzen kann. Diese sind oft inspirierend, insbesondere wenn man in der Küche gerne selbst experimentiert und sich eher nicht sklavisch an Rezepte hält.

Kurz: Ein Buch für Bourdain-Fans und undogmatische Küchenpraktiker.
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am 5. Oktober 2007
Sowohl der Schreibstil (wenn möglich unbedingt im englischen Original lesen - "Anthony Bourdain's Les Halles Cookbook") als auch die Rezepte besitzen diesen burschikos-deftigen Stil, den man von Anthony Bourdain erwartet. Die Gerichte haben zwar nicht die gezirkelte Finesse eines Thomas Keller (Bouchon), sind deshalb aber auch - ohne qualitative Einbußen - näher an der schlichten französischen Bistroküche (um die es im "Les Halles" ja geht). Alle wesentlichen Bistroklassiker - wie "Boeuf bourguignon", "Coq au vin", Bouillabaisse" oder "Cassoulet" sind genau so vertreten wie Tips und eine exakte Anleitung für selbstgemachte Pommes Frites oder "Crème brûlée".

Fazit: Wer auf der Suche nach einem guten Kochbuch über die französische Bistroküche ist, kann aufhören zu suchen. Gekonnte Rezepte die auch noch Spass machen zu lesen...
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am 8. August 2015
Ich liebe diesen Mann und seine Bibel! Geniales Buch, losgelöst von den anderen schreibenden Köchen. Rezepte benötigen keine wahnwitzigen Zutaten, welche nur mit Glück über das Internet oder in einer europäischen Großstadt zu bekommen sind.
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am 20. Mai 2005
Dies ist ein Kochbuch das zurück zu den Ursprüngen des Kochens führt. Und ehrlich gesagt mehr für Profis geschrieben als für Hausfrauen. Gerichte der klassisch französischen Küche, adaptiert für die Zubereitung in Restaurantküchen. Trotzdem nützlich für jeden begeisterten Hobbykoch.Die manchmal allzu wörtliche Übersetzung aus dem amerikanischen verwirrt ab und zu. Nicht minder die derbe Sprache Bourdains. Aber die ist halt authentisch. Profiköche reden nicht wie Intellektuelle.Zumindest nicht während der Arbeit.Vielleicht hätte der Lektor am Schluss das Manuskript noch von einem deutschen Profikoch gegenlesen lassen sollen.
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am 24. Januar 2013
Neben realistisch nachzukochenden Rezepten finden sich in der typischen erfrischenden "Bourdain-Art" geschriebenen kleinen Hinweise, nette Anekdoten und, auch mal ironische, Kochanweisungen.
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am 7. Januar 2005
Dies Buch ist sofort nach dem Kauf zu meinem bevorzugten "Koch"-Buch geworden, da ich so gerne einfach drin schmökere, Lust auf Essen bekomme und mehr Rezepte nachkochen möchte als in anderen Kochbüchern, die ich besitze.
Das Buch ist ein wirklich schönes Ergebnis der Buchdruckerkunst: Papier und Bindung sind hochwertig, die Fotos top und die Grafik unter dem Einband ist Hintergrundbild meines Laptops geworden.
Und zuletzt: Bourdain beweist, dass man auch als Hetero-Mann guten Gewissens kochen darf ;-)
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