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am 20. Juni 2007
die höchst gefühlvolle und sympathische Heldin in einem Fall, den sie praktisch allein löst - die männlichen Ermittler um sie herum wirken allenfalls als Staffage. Es macht durchaus Spaß, den Irrungen und Wirrungen bei der Suche nach dem Mörder zu folgen, denn Tempe Brennan ist zwar äußerst intelligent, in ihrer wissenschaftlichen Disziplin sagenhaft bewandert und sehr intuitiv obendrein, aber zum Schluss liegt sie denn doch nicht richtig und tritt auch gehörig daneben. So gerät sie dann schnell auch wieder mal selbst in tödliche Gefahr.

Reichs glänzt wieder zum einen durch ihre verständlichen Erklärungen zur neuesten wissenschaftlichen Methodik in der Altersbestimmung von Knochen zum anderen durch ihren Witz und Humor bei der Beschreibung skuriller Typen (ich sage nur: Monsieur Cyr).

Insgesamt ein spannendes, sprachlich flott geschriebenes und gut lesbares Buch. Aber der ewig gleiche Schlamassel im Liebesleben der Hauptfiguren trübt denn die Begeisterung doch ein wenig: dafür ein kleiner Stern Abzug.
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TOP 1000 REZENSENTam 24. März 2006
An einem kalten Montag im Dezember wird die Gerichtsmedizinerin Tempe Brennan zu einem ungewöhnlichen Fundort gerufen. Im Keller einer Pizzeria werden Skelette dreier Frauen gefunden. Zuerst gibt es Hinweise darauf, dass die Skelette historischen Ursprungs sind. Doch eine Zeugin meldet sich bei Tempe und verweist auf eigenartige Verhaltensmuster eines ehemaligen Mieters des Kellers...
Die Ermittlungen beginnen...
"Totenmontag" - lang erwartet - hält alles, was man sich erhofft. Nachdem die letzten beiden Bücher eher gute Mittelklasse waren, läuft Kathy Reichs hier zu Hochtouren auf. Es gibt keine verwirrenden Parallelfälle, die nur Seitenfüller sind und ablenken sollen. Man kann sich vollkommen auf die drei Frauenskelette konzentrieren. Puzzleteil für Puzzleteil kommt man der Lösung näher - und weiß doch bis zum Schluss nicht, wer der Mörder ist.
Leider wird auch hier nicht auf die Person aus dem engeren Freundes/Bekannten/Familienkreis verzichtet, die mal wieder in die Ermittlungen reinpfuscht...
Ich fand das Buch klasse - vom Anfang bis zum Ende und hätte gerne noch 300 Seiten weiter gelesen. Vor allem, wie es mit Ryan weitergeht.
5 Sterne - nicht zu toppen
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am 31. Januar 2007
Tempe Brennan ist wieder da! Die amerikanische Anthropologin, die interessanterweise ihre spannendsten Fälle immer in Montreal lösen muss, hat wieder einen neuen Fall, der eigentlich gar keiner ist wenn man der Polizei glauben darf.

Story:

An einem Montag im Winter soll Tempe einige Knochenfunde untersuchen die im Keller einer Pizzeria gemacht wurden. Eigentlich nichts Besonderes. Alleine schon die Art des Fundes läßt auf eine uralte Geschichte schliessen. So alt, dass keine Nachforschungen notwendig sind. Tempe wäre jedoch nicht Tempe wenn sie sich mit wenigen Details zufriedenstellen würde. Sie ermittelt, dass es sich bei den Toten um drei junge Mädchen handelt. Diese Tatsache läßt sie nicht mehr los und so fügt sie eigenständig ein Mosaiksteinchen zum nächsten um ein Bild vor sich zu sehen. Schliesslich wird ihr klar, hierbei geht es nicht um eine archäologische Frag sondern um akute Verbrechen. Nun muss nur noch ihr Lieblingspolizist Claudel überzeugt werden.

Fazit:

Auch Totenmontag fügt sich nahtlos in die bisherige Temperance Brennan Serie ein. Wer die Arbeit von forensischen Anthropologen nicht kennt, erhält wiederum tiefgreifende Einblicke in die Arbeit um sich dadurch wissender aber nicht belehrt zu fühlen. Die bekannte, spannungsteigernde Kriminalistentätigkeit, aufbauend auf Knochenspuren gelingt Kathy Reichs auch hier wieder. Evtl. nicht der spannendste Fall, aber dafür diesmal reichlich gewürzt mit den kleinen aber trotzdem nicht minder interessanten privaten Schwierigkeiten von Tempe.

Aufgrund der erst spät einsetzenden Spannung diesmal nur 4 Sterne.
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am 9. Juni 2006
Ueber den Inhalt möchte ich mich nicht äusssern, das haben andere schon zur Genüge getan. Allein die Vorstellung, was diese Mädchen mit sich geschehen lassen mussten, da verschlägt es einem wirklich die Sprache. So viel Pein und Sadismus, unglaublich.

Zuerst wollte ich dieses Buch, aufgrund der gelesenen Rezensionen, gar nicht kaufen und lesen. Doch die Neugier siegte. Ich muss zwar sagen, dass die Geschichte anfänglich etwas schleppend und verwirrend beginnt. Doch all die Erklärungen und Dialoge sind nötig, um die das Ganze in ihrer Darstellung zu verstehen.

Für alle die Kathy Reichs-Fan sind, lest dieses Buch ebenfalls, es lohnt sich.
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VINE-PRODUKTTESTERam 21. November 2004
Die vorherigen drei Bücher um Dr. Temperence Brennan konnten m.E. nicht den Standard halten, den Kathy Reichs mit den ersten drei Büchern aus dieser Reihe selbst gesetzt hat. Mit „Totenmontag" ist sie endlich wieder auf dem richtigen Weg! Ich habe es vor einiger Zeit im Original gelesen und verschlungen:
Im siebten Buch dieser Reihe ist Tempe eigentlich nach Montreal gereist, um in einem Fall auszusagen, aber sie wird in einen anderen Fall hineingezogen: Die Skelette dreier junger Frauen wurden in einem Pizza-Schnellimbiss gefunden. Tempe ist gezwungen mit ihrem Lieblingsfeind, Detective Claudel zusammen zu arbeiten. Claudel meint, dass es sich um historische Skelette handelt und wiegelt daher ab. Er möchte mit dem Fall nichts zu tun haben. Aufgrund der von ihr durchgeführten Untersuchungen kann Tempe aber mit Sicherheit sagen, dass die Skelette entweder aus den fünfziger, achtziger oder neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts stammen...
So wie die Herkunft der Skelette geheimnisvoll bleibt, wird auch Tempes Beziehung zu Ryan immer rätselhafter: Ryan ist zwar wie immer charmant und sexy, hat aber für Tempe kaum Zeit. Sie fragt sich daher, ob er jemand anderen kennengelernt hat.
Eine ältere Dame, die behauptet über die Skelette Bescheid zu wissen, verstirbt plötzlich. Tempes beste Freundin, die sich eine Auszeit von ihrer Ehe genommen hatte, verschwindet unvermittelt. Tempes Wohnung wird durchwühlt & verwüstet, alle Gläser und Spiegel zerstört... Um sich von den Problemen mit Ryan und ihren Ängsten abzulenken, ermittelt Tempe auf eigene Faust und gerät dabei direkt in die Höhle des Bösen.....
Fazit: Reichs hat endlich wieder zu sich gefunden. Ihr trockener Humor und ihre Wortspiele sind besser denn je. Es ist ihr wieder einmal gelungen, Erklärungen und Auflösungen geschickt in den Fall einzubringen, ohne dabei herablassend zu wirken (z.B. über das Stockholm Syndrom). Manchmal hätten die Erläuterungen allerdings ein wenig kompakter sein können. Trotzdem und trotz des langsamen Anfangs ist „Totenmontag" ein echter Pageturner und hat volle fünf Sterne verdient!
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am 11. September 2007
Man kann sagen was man will, im direkten Vergleich mit Patricia Cornwell ist Kathy Reichs Schreibstil, Inhalt der Romane, Darstellung der Personen und Humor einfach um Welten besser. Im Gegensatz zu Kay Scarpetta der höchst unterkühlten Hauptprotagonistin Cornwells (sie scheint ständig einem der Kühlfächer für Leichen entstiegen) empfindet man sehr schnell Sympathie für Tempe Brennan, die mit all ihren menschlichen Schwächen zu kämpfen hat und trotzdem niemals verloren wirkt.
Hinzu kommt ein fantastischer Gegenspieler in Form von Andrew Ryan. Seine strahlendblauen Augen bleiben nicht nur durch ihre Erwähnung im Gedächtnis des Lesers haften. Sie werden erst dadurch real das die gesamte Figur überaus natürlich liebenswert und zugleich eigenständig agiert.
Katy die Tochter Brennans wird im Gegensatz zu Scarpettas übertrieben fantastisch intelligenten (wovon man an Hand ihrer Handlungsweise allerdings in den Romanen nicht viel mitbekommt), wunderschönen und nicht nachvollziehbar tollen Tochter immer nur am Rande in das Geschehen eingefügt. Dann jedoch so das auch sie einfach nur als Mensch in Erscheinung tritt und nicht als gottgleiches holdes Wesen. Und gerade dadurch reicht bei Katy oft ein Satz um sie zu mögen.
Über den Inhalt der Story möchte ich kein Wort verlieren, es wurde schon zu viel ausgeplaudert. Das Buch ist definitiv absolut lesenswert und ich glaube kein Fan dieses Genres wird enttäuscht werden. Ganz im Gegenteil, von der ersten bis zur letzten Seite wird man als Leser in das Geschehen hineingezogen und leidet gerade in diesem Buch teilweise unter der nachvollziehbaren Gefühlswelt Tempe Brennans.
Ich habe nur zwei Dinge zu bemängeln, die aber vielleicht nur mich im Speziellen nerven weil ich mit dieser Form von Schreibstil nichts anfangen kann. 1. Die ewigen Wegbeschreibungen sind mir zum Großteil zu ausführlich und trotzdem nicht immer bildhaft genug. 2. Nervt mich das ewige französische Reden und dann im nächsten Satz die Übersetzung für Menschen die des Französischen nicht mächtig sind. Das kann man sich als Schriftsteller wirklich sparen. Ein Hinweis auf die französische Sprache des Gegenübers würde reichen, dann müßte man nicht Seitenweise beide Sprachen über sich ergehen lassen. Außerdem dürfte langsam bekannt sein das in der Gegend um Montreal nun einmal eher französisch geredet wird.
Ansonsten ein Lesegenuß der Extraklasse!

Eines muß ich noch hinzufügen: Der Hinweis auf die TV-Serie ist abolut unnötig, denn wer Bescheid weiß, weiß auch dass diese Serie nur nach Vorbildern der Storys um Kathy Reichs Bücher verfilmt wurde und keineswegs nach den dort agierenden Personen. Also bitte diese beiden Dinge auseinander halten. Im übrigen ist die Serie ebenfalls herrlich unterhaltsam!
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am 1. Mai 2005
Drei Mädchenleichen in einem uralten, modrigen Keller.
Keine Kleidung, keinerlei Hinweise auf Alter oder Herkunft der jungen Frauen. Nur Knochen, kein Gewebe. Eines der Skelette
ist in Leder eingepackt. Sonst finden sich nur noch drei offensichtlich antike Knöpfe bei den Leichen.
Ein aktuelles Verbrechen ? Oder ein historischer Fall ?
Die Altersbestimmung ist also vorrangig.
Unsere Heldin stürzt sich - wie wir sie kennen - voller Eifer und Elan auf diesen Fall. Dabei erfährt sie - wie nicht anders zu erwarten - wenig Hilfe durch ihren Intimfeind, Monsieur Claudel von der zuständigen Polizeibehörde.
Trotzig ermittelt sie auf eigene Faust und erlebt dabei hanebüchene Situationen und Gefahren, die selbst einen James
Bond in rechtschaffene Schwulitäten bringen würde.
Dieses Buch, wie auch die vorherigen Werke von Kathy Reichs,
erinnert stark an die guten alten amerikanischen Krimiserien,
die Donnerstag Abend um 21.00Uhr im ZDF liefen.
Wie Petrocelli, der Anwalt oder Quincy, der Gerichtsmediziner.
Als ob Ärzte, Gerichtsmediziner oder Anwälte nicht so schon
genug um die Ohren haben. Nein ! Da wird selbst ermittelt und recherchiert. Die Helden geraten dabei immer in höchste Gefahr,
aus der sie sich - natürlich in letzter Sekunde - immer selbst
befreien können. Und immer gegen den Widerstand der mehr oder weniger trotteligen Polizei. Und selbstverständlich wird
nebenbei auch noch der Fall gelöst. Und auf die Mütze gibt's
auch immer was. Wegen der Spannung. Und Beziehungsprobleme
hat's auch. Wegen der Gefühle. Und immer einen etwas spinnerten
Kumpel. Wegen dem Lustigen.
So geht es auch der lieben Tempe. Armes Ding. Ganz verbeult,
unglücklich verliebt, Tochter-Probleme, n' Haufen Arbeit,
umgeben von doofen Polizisten usw. usw.
Ich sag's ja 007 im Kleinformat. Respekt !
Da die Schriftstellerin im echten Leben mit der Materie der
Gerichtsmedizin bestens vertraut ist, ist wenigstens der
'wissenschaftliche Teil' der Bücher äusserst interessant und
fundiert dargestellt.
Warum Tempe Brennan in 'Totenmontag' zur Altersbestimmung der
Skelette aber alle Möglichkeiten der forensischen sowie der archäologischen Wissenschaft ausschöpft, das Lederstück in dem
eine der Leichen verpackt war jedoch überhaupt nicht berück-
sichtigt, bleibt ein Rätsel. Ein sachlicher Fehler.
Unser eiskalter Freund Ötzi lehrt uns doch, welche vielfältigen
Rückschlüsse aus Lederfragmenten herauszulesen sind.
Egal. Ich lese sie trotzdem gerne die Bücher der Kathy Reichs.
Übertrieben, aber spannend. Flüssig geschrieben. Man legt den
'Totenmontag' nicht so leicht aus der Hand.
Die Schriftstellerin sollte aber darauf achten, durch die ständigen Wiederholungen und Übertreibungen nicht langweilig
zu werden.
Sonst sag' ich: Lesenswert !
Drei Sterne für das Buch, einer für die Sympathie.
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am 11. Februar 2007
"Totenmontag" ist das erste Buch, was ich von Katy Reichs gelesen habe und ich bin begeistert. Ein wunderbarer Unterhaltungskrimi, bei dem man nicht zuviel nachdenken muss. Und dennoch regt er zum Nachdenken über die menschliche Grausamkeit an. Nun suche ich mir weitere Werke von ihr in der Hoffnung, dass alle Bücher von ihr mich genauso begeistern.
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am 27. Dezember 2004
Kathy Reichs große Kunst ist es die gruseligen Details sehr genau und dabei fachlich exakt zu beschreiben ohne eklige Effekthascherei. Sehr wohltuend ist dabei die präzise und wirklichkeitsnahe Darstellung der Ermittlung. Temperance Brennan, die Heldin ist spezialisiert auf die Untersuchung von Knochen. Diesmal löst sie das Rätsel um die Überreste dreier Leichen, die im Keller eines Lokals gefunden werden. Dabei erfährt man zum Beispiel auch wie schwierig es ist das Alter von Knochen zu bestimmen. Gegen den Widerstand der ermittelnden Beamten deckt die Heldin ein schreckliches Verbrechen auf, sehr spannend.
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am 22. Dezember 2004
Zum Inhalt werde ich mich nicht mehr äussern, das haben andere schon getan.
Ich möchte einfach nur sagen, dass das neue Buch von Kathy Reichs absolut grossartig ist. Wie alle anderen davor auch.
Persönlich finde ich vor allem Gefallen an der Hauptprotagonistin. Nach sieben Büchern, in denen die Leser mit ihr durch Höhen und Tiefen gehen und dabei ihren Humor kennen lernen, wird sie wohl eine der bemerkenswertesten Hauptpersonen in einem Krimi geworden sein. Trotz der wiedrigen Umstände und der grauenhaften Tode mit denen Sie konfrontiert wird, verliert sie nie ihre Menschlichkeit und ihr Mitgefühl.
Ganz ehrlich, mir ist Tempe Brennan ans Herz gewachsen. Nur schon wegen ihr sind die Bücher von Kathy Reichs lesenswert. Wer dann auch noch auf Krimis steht und sich für forensische Anthropologie interessiert, ist mit diesem Buch ganz sicher auf der sicheren Seite. Aber auch für alle anderen ist das Buch sehr lesenswert.
Das Buch aus der Kälte Montreals sei allen Leserinnen und Lesern hiermit wärmstens empfohlen. Der Lese- und Kennenlernfreude wegen sollten Sie vielleicht mit dem ersten Buch anfangen. Für das Verständnis der Geschichte ist es jedoch nicht nötig.
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