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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
24
4,1 von 5 Sternen
Rad ab! 71.000 km mit dem Fahrrad um die Welt
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
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am 14. September 2016
Durch seine kurzen Kapitel lässt es sich sehr gut lesen. Ein MUSS für jeden der sich für Radreisen interessiert. Tolles Buch und interessant geschrieben!
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am 7. Juni 2017
Dies ist der dritte Rad-Weltreisebericht, den ich gelesen habe (nach Carsten Janz, Beinhart und Tilmann Waldtaler, Nordkap – Neuseeland), er hat mir bisher am besten gefallen.

Die größte Herausforderung bei solch einem Buch ist wahrscheinlich die Entscheidung, was rein soll und was draußen bleiben muss. Mit den Erlebnissen einer Radtour könnte man, je nach Intensität der Beschreibung, sicher schon nach einer Woche ein ganzes Buch schreiben. Worüber soll man also berichten, wenn man vier Jahre unterwegs ist, so wie Peter Smolka hier?

Er berichtet von Land und Leuten, über politische Gegebenheiten und über Dinge, die ihm in einem Land und seiner Gesellschaft besonders auffallen. Er berichtet von dem, was ihm wichtig ist, von der Art, wie Menschen zusammenleben, mit sich selbst, anderen und ihrem Lebensraum umgehen. Also auf den ersten Blick nichts Radtour-Spezifisches, es sei denn, man bedenkt, dass man ein Land auf dem Fahrrad ganz anders wahrnimmt als aus dem Auto oder mit einem anderen Verkehrsmittel.

Recht intensiv wird beschrieben, wie er an Ländergrenzen immer wieder improvisieren, die Deutsche Botschaft bemühen oder sonst etwas tun muss, um überhaupt ein Visum zum Bereisen des Landes zu bekommen. Das sind teilweise Prozesse über mehrere Wochen. – Schon dass ein Grund, weshalb ich selbst solch ein Weltreise wohl nicht angehen würde. Ganz zu schweigen davon, dass er Länder bereist, die nicht nur allein auf dem Fahrrad sehr gefährlich sind.

Er berichtet auch von einigen Extremsituationen in der Begegnung mit Wetter, Tier und Mensch. Das Überwinden von unzähligen Gebirgspässen, was für andere Radfahrer schon bei einem einzigen ein besonderes Erlebnis sein kann, muss im Buch in Nebensätzen schlicht hinter dem Verb „Klettern“ verborgen bleiben.

Technische Schwierigkeiten mit dem Rad, wie zum Beispiel „Platten“ oder ähnliches, bleiben so gut wie ganz draußen. Ist ja spätestens nach dem fünften Mal dann auch wirklich nicht mehr so aufregend.

Als Radfahrer hätte ich auch gern noch mehr Organisatorisches erfahren, wie er sich zum Beispiel den Zugang zu Geld gesichert hat, welche Sprachen er spricht, wie er die Sprachprobleme überwunden hat. Wieviel Kilo sein Gepäck hatte und so weiter. Dieses und ähnliches konnte im Buch keinen Platz finden.

Mit der Inhalteauswahl, die Peter Smolka getroffen hat, schafft er es mit diesem Buch trotz aller Komplexität einen in sich zusammenhängenden Reisebericht zu schreiben, in dem sogar Spannung entsteht.

In 2017 soll Peter Smolka übrigens erneut von einer mehrjährigen Radtour zurückkommen. Ich bin gespannt, was er darüber schreibt.
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am 14. November 2016
Das Buch ist sehr angenehm geschrieben: jederzeit spannend, lässt P. Smolka uns an seinen Abenteuern teilhaben, ohne dabei, wie andere (z.b. ein Felix Starck), hochemotional den "Sinn des Lebens" zu suchen. Er fährt einfach los, sammelt Eindrücke, berichtet, lernt Freunde kennen. Zum Vorteil des Lesers bleiben größere Passagen über Persönlichkeitskrisen außen vor - ganz im Gegenteil werden Probleme wie die Erkrankung seines Bruders recht humorvoll beschrieben.
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am 20. Juni 2008
Auf einer eigenen Reise traf ich einen Radler , der dem Autoren auf dessen Weltreise begegnet war. Äußerst differenziert denkend, genau beobachtend, neugierig auf seine Reiseländer sei dieser Smolka, erzählte der Radler. Genauso ist das Buch. Wie Smolka die Leichenverbrennung am Ganges verfolgt -detailgenau beobachtet, bildhaft aufgeschrieben, zugleich nüchtern, ohne Sensationalismus.
Gelegentlich kommt etwas aus der Gefühlswelt des Autoren heraus -die
wiederkehrende Einsamkeit etwa, wenn er Freunde oder Verwandte verabschieden muss, die ihn für ein paar Wochen auf einer Etappe begleitet haben. Smolka beschäftigt sich offenkundig viel mit den Ländern, die er bereist; so erfährt man viel Ernsthaftes über die Politik und Kurioses aus dem Alltag. In China stehen zum Beispiel nach der Bestellung wegen der andersartigen Handzeichen für Zahlen ruckzuck acht Bier statt zwei auf dem Tisch. Angenehmerweise erliegt der Langzeitradler nicht der Versuchung, die Gefahren so einer Reise zu dick aufzutragen, wie man das aus anderen Reisebeschreibungen kennt. Ich habe die Lektüre genossen.
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am 24. August 2010
Bücher über lange Radreisen gibt es einige, die meisten davon sind ganz ordentlich, aber nur wenige wirklich gut. Das ist verständlich, denn ein guter Radler ist in den wenigsten Fällen auch ein guter Schriftsteller. Dazu kommt, dass man auf einer längeren Reise (ich spreche aus Erfahrung) so viele Dinge sehr intensiv erlebt, dass es später schwierig ist, die wichtigsten herauszusuchen. Vor allem die, von denen man meint, dass sie für den Leser wichtig sind.

So kommt es dann schon mal dazu, dass Erlebnisse "zusammengewürfelt" erscheinen, oberflächlich, uninteressant, der Leser begreift es nicht, hat es nicht "erfahren", kann es nicht nachvollziehen.

Ich finde, dass Peter Smolka es gar nicht schlecht macht. Er verfügt über eine gewisse Portion Humor und bemüht sich ab und zu um einen Kniff, der die Geschichte ein bisschen spannend macht, und das liest sich flott weg.

Ich störe mich allerdings an der langatmigen Schilderung der immer wieder auftauchenden Grenz- und Visumperikelen. Dieses Thema ist in so vielen Reisebüchern bis zum Abwinken behandelt, ja beinahe totgetreten, dass ich dabei nur noch gähnen kann. Wer nach Osten radelt, weiß doch, dass das auf ihn zukommt? Muss dem immer wieder so viel Platz eingeräumt werden?

Was ich auch schade finde, dass man deutlich merkt, dass ihm gegen Ende die Luft (Lust?) ausgeht. Seine Sehnsucht nach Hause lässt sich deutlich insofern nachfühlen, dass die letzten Stationen seiner Reise (und das ist immerhin von Pakistan bis nach Hause) nur noch ganz kurz, quasi "so am Rande" behandelt werden.

Trotzdem gibt es viele Erlebnisse, denen ich mit Spannung und Interesse gefolgt bin und dabei viel Vergnügen beim Lesen gehabt habe. Und dass ich habe es in einem Rutsch durchgelesen habe, sagt ja vielleicht auch etwas aus ;)
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am 7. Januar 2017
Ich muss leider sagen dass ich es nicht sehr gelungen finde. Der Titel verspricht etwas, was das Buch nicht halten kann.
Ich habe mich sehr gefreut die Freuden und das Leid eines Radtoureros lesen zu dürfen, was man hier serviert bekommt ist eine Aneinanderreihung von Ländern und Kulturen, welche oft auch so schnell sind, dass der Spannungsbogen total flöten geht.
Der Titel hätte lauten müssen:
71.000 km um die Welt (Dass das Fahrrad dabei ist, wirkt oft sehr beiläufig) Leider nicht empfehlenswert, das geht besser. Wer einen (nicht ganz aktuellen) groben Überblick der bereisten Länder haben möchte, kann hier getrost zugreifen.
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am 1. Juli 2011
Ich bin eine aktive Radfahrerin und dieses war mein erstes Buch was ich bisher über Radfahren bzw. mit dem Rad um die Welt gelesen habe.
Mein erster Eindruck, als ich das Buch gekauft hatte, war sehr gut, hörte sich alles interessant und spannend an, auch die Aufmachung des Buches bzw. das Cover war ansprechend. Als ich dann die ersten Seiten gelesen hatte, war ich noch recht begeistert. Leider hielt diese Begeisterung nicht lange an. Ich vermisse in dem Buch die Emutionen und die Gefühle, habe mich immer wieder gefragt, wie fühlt er sich, was dachte er usw. Im Buch sind viel zu viele Textabschnitte zu ausführlich geschrieben, besonders über die Kulturen und Geschichte. Mir fehlte da einfach was im Buch, er hätte mehr über sich schreiben sollen, wo er übernachtet, was er so ißt, was und wo er einkauft, ob es Probleme am Fahrrad gab usw.
Ich kann mir vorstellen, dass einige die diese Bücher lesen mehr wissen wollen, als nur Visum, Grenzprobleme und Kulturen. Man möchte ja selber mitdabei sein und alles erleben oder selber auch mit dem Fahrrad um die Welt, oder wo auch immer hinfahren.
Somit ist dieses Buch für mich persönlich nicht der Hit.
Er mag sich ja viel Mühe gegeben haben Hut ab dafür und ist auch mit Sicherheit ein super Radfahrer, aber es fehlt eben etwas!!!!!!!!!!!!!
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am 25. August 2005
Von den 6 oder 7 Weltumradlungs-Büchern, die es zu kaufen gibt sicher das Beste. Sehr gute schriftstellerische Leistung, flüssig geschrieben und mit kleinen "Tricks" spannend gemacht.
Endlich ein Buch, nach dem man immer noch Lust hat, diese Reise selbst mal zu machen - nicht nur Horrorstories über Überfälle, Ratten auf'm Zimmer, Einreiseschwierigkeiten, Muskelfaserrisse.
Schmerzlich vermisse ich deshalb ein paar praktische Tipps für Nachahmer (Ausrüstung etc.).
Aber sonst: Echt Prima.
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am 7. Juli 2005
Nein, kein Märchen! Als mir im Januar 2000 am Aufseßplatz in Nürnberg bei 0°C Peter Smolka im T-Shirt lächelnd entgegenkam, wusste ich, er tut's. Schon einmal hatte er den Ausbruch aus dem Großraumbüro geschafft und mit dem Fahrrad Länder bereist, von denen man sonst nur als Gruppentourist die Sehenswürdigkeiten" kennenlernt. Doch diesmal wollte er rund um die Welt und jetzt nach 5 Jahren ist er wieder da, im Großraumbüro, unauffällig, still, konzentriert auf seine Arbeit, als ob er nie weg gewesen wär.

Für alle die schon mal im Schlafsack eine Nacht unter freiem Himmel fernab der Supermärkte verbracht haben und das gerne wieder tun würden hat Peter Smolka von seiner Reise ein Geschenk mitgebracht: Rad ab! 71.000 km mit dem Fahrrad um die Welt".

Nicht das Fürchten wollte er lernen, sondern die Freiheit erleben. Aber auch Furcht, Hunger und Kälte blieben ihm nicht erspart. Trotz alledem empfand er auf seiner Reise einen riesen Spaß. Und genau diesen Spaß kann der Leser bei der Lektüre dieses Buches nacherleben. Das Buch liest sich leicht und ist unheimlich spannend.

Wer ist schneller, der afrikanische Elefantenbulle am Rande der Piste oder der Fahrer des schwer bepackten Fahrrades? Wie behält man die Orientierung auf einem Salar in den Anden? Wieviele Kilometer kann man in 24 Stunden in der australischen Wüste im Sommer mit dem Fahrrad zurücklegen? Wird es an der afghanischen Grenze Probleme mit den Visa geben? All dies und unglaublich viel mehr erfährt der Leser in diesem Buch.

Als ich es zuende gelesen hatte, warf ich noch einen Blick auf die Danksagungen am Ende des Buches und saß dann traurig da, dass die Geschichte schon zu Ende war.
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am 31. August 2007
Mir hat das Buch von Peter Smolka sehr gut gefallen. Offenbar ging es ihm nicht nur um die 71.000 Fahrradkilometer, sondern auch darum, die bereisten Länder und die Leute vor Ort kennenzulernen. Neben Abenteuer aus dem Alltag eines Reiseradlers erfahrt man viel Interessantes und Kurioses aus den Ländern oder einfach nur witzige Erlebnisse mit Einheimischen und anderen Reisenden. Mir gefällt es gut, wie er seine Erlebnisse reflektiert, vergleicht und dabei offenbar nicht den Humor vergisst. Um seine 4-jährige Reise in das Buch zu "pressen" hat er sicherlich sehr viele seiner Erfahrungen weggelassen. Schade eigentlich, ich hätte gern mehr davon gelesen.
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