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am 5. Dezember 2007
Weit weg von ausgetretenen Touristenpfaden, überlaufenen Plätzen und von kitschiger Romantik, schenkt uns der Fotograf Bruno Barbey sein ganz persönliches Marokko.

Ein Land der Gegensätze, zwischen Mittelalter und Moderne, von lichtdurchfluteten Wüsten, dem weiten Meer und schneebedeckten hohen Bergen.

Von 1970 - 2003 fotografierte Barby die Menschen seines Geburtslandes, denen es gelungen ist, sich an die Neuzeit anzupassen, ohne die eigene Kultur zu verlieren.

Der Bildband im Extrawide-Format zeigt die Bewohner eines faszinierenden Landes, die sich in ihren typischen Kapuzenmänteln auf einem Platz versammeln oder durch die Gassen der Medina eilen, den verwinkelten Gängen folgen, in denen sich Torbogen an Torbogen reiht, und sich ständig neue Ausblicke ergeben, weitere Räume öffnen. Erdfarbene Wände wechseln sich ab mit wunderschönen Mosaiken und immer wieder taucht die Hand der Fatimah auf, die gegen Djins und den bösen Blick schützen soll.

Mit viel Geduld konnte Bruno Barbey einen Blick in die Privatgemächer der Marokkaner werfen um dem Leser die verschleierten Frauen der Araber und die prächtig geschmückten Berberinnen zu zeigen, die in Gruppen, gekleidet in rot-goldene oder weiß-goldene seidige Gewänder, wie Puppen auf kostbaren Teppichen und Kissen mit reichen Ornamenten lagern. Er zeigt uns Menschen, die es verstehen, zu feiern und zu beten, und die sich Zeit nehmen, zu verweilen, er nimmt uns mit zu den Färbern, den Gerbern und den Fischern, die ihre Netze flicken und ins Hammam der Männer.

Die Fotos von Bruno Barbey sind international bekannt und geschätzt. Der Bildband enthält durchgängig ganzseitige Abbildungen, einige werden doppelseitig gezeigt. Er fotografierte unter anderem für Magnum und seine Fotos wurden in zahlreichen Zeitungen und Magazinen veröffentlicht, darunter Time, Life und National Geographie. Sie erhielten viele Auszeichnungen und wurden weltweit in Museen ausgestellt. Heute lebt Barbey in Frankreich und Marokko.

Jemia und Jean-Marie Gustave le Clézios Texten gelingt es hervorragend, die sprachliche Untermalung zu bilden, die diese wunderbaren Fotos begleiten.

Sehr schöner und gelungener Bildband mit poetischen Texten, für Nordafrikafans und Liebhaber guter Fotos und schöner Bücher.
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Fotos von Kashbahs, Bazaren, und nicht zuletzt ein Porträt der Menschen die in den alten Städten Marokkos großgeworden sind und dort ihr Leben verbracht haben.
Sicherlich Bilder die lange Schatten auf die Seele werfen und einen lange Zeit im Gedächtnis bleiben, auch ein Porträt der alten seit tausenden von Jahren bestehenden alten Kulturwelt als Gegenstück zum mittlerweile fast alles dominierenden Amerikanismus mit seinen kurzlebigen Mode-und Lebeintervallen.
Zur Krönung ist das ganze mit Dichtersprüchen des leicht muslimisch angehauchten Le clezio versehen, der aber den dichterischen Anschluß jederzeit an die Bilder vollbringt.
Fazit:
Ein Blick zu den Wurzeln der Menschheit der selten geworden ist und möglicherweise auch das vertrauen zu sich selbst und seiner Reise durch diese Zeit stärken kann.
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