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Kundenrezensionen

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am 19. Oktober 2005
"Die schönsten Bibliotheken der Welt" präsentieren sich nicht zuletzt aufgrund von Format und Preis als opulenter Bildband. Bei näherer Betrachtung zeigen sich jedoch deutliche Mängel, und es stellt sich sehr schnell der Eindruck ein, daß auch dieses Buch ein Ergebnis des leider immer häufiger zu beobachtenden Trends ist, mittelmäßiges, redaktionell schlecht bearbeitetes Material in einer neuen, hochwertig wirkenden Verpackung zu präsentieren.
Einige Beispiele: Beginnend mit einer subjektiven Einschätzung sind zumindest die von mir bereits selbst besuchten Bibliotheken weder in ihrem Charakter noch in ihrer baulichen Schönheit gelungen portraitiert. Die stärker objektiven Gesichtspunkte betreffen u. a. die Bildqualität: Eine große Anzahl von Bildern weist eine ausgesprochen starke Körnung bzw. geringe Auflösung auf, allen voran die doppelseitige Version des Titelbildes im Inneren, die in ihrer Bildqualität nicht weit von einem gedruckten Fernsehbild entfernt ist. Durch die qualitative Inhomogenität der Bilder in Bezug auf Ausleuchtung, Wahl der Bildausschnitte, Filmmaterial usw., entsteht der Eindruck, daß hier gemischtes Archivmaterial aus den letzten Jahrzehnten verarbeitet worden ist. Dies sollte man nicht erwarten bei einem Bildband, der mit Fotos von Guillaume de Laubier wirbt, laut Klappentext einem führenden französischen Einrichtungsfotografen.
Darüber hinaus bleibt - wie der Vergleich mit dem zugehörigen Jahreskalender 2006 zeigt - die Reproduktionsqualität der Bilder trotz schweren Papiers deutlich hinter den Möglichkeiten zurück, so daß dem enttäuschten Leser lediglich matte Farben und eine geringe Dynamik zu betrachten bleiben. Selbst auf den wenigen Textseiten zeigen sich die redaktionellen Versäumnisse, so enthält z. B. die mir vorliegende Ausgabe noch die französische Version der Seite 176 anstatt der deutschen Übersetzung, gleiches gilt für die folgende Bildunterschrift.
Insgesamt bleibt der Eindruck eines hastig und ohne Sorgfalt zusammengestellten Druckerzeugnisses, das in dieser Form seinem Thema, den kunst- und literaturhistorischen Gesamtkunstwerken, den Bibliotheken mit ihrer jahrhundertealten Tradition, in keinster Weise gerecht wird.
Wer einen Kauf erwägt, ist sicherlich gut beraten, zuvor einen Blick hineinzuwerfen, um für sich selbst zu entscheiden, ob das Qualitäts/Preis-Verhältnis die Investition rechtfertigt.
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am 3. Mai 2008
Das Buch besteht aus traumhaften und wunderschönen Bildern von Bibliotheken. Dem Autor gelingt es, die etwas mystische, leicht verstaubte Atmosphäre dieser Büchertempel zu erfassen, die das Herz eines jeden Bibliophilen höher schlagen läßt. Dabei begibt sich der Autor auf eine Weltreise und bringt dem Leser näher Bilder von Bibliotheken aus fast der ganzen Welt.
Doch leider sind wir schon beim größten Mangel des Buches angelangt: es erzählt über Bibliotheken, ja, aber nicht über Bücher. Es ist mehr ein auf Architektur und Innengestaltung konzentriertes Werk, Bücher selbst scheinen eher eine Zugabe und Dekorationselement zu sein. Während "Bücherwelten" eindeutig die Bücher selbst und ihre Sammler/Besitzer in den Mittelpunkt setzt, scheinen Bücher in diesem Werk vielmehr eine Dreingabe zu sein und Menschen sind gar nicht vorzufinden.
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Man muss Bücher nicht immer lesen, um sie schön zu finden.

Vor ziemlich genau sieben Jahren bin ich in ein Viertel gezogen, dass in meiner Stadt die höchste Dichte von Antiquariaten sein eigen nennt. Und tatsächlich waren deren Auslagen in den Schaufenstern rein optisch so faszinierend, dass schnell ein paar völlig unbrauchbare und eigentlich aus unlesbare Bücher in meinen Besitz wanderten. Da war ein Atlas von 1882, ein fünfbändiges Werk über Englische Geschichte von 1849 und völlig veraltete Beschreibungen über ägyptische Antiken von 1872. Und alle diese Bücher (und noch einige weitere) habe ich nur erworben, weil sie mit ihrem leicht verfallenen, aber aufwändigen Einband teilweise mit Goldschnitt und Leder so gut aussahen.

Ich schreibe das deshalb, weil dieses Buch meinen durchaus oberflächlichen Blick auf das Thema Bücher teilt. Diese können jenseits ihres Inhalts auch einfach als Kunstwerk angesehen werden, als Sammlerstück, notfalls auch als Einrichtungsgegenstand. Und so sind hier in diesem Buch auch viele Bibliotheken beschrieben, deren Existenz als Sammlung begonnen hat - wobei die adligen und kirchlichen Sammler in der Regel nur wenige der Werke gelesen haben dürften. Liest man dieses Buch, das auch jeweils einen kurzen Text zur Entstehung der jeweiligen Bibliothek enthält, so lernt man dann auch noch, dass Bücher sogar der Repräsentation von Herrschaft dienten. So wie heute viele Bücherwände in ganz bürgerlichen Wohnungen vor allem respräsentieren sollen.

Ein paar hundert Jahre sollte eine Bibliothek schon zu bieten haben, damit sie hier im Buch aufgenommen ist. Es beginnt natürlich mit der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien. Dann folgen diverse Klosterbibliotheken in ganz Europa, einige durch Hochadlige gestiftete Bibliotheken. Die brittischen Inseln sind durch ihre berühmten Universitäten vertreten. Und dann lernt man noch an drei Beispielen aus den Vereinigten Staaten, dass auch Demokratien Bibliotheken begründen können. Zu jeder der knapp zwei Dutzend Adressen gibt es auf ca. 10 Seiten Text und Photos, wobei ich persönlich an der Bildqualität nichts auszusetzen haben (andere Rezensenten sind hier anderer Meinung).

Sollte ich in meinem Leben noch einmal wirklich viel Zeit haben, werde ich diese Bibliotheken noch besuchen. Die entsprechenden Regelungen und Kontaktadressen findet man in diesem Buch übrigens auch.
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am 12. August 2013
Ich habe dieses Buch als Geschenk zu einem besonderen Geburtstag für zwei besondere Menschen ausgewählt und bin nicht enttäuscht worden, und genauso fiel auch die Rückmeldung der Beschenkten aus. Die Lieferung war prompt, alle waren glücklich.
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am 11. Oktober 2008
Bibliotheken bewahren das kulturelle Erbe der Menschheit. Ob es die Lesestuben in Klöstern sind, die prunkvollen Hofbibliotheken des Barock oder die großen Nationalbibliotheken ' sie alle faszinieren auf eine besondere Weise. Auf eine Reise durch zwanzig der schönsten Bibliotheken nimmt uns der berühmte Fotograf Guillaume de Laubier in dem überaus prächtigen Bildband "Die schönsten Bibliotheken der Welt" mit. Begleitet von den kenntnisreichen Texten Jacques Bosser kann der Leser die Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar besuchen, die Biblioteca Apostolica Vaticana, die Russische Nationalbibliothek in St. Petersburg, The Library of Congress in Washigton und sechszehn andere Orte der Besinnung, des Staunens und Lernens. "Ich habe mir das Paradies immer als eine Art Bibliothek vorgestellt", hat einst Jorge Luis Borges gesagt. Einen faszinierenden Blick in dieses "Paradies" gibt dieser Band dem Leser und Betrachter. Bilder, so schön, dass man förmlich hinein gehen möchte.
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am 3. Mai 2004
Wer erinnert sich nicht an die ersten Einblicke in die Welt der Bibliotheken ?
War es nicht oft die Bibliothek in der Schule, die einem als "Dreikäsehoch" eine gewaltige Portion Respekt abnötigte ?
Respekt vor den vielen schlauen Leuten, die diese Bücher einst verfassten und all dem Wissen dass diese Wälzer verbargen.
Eigentlich mochte ich diesen unüberschaubaren Raum, in dem so viel Staub herumwirbelte, in meiner Schule nicht so gerne - doch verbarg sich hinter all diesen kostbaren Büchern manches erklärte Abenteuer, das meine Welt damals schon so bereicherte.
Und so ist sie gekommen und geblieben :
Die Faszination des gedruckten Wortes und die Liebe zu den herrlichen Bibliotheken.
Und eines hat die Schulzeit längst überlebt :
Der Traum selbst einmal so eine Bibliothek zu besitzen !
Und auf dem Weg dahin werde ich jede dieser Bibliotheken besuchen und beim Betrachten der hervorragend gelungenen Bebilderung wieder träumen :
Von den Bücherschreibern, ihren Lesern und meiner Bibliotek.
Wenn Sie ein Buch suchern, an dem Sie sich nie sattsehen und -lesen werden, ist dieser Kauf eine lohnende Investition.
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