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am 7. Juli 2009
Verborgene Liebesglut
Endlich mal ein Buch bei dem man genau das bekommt, was man(n) erwartet. Nicht mehr und nicht weniger. Was ich nicht erwartet hätte ist das es so einen verdammten Spaß macht es zu lesen. Dieses Buch hat einfach alles was eine kitschig / romantische Liebesschnulze braucht. Da gibt es dunkelhaarige, muskulöse Lords, die mit ihren stählernen, in hautengen Hosen und Schaftstiefeln steckenden, Beinen jeden noch so wilden Hengst im Königreich beherrschen. Wunderschöne, blonde, französische Prinzen, die durch finstere Intrigen in dunklen Verließen schmachten, und dort ihre Unschuld gegen die niederen Gelüste des Pöbels verteidigen müssen. Es gibt Rettung in letzter Sekunde, bei der sich besagter Prinz verwirrt, aber umso hingebungsvoller an die breite behaarte Brust, des bereits erwähnten Lords, schmiegt. Nicht ahnend welche gefährlichen Klippen, die noch zarte, uneingestandene, Liebe umschiffen muss, bis endlich das Begehren ungehindert durch die Lenden pulsieren darf. Meine Mutter holte sich früher ihre wöchentliche Dosis Barbara Cartland auf dem Rundständer an der Kasse bei EDEKA - und musste sich deswegen einigen von mir anhören!
Jetzt beneide ich sie darum! Wann ist es endlich soweit, dass wir unseren nächsten Gaylord de Woolf dort mitnehmen können?
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am 14. Juni 2003
Zwei Dandys fröhnen dem süßen Nichtstun im Jahre 1806 auf dem englischen Landgut Schloss Blenfield. Eines Nachts kündigt sich überraschender Besuch aus Frankreich an: der junge Philippe, einstiger Spielkamerad von Lord Wilcox, ist in argen Nöten und im Napoleonischen Frankreich nicht mehr wohlgelitten. Wilcox nimmt sich seiner an und verspricht dem schönen Philippe hoch und heilig für ihn zu sorgen. Seine Pläne werden durchkreuzt von der listigen Lady Fairfax, die mit ihrer Tochter im Schlepptau nun endlich von Wilcox das Heiratsversprechen - gegeben seiner toten Mutter - eingelöst sehen will. Die Dinge nehmen ihren Lauf in deren Folge Lady Fairfax für reichlich trouble sorgt, fühlt sich Lord Wilcox doch ziemlich verwirrt in seinen Gefühlen, die er für Philippe hegt...
"Verborgene Liebesglut" ist eine herrlich altertümliche Schmonzette; schwülstig wie Hedwig Courths-Mahler und spitzfindig wie Oscar Wilde.
10 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 22. November 2004
Man muss sich nur das Coverbild, den Titel des Buches und den Namen des vermeintlichen "Autors" (tatsächlich sind es ja zwei Autoren) ansehen, um zu erkennen, um was es sich bei "Verborgene Liebesglut" handelt.
Stilsicher schaffen es die Autoren hier eine Geschichte so rüberzubringen, dass man sich in die Zeit Napoleons wirklich hereinfühlen kann. Die Atmosphäre stimmt, die Wortwahl ist genau so, wie man es von dieser Zeit und von diesem Roman-Genre erwartet und der Leser kann sich herrlich über manche besonders übertrieben schmalzige Stellen amüsieren (z.B. wenn immer wieder betont wird, wie gut die beiden Hauptcharaktere Wilcox und Philippe doch aussehen).
Natürlich! Einige Dinge und Personen (Lady Fairfax *g*) sind völlig überzogen, aber das ist doch auch verständlich bei einer Schnulzenroman-Parodie! Und manchmal ist das, was Wilcox tut, unvorsichtig - aber dennoch nachvollziehbar, und überhaupt wäre die Geschichte doch langweilig, wenn alle immer genau das Richtige tun würden und sich gleich ihrer Gefühle bewusst wären.
Ich habe zumindest seit langem keine so gut geschriebene Geschichte mehr gelesen und ich musste sie in einem Rutsch lesen, weil ich so mitgerissen war. Wilcox, der Major und Philippe sind ungeheuer sympathische Figuren und ich habe es in neuerer Literatur nur noch selten erlebt, dass ich die Protagonisten so sehr ins Herz geschlossen habe. Stilistisch ist das Buch einwandfrei, auch eine Seltenheit bei heutigen Büchern, vor allem solchen im Schwulenroman-Bereich.
Ich kann das Buch jedem nur wärmstens empfehlen, der eine Schwäche für romantische Geschichten mit Happy End über die Liebe zwischen zwei Männern hat und ich wünschte es gäbe mehr Bücher von der Sorte.
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am 5. April 2008
Dieses Buch hat mich nicht ganz überzeugt, denn der Klappentext konnte seine Versprechen nicht halten. Dafür können die Autoren leider nichts, denn sie verstehen es durchaus zu unterhalten.
Von prickelnder Erotik habe ich nichts mitbekommen, und wie sollte die auch aufkommen? Der junge Philippe ist entweder viel zu geschwächt, ohnmächtig oder gar entführt, als dass sich zwischen ihm und dem Lord etwas anbahnen könnte. Da hätte ich schon ein bisschen mehr "Kontakt" erwartet, aber bis auf einen zögerlichen, reflexartigen Kuss passiert hier nichts (wobei Phillip davon auch kaum etwas spürt, weil er beinahe tot ist). Ich würde ihr Verhältnis eher als romantisch denn prickelnd beschreiben.
Auch wie sich der Lord den Intrigen der Lady Fairfax gegenüber verhält, war für mich nicht nachvollziehbar. Das soll ein ehemaliger Kriegsheld gewesen sein? Dafür lässt er sich aber ziemlich schnell unterkriegen. Er fügt sich lieber den Bedingungen einer alten Furie, als dass er Initiative ergreift. Auch möchte er einerseits Philippe immer beschützen, doch dann lässt er ihn wieder alleine und der junge Mann darf abermals büßen. Auch hat mich gestört, dass Philippe ständig dem Tod entrinnt. Der arme Kerl leidet in einer Tour, nur weil sein Beschützer so naiv ist.
Ich hatte das Buch an einem Abend durch, in der Hoffnung, es möge endlich was passieren, doch nie ging es richtig voran.
Schade, aber aus diesem Stoff hätten die Autoren viel mehr machen können, oder aber, der Klappentext hätte nicht so vielversprechend daherkommen dürfen ;-)
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am 7. August 2009
Die Charaktere wurden viel zu oberflächlich und klischeémäßig dargestellt.
Wie viele schon gesagt haben, Wilcox ist ein Kriegsheld und lässt sich aber dann von der Fairfax einschüchtern???
Ich mein gut, er hat es für Philippe getan, aber irgendwann war es doch zu übertrieben.
Ein Kriegsheld ist in meinen Augen ein guter Taktiker, also warum hat er dann nicht einfach den Spieß umgedreht und Intrigen gegen die Fairfax gesponnen um sie loszuwerden?
Ach ja, stimmt ja. Sein überdimensionales und total überflüssiges Ehrgefühl hat ihn davon abgehalten.....
Die einzigen Charaktere die ich in dem Buch mochte, war Livingston und der Butler.
Philippe, fand ich anfangs noch ganz okay, aber als er dann anfing, nach seiner Genesung wie ein verliebtes Schulmädchen um Wilcox herumzuscharwenzeln und ihm seine geliebten Erdbeeren pflücken wollte (hallooooo???? Philippe is trotzdem immer noch ein Kerl!!), war er mir auch unsympathisch.

Und von dieser verlogenen Coverrückseite des Buches wollen wir gar nicht erst mal reden.....prickelnde Erotik? Wo denn bitte? Die fünftel Seite die so tut als wäre sie eine Sexszene? *PRUUUUUST* Klaaaaar!
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am 22. Oktober 2002
... das das schwule Herz erwärmt! Ich glaube zwar nicht, dass das Autoren-Duo tatsächlich historisches im Sinn hatten, noch dass sie es als hochliterarisches Werk betrachten. Ich glaube die beiden hatten einfach Lust, einen Barbara-Cartland-Roman für Schwule zu schreiben. Das ist ihnen gelungen und dass es ihnen Spaß gemacht hat, liest man. Ich bin der Welt für ein paar Stunden entrückt und wähnte mich seelig. Ein Buch, von dem ich mir mehr für verregnete Tage wünsche. Ein Buch, dass in dieser Art bisher einmalig und wärmsten zu empfehlen ist!
18 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 11. März 2004
Schade, dieses Experiment ist misslungen. Dabei habe ich eine Schwäche für Liebesschmöker.'Gaylord de Woolf', ein Pseudonym für zwei deutsche Autoren, hat Schmachtfetzen wie die von Barbara Cartland nicht adaptiert, sondern kopiert. Ein Mann in der Rolle einer schutzsuchenden Jungfrau (Phillipe) wirkt jedoch einfach nur albern. Und der 'edle Ritter' dieses Romans, Lord Wilcox, ein dreißigjähriger Kriegsheld und angeblich mit allen Wassern gewaschen, ist seiner Gegnerin, einer eher hysterisch als klug agierenden Frau, in keinster Weise gewachsen. Einfachste Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz des Liebsten, die auf der Hand liegen, werden nicht beachtet. Wilcox tappt von einer Torheit in die nächste. So kann keine Spannung entstehen. Und wer sich wenigstens prickelnde Erotik von diesem Buch verspricht, wie es auf dem Buchrücken angekündigt ist, wird auch enttäuscht. Die gibt es nämlich nicht. 'Verborgene Liebesglut' hätte ein kurzweiliges Buch werden können, wenn die beiden Autoren den 'schwulen Faktor' auch wirklich eingearbeitet hätten, statt einfach einen Austausch der weiblichen Hauptperson vorzunehmen, wie mein Vorkommentator richtigerweise erkannt hat.
Eure Norma Banzi
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am 19. Juni 2002
jung,unerfahren in Liebesdingen und schutzbedürftig
Man nehme jene Lady, tausche Sie in Ihn und fertig ist die
Story.
Während die Geschichten von Barbara Cartland romatisch erzählt sind kommt diese eher hölzern daher.
Fragen, die während der Lektüre auftreten,werden nicht beantwortet.z.B.> Wie etwa der langjährige Freund und Kriegskamerad auf diese aussergewöhliche Liebe reagiert<!?!
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 2. Oktober 2003
Ein einfacher Abklatsch eins normalen Liebesromans. Tauscht man den unschludigen Jungen mit einer Frau kommt das gleiche wie immer dabei raus. Sicherlich ist das Buch eine nette Abwechslung, doch ich muss gestehen: Ich habe schon sehr viel bessere gelesen (und das auch in Bezug auf Liebesromane!)
Die Geschichte und auch die Charackter sind meiner Meinung nach einfach gestrickt. Es erfolgt während der Handlung keinerlei Überraschung, alles ist durchaus vorhersehrbar.
Man liest und wartet und liest und wartet und dann ist auf einmal das Ende da und man ist irgendwie enttäuscht, da ein Punkt in der Handlung zu fehlen scheint.
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am 13. März 2002
eine Schwuppe, dann hätte sie dieses wundervoll romantisch-ironische Buch geschrieben, wahrscheinlich als Frühchenwerk.
Gaylord versetzt den Leser mit Leichtigkeit ins Mittelalter, in eine Zeit in der Gefühle mit großem Ehrgefühl verbunden waren. Mit großem Einfühlungsvermögen zeichnet er die Charaktere in seinem ersten Buch und lässt die Liebe am Ende über Intrige und Verrat triumphieren. Nicht zuletzt durch die authentische Sprache dieses Genreromans schafft er es dem Leser ein spannendes und zugleich erheiterndes Lesevergnügen zu bereiten. Wärmste Empfehlung!
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