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am 29. August 2011
Wer etwas über Sufismus erfahren will, ist bei Annette Kaiser an der richtigen Adresse. In "Der Weg hat keinen Namen" erfährt der Leser eine Menge über Kaisers Leben, das eng mit ihrer Lehrerin, Irina Tweedie, verbunden ist. Wie im indischen Advaita oder in anderen mystischen Traditionen geht es bei den Sufis unter anderem darum zu erkennen, dass das Ich eine Illusion ist. Und das Leben, die Wahrheit, das Unveränderbare kommt laut Kaiser allmählich.

"Allmählich durchdringt es das Bewusstsein, so dass es die tragende Säule, das Tragende im Leben wird", schreibt die Schweizerin. "Die Wirklichkeit wird zur Gewissheit. Die Erscheinungswelt tanzt mit, aber der Mensch ist nicht mehr damit identifiziert, die Erscheinungswelt wird beobachtet als etwas, das wie eine Welle auf und niedergeht."

Annette Kaiser vertritt eine Sufi-Linie, die indische Wurzeln hat und in der auch Schattenarbeit und eine Art Geprächstherapie eine Rolle spielen. In "Der Weg hat keinen Namen" gibt es Querverweise zu christlichen Mystikerinnen, zum Taoismus, zum Buddhismus und zu Advaita. Deutlich wird: Alle mystischen Strömungen sind sich sehr ähnlich, alle verweisen auf das gleiche - die All-Einheit.
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VINE-PRODUKTTESTERam 14. Dezember 2011
Annette Kaiser ist eine Schülerin von Irina Tweedie, deren Buch 'Wie Phönix aus der Asche' bzw. 'Der Weg durchs Feuer' (vollständige Ausgabe) ein Klassiker der Selbsterfahrung des Sufismus ist. So wie Frau Tweedie in ihrem Wirken den Sufismus ihres Lehrers weiter entwickelt hat, so entwickelt Annette Kaiser die Lehre frei weiter. Der Prozess der Öffnung ' weg von starren Regeln ' schreitet bei ihr voran. Dabei steht sie weiterhin klar in der Tradition, aber setzt doch ihre ganz eigenen universellen Akzente.

Annette Kaiser überträgt den klassischen Sufismus in eigener Sprache ins 21. Jahrhundert. In Interviewform berichtet sie dabei ihrer Freundin Anna Platsch, die selbst über ihre Erfahrungen auf dem Sufi-Pfad berichtet hat ('Offenes Siegel'), zunächst über ihre Kindheit und Jugend und ihre Begegnung mit Irina Tweedie. Zwar hat ihre Vergangenheit für Kaiser keine wirkliche Bedeutung mehr, aber für den Leser ist es doch hochinteressant, ihren Weg mitzuverfolgen. Da das Buch nicht allzu umfangreich ist, wird man hier keine detaillierten Schilderungen ihres Werdegangs finden, sondern lediglich einen groben Umriss.

Im zweiten Teil des Buches ab Seite 92 erfährt man dann die persönliche Sufi-Philosophie von Annette Kaiser, die von Irina Tweedie kurz vor ihrem Tod 1999 als eine der von ihr bestimmten Nachfolgerinnen benannt wurde. Ihre Sicht zeichnet sich dabei durch eine große Offenheit gegenüber anderen Traditionen aus, ohne einer willkürlichen Vermischung der Lehren das Wort zu reden. Besonders interessant fand ich hier die Frage: was kommt nach der 'Erleuchtung'? Die 'Erleuchtung' wird nicht als das Essentielle der Lehre angesehen, sondern eher die Frage, wie schaffe ich es die 'Erleuchtung' - wie immer sie ausgesehen haben mag ' kontinuierlich in mein Leben zu integrieren. Deutlich wird dabei auch, dass die Sufi-Schulung keine Lehre von der Stange ist, sondern ganz konkret immer auf die Besonderheiten der eigenen Person eingeht, um diese zu transformieren.

Insgesamt ist dieses lange Interview ein sehr gut lesbarer, nachvollziehbarer und wirklich empfehlenswerter Einstieg in das Sufi-Universum.
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am 15. September 2011
Durch eine Freundin bin ich auf Annette Kaiser und ihre Arbeit aufmerksam geworden. Das Buch habe ich in nur wenigen Tagen gelesen und es hat mich zutiefst berührt. Ehrlich beschreibt die Schweizerin, wie sie versucht, die verschiedenen Stränge des Lebens - Familie, Arbeit und Spiritualität - miteinander zu verbinden. Ich habe mich in vielem wieder erkannt und habe dadurch wieder Mut gefasst. Es geht also doch: Spiritualität in den Alltag zu integrieren, ohne das man bzw. frau dabei vollkommen den Boden unter den Füßen verliert.
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am 24. September 2013
dieses Buch ist für Menschen geschrieben, die Ihr ewiges SELBST suchen!
Eine kleine Kostbarkeit, ein Juwel unter vielen Büchern.
Im Anschluss an dieses Buch kann ich wärmsten Bücher über Ramana Maharshi empfehlen,
Das sind wahrhaft spirituelle Bücher!
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am 29. Oktober 2009
Dieses Buch ist sehr interessant geschrieben und gibt viele Einblicke in das abwechslungsreiche Leben von Annette Kaiser. Auch dass es in Dialogform geschrieben ist gibt dem Buch was besonderes. Man erfährt viel über das Sufitum, auch das religiöse ungebunde Sufitum. Ich werde mir auch weitere Bücher von Annette Kaiser besorgen, weil sie mich neugierig gemacht hat, und das ist doch ein rießiger Pluspunkt für ein gut geschriebenes Buch, dass es Lust macht auf mehr :-)
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am 26. April 2014
alles gut , aber ich kann nicht jedesmal tausend Zeilen Schreiben , amazon muss da was ändern , sofgeht es nicht . das kostet zu viel Zeit ks
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