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am 16. Juni 2011
Als geborene Berlinerin war ich recht skeptisch, ob es wirklich soo viele Gründe geben könnte, diese Stadt nicht nur zu mögen, nein, auch noch zu lieben! Denn ich glaube, als "Eingeborener" hegt man oft zwiespältige Gefühle für seine Heimatstadt und ganz besonders wenn es sich um das von Auswärts stets gepriesene und dauerhippe Berlin handelt...Und doch muss ich zugeben, dass man in den vielen kleinen Anekdoten ein recht realistisches Bild gezeichnet bekommt, das sich nicht nur in plakativen Schwärmereien ergießt, sondern auch das Gegensätzliche und Graue dieser Stadt aufzeigt, das meiner Meinung nach auch den eher spröden und kantigen Charme Berlins ausmacht. Das macht das Buch sehr sympathisch und glaubwürdig! Intelligent und sehr unterhaltsam geschrieben, spiegeln die kurzen Geschichten auch persönliche Erlebnisse und Erfahrungen der Autoren (passender Weise: einer Zugezogenen und eines "echten" Berliners) in einer erstaunlich großen Bandbreite an Themen wider. Eine sehr kurzweilige Lektüre, bei der man auch als Berliner noch auf Überraschendes und Neues stößt..
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am 28. Juni 2011
Das Buch habe ich vor meinem Urlaub angefangen und nach den ersten gelesenen Geschichten extra nicht mitgenommen, weil ich wusste, dass es dafür sorgen wird, dass ich dolles Heimweh bekomme. Die Geschichten sind so persönlich, so einzigartig, so goldig, so liebenswert: ich möchte noch einen 112. Grund anfügen: weil in dieser Stadt zwei so tolle, bemerkenswerte Autoren leben, die uns an ihrem Leben teilhaben lassen. Die es schaffen, dass sich die Blickwinkel verändern und wir Seiten an einer Stadt entdecken, die wir nach 11 Jahren noch nicht selbst gefunden haben. Ich bin wie die Autorin eine Zugezogene und habe in Berlin schon viele Phasen durchlaufen: von "da will ich nie hin (zu laut, zu dreckig, zu viel von allem)", bis "immer noch besser als Frankfurt, hier lachen die Leute wenigstens mal über deinen Humor" über "alles halb so schlimm" hin zu "angekommen"! Dieses Buch ist ein tolles Berlinbuch und ich habe es gleich mehrfach bestellt und werde in Zukunft alle damit versorgen, weil es einfach immer passt, zu jedem Geburtstag, zu jedem Event. Weil es keine Top 10-Liste enthält oder einen Insidertipps vorgaukelt, die man mit tausend anderen Touris abklappert und gerade deshalb erklärt, warum Berlin so liebenswert ist und man immer einen Koffer hier haben sollte, wie schon Hilde feststellte.
Im Übrigen kann ich mich der ersten Rezension nur anschließen. Ich lese es ebenfalls bereits zum zweiten Mal und jetzt wird unterkringelt, die tollen Tipps, denen ich unbedingt nachspüren will, die tollen Zitate, die ich nicht vergessen möchte, ... Vermutlich bleibt es nicht das letzte Mal. Danke für dieses Kleinod, ich werde mich würdig erweisen!

Und jetzt gehts raus in den Sommer, raus in die Stadt, die ich nie mehr missen möchte, ins Freiluftkino Insel im Cassiopeia, Berlin-Friedrichshain zu "The kids are allright" ;-)
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Berlin aus so vielen Blickwinkeln wie möglich zu betrachten, gehört zu den Gründen, warum Verena Maria Dittrich und Thomas Stechert dieses Buch geschrieben haben. Daher hätten es laut Vorwort sogar mehr als 300 Seiten umfassen können. Aber da Vollständigkeit ohnehin nicht angestrebt wurde, ließen es die beiden Autoren bei 111 Gründen bewenden. Zumal diese Zahl der Buchreihe auch den Namen gab.

Verschiedene Blickwinkel haben die Leser ebenfalls. Mich interessierte bei der Lektüre vor allem, was mir in den letzten drei Jahrzehnten vom Wandel Berlins alles entgangen ist. Denn konnte ich mich vor dem Mauerfall noch zu den externen Berlinkennern zählen, besuchte ich die wiedervereinigte Stadt erst dreimal. Und weil diese Besuche berufliche Gründe hatten, fehlte mir die Zeit fürs erneute Kennenlernen. Was die Lektüre der 300 Seiten an Zeit beansprucht, werde ich mit dem gezielten Ansteuern einzelner Punkt bestimmt wieder einsparen können. Zudem gelingt es den Autoren, Stimmungen dieser faszinierenden Stadt zu vermitteln.

Eher trocken ist die Information zu Beginn, dass aus verwaltungstechnischen Gründen 23 Bezirke auf deren 12 schrumpften. Eine Mitteilung, die für Fremde von ebenso geringer Bedeutung ist wie für den in Berlin geborenen Thomas Stechert. Dem schon zwölf Mal umzogenen Autor ist die Magie aller Orte wichtiger als deren bürokratische Einordnung. Und Lesern, die noch immer nicht wissen, was West- und Ostdeutschland gemeinsam haben, gibt er ohnehin den Ratschlag, einfach nach Berlin zu kommen.

Zu den ersten Gründen, warum man seine Liebe Berlin schenken soll, gehören: Weil es die Haupt- und die größte Stadt Deutschlands ist, nicht an der Stadtgrenze endet, weil der Osten immer ein bißchen nostalgisch sein wird, die Spree durchfließt, die Architektur aus allen Epochen stammt, in allen Gebäuden Geschichte atmet und Berlin niemals Berlin ist.

Die zehn Gründe des ersten Kapitels, sind zwar alle nachvollziehbar, deuten aber bereits an, dass sich der Leser auf eine ziemlich wilde Fahrt durch Berlin einstellen muss. Denn obwohl die beiden Autoren ihre 111 Gründe in 11 Kapiteln zu ordnen versuchen, sind die Wegweiser relativ ungenau angeschrieben. Aber das ist ja auch kein Reiseführer im üblichen Sinn, sondern eine Liebeserklärung, deren Poesie unter den vielen Zahlen, Namen und Fakten ziemlich leidet.

Beschrieben werden auf unterhaltsame Weise die Berliner und solche, die es werden wollen, die unzähligen Verpflegungsstationen, Shoppingtouren, Sehenswürdigkeiten, unangenehme Eigenheiten wie Hundescheisse oder launische Taxifahrer, Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten, das Nachtleben in Bars, Kneipen und Clubs, der nicht enden wollende Veranstaltungskalender und schliesslich die ganz persönlichen Liebesbekundungen von elf Berliner.

Warum ich mich trotz des angenehmen Sprachstils, unterhaltsamer Geschichten und überraschenden Gründen nicht für eine Fünfsternebewertung entschliessen konnte, möchte ich zum Schluss noch erklären. Verena Maria Dittrich und Thomas Stechert kennen zwar Berlin in- und auswendig, sind aber offenbar nicht in allen Themen zuhause, die sie anschneiden. Damit meine ich nicht, dass sie die über 175 Museen Berlins alle aufzählen und beschreiben müssen. Aber wer Kunst liebt, setzt zumindest Schwerpunkte, über die er begeistert berichtet. Was unter dem 21. Grund und der Überschrift 'Weil Berlin nicht nur eine Museumsinsel hat, sondern eine ist' getextet wurde, finde ich lau. Und weil auf Literatur- und Webhinweise völlig verzichtet wurde, bleibt eben vieles so stehen, wie es die beiden Autoren formulierten.

Mein Fazit: Um Berlin zu lieben, gibt es locker 111 Gründe. Aber das Konzept, jedem etwa gleich viel Platz einzuräumen, führt zu einer Nivellierung, die mich nicht überzeugte. Gute Currywürste gibt es auch in anderen Städten. Aber nur in Berlin habe ich ein so beeindruckendes Denkmal für die ermordeten Juden in Europa gesehen. Am meisten Spaß an diesem Berlinbuch werden wohl jene Leser haben, die es häppchenweise verschlingen und keinen Reiseführer mit Karten, Sacheregister, nützlichen Adressen und weiterführender Literatur erwarten.
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am 20. Juni 2011
Ich habe Berlin nie verstanden. Normale Reiseführer helfen mir auch nicht weiter, denn Fakten füllen nur das Hirn. Ich aber will die Stadt mit dem Bauch begreifen. So gut das eben geht, wenn man ein- bis zweimal jährlich vorbeikommt, oft geschäftlich motiviert, und die (viel zu kurze) Zeit dazu nutzen will, reale Berliner Luft zu schnuppern.
Und dann dieses Buch. 111 Momentaufnahmen: Spot an und dies und jenes ausgeleuchtet, manchmal gnadenlos, aber immer respektvoll, oft verblüffend, originell und liberal. Was mir besonders gefallen hat, sind die Themenvielfalt und die unterschiedliche Aufbereitung; immer aus der sehr persönlichen Autorensicht, abwechslungsreich und damit spannend zu lesen. Nichts ist vorhersehbar, und oft habe ich mich gefragt, warum dieser oder jener Grund Erwähnung findet. Aber in der Gesamtbetrachtung komplettiert der Leser mit jeder bunten Seite ein knalliges Puzzle und bekommt eine Ahnung für unsere Hauptstadt, ein Gefühl. Mehr muss auch nicht sein, denn in Berlin ist ja nichts so stetig wie der Wandel, und auch das macht den Charme aus.
Und jetzt werde ich es nochmal von vorne lesen, mir Notizen machen und mich auf meinen nächsten Berlin-Besuch freuen. Ich habe jetzt schon mitgenommen, dass Berlin mehr ist als die Summe seiner Gründe, diese Stadt zu lieben. Und ich mache mich jetzt mal ganz locker und stehe zu dem weiterhin diffusen Bild, das ich von diesem Reiseziel habe. Danke den Autoren für dieses wirklich schöne Buch, das ohne Bilder zu drucken so viele zeichnet.
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am 16. Oktober 2013
Habe über30 Jahre in Berlin gelebt. Nach 10 Jahren kommt man gerne übers WE zurück - das Buch gibt viele Tipps, wo ich sagen muss, man, da musst du das nächste mal gut drauf achten und bei der nächsten Tour mit einplanen. Sehr lesenswert!
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am 3. Juli 2015
Sehr toll beschrieben wie Berlin sich entwickelt , man fühlt sich so als würde man schon dazu gehören.Man muss sich die einzelnen Ecken unbedingt vor einer Reise merken
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am 17. Oktober 2013
Empfehlenswert für Leser die nicht aus Berlin kommen.
Es ist tatsächlich ein Stadtführer in Worten. Ganz nett, aber kein Knaller für Einheimische.
Etwas nervig kommen die Geschichten der Cottbusserin Verena daher. Das sind so aufgesetzte Geschichtchen. Interessanter liest sich da der Kollege Stechert.
Fazit: Echte Gründe (für mich) gab es wenige, daher benenne ich den Titel in "55 1/2 Gründe Berlin zu lieben" um.
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am 25. Oktober 2011
Es gibt mit Sicherheit unzählige Gründe, Berlin zu lieben. Bei der Auswahl ihrer 111 haben die Autoren zum Glück ein wirklich gutes Händchen bewiesen und amüsante Geschichten daraus gemacht. Sympathisch und unterhaltsam geschrieben, vor allem das Schnoddrige, das immer mal wieder durchklingt.
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am 17. April 2013
Da ich mich bereits etwas in Berlin auskenne suchte ich weitere Anregungen oder auch nur eine kleine amüsante Lektüre.
Beide Hoffnungen wurden nicht erfüllt. Dröge zu lesen, Interesse für Berlin wird nicht geweckt, stattdessen Plattitüden aneinandergereiht.
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am 28. August 2011
... eine Stadt zwischen Modemesse, Moden und dem Alten Fritz. Peppig - pfeffrig - facettenreich beschrieben, treffend für Deutschlands Metropole.
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