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am 11. August 2004
Das Buch ist eine Sammlung von Erfahrungsberichten sehr unterschiedlicher (auch von den sexuellen Vorlieben her sehr unterschiedlicher) Frauen, und wie sie zur Hobbyprostitution gekommen sind: Studentin und Angestellte, verheiratet und unverheiratet, mit Kind und ohne Kind, echte Geldnot und keine echte Geldnot etc. Oftmals wird im Zusammenhang damit auch das Elternhaus und die Erziehung erwähnt.
Es ist interessant zu sehen, wie spät sich erst sexuelle Wünsche entwickeln können oder auch wie viele Ehemänner eigentlich als heimliche Zuhälter arbeiten...
Die Berichte sind Niederschriften von Tonbandprotokollen und wurden vom Herausgeber sprachlich nicht verändert, wodurch zwar der Eindruck absoluter Objektivität entsteht, das ganze jedoch auch nicht immer unbedingt flüssig zu lesen ist.
Dennoch handelt es sich um eine sehr wertvolles Buch, denn erstmals wird Licht auf dieses Tabuthema und diesen Graubereich gelenkt. Toll auch die Vielzahl der Frauen, die bereit waren zu reden. Ich empfehle daher, immer nur ein bis zwei Berichte auf einmal zu lesen, da man sonst aufgrund der vielen Informationen etwas durcheinanderwirft.
Man erfährt auch so einiges am Rande, zum Beispiel, wie sogenannte Swingerclubs wirklich funktionieren (Ihr werdet Euch wundern).
Für reine Voyeure ist das Buch übrigens ungeeignet, da keine explizite Beschreibung von Sexualpraktiken vorkommt.
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am 15. März 2003
Hobbyhuren - also Frauen, die Sex verkaufen gegen Geld, und dies aus Leidenschaft, Lust und Abenteuergeist tun - gibts die wirklich, oder sind sie nur Mythen- und Legendenfiguren im Denken von bestimmten Männern? Und wenn es sie denn doch gibt, was bewegt sie, dies zu tun, wie sind sie dazu gekommen, was empfinden sie bei ihrer Arbeit, verändern sie sich durch den Job, werden sie "cool" und gefühlskalt, oder können sie ihre Lust und ihr Feuer auch über längere Zeit bei ihrer Arbeit behalten? Bleiben sie ehrlich mit sich selber, oder fangen sie an, sich irgendwann selber zu täuschen und zu "betrügen"? Dies waren die Fragen, die in mir auftauchten, als ich von dem Buch "Abenteuer Hure" hörte, und es war die Neugierde und das Interesse daran, auf diese Fragen vielleicht Antworten zu bekommen, das Buch zu lesen. Ich muß sagen, ich war anfangs schon sehr skeptisch, ob die beschriebenen Lebensgeschichten wirklich echt waren, oder nur der blühenden Phantasie des Autors entsprungen sind. Je mehr ich von dem Buch gelesen hatte, desto mehr Indizien sprachen für mich dafür, dass es sich um tatsächliche authentische und ehrliche Berichte von "real existierenden" Frauen handelte, ein letzter Glaubwürdigkeitscheck im persönlichen Gespräch mit dem Autor konnte dieser tatsächlich in allen Punkten überzeugend bestehen, muß ich schon sagen. Nachdem diese letzen Barrieren und Zweifel dann beseitigt waren, konnte ich die Geschichten von den sehr unterschiedlichen Frauen noch viel mehr schätzen, ich fand sie ungeheuer spannend, teils berührend, sehr aufrichtig, offen und ehrlich. Ich war sehr angetan darüber, wie reflektiert und differenziert die Schilderungen ausfielen, und kann nur sagen, ich kann das Buch wirklich empfehlen für alle, die an einem tieferen Einblick in diese Aspekte des "Menschseins" interessiert sind. Echt klasse das Buch !!!
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am 27. März 2003
Sind Huren selbstbestimmte Frauen? Oder Sklaven der steigenden Lebenshaltungskosten? Welche Rolle spielt das Geld, welche die Lust? Felix Ihlefeld war einem heimlichen Hobby auf der Spur.
In der Anonymität des Internets treten die Frauen selbstbewusst auf und bekennen sich zu ihrem Dasein. 'Ich bin Elisabeth, wohne im Rhein.-Main Gebiet, (...)arbeite als Verwaltungsangestellte im kirchlichen Dienst."
Liebevoll schwärmt die 32 jährige Geschäftsführungsassistentin von ihrem Nebenjob: 'Männer sind einfach wundervolle Geschöpfe', Anna sieht die Sache recht pragmatisch: 'Warum sollen wir mit unserem Vergnügen nicht auch Geld verdienen?' Prostitution, so eine andere Stimme, sei doch im Beruf gefragt. Da wolle Annemaria wenigstens abends als Hure mal Spass haben.
Lust auf Freiheit und die Treue zu sich selbst, zur Lebensliebe und Lebenslust ist die Motivation einer Tantramasseurin, die ab und an auch einmal Sex gegen Geld anbietet. Sie bezeichnet sich dabei lieber als Kurtisane denn als Nutte, denn, so Frieda, sie will Geld mit etwas verdienen, das sie wirklich kann und das dann auch auf einem entsprecheneden Niveau.
Aber auch kritische Stimmen gibt es. Hinter die Kulissen der Männerwelt geschaut hat Ina, eine Callcenteragentin. Wenn 90% aller Männer, die ihr begegnen in einer Beziehung sind, und, so ihre Erfahrung, 'ohne mit der Wimper zu zucken' mit ihr ins Bett steigen würden, was ist dann noch der Wert von Beziehung? Auf solche Typen hat sie jetzt keine Lust mehr, erst recht nicht mehr gegen Geld. So wie es früher einmal war, leicht und unkompliziert, ist es eh nicht mehr. Single bleiben oder lesbisch werden.
Frust schiebt auch Constanze. Sex ok, aber keine Beziehung, und so bessert sie ihr Taschengeld auf mit dem, was als möglicher Rest erscheint, wenn man sich an das Beziehungschaos der eigenen Eltern erinnert. 'Meine Eltern haben sich täglich geprügelt, ich hab keine Ahnung, was eine harmonische Beziehung so ist', Sex gegen Geld, so hofft sie, tut nicht mehr weh.
'Auch wenn ich mich unterwerfe, so ist es mein eigener Wille': Susi bringt mit großer Selbstverständlichkeit ihre devote Ader mit Lust am dienen in Verbindung. Dienen, das heisst als Hure einem anderen Mann zur Verfügung zu stehen. Ihr Mann, den sie auch als Herr und Gebieter bezeichnet, ist dabei. Denn Susi will sicher gehn, dass aus dem Kribbeln kein Risiko wird.
Das Buch: eine anregende Momentaufnahme über ein uraltes Thema der Menschheit. Die Frauen sprechen jetzt. In Echtzeit und im anonym-vertraulichen Rahmen eines Chats. Der Autor sorgt mit den richtigen Fragen für den nötigen Drive.
Eigentlich gibt es keinen Grund, das Buch aus der Hand zu legen, bis es zu Ende ist.
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TOP 1000 REZENSENTam 22. Januar 2007
Der Autor ist hier lediglich ein Sprachrohr. Sprachrohr für sogenannte "Hobby-Huren". Frauen, die tagsüber einem normalen gesellschaftlich anerkannten Job nachgehen, doch nach Feierabend in eine andere Rolle schlüpfen. Hier wird Geld gegen Sex getauscht.

Wer sind diese Frauen, die sich nicht also Vollzeitprostituierte im Rotlichtmilieu bewegen, sondern aus eigenen Stücken dazu entscheiden.

Ist es der finanzielle Anreiz? Geldmangel? Neugier? Wie geht das soziale Umfeld damit um? Freunde, Familie? Was für Erfahrungen und Wünsche bringt dieser Job mit sich?

Herr Ihlefeldt hat in Internetforen Kontakt zu diesen Frauen von nebenan aufgenommen und jeder Frau, jedem Interview ein Kapitel gewidmet.

Einen repräsentativen Querschnitt in dieser Branche zu finden, ist wohl unmöglich, doch überwiegen hier die Swingerclub und S/M-Erfahrungen. Das fand ich sehr schade, denn so wirkte die Hälfte der Geschichten fast identisch - nur die Namen wurden ausgetauscht. Die vorher angepriesene Unterschiedlichkeit einer jeden Frau und ihrer Geschichte ging leider unter - diente wohl nur der Seitenfüllerei.

Positiv fand ich die offenen und ehrlichen Schilderungen der Frauen. Ohne reißerischen Charakter im späten Privatsender-Stil wird hier nichts ausgelassen und nichts beschönigt.

Fazit: zwar offen und ehrlich geschrieben - doch trotz der immer wieder gleichen Geschichten nur Mittelmaß. Es gibt interessantere Bücher zu diesem Thema.
22 Kommentare| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Mai 2003
Abenteuer Hure: wieder ein umwerfend ehrliches Buch aus der Reihe „Lieb, Lust & Leidenschaft" des Verlages Schwarzkopf & Schwarzkopf!
Mit dem Begriff der Hure verbinden die meisten automatisch geschundene Frauen, abartige Freier, brutale Zuhälter und dreckige Hinterzimmer. Felix Ihlefeldt räumt damit auf und zeigt die etwas andere und moderne Hure. Verschiedene Frauen erzählen von ihren Beweggründen, ihren Erlebnissen und ihrem (meist) heimlichen Hobby. Sie werden nicht dazu gezwungen - sondern lassen sich leiten von der eigenen Lust. Der Lust auf etwas neues, unbekanntes und verbotenes.
Das Buch ist absolut lesenswert für alle, die Vorurteile abbauen, Verständnis entwickeln und eine neue Seite der Sexualität entdecken möchten.
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am 10. Juni 2010
Interessantes Buch. Man erhält eine Einsicht in einen Bereich den die normale 08/15 Hausfrau daheim sonst nicht bekommt. Man lernt die Gründe für das Dasein als Hobbyhure kennen und teils sogar verstehen. Interessant aufgearbeitet und dargebracht.
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am 12. April 2010
Der Titel verspricht Authentizität - in Wahrheit entspringen die Berichte angeblich betroffener Frauen eher der verquasten Gedankenwelt eines fantalielosen Mannes: alle Frauen gelangen über "Internetforen und -plattformen" an ihre Kunden, kommunizieren umständlich über Emails mit ihren stets wohlhabenden Freiern und vereinbaren anspruchsvolle berufliche Tätigkeit und feste Beziehungen problemlos mit ihrem Nebenjob als Hure.
Die scheinbaren Intervies mit angeblich ganz unterschiedlichen Betroffenen sind sprachlich, stilistisch und lexikalisch in entscheidenden Punkten identisch und zeichnen sich allesamt durch eine quälende Redundanz und Langeweile aus. An der Realität einer Prostituierten gehen sie völlig vorbei, verklären und idealisieren deren Job bis hin zur Lächerlichkeit.
Die Lektüre ist eine schier unerträgliche und ärgerliche Prozedur ohne Höhepunkte und Anspruch auf Glaubhaftigkeit.
11 Kommentar| 18 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Ihlefeldt hat sich mit dem Thema "Hobbyhuren" beschäftigt. Ausdrücklich distanziert sich der Autor von jeder Art Prostitution unter Zwang, es geht um freiwillige Prostitution neben dem eigentlichen Job bzw. Leben. Das Buch ist nett gemacht, Ihlefeldt lässt die Frauen selbst zu Wort kommen. Sie erzählen offen von ihrem Leben, den Beweggründen, ihrer Familie, teilweise Ehemännern, von Liebestechniken und Erfahrungen und auch viel von Gefühlen, den Umgang mit der Treue und der Psyche der Männer.
Die Bandbreite der insgesamt 19 Schicksale ist groß, und es sind auch schlechte Erfahrungen dabei bis hin zu Gewalt und Frustration. Ihlefeldt hat nichts geschönt. Das Buch ist eine Sammlung vieler Jahre an sinnlichen und beruflichen Erfahrungen im Milieu, die wesentlich tiefer dargelegt werden als man in Sendungen wie Wa(h)re Liebe und Co. erfährt. Für Männer und Frauen gleichermaßen interessant.
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am 23. März 2006
...ein Buch, so authentisch, wie eben nur Protokolliteratur sein kann. Als Sozialarbeiterin habe ich lange in der Beratung
professioneller Huren gearbeitet. Dieses Buch aber ergänzt mein
Wissen um den interessanten Aspekt der Beweggründe ganz normaler
Frauen von Nebenan, wieso sie sich "heimlich" prostituieren. Interessant ist, welche große Rolle ihre eigene Lust dabei spielt und dass das Geld ganz unterschiedliche Funktionen hat.
Wer mehr wissen will, sollte es unbedingt lesen.
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am 19. März 2013
Den Wahrheitsgehalt der hier beschriebenen Freizeit-Prostitution, dass es den Frauen Spaß macht, mit Sex nebenbei viel Geld zu verdienen, wollen wir nicht in Frage stellen. Allerdings gehört die Angabe der Einschränkung dazu, dass es sich um Frauen handelt, die diesem Hobby rein privat und meist unter dem Schutz ihres Lebensgefährten/Ehepartners nachgehen und das zu Preisen auf höherem Escort-Niveau. Rückschlüsse auf die Massenprostitition in einschlägigen Etablissements und auf Frauen, die ihren Lebensunterhalt ganz damit verdienen, dürften sich von daher verbieten.
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