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am 10. Januar 2007
Dieses Buch war sehr angenehm zu lesen, ist wunderbar gegliedert und enthält interessante Fotographien. Es vermittelt einen persönlichen, sowohl sachlichen Überblick über 40 Jahre DDR-Bühnengeschichte.

Für mich war es der perfekte Einstieg, um mehr über diesen widersprüchlichen, gesteuerten und zugleich so kreativen Zeitraum zu erfahren. Die 14 Zwiegespräche mit den unterschiedlichsten Akteuren (ob Schauspieler, Regisseur, Dramatiker und Kritiker) vermittelten mir einen ehrlichen und weit reichenden Überblick. Weiterhin wurden die Protagonisten auch chronologisch Ihrem Alter und der Entwicklung entsprechend geordnet. Das ganze erhält eine gute Präsenz in dem namenhafte Gesprächspartner zu Wort kommen, ob Benno Besson, Gregor Gysi und Hans-Peter Minetti etc. So kann man anhand des Schaffens, des jeweiligen Zeitgeistes und der wechselnden staatlichen Prohibitionen - die Zeitgeschichtliche Entwicklung klar verfolgen.

Bei mir entstand beim Lesen ein authentischer und mitreißender Eindruck. Man spürt, was Theater vermag und was durch staatliche Steuerung entstehen kann. Als Kind der DDR war ich über vieles sehr überrascht. So war mir nicht bewusst, dass unsere damaligen Schauspieler und Dramatiker für Devisen an das kapitalistische Ausland "verliehen" wurden. Es sind diese und andere kleine Anekdoten, die dieses Buch sehr nachhaltig machen. Außerdem wird mancher verklärte Blick, geschärft und in das rechte Licht gerückt.

Für mich ein muss für den der sich für ehrliche Theatergeschichte interessiert
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