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Kundenrezensionen

4,9 von 5 Sternen
12
Ich kann nicht vergeben: Meine Flucht aus Auschwitz
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:14,95 €+ 0,89 € Versandkosten

am 26. September 2013
Habe ja schon viel Literatur über den Holocaust gelesen - dieses Buch bietet einen detaillierten Einblick in die Gruppendynamik im Lager (unter den Häftlingen) - wer gut vernetzt war hatte genug zu essen, die "Muselmänner" verhungerten daneben - so wurden auch die Opfer zu Tätern - ein erschütternder Bericht....
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am 7. August 2014
Es gibt für dieses Buch keine Worte die den Inhalt beschreiben könnten !!! Man sollte es lesen und hoffen, dass so etwas nie wieder passiert!!!
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am 9. Februar 2013
Das Thema ist den meisten bekannt, erzählt wurde zügig, keine Längen. Das Buch ist jedermann nur zu empfehlen und einfach nur Pflichtlektüre.
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am 8. Oktober 2014
Ich möchte etwas zu Rudolf Vrba selbst sagen (sichrono lebracha- Gott hab ihn selig).
Seine kritische Haltung gegenüber den (tschechischen) Judenräten während der Naziherrschaft ist zwar umstritten, für mich aber absolut nachvollziehbar. Auch wir Juden müssen aus dem Schoah lernen. Die Judenräte wurden z.T. zu Handlangern der Nazis und Hlinka Brigaden.
Er beschreibt den Mord an den europäischen Juden unter anderem so, als habe man Schweine in ein großes Schlachthaus zum Abschlachten gebracht. Das war relativ einfach, denn wir Juden haben uns nicht genügend gewehrt.
Der schriftliche Befehl reichte meist aus und die meisten Juden fanden sich an den Sammelplätzen ein.
Seiner (und meiner) Meinung nach ist es schwerer 1000 Rehe in ein Schlachthaus zu führen, als 1000 Schweine. Die Rehe einzufangen ist weitaus schwieriger.
Das Buch selbst hilft einem die Zeit besser nach zu vollziehen.
Es war nicht alles schwarz und weiß.
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am 13. Februar 2013
" Ich kann nicht vergeben".:Von gefallen kan nja nicht die Rede sein. Sehr beeindruckend aber für den der sich für das 3. Reich interessiert.
Und für die Verbrechen der Nazis. Sollten besonders Menschen lesen die erst nach 1945 geboren sind
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am 10. November 2014
Ein sehr ergreifendes Buch. Es ist unbegreiflich was ein Mensch alles ertragen kann und trotzdem nie die Hoffnung verliert. Man muss es einfach lesen.
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HALL OF FAMETOP 500 REZENSENTam 22. April 2018
Rudolf Vrba, 1924 inTopolčany/Tschechoslowakei als Walter Rosenberg geboren, wollte im März 1942 nach England fliehen und sich dort den tschechischen Exilkämpfern anschließen. Er wurde jedoch verhaftet und landete nach verschiedenen Lageraufenthalten schließlich im KZ Auschwitz. Dort blieb er fast zwei Jahre lang als Gefangener Nr. 44070. Im April 1944 gelang ihm mit seinem Mithäftling Alfred Wetzler die Flucht und sie gelangten im Juni zu den westlichen Alliierten, wo sie mit einem detaillierten Bericht die Organisation und Funktion des Lagers enthüllten. Die Veröffentlichung dieses Berichtes in der Schweizer Presse verhinderte die Deportation von Tausenden ungarischen Juden. Nach dem Krieg studierte Vrba Chemie und Biochemie und war später als Professor in Kanada tätig, wo er 2006 starb.

In „Ich kann nicht vergeben“ schilderte er die spektakuläre Flucht. Die persönlichen Erinnerungen erschienen erstmals 1963 in englischer Sprache und ein Jahr später auf Deutsch. Nun liegt im Leipziger Buchfunk Verlag eine vollständige Lesung des ergreifenden Berichts vor - als mp3-CD mit einer Spieldauer von 12 Std. und 14 Min. Als Sprecher konnte der Musik- und Literaturwissenschaftler Peter Bieringer gewonnen werden, der den erschütternden Tatsachenbericht mit ernster und nachdenklicher Atmo-sphäre vorträgt.
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am 26. Januar 2018
Ein ergreifender Bericht von einem tollen und aussergewöhnlichen Menschen . . Rudolf Vrba schildert den Lageralltag und das kämpfen um das Überleben in Auschwitz sehr bildlich . Sehr sehr traurig dass diese furchtbaren Erinnerungen ihn letztendlich in den Selbstmord trieben ..Ich wünschte von Herzen er hätte wenigstens das Leben nach Auschwitz noch glücklich verbringen können ..Aber wie kann man das ...Nach alldem ...
Es ist sein Zeugnisse ..Das Buch zu lesen empfand ich als Ehre ihm gegenüber. Eines der anschaulichsten Bücher über das" Leben " im KL Auschwitz .. Ich hoffe von herzen dass es viele lesen ..
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am 7. Mai 2013
Wer dieses Buch erst mal gelesen hat wird den Titel erst richtig begreifen.

Beim lesen des Buches ertappte ich mich dabei ,dass ich den Tod für diese armen "Kreaturen" als eine Erlösung empfand.
Hier wird dass Töten hunderttausender Menschen wie eine alltägliche Banalität beschrieben.
Aber dann werden auch wieder Episoden beschrieben die einen wieder daran erinnern, dass hier von Menschen die Rede ist,.
deren "Verbrechen" darin besteht, dass sie existieren.
Kameradschaft und Verrat liegen in dieser extremen Situation nahe beieinander.
In diesem sehr erschütternden und sachlichem Bericht werden Sadismus, Egoismus aber auch humanitäre Eigenschaften beider Seiten sowohl von Opfern als auch von Tätern (der SS) beschrieben.
Ja man höre und staune , auch von den Tätern.
Als überlebender dieser Hölle hat der Autor immer noch sachlich und objektiv das Versagen beider Seiten ,der Opfer und der
Täter und deren Schwächen beschrieben und versucht einen Sinn oder eine plausible Erklärung darin zu finden.
Meinen Respekt all denen, die diesem Schrecken entkommen konnten und trotzdem Ihre Menschlichkeit bewahrt haben.
Mein Mitgefühl den Opfern dieser Schreckenszeit.
Meine Hochachtung all denen ,die trotz aller Erlebnisse, an die humanitäre Verständigung unter den Völkern ( ob Jude , Christ oder Moslem usw.) festhalten.
Hochachtungsvoll Jörg Müller
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TOP 500 REZENSENTam 2. März 2011
"Es stimmt, ich kann Auschwitz nicht vergessen und den Männern nicht vergeben, die die gewaltigste Todesmaschinerie, die es je gab, geschaffen haben" (449). Es ist eine zutiefst beeindruckende Geschichte, die hier erzählt wird. Rudolf Vrba, Jahrgang 1924 und geboren unter dem Namen Walter Rosenberg, wird 1942 zuerst nach Majdanek und im Juni schließlich nach Auschwitz deportiert. Mit viel Glück und guten Beziehungen schafft er es, knapp zwei Jahre hier zu überleben, wobei er unter anderem als Helfer beim Selektionsprozess an der Rampe eingesetzt wird. 1944 gelingt ihm mit seinem Freund Alfred Wetzler zusammen die spektakuläre Flucht aus Auschwitz. Im Vrba-Wetzler Bericht informieren die beiden den slowakischen Judenrat über die Vorgänge im Vernichtungslager sowie über die geplante Deportation und Ermordung der ungarischen Juden. Zu Beginn der sechziger Jahre sagt Vrba in den Frankfurter Auschwitzprozessen als Zeuge aus. Er stirbt 2006 im Alter von 81 Jahren.

Vrba beschreibt das Leben und Sterben in Auschwitz in all seinen Details. Bemerkenswert dabei ist vor allem der Schreibstil, in dem das Buch gehalten ist. Teils nahezu teilnahmslos, teils mit lakoner Ironie rekonstruiert Vrba den Alltag in dieser Menschenvernichtungsanlage. Doch wie sonst auch, fragt man sich, kann sich ein Mensch dem eigentlich nicht zu beschreibenden Schrecken der eigenen Vergangenheit nähern, ohne an diesen Erinnerungen zu zerbrechen? Beispielhaft hierfür ist Vrbas Bericht über den Besuch Heinrich Himmlers in Auschwitz, bei dem sich der Reichsführer-SS vom Lagerkommandanten Rudolf Höß den Vergasungsprozess vorführen lässt: "Die Vergasung hatte bereits begonnen. Nachdem alle eine Weile gewartet hatten, damit das Gas sich ausbreiten konnte, forderte Höß seinen Gast höflich auf, einen weiteren Blick in die Gaskammer zu werfen. Mehrere Minuten spähte Himmler sichtlich beeindruckt hinein, wandte sich dann mit neuem Interesse an den Kommandanten und stellt ihm abermals Fragen" (39). Somit erinnert das Buch Vrbas sowohl inhaltlich als auch sprachlich-stilistisch durchaus an Eugen Kogons Der SS-Staat, in dem dieser bereits 1947 das perfide und gnadenlos-effiziente System der Konzentrationslager beschrieben hat.

Fazit: "Ich kann nicht vergeben" wurde erstmals 1963 im englischsprachigen Original unter dem Titel I Cannot Forgive veröffentlicht. Sowohl im Englischen als auch im Deutschen war das Buch lange Jahre vergriffen. Es ist ein großer Gewinn, dass diese Geschichte nun wieder einer breiten Öffentlichkeit zugänglich ist. Das Einzelschicksals Rudolf Vrbas verdeutlicht die Schrecken der Shoa ohne erhobenen Zeigefinger und leistet somit einen wichtigen aufklärerischen Beitrag.
17 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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