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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
10
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am 16. Februar 2015
Ein Buch, das im Twitterstil, also nicht mehr als 140 Zeichen pro Botschaft, geschrieben ist. Hierbei wird der Leser gefordert, die Lücken, die sich zwischen diesen punktuellen Infobausteinen befinden, mit eigenen Gedankengängen und Rückschlüssen zu füllen. Das ist nicht anstrengend, sondern sehr intensiv. Ich habe als Leser das Gefühl, tief in das Buch gezogen zu werden.

Es ist ein Sci-Fi-Agenten-Thriller mit einer weiblichen Hauptfigur. Es passiert nichts, was man nicht in irgendeiner Form schon mal gelesen oder in Filmen gesehen hätte, doch die Art der Präsentation ist hier das Innovative, das Begeisternde.

Am meisten haben mich die gewählte Erzählperspektive und das Tempus erstaunt und begeistert. Die Autorin hat sich für die zweite Person Singular im Futur I entschieden. Eine Kombination, die ich für einen literarischen Text nicht für möglich gehalten hätte, wäre sie mir hier nicht auf so eindrucksvolle Art und Weise demonstriert worden. Chapeau.

„Black Box“ ist in meinen Augen ein großartiges und vor allem gelungenes Experiment, das ausgetretene Pfade verlassen hat und wirklich etwas Neues bietet.
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am 23. April 2014
ich habe eigentlich noch nie ein so bescheuertes Buch gelesen. Jennifer Egan kommt bei mir nicht in die Black Box, aber auf die Black List
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am 17. März 2014
Der „New Yorker“ veröffentlichte diesen Text in den beiden Ausgaben vom 4. und 11. Juni 2012. Und auch dieser Abdruck war im Grunde nur ein Zweitabdruck. Denn das Original – wenn man in diesem Fall überhaupt noch von so etwas wie „Original“ sprechen will – war nichts anderes als mehrere getwitterte Nachrichten. Denn das war das Herausforderung, der sich Jennifer Egan stellen wollte. Kann es gelingen, einen Text zu schreiben, der aus Twitter Nachrichten besteht?
Nehmen wir die Auflösung gleich vorweg. Ja, es kann gelingen. Jennifer Egan hat die Aufgabe bravourös gemeistert. Was vor allem daran liegt, dass sie die Einschränkung der Zeichen nicht als etwas deutet, das es zu überwinden gilt; sondern aus dieser Einschränkung heraus einen eigenen literarische Stil entwickelt hat.

„Menschen sehen nur selten so aus, wie man es erwartet, wenn man Fotos von ihnen kennt.“

So lautet der erste Tweet und der Ton wird sich bis zum Ende des Buches nicht ändern. Die Sätze muten teilweise wie Aphorismen an, teilweise wie banale Alltagsbetrachtungen. Nach und nach lässt sich aus den kurzen Nachrichten eine Handlung herausschälen. Eine schöne junge Frau bekommt den Auftrag, einen wichtigen Mann zu bespitzeln. Wer ihr den Auftrag gibt, worum es geht, all das wird nicht erklärt. Statt dessen prasseln die Sätze wie Befehle auf die Protagonisten herab.

„Dass du weder ein Agententraining durchlaufen hast noch nennenswerte Sprachkenntnisse besitzt, macht dich absolut unverdächtig.“

Das Individuum wird zum Objekt. Es darf keine Gefühle haben, es muss den Körper als Waffe einsetzen, es muss sich vollkommen den Befehlen unterordnen. Hier trifft der SM Porno die Agentenstory. In beiden Fällen geht es um absolute Unterwerfung unter das Diktat der Macht. Eine Macht, die keine unmittelbare Belohnung mehr verspricht. Das, was in Egans Story getan wird, wird auf Bezug auf einen nicht näher definierten Heroismus getan.

„Heroismus heute heißt, mit etwas zu verschmelzen, das größer ist als man selbst.“

„Heroismus heute heißt, Generationen der Egozentrik hinter sich zu lassen.“

„Heroismus heute heißt, unter die Oberfläche deiner Erscheinung vorzudringen.“

Die Wiederholungen, die Egan immer wieder einbaut – die monotone Rhythmik, mit der bestimmte Themen, wie eben der Heroismus abgehandelt werden - erzeugen ein ungeheure Sogwirkung.
Das wirklich Überraschende aber ist, dass es Jennifer Egan gelingt, hinter den Anweisungen, den Banalitäten und den Aphorismen eine Erzählungen zum Vorschein zu bringen. Die junge Frau hat sich also für den Mann, den es zu beschatten gilt, interessant gemacht. Nun aber bringt er sie auf ein Boot und nach längerer Fahrt gelangen sie auf eine Insel, wo ein noch mächtigerer Mann auf die beiden wartet.

„Deine Aufgabe bleibt identisch, egal in wessen Händen du dich befindest.“

Ein Szenario wie aus einem James Bond Film. Reiche Bösewichte, schöne Frauen, undurchsichtige Deals, eine verworrene Handlung. Wie bei einem James Bond Film endet auch dieser Text mit einer wilden Verfolgungsjagd. Das Ende sei hier nicht verraten, soviel lässt sich aber sagen. Jennifer Egan, hat mit diesem Büchlein erneut eindrucksvoll unter Beweis gestellt, eine der interessantesten Stimmen der US-amerikanischen Literatur zu sein.
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am 26. Dezember 2015
Mit dem Experiment der Autorin, den Text in maximal 140 Zeichen umfassende Abschnitte einzuteilen, wie es über Twitter praktiziert wird, konnte ich mich ganz und gar nicht anfreunden. Obwohl ich mir nicht vorstellen kann, wie dieses Vorhaben besser gelöst werden konnte, als sie es zustande gebracht hat, gebe ich nur drei Sterne.
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am 2. September 2015
"Menschen sehen nur selten so aus, wie man es erwartet, selbst wenn man Fotos von ihnen kennt."
So beginnt eins der ungewöhnlichsten Bücher, die ich je gelesen habe.
Es ist eine Art "Geheimagentinnenausbildung für Dummies".
Man kann den Inhalt kaum beschreiben, weil das, was der Protagonistin geschieht zwar in der dritten Person erzählt wird, man aber dennoch alles in der Ich-Perspektive erlebt.
Ursprünglich wurde der Text getwittert, und erst im Nachhinein im ganzen Kontext veröffentlicht.
Man sollte Mut zum Aussergewöhnlichen und eine gute Portion Humor mitbringen, dann wird man sich in diesem Agentenroman wohlfühlen. Jennifer Egan ist einfach eine großartige Schriftstellerin.
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am 27. März 2015
Das Büchlein ist in knapp 45 Minuten ausgelesen, aber vorher legt man es auch nicht zur Seite. Mal etwas ganz anderes mit einem faszinierenden Rhythmus.
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am 26. August 2013
An manchen Stellen ist das kein Roman-Versuch in Tweet-Länge, sondern eine Ansammlung wundervoller Aphorismen oder eine Ansammlung einer Anleitung ein Geheimagent zu sein ... Was sie sich vornahm, wurde von Jennifer Egan hier wunderbar überraschenderweise umgesetzt.
Sehr kurzweilig & für Leute mit viel Fantasie ;)
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am 7. Januar 2014
Ich hatte online einen Artikel zu diesem Twitter-Buch gelesen und fand diese Idee super. Das Buch habe ich dann auch noch geschenkt bekommen. Toll. Empfehlenswert!Das nächste Buch von Jennifer ist schon bestellt.
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am 3. November 2014
Da mithalten zu können war ganz schön schwer. Nur das meine Lieblingssprecherin Luise Helm das gelesen hat, hat mich durchhalten lassen.
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am 22. August 2013
Jennifer Egan ist mit ihrem letzen Roman bei mir so positiv aufgefallen, dass ich dieses Buch sofort bestellt habe. Und ich bin nicht enttäuscht. 150 Worte reichen.
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