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TOP 500 REZENSENTam 6. August 2009
Zeitreisen - wer hat nicht schon einmal davon geträumt, wie es wohl wäre, wenn... und wann...

Dieses Buch erläutert auf spannende, aber auch z.T. schwierig zu verstehende Art und Weise, was eigentlich die Zeitbarriere ist und mit welchen Möglichkeiten man sie vielleicht überwinden könnte. Es werden die Bedeutung der sogenannten Wurmlöcher erläutert, man erfährt von Parallelwelttheorien, von dem Phänomen der "schrumpfenden" Zeit, von Menschen, die bereits versucht haben, "Zeitmaschinen" zu bauen als auch von Teleportationsexperimenten (das Versetzen von Objekten oder Menschen an andere Orte und eventuell auch in andere Zeiten).

Sehr interessant fand ich besonders die Berichte von Menschen, die seltsame Dinge mit Zeitanomalien und Zeitversetzungen erlebt haben. Es gibt auch seltsame Erzählungen von vor vielen Jahrzehnten, nachdem Menschen auf ausgesprochen verstörende Weise verschwanden und nie wieder aufgetaucht sind.

Wenn man mit den verschiedenen Begriffen Probleme hat, sie sich zu merken, so hilft am Ende des Buches nochmals ein Glossar mit den dazugehörigen Beschreibungen, um was es sich genau handelt.
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am 12. Januar 2008
Der visionäre Forscher Ernst Meckelburg präsentiert nun sein Meisterwerk. Erlebt er selbst die Realisierung des großen Menschheitstraums und lebt die wissenschaftlichen Versuche und Erfolge mit? Wer dieses Werk liest, kann spüren, dass Science-fiction das Vorspiel zu großartigen Perspektiven war und ist. Doch durch den mentalen und spirituellen Hintergrund Meckelburgs bekommen diese wissenschaftlichen Einblicke eine viel tiefere Dimensionalität und geben diesen Forschungszielen auch eine ideelle Bewertung.
Spannend vereint er verschiedene Ebenen aus weltweiter Sichtweise: uralte nichtkörperliche Praktiken von Zeitreisen mit modernen realisierbaren wissenschaftlichen Theorien, mit außerirdischer Ufologie, mit teilweise bekannt gewordenem Geheimwissen, mit bislang noch ungelösten Unerklärlichkeiten und schließlich mit den schon vorpreschenden virtuellen Zeitreisen des Second Life.
Die Realität des Irrealen Schwarz auf Weiß - das ist dem Autor meisterlich gelungen.
46 Abbildungen und die mehrseitigen und profunden Begriffserläuterungen sind sehr hilfreich und machen das Sachbuch verständlich.

Autorenkollege Johannes H.
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am 31. Oktober 2010
Ich kann mich den bislang durchweg höchst positiven Rezensionen meiner Vorredner nicht anschließen. Das Buch behandelt thematisch sicherlich eine spannende Materie; dieser wird die Umsetzung indes leider nicht ganz gerecht.

Es kommt einem bisweilen vor, als halte man ein noch unfertiges Manuskript, nicht aber eine korrekturgelesene Druckversion in der Hand. Zeichenfehler (Binde- statt Gedankenstriche und doppelte Leerzeichen, passim), Rechtschreibfehler bei Eigennamen (S 146 Absatz 3) sowie Sätze, die offenbar nachträglich verändert wurden, ohne sie anschließend erneut auf Konsistenz zu prüfen (S 251 Absatz 3) können dem Buch zwar für sich gesehen nicht die Leseempfehlung streitig machen.

Schwerer wiegen jedoch inhaltliche Mängel. So heißt es auf S 123 Absatz 3: "Aber nicht jeder weiß, das z.B. das Licht von Beteigeuze 275 Lichtjahre benötigt, um die Erde zu erreichen". Dass der Autor sicherlich keine Lichtjahre (hierbei handelt es sich um eine Entfernung), sondern Jahre gemeint hat, wird im nächsten Absatz deutlich, wo die Begriffe korrekt verwendet werden. Gleichwohl trübt ein solch fundamentaler Schnitzer das - Glaubwürdigkeit verlangende - Lesevergnügen. Das Buch ist darüber hinaus zu oberflächlich gehalten und nicht überzeugend strukturiert. Die ständigen Vergleiche mit Science-Fiction-Serien und -Filmen mögen dem Kenner zur Veranschaulichung dienen, wirken sich meines Erachtens nach aber ebenfalls negativ auf die Glaubwürdigkeit aus. Ein eigenes, frühes Kapitel hierfür wäre vorzugswürdig, ja sogar wünschenswert gewesen.

Gleichwohl handelt es sich um einen informativen und inspirierenden Text, der Perspektiven aufzeigt, das Phänomen Zeit zu betrachten, nach heutigen Maßstäben zu manipulieren und daraus letztlich auch Rückschlüsse in Hinblick auf die eigene menschliche Existenz zu ziehen. Positiv hervorzuheben sind darüber hinaus das Vorhandensein eines Sachregisters sowie eines nach Kapiteln sortieren, umfangreichen Literaturverzeichnisses.
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am 30. Oktober 2007
Der Jahrgang 1927 steht dem als Wissenschaftsjournalisten bekannten Autor nicht im Wege, um ein höchst brisantes Thema anzupacken. Zeit, Zeitexperimente, Zeitreise, parallele Realitäten, rätselhafte Ereignisse u.a. wecken unweigerlich Bilder aus dem Themenkreis Science Fiction. Irrtum, der Autor berichtet aus der Welt der Wissenschaft von dokumentierten Ereignissen und grenzwissenschaftlichen Phänomenen. Er sensibilisiert seine Leserschaft auf die schwindende Grenze von Realität und Virtualität.
Weil sich dieses Buch an ein breites Publikum wendet, verdient der Autor ein grosses Lob. Erst die Zukunft wird zeigen, inwieweit der visionäre Zeitblick des Autors mit der wissenschaftlichen Realität in Einklang kommen wird.
P.S. Die Berner werden es sicher schmunzelnd zur Kenntnis nehmen, da der Autor das in Genf ansässige CERN irrtümlich in die Bundeshauptstadt verlegt hat.
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am 12. Januar 2008
Es liest sich wie ein science fiction und ist doch ein Sachbuch in dem der heutige Stand der Wissenschaft im Bereich Zeitexperimente überschaubar und leicht verständlich zusammengetragen wird.
Aufgezeigt werden auch die entsprechenden Thesen der Wissenschaft, was dies für die Zukunft bedeutet. Ein Wissenschaftsthriller kompetent und spannend erfährt man komplexe Zusammenhänge und ohne das man es selber merkt, wird man immer tiefer in die Thematik eingeführt.

Ein Buch dem man leider hier nur 5 Punkte geben kann und nicht mehr.
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