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am 26. Dezember 2015
Die ganze Philosophie des Wandern in einem Buch. Auch für erfahrene Wanderer empfehlenswert. Es kommen immer wieder die eigenen Erlebnisse in den Sinn, nur sind sie viele besser beschrieben.
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am 3. August 2013
Der Titel klingt etwas eigenartig. Am 30. April 2008 macht sich der 59-jährige Sozialpädagoge Wolfgang Lührs mit dem 12 Jahre jüngeren Martin auf den Weg von Lüneburg nach Füssen. Beide sind natürlich unterschiedlich veranlagt. Der jüngere Martin ist in besserer Kondition, ihm fällt die Wanderung leichter als dem Autor, der langsam das nahende Alter spürt. Er ist recht dominant und übernimmt die Führung. An seinem "Wanderbruder" läßt er kaum ein gutes Haar und schildert ihn als verfressenen Schnarcher und Frühaufsteher. Was er beruflich macht wird auch nicht verraten. Dass kleinere Reibereien bei einer langen Wanderung nicht ausbleiben ist nur natürlich. Im Buch wird jede Etappe genaustens aufgelistet, wobei der Autor viel über Blasen und andere Beschwernisse klagt. Dabei hat er sich die seiner Meinung nach besten Wanderschuhe ausgesucht. Vielleicht hat er vorher nicht genug trainiert und die Schuhe nicht ordentlich eingelaufen. Auch ist zu fragen, ob für gelegentliche Übernachtungen im Freien nicht ein leichtes Zelt besser gewesen wäre. Die abendlichen Mahlzeiten nach des Tages Last und Müh sind der Sex jeden Wanderers. Hier übertreibt der Autor allerdings etwas, besonders was das Biertrinken betrifft. Seine zum Teil ordinäre Sprache ist auch nicht immer angebracht, und Schilderungen seiner Naturerlebnisse erscheinen mir reichlich romantisch und verklärt. Nebenbei läßt er sich über seinen Werdegang und zu Themen über Gott und die Welt aus. Dass das vorliegende Werk unterschiedlich aufgenommen wurde, zeigen die vielen unterschiedlichen Rezensionen. Respekt verdienen auf jeden Fall die 40 oftmals langen Tagesetappen bei nur 3 Ruhetagen. Insgesamt finde ich es ein interessantes und lesenswertes Buch.
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am 3. März 2013
Sicher wird der Autor sich Kritik gefallen lassen müssen. Na und? Wenn schon. Er ist schließlich kein Profi. Zumindest nicht, was die Schriftstellerei betrifft. Hut ab vor der Leistung, und Hochachtung für die Schilderung, die mir flüssig und ohne "Verrenkungen" in der Ausdrucksweise gut gefallen hat. Ich glaube nicht, daß Wolfgang Lührs die Hoffnung hatte, als Schriftsteller Berühmtheit zu erlagen. Deshalb: Alles im grünen Bereich. Laßt Euch inspierieren, geht wandern. Bei mir hat`s funktioniert.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 12. Juni 2011
Wandern von morgens bis abends, ab und an ein Zimmer, die eine oder andere Nacht draußen auf einer Wiese im Freien. Sehr interessant geschrieben, von Landschaftsbeschreibungen, vom Zwischenmenschlichen mit seinem Wanderfreund, aber auch von der Zwiespältigkeit zwischen Sehnsucht nach Daheim und seiner Frau und der Freiheit zu Wandern.
5 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 4. Februar 2013
Das Buch wurde schnell geliefert. Da ich ein Fan vom Fernwandern bin ist dieses Buch auch gleich mit Spannung gelesen worden.
Etwas zuviel Privates wird in dem Buch erzählt. Aber insgesamt gut.
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am 8. Juni 2011
insgesamt 1185 km wandern, 40 mal von morgens bis abends, also im schnitt knapp 30 km täglich, und nur drei mal einen tag lang ausruhen, und das nicht auf dem überlaufenen jakobsweg ("da könnte ich ja gleich mit der u-bahn fahren, wo genauso viele leute unterwegs sind!" sagt dazu schauspieler rober stadlober), sondern in aller einsamkeit, quer durch deutschland, von norden nach süden, von lüneburg nach füssen. na, denke ich, dass muss ja ein verbissener typ sein, der sich das antut. lese dann aber im vorwort, wolfgang lührs will den wanderweg ja gar nicht beschreiben, mehr den weg, den er dabei innerlich zurück gelegt hat, "was er mit mir gemacht hat". und dann kommt eine überraschung nach der anderen, mit jeden neuen tag. bis zum letzten tag keine langeweile, eine reiche flüssige sprache, die mich immer wieder zum wanderbruder macht, als wäre ich selbst dabei. ich freue mich mit dem autor über die poetischen momente, wenn ihm das herz aufgeht, leide mit ihm, als er wegen der blasen fast auf blankem fleisch laufen muss, schimpfe mit ihm, wenn die leute stur und unfreundlich sind, lasse mich mit ihm ein, über gott und die welt zu sinnieren, und bin immer wieder begeistert, wie er jeden tag anders erzählt, neue fragen aufwirft, andere schwerpunkte setzt. und wie er sich gewitzt hin und wieder gedanklich absetzt von seinem ihn begleitenden wanderbruder martin rohlfing. das hilft der selbsteinschätzung. ja, nichts von verbissenheit. ein lockerer, nachdenklicher, humorvoller, gut beobachtender, ideenreicher, sprachgenauer wanderer, dieser lührs. man folgt ihm seite für seite und macht dabei selbst ein paar wanderschritte mit. ja, das sollte man lesen. und genießen.
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am 30. September 2011
Ich bin zwar keine große Wanderin, aber allein der Titel hat mich schon verzaubert. Auch vom Inhalt wurde ich keineswegs enttäuscht, ganz im Gegenteil! Man muss kein Wanderfreund sein um sich in diesem Buch zu verlieren!
Der Autor schreibt mit einer unglaublichen Feinheit und Leidenschaft, dass man sich alles so wunderbar vorstellen kann, als wäre man selbst dabei gewesen. Und manchmal wäre ich das auch gern, z.B. wenn er von den wunderschönen Landschaften und märchenhaften Wäldern erzählt, in denen die Trolle und Elfen ihr zu Hause haben oder aber auch, wenn es wieder um die Suche des perfekten Schlafplatzes in der freien Natur geht - um dann diese Glücksmomente, wenn man ihn gefunden hat, bei Sonnenuntergang, einer schönen Flasche Rotwein und tollen Gesprächen zu teilen - vielleicht sich auch einfach eine von den herrlichen Geschichten, die Lührs beim Wandern eingefallen sind, von ihm persönlich erzählen zu lassen.
Auf der anderen Seite macht dieses Buch aber auch unglaublichen Spaß. Es gab Momente, in denen ich herzhaft gelacht habe. Der Autor hat ein wunderbares Gefühl für Situationskomik und kann diese auch auf eine entzückend ehrliche und detaillierte Art beschreiben. Das mag vielleicht manchmal etwas derb rüberkommen, aber anders wäre es auch nicht so herrlich komisch.
Genau diese Mischung aus Leidenschaft, Melancholie, Witz und Gefühl macht dieses Buch so lesenswert! Man geht mit den beiden Wanderbrüdern durch alle Höhen und Tiefen und ist immer wieder beeindruckt von der unglaublichen Willenskraft und Stärke, wenn es mal nicht so gut "läuft", trotzdem nicht aufzugeben.
Toll, dass es Leute gibt, die sich einen Traum erfüllen und uns dann an ihrem zauberhaften Abenteuer auf so schöne Weise teilhaben lassen. Ich kann nur jedem empfehlen dieses Buch zu lesen, es lohnt sich.. und am Ende werden sie es schade finden, dass es schon vorbei ist.
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am 3. Januar 2012
Vom Wispern der Wälder und vom Wesen des Wanderns
1200 Kilometer zu Fuß durch Deutschland. Ein Buch von Wolfgang Lührs.

Ja, weit ist er gewandert, der Wolfgang Lührs mit seinem Wanderbruder Martin. Vom Titelbild des hochwertig gestalteten Hardcover Buches aus dem Verlag die Werkstatt schaut der den Leser an. Sitzend im Gras, den Kopf auf die Hände gestützt. Sonnenbrille, Schnauzer, die Augen nicht zu erkennen, der Mund ausdruckslos. Nackte gebräunt Beine die Füße in Wanderschuhen. Richtig Sympathisch wirkt das nicht. Da mustert jemand kritisch seine Leser, da denkt jemand nach, da ist jemand skeptisch schauend, irgendwie undurchdringbar. Seltsamerweise bleibt dieser erste optische Eindruck über das ganze dicke Buch hinweg bestehen. Auf über 300 Seiten wird sein langer Marsch beschrieben. Tag für Tag. Wanderstrecke für Wanderstrecke. Manchmal lässt er den Leser ein wenig in sein Inneres blicken. Manchmal denkt man: Was für ein selbstgefälliger, überheblicher Mensch, dann wieder, nein stimmt ja doch nicht, er kann sich ja auch richtig freuen, er kann ja auch dankbar sein. Der Autor ist sich seines 'speziellen' Charakters, der so ganz anders als der seines Wanderbruders ist, auch bewusst. Er geht auf die 60 zu und hatte einfach das Gefühl: 'Das kann doch jetzt nicht alles gewesen sein, da muss doch noch was kommen und ich darf doch jetzt nicht mehr alles aufschieben' Ein Gefühl das gut nachvollziehbar ist. Es lässt sich zusammen mit seinem Freund Martin auf das Abenteuer ein. Als erfahrener Wanderer passieren kaum Anfängerfehler, aber dennoch gibt es reichlich Probleme mit Scheuerstellen zwischen den Beinen (die sehr ausgiebig beschrieben werden) mit den Füßen, mit den Wanderstöcken. Sein nicht sehr sportlich aussehender Wanderbruder ist einiges jünger und steckt die Strapazen der Tour etwas besser weg als der Autor. Die Beiden steigen oft in Pensionen und Hotels ab, haben sich aber selbst das Reisegeld relativ knapp bemessen und nächtigen so auch manche Nacht unter freiem Himmel und ohne Zelt. Allabendlich wird entweder im Gasthaus oder eben in der Natur was gegessen und immer wird Alkohol getrunken. Es fällt etwas auf, dass dies auch sehr ausführlich und immer wieder beschrieben und betont wird. Aber es sei den Beiden ja gegönnt. Aber an dieser Stelle, oder auch bei so machen etwas langatmigen Beschreibungen hätte man das Buch vielleicht auch etwas straffen können. So liest es sich ein wenig wie ein Reiseblog, oder ein Reisetagebuch.

Dennoch ist es ein interessantes Buch für Menschen die sich mit dem Gedanken tragen eine längere Deutschlandwanderung zu machen. Positiv hervorheben möchte ich noch den praktischen Anhang zu den Themen: Ausrüstung, Checkliste und Tipps sowie die Übersichtskarte und die Bilder von der Tour im Mittelteil des Buches. Postitiv ist auch wie die Stimmungen beim Wandern beschrieben werden, wie über die Gefühle des Autors gesprochen. Trotz der Einblicke in das Leben des Autors blieb er für mich "Der Mann mit der Sonnenbrille" den man nicht gleich ganz einordnen kann. Aber dass muss man ja auch nicht. Also: Wer ähnliches einmal vor hat, oder einfach mal wissen möchte wie es so ist durch Deutschland zu wandern der sollte ruhig dieses Buch einmal lesen.
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am 22. Juli 2013
Wo ist er gewandert? Nichts zu essen, kein Wasser... solch angebliche Strapazen in Deutschland? Unwahrscheinlich. Wenn man sich abends "die Kante" gibt, muss man sich morgens nicht wundern dass es einem schlecht geht.
Sitzt im Wald und weint........wie melodramatisch. Der Autor hätte sich besser vorbereiten sollen, anstatt im ganzen Buch nur zu jammern und über seinen Hintern zu reden. Fäkalsprache ist auch nicht jedermanns Sache. Hier wollte jemand Mitleid erregen.
Dieses Buch ist absolut enttäuschend und ich würde es keinem empfehlen. Es ärgert mich dafür Geld ausgegeben zu haben.
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am 7. Juni 2011
Leider war dieses buch nach 1200 km zu ende...gerne wäre ich noch viele seiten mit
diesem autor in gedanken weitergewandert..die phantasievollen beschreibungen der seele, wenn für den leser elfen, kobolte und feen in diesen seiten sichtbar werden,wenn trotz aller mühen und anstrengungen dem wanderer lührs,die welt und das universum immer wieder das herz aufgehen lassen,dann möchte man dabei gewesen sein.
Ein schöner,gefühlvoller und phantasiereicher reiseroman.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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