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am 24. November 2015
Musik-besonders Opernfreunde schätzen Ricardo Muti besonders. Darum ist es umso erfreulicher, dass der auch äußerst sympathische Dirigent nicht nur seine Arbeitsweise, sondern auch seine persönliche Beziehung zu Verdi dem Leser vermittelt. Der typische Italiener - auch das streicht das Buch heraus - verehrt "seinen Verdi" und wird durch seine außergewöhnliche Kenntnis der Partituren der Werke Verdis den Intentionen des Komponisten wie sonst kaum einer, gerecht. Besonders ansprechend ist die Tatsache, dass Muti die manchmal schon zur Tradition gewordenen "Unarten" vieler Sänger, die gewisse Starallüren in den Vordergrund stellen (etwa zu lang ausgehaltene schmetternde Spitzentöne u ä m.)ablehnt und immer auf die Authentizität der Partitur hinweist.
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Man könnte über Riccardo Mutis Erfahrungen mit Verdis Musik auch ein 500 Seiten langes Buch schreiben - hier hat diese Erfahrungen Armando Torno präzise bemessen auf 120 Seiten (inklusive Epilog, aber plus Zusammenstellung aller Opern Verdis) zusammengefasst. Das Buch ist das Ergebnis aus vielen Gesprächen Tornos mit Muti über Verdi. Der Gesprächsstil ist ihm anzumerken, obwohl es natürlich kein Interviewbuch ist.

Muti wechselt in diesen Verdi-Monologen zwischen persönlichen Erlebnissen in der Praxis der Oper und seinen wissenschaftlichen Ansichten zur Aufführung von Verdis Werken generell. Dieser Mix ist gelungen, die Texte sind gut lesbar. Manchmal gibt es zusätzlich Ausflüge in die teilweise sehr abenteuerliche Aufführungspraxis des 19. Jahrhunderts.

Streik in Mailand kurz vor einer Vorstellung der LA TRAVIATA (1995) oder gemeinsame Wagner Proben mit Carlos Kleiber an der Mailänder Scala, das sind Beispiele für Mutis Opernerlebnisse. Sehr interessant auch seine direkten Vergleiche Verdi - Wagner, so schreibt er dazu "..... dass die Menschheit in Zukunft Verdi dringender benötigt als Wagner. Und ich behaupte das, obwohl ich in meinem Leben auch Wagner Opern durchaus häufig dirigiert habe und seine wunderbare, sinnliche-berauschende Musik sehr liebe." (Seite 97).

Verdi und Wagner - beides ist möglich.

( J. Fromholzer )
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am 24. Oktober 2013
für jeden, der dieses ebenso interessante und dieses Jahr sehr aktuelle Thema vertiefen möchte ist dies ein wirklich sehr informatives und lesenswertes Buch. Und das auch noch vom besten Verdi-Dirigenten der Gegenwart geschrieben. Verdi wird damit verständlicher, soweit er das überhaupt sein kann. Ich habe mir dieses Jahr Aida in Verona in der Originalinszenierung von 1913 angesehen und sein Requiem in Salzburg. Da muss man einfach wissen, was sich hinter diesem phantastischen Komponisten verbirgt. Dieses Buch gibt die Antworten.
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