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Silke Leopolds "Opernführer Kompakt" zur LA TRAVIATA von Verdi ist ein Buch, das in vielen Fällen die gängigen Opernprogramme, die an den meisten Häusern verkauft werden, überflüssig macht (wenn man von den darin veröffentlichten Inszenierungsfotos einmal absieht, die viele Besucher als Andenken möchten). Übersichtlich ist Leopolds TRAVIATA-FÜHRER unterteilt: Verdis Leben / Enstehung / Musik + Dramaturgie / Inszenierungen / Tonträger - KOMPAKT geht es durch den Traviata-Kosmos. Jeder interessierte Leser kann genau dort auf den Inhalt zugreifen, wo er möchte.

Warum ist ausgerechnet diese Oper so erfolgreich? So erfolgreich, dass sie auch stets opernfernes Publikum in die Vorstellungen zieht? Das ganze Buch ist letztendlich eine Annäherung an die Antworten auf diese Frage - die man natürlich nicht mit einem Satz beantworten kann. Meine Antwort darauf wäre (eine von vielen möglichen): es muss (primär) der Rausch der Musik sein. Jeder geübte Opernbesucher kann in der Regel bei einer Traviata-Aufführung sofort opernfernes Publikum identifizieren; das sind Menschen, die genau dann zu reden oder husten anfangen, wenn der alte Germont singt (was gar nicht geht!!!), oder denen es lang wird, wenn die Oper mit nur einer Pause gespielt wird (was das beste ist, den die z.B. in München oder Paris praktizierten 2 Pausen zerstören eben diesen Rausch der Musik ein klein wenig).

Warum ist ausgerechnet Frau Netrebko auf dem Cover, obwohl die Autorin die dort abgebildete Salzburger Inszenierung nicht ganz so gut findet? Eigentlich müßte Christine Schäfer dort abgebildet sein, die langjährige Berliner Traviata und die Marthaler-Traviata aus Paris (2007). Silke Leopold lobt zu recht die Pariser Inszenierung von Christoph Marthaler (die ich 2007 ebenfalls gesehen habe). Dazu ein herrliches Schwarz-weiß-Foto auf Seite 109: Chrtistine Schäfer im Gespräch mit Marthaler und dem Dirigenten Sylvain Cambreling in einem Pariser Bistro (?).

Fazit: Dieses Buch eignet sich sowohl für langjährige Traviata-Kenner, als auch für Menschen, die noch keine Erfahrungen damit gemacht haben. Eines sollte man jedoch nicht: eine Aufführung dieser Oper nur auf dem Bildschirm betrachten! Entweder Oper in der Oper, oder dann lieber eine CD (Callas geht immer !) einlegen. Ein Dvd-Mitschnitt wird gerade bei dieser Oper dem Gesamterlebnis, Live-Erlebnis, nicht gerecht.

( J. Fromholzer )
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