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Kundenrezensionen

2,8 von 5 Sternen
4
2,8 von 5 Sternen
Zypern - Die gefolterte Insel: Der griechisch-türkische Zypernkonflikt und seine Hintergründe
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:16,00 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

am 24. März 2004
Als Deutscher ist es leichter sich eine Objektivere Meinung zu bilden und so bin ich an das Buch rangegangen.
Das Buch ist eigentlich gut doch erwähnt es nicht die wirklichen Probleme. Zum Beispiel bezieht er sich nicht auf den Akritas-Plan, sondern nur auf Aussagen darüber. Und er beschreibt die Vorfälle von 1963/64 zu wenig. Außerdem stecken auch vereinzelt Lügen in dem Buch wie z.B. das es nicht rechtmässig wäre das die Türken Gemeindeverwaltungen einrichten dürfen. Er bezeichnet es als gemeindebezirke womit er wiederum lügt, denn niemand wollte bezirke, sondern Verwaltungen. Laut dem Urteil des Verfassungsgerichtes war es aber rechtens das die Türken gemeindeverwaltungen kriegen. Doch sollte sich jeder dieses Buch durchlesen, aber nur dann wenn er auch dementsprechend andere Bücher noch dazu liest. Den Objektivität kriegt man nur dadurch wenn man mehrere Bücher aus verschiedenen Sichten liest.
Ich würde das Buch als pro-griechisch einstufen.
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am 19. Juni 2005
Der Autor Arnold Sherman beschreibt sich selbst als Zypernliebhaber der ersten Sekunde. In seinem Buch beschreibt er mit ziemlich vielen Details die Ereignisse von den 50ern bis 1974. Dabei kritisiert er beide, die griechisch-zypriotische und die türkisch-zypriotische, Seiten, wann immer es Grund dafür gibt. Jedoch ist das Buch im Ganzen leider nicht so objektiv, wie bis hierhin beschrieben. Man merkt während des Lesens deutlich, dass Sherman Position für die griechisch-zypriotische Seite einnimmt und seine Kritik sich überwiegend auf die türkische Seite bezieht; z.T. auch völlig unbegründet. Weiterhin stört es extrem, dass ein Bild eines Massengrabes die falschen Untertitel trägt; ein von Griechen für griechisch-zypriotische Tote errichtetes Massengrab wird kurzerhand als türkisches Massaker an den griechischen Inselbewohnern dargestellt.
Das Buch dient ideal dazu, erste Informationen über den Konflikt zu erlesen. Für weitere Studien sollte man jedoch auch auf weitere Quellen zugreifen. Deshalb leider nur 3 Sterne.
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am 22. August 2003
Als Zyperntourist wollte ich mehr über die politischen Geschehnisse auf dieser Insel erfahren. In diesem Buch fand ich das Ideale. Der amerikanische Autor Arnold Sherman gibt auf beeindruckende Weise die traumatischen Geschehnisse wieder, die sich die letzten 60 Jahre auf Zypern ereigneten. Er beleuchtet die Geschehnisse neutral, bringt eigene Erlebnisse seiner Zypernreisen ein und verdeutlicht umfassend die internationale Situation vor und während der Teilung 1974. Er berichtet offen über die Verbrechen der USA, Großbritanniens, der Türkei und des Militärregimes Griechenlands. In diesem Buch findet man auf nur 165 Seiten höchstbrisante Fakten und keine oberflächlichen Artikel wie in Zeitung oder Reiseführer.
Dieses Buch sei jedem empfohlen, der sich für Geschichte und Politik interessiert. Es durch die EU-Erweiterung 2004 aktueller denn je.
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am 14. September 2011
Der Anfang des Buches liest sich sehr interessant, weil es eben, um die Hintergründe des Zypernkonfliktes zu verstehen, erst die Situation Griechenlands und der Militärjunta erklärt. Dabei hatte ich aber leider das Gefühl etwas vom Thema abzukommen.

Während des Buches erschlich sich mir auch der Eindruck, dass der Autor sich zwingt, halbwegs neutral zu klingen, was jedoch nichht wirklich gelingt. Seine Sympathie und Stellung zur griechischen wird immer wieder deutlich.
Nicht zuletzt aus dem Grund, dass die Maßnahmen der Türkei und ihre Invasion die ihn zwei Schritten erfolgte (Operation Atila I und Atila II) als übertriebene Aktion beschreibt die 6.000 griechischen Zyprioten das Leben kostete.

Leider vermisse ich, zur wirklichen Objektivität, die tausenden türkischen Toten und vertriebenen und die 103 zerstörten türkischen Dörfer im Zuge der ethnischen Säuberungen der Griechen, die diese Intervention der Türkei zur Folge hatte.

Auch sein gut gemeinter Ratschlag, man hätte nur die Stadt Girne besetzen und somit genug Aufmerksamkeit erreichen können ist wohl ein wenig aus der Luft gegriffen.
Auch hier wird nicht erwähnt, dass die Türkei 11 Jahre lang den Vertreibungen zugesehen hat und vergeblich versuchte vor der UN darauf aufmerksam zu machen.

Die die zwei Stufige Invasion war kein doppeltes Eindreschen.
Die erste Stufe (Atila I) galt als ernstgemeinte Warnung, worauf erneut Verhandlungsversuche folgten die jedoch an den Griechen scheiterten. Dann erst folgte der zweite Schritt (Atila II)

Das Zypern gegen die Invasio keine Marine und Luftwaffe zur verfügung hatte ist korrekt. Jedoch wird hier der griechische Teil und die 6.000 Opfer als (unter denen mit Sicherheit zahlreiche Zivilisten sind) als arme friedliche Bauern dargestellt. Ja, Zypern hatte zu dieser Zeit kein intaktes Militär, dafür jedoch nationalistische Faschisten die von Griechenland aus mit Wafen versorgt wurden, ausreichend um die türkische Minderheit aus ihren Dörfern zu jagen und umzubringen.
Lasst uns lieber froh sein, dass Zypern zu dieser Zeit keine schweren Artillerie und Bomber hatte.

Zustimmen muss ich zur Machtlosigkeit und Handlungsunfähigkeit der UN, wie es in diesem Buch beschrieben wird. Wenn die UN so schnell reagiert hätte wie beim Embargo gegen die Türkei als Antwort auf die Invasion, dann hätte schlimmeres verhindert werden können.

Und als Hinweis, in der Verträgen zur Unabhängigkeit Zyperns wurden, als Schutzmächte Griechenland, Türkei mit den Rechten ausgestattet militärisch intervenieren zu dürfen, sofern, eine Volksgruppe das Land annektieren und dem jeweiligen Schutzland anschließen möchte. Genau dies war der Fall.

Auch die rechtliche Legitimität der Invasion, im Zuge der 11 Jährigen Beobachtung und dem Bemühen der Türkei die UN zu Handeln zu bewegen wurden nicht anerkennend in diesem Buch erähnt. Nein. Ich würde sogar behaupten bewusst fern gehalten.

Daher leider nur einen Stern.
Teilweise interessante Texte, aber kein Fachbuch zum Zypernkonflikt. Leider.
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