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am 4. Oktober 2002
Ein anregender, thematisch vielgestaltiger Cultural-Studies-Reader zur Kultserie.
Der beste, knappste, dennnoch gehaltvollste Beitrag - "Die Simpsons der Gesellschaft" - stammt von Diedrich Diederichsen und war auch schon mal im Spex zu lesen.
Viel auszusetzen gibt es nicht. Einige Ungenauigkeiten und Ungereimtheiten muss man in Kauf nehmen. So verkennt Thomas Klein im Aufsatz "Prügelviehhzeug" Beethovens Pastorale und nennt sie einfach "barock anmutende Musik"... An sich eine Kleinigkeit, würde die betreffende Szene dadurch nicht noch eine zusätzliche Ebene gewinnen, die auch zu anderen Interpretationen als der von Klein führen könnte. Hier und an anderen Stellen ist das Buch etwas eindimensional geraten. Trotz gelegentlichen "blablas" wirklich empfehlenswert.
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Amazon und andere Netzwerke brechen Wissensmonopole und fördern das Fachsimpeln unter Berufskollegen. So bekam ich auch den Tipp zu diesem Buch von einem Leser Propeller’scher Rezensionen. Andere wussten offenbar schon früher davon, liegt doch bereits die zweite Auflage vor. Verlag und Herausgeber positionieren dieses Schmuckstück allerdings nicht auf dem Storytelling-Feld, sondern wollen es als vergnügliche Medienanalyse oder Fanartikel verstanden wissen. Das ist es selbstverständlich auch. Mir ist es sofort ans Herz gewachsen, weil die verschiedenen Aufsätze klar herausarbeiten, was eine gute Geschichte ausmacht. Das ist deshalb so verdienstvoll, weil es das verstaubte Bildungsbürgertum schaffte, jugendlichen Lesern die Freude an griechischen Sagen und biblischen Erzählungen zu rauben. Ihnen wird nun mit dieser Simpsons-Analyse der Zugang zum begnadeten Geschichtenerzähler auf Umwegen geöffnet. Mit klugen Texten, vielen Bildern, Verweisen, Anmerkungen und Interviews.
Die Herausgeber können in ihrem Vorwort zur zweiten Auflage auf eine Realsatire verweisen, die eigentlich zum Weinen ist. Denn übereifrige, raffgierige Markenrechtler verhindern mit ihren Argusaugen, dass sich Simpsons-Bilder noch schneller verbreiten, als sie es ohnehin tun. Die subversivste aller Comicserien gehört einem Konzern, der überhaupt keinen Spass versteht und Subversives gnadenlos verfolgt. Stoff für eine eigene Serie.
Mein Fazit: Für Anhänger der Simpsons, Medienwissenschaftler und berufliche Geschichtenerzähler eine Pflichtlektüre. Auch wenn man einiges kürzen könnte und die Humorschublade einiger Aufsatzschreiber manchmal klemmt, danke ich für den Tipp.
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am 25. Juni 2007
Ich habe mir dieses Buch als großer Simpsons-Fan bestellt, welcher in fast jeder einzelnen Folge mehrere Parallelen zur Gesellschaft bzw. seinem eigenen Umfeld zieht. Nach mehreren Kämpfen mit zufallenden Augen habe ich mich letztlich bei Seite 55 dazu entschieden, das Buch wegzulegen - zu sozialwissenschaftlich, zu abstrakt, zu langweilig. Es klingt wie eine direkt abgedruckte Diplomarbeit. Sicherlich steckt jede Menge Wahrheit darin - in den Simpsons wie im Buch selber, aber dieses Buch ist der gescheiterte Versuch, einem Fan die Parallelen der RGB-colorierten Familie von Welt und dem wirklichen Universum auf interessante Weise zu erklären. Schade eigentlich, denn über die Gelbe Familie könnte man tausende Bücher füllen, welche leicht und unterhaltend zu lesen wären...
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am 24. März 2003
Also, wie ich erfahren habe dass es ein buch über die simpson gibt, hab ich mich gleich daraufgestürzt und es bestellt. voller erwartungen fing ich an zu lesen, doch nach einer stunde schon schlief ich fast ein. es ist relativ trocken geschrieben und eigentlich nichts zum lachen sonder wirklich nur über die subversion der amerikanischen erfolgssendung.
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