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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
5
4,4 von 5 Sternen
Finstere Seelen (Grafitäter und Grafitote)
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:10,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

VINE-PRODUKTTESTERam 3. Mai 2005
Erneut hat Horst Eckert ein düsteres Bild der Düsseldorfer Kriminalpolizei und der Polizei im Allgemeinen gezeichnet. Kaum ein Polizist, der "keine Leiche im Keller" hat. Die Geschichte ist, wie ich es von Eckert gewohnt bin, einigermaßen komplex und bietet eine ganze Menge Verwicklungen. Diese werden vom Autor in eleganter Form nach und nach aufgeklärt und die einzelnen Erzählstränge zusammen geführt. Heraus kommt ein wirklich spannender Krimi, der von der ersten bis zur letzten Seite fesselt.
Für mich ist dieses vierte Buch über die Düsseldorfer Polizei bislang sein bestes, obwohl Eckert nicht viel anders gemacht hat, als bei den vorherigen Büchern auch. Vielleicht liegt es daran, daß er die Charaktere der einzelnen Personen noch besser getroffen hat.
Allerdings hat er bei dem einen oder anderen auch diesmal wieder ganz schön übertrieben. Und auch bei der Handlung selbst ist er sich treu geblieben, gibt es doch im Laufe des Buches wieder zahlreiche Leichen.
Stilistisch ist Eckert nicht gerade ein Held. Seine Sätze sind oft kurz und abgehakt und er verzichtet schon mal gerne auf das eine oder andere Verb. Aber das ist eben SEIN Stil.
Fazit: empfehlenswert für alle Krimifans.
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am 8. April 1999
Horst Eckert schafft es auch in diesem Krimi wieder, große Spannung zu erzeugen: Serienmörder und/oder Nachahmetäter? Sehr stark in die polizeilichen Ermittlungen verwoben ist das Privatleben der Kommissare & Co.; beides hängt auch eng miteinander zusammen, was für mich einen Reiz des Lesens ausmacht. Einzelne Entwicklungen sind zwar gelegentlich vorhersehbar, doch gibt es immer wieder überraschende Wendungen. Für Menschen, die mit Eckerts Werken noch nicht vertraut sind, könnte die Vielfalt an Personen, insbesondere auch bei der Polizei, verwirrend sein - Ben Engel und Karl Thann kann man wie auch den "Rottweiler" schon in den vorigen Büchern kennenlernen. Ich habe das Buch "verschlungen", muß allerdings anmerken, daß mir die brutalen Szenen ein bißchen zu voyeuristisch ausgemalt sind - manchmal ist weniger auch mehr. Insgesamt aber kann ich's sehr empfehlen!
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am 15. Dezember 2015
Finstere Seelen leben in der Stadt. Jeder hat Gründe für sein Handeln. Spannend was so ans Licht kommt.
Wieder ein echter Eckert. Wollen wir alle hoffen, dass es kein Abbild der Wirklichkeit ist ...
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TOP 1000 REZENSENTam 15. August 2016
Horst Eckerts Krimi dreht sich um eine Gruppe von Ermittlern die einen Serienmörder finden müssen der sich seltsamerweise eine Unterbrechung von 11 Jahren zwischen seinen Taten gelassen hat.
Die Verbrechen mit ihren weit zurückliegenden Wurzeln werfen nicht nur unangenehme Fragen zu früherer Ermittlungsarbeit auf, sondern dürften im Erfolgsfall auch der eigenen Karriere förderlich sein. Das familiäre und persönliche Verstrickungen einiger Beamter aus dem Umfeld der Ermittler zu Tage kommen macht die Fälle umso brisanter.

Konkurrenz unter Ermittlern, Ungeduldige Vorgesetzte, Sensationspresse die Druck macht und Polizeiinterne Machenschaften sind die Stichworte die Eckerts Story umreißen. Mittendrin Ermittler die persönliche Probleme mitschleppen bzw. einer eigenen Agenda folgen.
Das alles ist temporeich mit bissigen, lebensnahen Dialogen erzählt. Mitunter mag das übertrieben wirken, Düsseldorf als Downtown LA, aber es bleibt stets im Rahmen des plausiblen, denn Korruption, Gewaltverbrechen, zweifelhafte Arrangements mit der Sensationspresse, harter Polizistenalltag beschränken sich sicher nicht auf die USA. Ob all das im wirklichen Leben so wie in diesem deutschen oder in amerikanischen „Police Procedurals“ geballt zusammenkommt, sei dahingestellt. Es ist aber extrem unterhaltsam und kommt ohne genialische Superdetektive oder heroische Einzelkämpfer Typen aus.

Eckerts versteht es deutschen Noir zu schreiben. Starke Charaktere, die aber gerne etwas tiefergehend gezeichnet werden dürfen, interessante Beziehungen der handelnden Figuren in einer komplexen, schön verschachtelten Handlung mit realistisch anmutender Ermittlungsarbeit. Der Autor pflegt einen schnellen, knappen Erzählstil, der aber zu dieser Art von Story passt. Der hilft dann auch über das eine oder andere Klischee hinwegzulesen. Prima deutscher Cop Krimi, der sich nicht hinter einem Michael Connelly verstecken muss.
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am 14. August 2014
Habe fast alle Bücher von Horst Eckert gelesen. Mir gefällt der Schreibstil.
Auch dieses Buch ist spannend und kurzweilig. Mir hat es gefallen und ich kann es allen empfehlen, die gerne Krimis (kritisch aus der Sicht der Polizei geschrieben) lesen.
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