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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
43
4,4 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 7. September 2002
"Eifel-Gold" ist der 4. Eifel-Krimi,den ich von Jacques Berndorf gelesen habe. Als Bonner habe ich theoretisch die Möglichkeit, in etwa 1 Stunde an den Schauplätzen seiner Krimis zu sein.
Zum Buch: Schon allein die Ausgangsidee ist skurril: Da wird ein Geldtransporter mit 18,6 Millionen Mark geraubt und der Geldtransporter verschwindet spurlos. Nun führt Berndorf die Leser auf die wildesten Spuren: Russenmafia, Kurden, Drogendealer...in diesem Buch (wie auch in anderen) werden die Polizei, die Presse, Geheimdienste ganz schön vorgeführt. Dann passiert noch ein seltsamer Mord...mir fällt es schwer, die Auflösung hier nicht zu verraten!
Dann gibt es noch lauter seltsame Gestalten wie die Witwe Bolte, die nachts nackt durchs Dorf läuft, um mit der Jungfrau Maria zu sprechen. Und das Dream-Team bestehend aus dem dickköpfigen Eifler Journalisten Sigi Baumeister mit seinen Katzen, den pensionierten Kripobeamten Rodenstock, der es nicht lassen kann und der Jounalistin Elsa, der Freundin Baumeisters.
Ich hab mir gleich das nächste Buch von Berndorf geholt.
11 Kommentar| 20 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. November 1999
Als ich mir das Buch kaufte, war ich davon überzeugt, daß Berndorf krampfhaft versuchen würde, einen Krimi zu schreiben, der auf Teufel komm raus mit der Eifel zu tun hat. Ich war jedoch während und nach dem Lesen des Buches positiv überrascht. Berndorf schafft es, einen wirklich spannenden Krimi zu schreiben und neunmalkluge, die nach den ersten Seiten direkt zu glauben wissen, wer der Täter ist, an der Nase herumzuführen.
Was etwas störte, war der Eindruck, der entstehen konnte, daß jeder Eifler von morgens bis abends damit beschäftigt ist, stolz darauf zu sein, in der Eifel aufgewachsen zu sein und in dieser tollen Umgebung zu leben.
Ansonsten gefiel mir das Buch wirklich gut... (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 7. Juli 2003
Diesen Coup hätte man selbst Jaques Berndorf nicht zugetraut. Die raffinierte Idee vom Raub eines Geldtransporters mit 18,6 Millionen DM, und die Täter hinterlassen kaum eine Spur. Nur langsam kommen Siggi Baumeister und seine Freunde hinter das Geheimis des gigantischen Geldraubes, der die ganze Eifel in Atem hält, denn: jeder ist verdächtig.
Berndorf hat mit "Eifel-Gold" wieder einen bemerkenswerten Roman geschaffen, der nicht nur mit einem Geldraub, sondern auch mit einem seltsamen Mord aufwartet. "Eifel-Gold" ist ein Muss für jeden Krimi-Fan. Volle Punktzahl!
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am 23. August 1999
Was erwartet man von einem ,,Deutschen Krimi''? Gaehnend langwierige Ermittlungen a la Derrick? Hoffentlich nicht! Jaques Berndorf jedenfalls beweist, dass man sogar der sproeden Eifel einen eleganten Roman entlocken kann.
Die Story klingt bekannt: Auf einer abgelegenen Eifelstrasse ueberfallen bewaffnete Raeuber einen Geldtransport und entkommen unerkannt mit ihrer Beute. Und BEUTE wird in diesem Fall extrem gross geschrieben, da es sich dabei um einen zweistelligen Millionenbetrag (wie schon der Buchrueckseite zu entnehmen: 18.6 Mio.) handelt.
Berndorf setzt aber nun nicht zum ueblichen Wie-findet-die-Polizei-die-Gangster an, sondern erzaehlt aus der Sicht des eigenbroedlerischen Journalisten Siggi Baumeister den weiteren Verlauf der Geschichte. Und das heisst: aus der Sicht der Einwohner, die natuerlich schnell ihre eigenen Spekulationen anstellen, die oft viel mehr wissen, als sie gegenueber der ermittelnden Polizei preisgeben und die ihre ganz eigene Sicht der Welt und der darin lebenden Personen haben.
Die Eifel ist denn der eigentliche Hauptakteur. Sie wird subtil ueber die Eigenheiten ihrer Bewohner, ueber die Gesetzmaessigkeiten des Umgangs miteinander, ueber die Stimmung jeder einzelnen Szene geschildert. Dabei gleitet der Autor nicht in die Niederungen eines Touristikprospekts ab, erhaelt stehts den ,,Zug'' der Geschichte und fuehrt den Leser so zur Aufloesung hin, dass mitgeraten werden darf.
Fazit: Berndorf war fuer mich bisher immer einen Kauf wert.
Zusatztip fuer Krimi-Fans: ,,Weinschroeter, du musst haengen'' von D.Gercke (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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VINE-PRODUKTTESTERam 26. April 2008
Unfassbares geschieht in der Nähe eines verschlafenen Dorfes in der Eifel. Ein Geldtransporter mit 18 Mio. DM an Bord, verschwindet spurlos. Schnell kursieren wilde Gerüchte durch das Dorf, wer wohl hinter dem Überfall stecken könnte, sogar die Mafia wird beschuldigt, an diesem Coup beteiligt zu sein. Kein Wunder, dass dies Siggi Baumeister auf den Plan ruft, er möchte zu gerne die wahren Täter finden, denn an die Mafia und andere Theorien mag er nicht so recht glauben.

Vorgetragen wird das Buch ungekürzt vom Autor höchstpersönlich. Ich würde jederzeit wieder zum Hörbuch greifen, denn durch das gesprochene Wort, mal mit feiner Ironie, mal liebevoll vorgetragen, kommt der trockene Humor von Herrn Berndorf erst richtig zur Geltung. Er scheut sich auch nicht, immer mal ein paar Seitenhiebe gegen die Politik auszuteilen. Die Beschreibung der dörflichen Gemeinde mit all ihren skurrilen Typen ist einfach unübertroffen, man merkt, dass der Autor seine Heimat liebt, und er „seinen Eiflern“ wohl auch öfters auf`s Maul schaut, denn alle Figuren werden plastisch beschrieben, die Dialoge sind einfach köstlich. Egal ob es sich dabei um den bauernschlauen Alfred handelt oder die Witwe Bolte gerade mal wieder nackt die Jungfrau Maria anbetet, oder Siggi Zwiesprache mit seiner Katze Krümel führt. Deswegen rückte der Kriminalfall für mich mit der Zeit immer mehr in den Hintergrund, aber auch hier macht es der Autor den Hörern nicht ganz so einfach, denn die Auflösung war dann am Ende für mich doch sehr überraschend.

Fazit: Ein sehr schönes, empfehlenswertes Hörbuch, das beste Unterhaltung bietet, Lacher sind garantiert.
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VINE-PRODUKTTESTERam 4. Juni 2004
Nachdem Jacques Berndorf mit "Eifel-Blues" schon ein gelungener Einstieg in die Eifel-Krimis gelungen ist, hat er mit dem zweiten Teil "Eifel-Gold" hervorragend nachgelegt. Allerdings sollte man den Krimiteil, der sicherlich nicht unspannend ist, nicht so ernst nehmen, sondern sich zurücklehnen und Berndorfs Beschreibung der Eifel und die Charakterisierung seiner Bewohner genießen. Ein ums andere Mal findet er treffende Formulierungen, die mal bissig, mal liebevoll sind.
Bei dem Fall selber geht es um den Überfall auf einen Geldtransport und die Frage (natürlich), wer die Täter waren und wohin das Geld verschwunden ist.
Hauptdarsteller ist wieder - wie auch in den weiteren Folgen - der Journalist Siggi Baumeister, der - und das ist auch klasse - nach und nach auf sein bewährtes Team aus dem ersten Fall zurückgreifen kann. So taucht zunächst Kommissar Rodenstock auf, mittlerweile im Ruhestand und schließlich dann auch Elsa aus Hamburg. Katze Krümel muß natürlich auch erwähnt werden!
Einziger Kritikpunkt ist für mich die Person Witwe Bolte, die Berndorf ein wenig zu stark herausgearbeitet hat, was manchmal schon etwas nervig war. Ansonsten alles top!
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am 19. Februar 2004
"Eifel-Gold" war mein zweiter und sicher nicht der letzte Bernsdorf. Es ist eben schön, wenn man Bekannte wieder trifft, wenn der Siggi so knurrig bleibt wie im ersten Buch und der Eifeler an sich so pampig, dass man ihn schon wieder mögen muss. Als Vorbereitung für den Eifel-Urlaub definitiv ein Muss, als Krimispaß für diejenigen, die eher die ruhigeren Ermittlungen vorziehen, eine Empfehlung und für von der Liebe Versehrte allemal ein amüsantes Trostpflaster: Siggis Umgang mit Frauen lässt einen Richard Gere und Konsorten doch glatt vergessen...
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am 12. Juli 2005
Im zweiten Teil rund um den Journalisten Siggi Baumeister geht es um den Diebstahl von ca. 18 Millionen DM. Siggi muss hier eine ganz schön harte Nuß knacken und mehr als einmal wird der Leser auf eine falsche Fährte geführt. Denn es werde eine ganze Reihe von potentiellen Eifel-Bewohner als Täter vorgeführt und öfters war ich mir sicher: der war es! "Der" war es dann natürlich nicht, was mir bei einem Krimi immer besonders gefällt.
Richtig klasse ist die Art und Weise, wie der Leser näher an die Figur des Siggi Baumeister herangeführt wird. Als passionierte Einzelgänger trifft es ihn diesmal besonders hart, denn sein Haus wird von Gästen geradezu überrannt und er muss unter einer Birke im Garten nächtigen, weil alle seine Zimmer im Haus belegt sind. Im Verlauf der Geschichte bekommt Siggi dann fast einen Heiligenschein, denn er hilft seiner leicht verwirrten Nachbarin (Witwe Bolte, die nackt durch die Nacht läuft und auf ein Zeichen der Jungfrau Maria wartet), kümmert sich um Elsa (die eine nette Journalistin aus dem ersten Teil) und er hilft Rodenstock (der Kriminalrat mit dem berühmten Schokoladen-Zigarren-Cognac Ritual) wieder auf die Beine zu kommen. Manchmal ist das alles etwas zu dick aufgetragen. Doch die Beschreibung der Eifeler Bürger und ihrer Schrulligkeiten ist so liebevoll dargestellt, dass ich mir Siggi Baumeister als meinen neuen Nachbar wünsche.
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am 15. März 2015
Wer den Schreibstil von Jaques Berndorf und die liebevolle Beschreibung der Schrulligkeit seiner Umgebung mag, wird auch auf diesen Band nicht verzichten wollen! Irgendwie lässt sich immer ein Bezug zur Realität und aktuellen Themen herstellen!
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am 23. April 2012
Mein zweiter Krimi von Jaques Berndorf und das ist sicher - nicht mein letzter.
Eine gut konstruierte Geschichte, nette Leute mit liebenswerten Eigenheiten, eine Katze, die eine Hauptrolle im Leben des Siggi Baumeister spielt. Und die Leute aus seinem Eifeldorf, die man zu kennen glaubt.
Die Entführung eines Geldtransporters ist der Grund für all die Nachforschungen, die er und seine Clique anstellen. Zutrauen fassen die Dorfbewohner aber in erster Linie zu ihm, der verspricht, nicht über alles zu schreiben, was er erfährt.
Ich habe mich sehr wohl gefühlt beim Anhören dieses Krimis!!
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