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Kundenrezensionen

4,9 von 5 Sternen
13

am 28. Februar 2017
Ich habe dieses Buch verschlungen. Ich liebe die Natur und lebe selbst in einem nördlichen Land, das Kanada sehr ähnlich ist. Wir hatten 13 Jahre einen lieben vierbeinigen Freund, der selbst wie ein Wolf aussah. Er war ein deutscher Schäferhund mit einem natürlichen und geraden Körperbau. Er war uns Freund und Beschützer und hat uns auch auf unsere Reisen mit dem Wohnmobil begleitet. Wir waren eine eingeschworene Gemeinschaft. Ja, ich kann sagen, dass unser Freund Tibo uns verstanden hat und wir ihn.
Aus diesem Grund wollte ich mehr wissen über das Leben der Wölfe in ihrer natürlichen Umgebung. Es ist schon erstaunlich, wie sich diese Tiere auch in ihrer Umgebung mit dem Mehr, anpassen und dort ihre Jungen ungestört durch ihren teilweise immer noch größten Feind - den Menschen - aufziehen können.
Danke für dieses einfühlsame Buch
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am 8. Mai 2014
Einfühlsam schildert der Autor seine Erlebnisse in einer der letzten, vom Menschen (noch) unberührten Naturlandschaften Nordamerikas, in der Wölfe ihr ursprüngliches Verhalten bewahren konnten. Nahezu mystisch wirken die Überlieferungen der Ureinwohner von ihrem Zusammenleben über Generationen mit den Wölfen, die nicht von Angst (wie sie heute von den Medien geschürt wird, wenn diese hochintelligenten Tiere versuchen, sich in Europa ihren ursprünglichen Lebensraum wieder zu erschließen), sondern tiefem, verständnisvollen Respekt vor diesen Mitbewohnern geprägt ist. Nüchtern, beinahe resignierend beschreibt McAllister, wie gering das Interesse nicht nur an der Erhaltung dieser Wölfe, sondern dieser Region insgesamt in Anbetracht expandierender Holzindustrie, Viehwirtschaft und Erschließung dortiger Bodenschätze durch die menschliche Gesellschaft ist. Seine Prognosen zum Überleben der letzten ursrünglich lebenden Wölfe stimmen traurig. Menschen, seid wachsam!
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am 29. Mai 2015
Es handelt sich um ein qualifziertes, interessantes und unterhaltsames Buch. Dieses letzte Paradies auf Erden wird spürbar, Wölfe verlieren jeden furchsterregenden Status. Sie werden zu schönen Wsen, die man verstehen und lieben kann.
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am 23. Juni 2016
Es ist ein hochinteressantes Buch, das tiefe Einblicke gewährt in das Leben verschiedener eng neben einander lebender Wolfsrudel, die dennoch nicht mit einander verwandt sind. Ian McAllister pflegt einen flüssigen Schreibstil, der auch ein halbes Fachbuch sich wie einen Roman lesen lässt.
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am 3. Januar 2011
Ein hervorragendes Buch über ein hervorragendes Thema.
Es ist ein Vergnügen, über diese Wolfspopulation zu lesen (und einmalig schöne Fotos anzuschauen), und zugleich ist es traurig, zu erfahren, wie man diesen wunderbaren Wildtieren mit der typisch menschlichen Gleichgültigkeit und Erbarmungslosikeit ans Fell und ans Leben geht. Was zurückbleibt, ist ein Gefühl der Hilflosigkeit und der Trauer.
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am 17. Januar 2011
Ein super Buch für jeden der Wölfe liebt. Super Texte und traumhafte Bilder die das Herz höher schlagen lassen. Ein muss
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am 13. April 2009
Ich habe diesen Bildband als Geschenk gekauft und mir dann auch selber zu Gemüte geführt.

Dieser edle Bildband bietet ganz außergewöhnliche gute Fotos und der wissenschaftliche Begleittext ist hervorragend geschrieben.

Jedem der Natur/Tiere/speziell Wölfe interessieren, sollte hier zugreifen.

Man möchte nach dem Lesen eigentlich sofort den Rucksack schultern und nach Kanada reisen ;-)
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am 4. Oktober 2016
Diese Fotos entstanden noch komplett mit analogen Fotokameras. Dabei wurden wohl in den zehn Jahren, die die Beobachtung bisher dauerte, bestimmt unzählige 35mm-Filme belichtet.

Die Bilder üben auf mich eine sehr starke Faszination aus. Hier wurden Wölfe in freier Wildbahn fotografiert! Keine Wölfe in irgendwelchen Zoss oder Tierparks. Diese Wildtiere müssen dem Fotografen vertraut haben, damit er so nah ansie rankam, damit diese Fotos entstehen können.

Das Buch ist so aufgebaut, dass sich meist eine Seite mit einem Foto neben einer Seite Text befindet. Der Text ist in insgesamt vier sehr große Kapitel unterteilt, die den Jahreszeiten folgen – Frühling, Sommer, Herbst und Winter.

McAllister beschreibt zu Beginn der Kapitel meist wie in einem Abenteuerroman, seine Suche nach den Wölfen. Sehr genau beschreibt er im Text, was er gerade beobachtet und fügt, fast als Beweis seiner Beobachtung, ein Foto bei, das genau das gerade illustriert. Aber immer wieder unterbricht er den Erzählfluß, um neue wissenschaftliche Erkenntnisse preiszugeben. Das ist Anfangs verwirrend! Immer muss ich aufpassen nicht den Faden zu verlieren, wenn McAllister zwischen wissenschaftlicher Präzision und spannendem Tatsachenbericht wechselt.

Es ist nicht leicht, zu beschreiben, welch eine Fülle an Informationen auf den Leser treffen. Einerseits wird das Verhalten zwischen Mensch und Wolf erläutert. Dabei existiert dann noch eine Unterteilung in weisser Mensch und Indianer, die jeder für sich ein ganz anderes Verhältnis zu der Natur und den Tieren, insbesondere Wolf, besitzen.

Natürlich werden auch auch die Verhältnisse der Wölfe untereinander und zu anderen Lebewesen verdeutlicht. Zum Ende des Buches hin nimmt aber das Verhältnis, das McAllister zu den Wölfen hat, einen immer größeren Raum ein. Hier brökelt dann seine wissenschaftliche Distanz zu den Tieren. Da bemerkt der Leser auf einmal die Leidenschaft zu den Wölfen, die innige Beziehung, die in zehn Jahren Beobachtung entstehen. Die fast liebevollen Anekdoten, die er über Ernest oder ThreeLegs erzählt, sind die wirklichen highlights in dem Buch!

Der Epilog ist dann ein Schlag in die Magengrube! Hier zeigt McAllister schonungslos auf, mit welchem Hass, mit welcher Brutalität und Kaltschnäuzigkeit der weisse Mann in Kanada Jagd auf die Wölfe macht. Das hat mir beim Lesen sehr weh getan!

Aber allen Wolfsliebhabern und Fans lege ich dieses unvergleichliche Buch ans Herz. Tolle Aufnahmen und tolle Geschichten. Der Preis ist zwar nicht ohne – aber ich habe keinen Euro bereut!
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am 5. August 2012
Ein toller Bildband, sicher umso mehr, liest man dann auch noch den beigefügten Text...und durchaus kritisch in Bezug auf die Anstrengungen von Politik und Wirtschaft, diese einzigartigen Tiere und ihre natürliche Umgebung zu bewahren!
Ich muss es eingestehen, zunächst waren es die wundervollen Bilder, die mich zum Kauf dieses Buches verleiteten. Wölfe in freier Natur fotografiert, die Küstenregenwälder Westkanadas...ein Traum! Eine Landschaft wie aus dem Märchen, Nebel über der Küste, bizarres Treibgut, Wale, Bären...
Aber auch der beigefügte Text hat es in sich...man merkt sehr schnell, dass es sich bei Ian McAllister keineswegs nur um einen Fotografen auf der Suche nach schönen Bildern handelt. Nein, hier schreibt und fotografiert einer, der etwas mitzuteilen hat...und ich hege die schwache Hoffnung, dass man seine Worte und Bilder wahrnimmt. Auch an den Stellen, die für die unglaublichen Vorgänge verantwortlich sind, die sich auf dieser Welt abspielen. Ich möchte hier jetzt keine politische Erklärung abgeben...aber wer diese Bilder betrachtet, der erkennt unschwer, was wir zerstören, wenn wir weiterhin so verschwenderisch mit unserer Umwelt umgehen.
Wunderschöne Bilder...bittersüß (wie bereits der Autor anmerkt!).
Unbedingt kaufen...und über die Botschaft nachdenken. Ein wirklich sehens/lesenswertes Buch!
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am 3. Juni 2015
Der Mitbegründer der „Raincoast Conservation Society“, Ian Mc Allister, stellt in diesem Buch die teilweise noch unerforschten natürlichen Zusammenhänge der Wildtierarten im "Great Bear Rainforest" an der Westküste Kanadas vor. 17 Jahre lang beobachtete er die dort heimischen Regenwaldwölfe und machte sie zum Mittelpunkt seiner Erzählungen. Im Rahmen einer Studie, die im Jahr 2000 begann und die ein riesiges Gelände von 65.000 Quadratkilometern der mittleren und nördlichen Küstenlandschaft Britisch Kolumbiens umfasste, schaffte er es, insgesamt 40 Wolfsrudel zu beobachten und das besondere Vertrauen zweier Wolfsrudel zu gewinnen. Obwohl es sich quasi um Nachbarrudel handelte, repräsentieren beide völlig verschiedene Jagd- und Daseinsformen. Die Wölfe akzeptierten ihn in ihrer Nähe und ließen ihn Beobachtungen machen, wie sie den meisten Forschern wohl in ihrem gesamten Forscherleben verborgen bleiben.

Die vorliegende Erzählung rüttelt auf, weckt wie selbstverständlich Sympathien für die Wölfe und deren Lebensform und mahnt, die letzten Refugien freilebender Arten nicht für kurzfristige wirtschaftliche Interessen aufzugeben. Das Buch bietet mannigfache Einsichten, insbesondere in Bezug auf das Zusammenleben von Bär, Wolf, Rabe, Hirsch, Lachs und weiteren heimischen Arten der westkanadischen Küste. Der Schutz der Natur hat - das wird mit diesem Buch sehr deutlich – viele Facetten und an Aktualität nichts verloren.

Drei (vielleicht auch für die hiesige Wolfsforschung)relevante Zitate aus dem Buch:

„Die radiometrische Datierung von Beutetierknochen aus einer Wurfhöhle in der Arktis lässt darauf schließen, dass Wölfe jenen Bau über einen Zeitraum von 700 Jahren genutzt haben. Ich betrachtete einige Zedern hier – 700 Jahre sind für diese Bäume kein ungewöhnliches Alter.“

„Würden wir bei unserem Forschungsprojekt invasivere Technologien wie Funk- oder Satellitenfernpeilung einsetzen, hätte ich die Wölfe gewiss schneller gefunden. Aber würde uns die invasivere Datenerfassung Informationen verschaffen, die ein anderes Bild der Wölfe zeichnen, unser Verständnis für die Tiere verändern? Die Antwort ist ein klares Nein. Ich wusste, im Grunde genommen, wo sich die Wölfe befanden (irgendwo dort oben am Hang), warum sie dort waren und was sie taten. Weitere Details würden eher der Befriedigung meiner Neugier dienen als dem Wohl der Wölfe. Und zu wissen, wo sie überall nicht waren, war gleichfalls äußerst aufschlussreich für mich.“

„Ich habe den Eindruck gewonnen, dass Biologen jede Gelegenheit ergreifen, einem Tier ein Halsband mit einem Peilsender umzulegen, ohne sich vorher eine einfache aber entscheidende Frage zu stellen: Wird die gewonnene Information das Verhalten von uns Menschen gegenüber dem Wolf verändern? Falls sie sich diese Frage stellen, wird die Antwort oftmals „Nein“ lauten, aber die Studie wird dennoch fortgeführt. „ Nun, wir haben gewisse Fördergelder…“

Fazit:
Ein lesenswertes und aufschlussreiches Buch, eins, das aufrüttelt und beim Leser die Einsicht weckt, das öffentliche (Schutz- und Naturschutz-) Programme trotz gegenläufiger Zielsetzung oft zu inkonsequent angelegt sind und dadurch die letzten artenreichen Refugien dieser Welt aufs Spiel setzen.
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