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am 9. Dezember 2002
Wer sich auf eine Reise nach Afrika begeben möchte, kann mit diesem Buch einen Berg Geld sparen. Man erhält die Möglichkeit beides zu erleben: wunderbare visuelle Eindrücke von Michael Martin und die Faszination Afrikas mit den Worten Andreas Altmanns. Beides wechselt einander ab und entführt jedes auf seine eigene Weise in fremde Welten. Die Mischung zwischen Reisebericht und Bildband ist äußerst gelungen.
Das Format der Bilder variiert, nicht aber deren Qualität! Motive repräsentieren sowohl die einzigartige Natur Afrikas als auch die eindrucksvollen Menschen des "schwarzen Kontinents".
Zu den unverwechselbaren Beiträgen Andreas Altmanns erübrigt sich beinahe jeder Kommentar. Wer selbst zu feige ist oder wem der "Weg zum Ostbahnhof zu weit" ist kann durch dessen Einschübe einiges erleben. Vielleicht sogar vieles daraus lernen. Das aber liegt bei jedem selbst. Mehr als verführen kann auch Altmann nicht. Dies macht er, wie immer in seinen Schriften, mit unübertroffen lebendiger und ehrlicher Sprache. Noch eine kleine Warnung an die Leser, die Andreas Altmann vorher nicht kannten, sie werden nach der Lektüre dieses "Appetithappens" darauf brennen mehr von ihm zu lesen!
Meiner Meinung zahlt sich das mutige Konzept dieses Bandes völlig aus. Die Mischung aus Schrift und Bild wird beiden Lesergattungen gerecht. Denjenigen die sich auf das "Lesen" von Bildern beschränken werden von Michael Martin Fotos geboten, die an Eindrucksstärke kaum zu überbieten sind. Denjenigen aber, die sich nach der Magie der Worte sehnen, wird bester Stoff vom "Magier" Altmann geboten. Wie gesagt, das Werk hat für jeden etwas und wird keine Minute entäuschen!
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am 15. Januar 2003
Ein Fotograf und ein Schreibender zeigen uns Afrika auf ungewöhnliche Weise: Michael Martin mit Fotos von Landschaften und Menschen, die nichts mit Ansichtskarten- Klischees gemein haben, sondern seinen Blick auf einen faszinierenden Kontinent - den Zauber von Licht und Farbe, Gesichter, die den Betrachter ansprechen, die sich in Auge und Gedächtnis festsetzen.
Andreas Altmann wird in Afrika von einem Schaffner gefragt, ob er ein Tourist sei. Kein Tourist, ein Reisender. Nur ein Reisender. Keiner, der seine vielen teuren Koffer ins nächste Hotel vorschickt, sondern einer, der keiner Erfahrung mit Menschen aus dem Wege geht. Für ihn sind die Interessantesten diejenigen, die sich trotz Armut ihre Träume, ihren Mut, ihre Kraft und ihre Neugier bewahrt haben.
Wer offen auf Menschen zugeht, wird belohnt mit Geschichten, unerwarteten Erlebnissen, auch mit Gewalt und Enttäuschungen. Andreas Altmann ist kein schwadronierender Erzähler, sondern ein Suchender - suchend nach dem treffendsten Ausdruck, einer, der Sprache liebt und es vermag, diese Liebe an den Leser weiterzugeben.
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am 8. April 2015
Traumhaft schöner Bildband, überwältigend, fantastisch geschrieben von großer Kraft , menschlicher Wärme und Klugheit.
Eine Glanzleistung !
Man ist sprachlos überwältigt von den aufregenden Menschengeschichten und von der malerischen Ästhetik der Formen und Farben,
Licht und Kunst, Landschaft und Tieren geht eine solche Lebendigkeit aus.
Zwei Reisende, zwei Magier ,2 meisterhaft Virtuose, beide vollendet in der Vollkommenheit ihres Genres, die sich alles
abverlangen und alles geben.
2 wirklich REISENDE, 2 Koryphäen ,die den Kontinent lieben und mit schier unglaublichem Mut auf die Menschen mit echtem
Interesse zugehen , ungeachtet der vielen Gefahren.
Man kann nur staunen über dieses Bravourstück ! Meine Hochachtung !
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TOP 500 REZENSENTam 21. April 2014
Afrika ist mehr als ein Kontinent der Bürgerkriege, des Hungers und der Not. Auch wenn uns die Fernsehnachrichten oft anderes glauben machen. Dies sage ich auch, nachdem ich vor Kurzem mit wunderschönen Bildern in der Kamera und im Kopf aus Kamerun zurückgekehrt bin. Einige Tage später fiel mir dieses Buch in die Hände. Mit großer Lust machte ich mich auf, in das afrikanische Leben auf knapp 200 Seiten einzutauchen. Dort reiste ich im Kopf durch die Sahara und Sahel, durch Ägypten, Äthiopien, Ostafrika, Nairobi, Sansibar, Kalahari und Namibia – und wurde verzaubert.

Der Band vereinigt Fotomaterial und Texte auf sehr harmonische Weise. Künstlerisch wertvolle Bilder kommen zusammen mit anspruchsvollen Texten. Beide haben mich auf eine abenteuerliche Reise mitgenommen, die wirklich bewegt. Zunächst hatte ich nur in den Band hineingeblättert. Doch schon bald war ich mitten in einer Geschichte. Michael Martins Bilder und die Texte von Andreas Altmann (teilw. auch Michael Martin) führen wirklich ungefiltert – wie es der Klappentext sagt – "durch die Stille der Sahara und die Enge der Gassen von Kairo". Dem Autor und dem Fotografen ist es gelungen, eine Atmosphäre einzufangen, die man nur als "hautnah" bezeichnen kann. Es sind Porträts von Menschen und Landschaften in Wort und Bild, die einzigartige Situationen einfangen und bei mir tiefe Gefühle ausgelöst haben.

Fast wirkt es auf mich, als sei dieser Blick auf den afrikanischen Kontinent ein Dolmetscher für die Bewegungen der eigenen Seele. Nicht nur weil Afrika als Wiege der Menschheit angesehen wird, sollten wir uns ihm stellen. Gerade seine Vielfalt und seine Gegensätze machen den Kontinent haben für mich große Anziehungskraft. Dem Reisefotografen und dem Reiseschriftsteller gelingt es meiner Meinung nach absolut, sich mit viel Respekt den Ländern, ihren Einwohnern, Tieren und Landschaften zu nähern. Beim Betrachten jedes Fotos und beim Lesen aller Texte spürte ich, wie sehr sich die beiden der Intimität ihrer Objekte genähert haben, ohne dabei Grenzen der Diskretion zu überschreiten. Dies löste bei mir Vertrautheit aus, manchmal Irritation, oft ein schlicht wohliges Gefühl.
Egal ob man wunderschöne Wüstenlandschaften bestaunt, oder interessante Gesichter, Wasserflächen, bunte Kleider, imposante Tiergestalten oder Ausschnitte von Gebäuden, immer gehen die Bilder direkt ins Herz. Und gleich erging es mir bei den zugehörigen Texten. Sie haben eine ungeheure Kraft und Lebendigkeit. Sie fangen Augenblicke ein, halten sie fest, ordnen sie ein … dabei ist die Rede von geheimnisvollen Klöstern in Äthiopien, von Trommeln, Wasserpfeifen, von korrupten Polizisten und Ganoven, von wunderschönen Märkten, vom Leben der Nomaden, von Kolonisation, von trostlosen Wüsten, wunderschönen Waldgebieten, von bewaffneten Männern, bunt gekleideten und geschmückten Frauen, von Trocken- und Regenzeit, von Kamelen und Elefanten … Das alles ist zutiefst poetisch, teilweise melancholisch, doch immer auch realistisch auf eine ganz eigene Art.

Zusammenfassung: Dem gesamten Band merkt man die Liebe zu einem unglaublich interessanten Kontinent an. Die abwechslungsreiche Gestaltung und die bunte Vielfalt des Buchs spiegeln faszinierende Landschaften und Menschen auf dem "schwarzen Kontinent" wider. Dieses brillant gemachte Reisebuch führt durch ein für uns oft fremd scheinendes afrikanisches Leben und zieht uns mitten hinein. Mich hat dieses Buch seit Langem mehr unterhalten als jede Reisedokumentation im Fernsehen oder auf DVD. Wissbegierige Afrikakenner wird dieses Buch genauso faszinieren wie Menschen, die dem Kontinent, seinen Menschen, Tieren und Landschaften näherkommen möchten.
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am 18. Oktober 2010
Zwei sind unterwegs, die höchste Ansprüche an ihre Kunst stellen: Ein überragender Fotograf und ein außergewöhnlicher Schreiber. Der eine bringt dem Betrachter Afrika mit brillanten Fotos nah und vergisst dabei nicht, auch die Schattenseiten des Daseins auf diesem Kontinent zu erwähnen; von der Sprache des anderen wird der Leser davongetragen in die Welt eindringlich geschilderter Reiseerlebnisse und die Bilder formen sich in der Phantasie.

In einem sind sich Andreas Altmann und Michael Martin einig. Bevor ein Foto oder eine Geschichte entsteht, kommen sie mit den betreffenden Menschen ins Gespräch. Niemand ist anonym, über den erzählt oder der abgelichtet wird. Durch diese Nähe kristallisiert sich ein überaus informatives Bild von Afrika heraus. Die individuelle Art zu Reisen ist entbehrungsreich und verlangt von beiden Mut und Ausdauer. Neben fast auswegslosen, bedrohlichen Situationen erleben sie immer wieder Tröstliches. Und auch in Afrika existieren Sehnsüchte nach der Ferne, wie es ein Soldat beim Durchblättern AAs Reisepass ausspricht: "Nehmen sie mich doch mit. Dann mache ich es wie Sie und will mit weiten Augen die Welt betrachten."

Ebenso empfindet der Leser/Betrachter dieses Buches, das nur einen Nachteil hat. Es wurde nicht wieder aufgelegt und ist nur noch gebraucht zu haben, wie unverständlich.
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TOP 1000 REZENSENTam 1. November 2012
Der inzwischen wohl weltbekannte Wüstenvielreisende und Topfotograf Michael Martin lässt einen in seinem Buch teilhaben an der aufregenden Annäherung und Dokumentation der faszinierendsten Landschaftsform Wüste.

Allein die hoch professionellen, emotionalen, dokumentarischen, empathischen und persönlichen Aufnahmen zeigen die natürlichen Gegebenheiten und Lebensbedingungen der Menschen in den Ländern wie Ägypten, Ostafrika, Sansibar, Namibia oder in Gebieten wie die Sahara, Sahel oder die Kalahari.

Großzügig gestaltet, mal mit ganz- oder sogar doppelseitigen Spitzenfotografien oder auch mal mit mehreren kleinen auflockernden Bildchen versehen ist das Buch schon eine kleine Reise in die vorgestellten und mit erläuternden und spannenden Texten so nah beschriebenen Länder und Regionen. Jeder Fotografie sieht man an, dass es eine Beziehung gab zwischen der Natur, der Landschaft, den Tieren oder den Menschen und dem Fotografen. Die lebendigen Texte unterstützen das und klären bisweilen informativ auf.

Dieses Buch weckt das Interesse, informiert und macht Lust auf die Wüsten Afrikas. (c) 11/2002, Redaktionsbüro Geißler, Uli Geißler, Freier Journalist, Fürth/Bay.
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