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Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen
6
5,0 von 5 Sternen

am 28. Mai 2009
Es ist eine Art Roman - aber es fehlen die Emotionen ein wenig.
Dies tut der kompletten Geschichte um das Rennen keinen Abbruch.
Die aufwändigen Recherchen spiegeln sich in relativer Detailtreue wider.
Ich hätte mir trotzdem an einigen Stellen mehr Parteinahme gewünscht - das ist aber meine persönliche Meinung.

Trotzdem gebe ich 5 Sterne, allein schon der genauen Berichterstattung wegen.
Die Story springt von Schiff zu Schiff und versucht dem Leser die Geschehnisse aus unterschiedlichen Sichten näher zu bringen. Manchmal musste ich aber schon nachdenken und braucht einige Sätze länger um mich zurecht zu finden.

Trotz der sachlichen Darstellung kommt hohe Spannung auf und die Crews erhalten ein Gesicht.
Ich mache das daran fest, dass ich das Buch in einem Zug durchgelesen habe.

Die Geschichte konzentriert sich hauptsächlich um die gesunkenen Boote und die beiden Sieger.
Dadurch wird einerseits das Rennen verfolgt und andererseits die Katastrophe eindringlich vorgeführt.

Knecht ist es in meinen Augen gelungen, die Naturkraft sehr eingehend zu beschreiben, obwohl er ja nicht an Bord war.
Die Beschreibung des Sinkens der Boote und das Aushalten auf den Rettungsinseln mit den tragischen Ereignissen war sehr beeindruckend. Die persönlichen Sichten der Crewmitglieder/Skipper tragen sehr dazu bei. Die genauen Schilderungen lassen das Geschehen sehr nah kommen.

FaziT: Für Segler eine große Bereicherung und Lehrstunde gleichermaßen. Für Nichtsegler eine sehr interessante Erfahrung (auf Nachfrage). Ich kann das Buch uneingeschränkt empfehlen. Was mich freut, ist die nicht reißerische Darstellung des Themas.
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am 3. September 2015
Der Autor G. Bruce Knecht, Absolvent der Harvard Business School, arbeitet als Korrespondent des Wall Street Journal in Hongkong. Seine Arbeiten, veröffentlicht in zahlreichen amerikanischen Reisezeitschriften und Magazinen, trugen ihm zwei Nominierungen für den Pulitzerpreis ein. Für die Recherche zu diesem Buch führte er zahlreiche Interviews Teilnehmern und Überlebenden der Regatta, Familienangehörigen, Rettungsteams und Meteorologen. Knecht ist selbst erfahrener Segler.

Der Orkan erzählt von der Segelregatta Sydney/Australien nach Hobart/Tasmanien im Jahr 1998, einem der härtesten Rennen der Welt, in dem es wegen unvorhergesehen starker Windverhältnisse zum Kentern bzw. Sinken einiger Yachten kam, wobei mehrere Menschen ertranken. Selbst wenn man weiß, was bei diesem Rennen geschehen ist, wird die Erwartungshaltung von Beginn an weiter geschürt, da einleitend auch frühere Unfälle, die während der Regatta passierten, zur Sprache kommen. Eine ganze Reihe von Personen, die später eine Rolle spielen, wird näher vorgestellt, wobei zahlreiche Informationen über die Aufgaben einzelner Crewmitglieder mit einfließen, und auch auf die Boote und Verantwortliche, die das Rennen organisieren, wird eingegangen. Selbst der Verwendungszweck vieler Ausrüstungsteile wird erklärt, in einer Form, die auch für Nichtsegler leicht verständlich ist.

Obwohl die Abläufe sehr sachlich dargestellt werden, kann man sich als Leser nur schwer gegen den Sog wehren, in den man spätestens dann gerät, nachdem der Startschuss zum Rennen gefallen ist. In allen Einzelheiten erlebt man mit, wie die Boote allmählich in Bedrängnis geraten, der Sturm immer schwerer wird und die Segler bei Windböen von bis zu 80 Knoten (ca. 150 km/h) langsam an ihre physischen und psychischen Grenzen kommen. Tragödien spielen sich ab und enthüllen Charakterzüge einzelner Teilnehmer, die über Leben und Tod entscheiden. Eine umfangreiche Rettungsaktion läuft an, in der sich die Retter selbst in extreme Gefahrensituationen bringen und es trotzdem nicht schaffen, alle Schiffbrüchigen zu retten.

Das Buch endet nicht mit dem Ausgang des Rennens. Knecht berichtet auch über die Konsequenzen, aus dem Vorfall gezogen wurden und der Suche nach Schuldigen, bei der nicht nur die Wetterexperten im Focus standen, sondern auch die Kommandanten der Yachten, denen unter dem hohen Erfolgsdruck die Entscheidung über Weitersegeln oder Abbruch der Regatta unterlag. Der Autor liefert eine Fülle von Aussagen, die er alle selbst in zahlreichen Interviews mit den Beteiligten in Erfahrung brachte. Dabei gelingt es ihm, völlig neutral und objektiv zu bleiben. Man bekommt einen guten Eindruck, warum ihm frühere Reportagen Nominierungen für Literaturpreise einbrachten.
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am 9. Mai 2008
Bruce Knecht schildert minutiös die Geschenisse der Sidney-Hobart von 1998. Die Rennyachten, wie die Oldies mit ihrem liebevoll gehegten Schiff.
Er geht auf menschliches versagen, menschliche Unzulänglichkeiten und auch die selbstlosen Opfer ein.
Man sitzt selbst mit in der Rettungsinsel und hofft auf Rettung.

Dennoch bleibt er sachlich und ver-urteilt nicht. Die Rückschlüsse muss der Leser selbst ziehen.
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am 16. Februar 2010
Ein gutes Buch kommt aber an das Buch (Allein mit dem Tot)leider nicht ran,etwas zuviel Thematik um Reich und Arm beim Segeln.
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am 13. September 2006
Mehr zufällig gekauft, nicht bereut: Ein absolut packendes Buch, mit großem Fachwissen geschrieben, eine Dokumentation aber dennoch spannend wie ein Thriller - wirklich zu empfehlen. Wer sich für Segeln interessiert, wird nachdenklich - wer das Buch "nur so" liest, dem stehen die Haare zu Berge! GUT!
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am 30. März 2006
Das Buch ist einfach Spitze. Der Autor beschreibt nicht nur den von aussen wahrnehmbaren Ablauf, er schilodert auch die Hintergründe und Motive einzelner Segler, wie sie zum Segeln kamen und was sie bewegt. Das Buch ist enorm fesselnd, nicht zuletzt, weil auch die Gedanken und Gefühle der Überlebenden sowie die Stimmungen untereinander geschildert werden. Ich habe das Buch mit nur einer Unterbrechung durchgelesen. Nicht nur als Segler wird ein Erlebnis wahrgenommen, dass Menschen an den Rand und mitunter auch darüberhinaus ihres Vermögens gebracht. Die Gewalt der Natur darf nie unterschätz werden.
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