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am 21. September 2007
Viele von uns kennen das - kaum ist man bei den Eltern, oder hat sie auch nur am Telefon, fällt man jedes Mal wieder in die gleichen Rollen, spielt die gleichen Muster durch - "tanzt die alten Tänze". Und das, obwohl diese Tänze sehr oft Unbehagen bei uns auslösen. Wir fühlen uns herabgesetzt, zum ewigen Kind degradiert, obwohl wir doch endlich eine Beziehung mit den Eltern anstreben, in der auch wir als selbstständige Erwachsene respektiert werden.
Das jedoch fällt vielen Eltern sehr schwer. Denn in dem Moment wo sie uns als unabhängige Persönlichkeiten akzeptieren müssen sie auch erkennen, dass wir von ihnen nicht mehr abhängig sind. Diese Abhängigkeit jedoch ist es, was viele -meiner Meinung nach v.a. Mütter- zu ihrem wichtigsten Lebensinhalt gemacht haben. Die Kinder zu umsorgen ist Ihre Aufgabe. Was wenn diese wegfällt?
Doch wie sehr sie damit die Kinder einschränken ist ihnen entweder nicht klar, oder sie nehmen dieses in Kauf zum eigenen Vorteil.

Halpern will in seinem Buch die Eltern niemals schlecht machen, er zeigt nur klar und deutlich auf, wie sie uns in unserer Entwicklung zu einem reifen, freien Erwachsenen behindern und wie wir uns aus diesen alten Mustern lösen können.
Er plädiert auch dafür, eine neue Form des Umgangs miteinander zu finden. Der absolute Bruch soll nur dann gelebt werden, wenn dies unumgänglich ist.

Halpern beschäftigt sich auch damit, wie wir alternde Eltern die plötzlich tatsächlich von uns abhängig werden auf eine Art und Weise versorgen können, ohne uns selbst wieder von den alten Verhaltensweisen einfangen zu lassen.
Ein anderes Kapitel beschäftigt sich auch mit dem Thema, wie man alte Tänze mit bereits verstorbenen Eltern beenden kann.

Alles in allem ein wunderbares Buch, dass eine große Hilfe bei der Entwicklung einer eigenständigen Persönlichkeit bietet und zeigt, dass man mit seinen Problemen mit den Eltern weder alleine ist noch, dass man sich damit abfinden müsste.
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am 27. März 2011
Dieses Buch ist echte Lebenshilfe! Die Kaptiel tragen Songtitel und beschreiben Rollen die Eltern ihren erwachsenen Kindern gegenüber spielen können. Diese "Tänze" werden verständlich analysiert und mit hilfreichen Anstößen zur Bewältigung beschreiben. Das Familiensystem mit den unterschiedlichen Rollen (Held/in, Opfer, Retter,..)wird ebenso durchleuchtet wie die persönliche Herausforderung mit kranken oder verstorbenen Eltern zurechtzukommen. Das Buch vermittelt sehr konstruktiv und praxisnah,dass belastende, eingefahrene Verhaltensmuster zwischen Eltern und Kind veränderbar sind, erwähnt aber auch Lösungsmöglichkeiten, wenn Eltern nicht dazu bereit sind. Halpern vermittelt gut zusammengefasst und strukturiert "Selbst erkennen, Bewußt machen und Lösungen finden" für erwachsene Kinder die ihre Beziehung zu/mit ihren Eltern und Herkunftsfamilien verbessern wollen. Allerbestens! So ein Buch hab ich schon lange gesucht.
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am 16. Dezember 2011
Das Buch ist sehr hilfreich , wenn man unzufrieden mit der Beziehung zu den Eltern ist. Es hilft Situationen zu verstehen, die Beziehung zu verändern und auch Vergangenes zu verzeihen. Für mich ein sehr wichtiges, gutes Buch!
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am 2. Juni 2008
Da Mr. Halpern dieses Buch schon vor sehr langer Zeit verfasst hat, dachte ich zunächst, es sei vielleicht nicht aktuell genug und veraltet.
Ich musste aber feststellen (obwohl meine Ausgabe 27 Jahre alt ist), dass es sich nicht nur flüssig liest, weil der Autor auf komplizierte Fachbegriffe weitgehend verzichtet, sondern auch verblüffend klar Konstellationen und Rollen in Familien darstellt.
Auch wenn Halpern an einigen Stellen stark überzeichnet und sehr psychoanalytisch an die Sache herangeht, hilft dieses Buch wirklich, Verständnis für die Eltern und deren Kindheit aufzubringen, die alten "Tanzlieder" zu durchschauen und vielleicht auch zu durchbrechen.
Halpern ist eine Investition, die sich lohnt!
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am 27. Mai 2013
Man merkt Halpern seine langjährige psychotherapeutische Erfahrung an und profitiert von vielen Fallbeispielen. Das Buch ist äußerst intensiv und anspruchsvoll, und dennoch leicht zu lesen. Halpern beschreibt nicht nur ein offensichtliches Dilemma - eben die ungesunde Bindung zu den Eltern weit über die Kindheit und oft sogar über den Tod der Eltern hinaus - er zeigt auch praktische und einfallsreiche Wege aus verfahrenen Situationen. Wer es gelesen hat, bekommt Mut, die Beziehung zu den eigenen Eltern konstruktiv, aber eben frei zu gestalten. Höchst empfehlenswert!
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am 10. August 2016
Ich habe das Buch (Ausgabe von 1986) aufgrund der guten Bewertungen gekauft und wurde nicht enttäuscht.

Es richtet sich vor allem an erwachsene Kinder, welche das Verhältnis zu ihren Eltern verbessern möchten. Dabei geht es nicht darum, mit den Eltern zu brechen, auch wenn der Titel des Buches dies womöglich suggeriert,ein Bruch sei nur der allerletzte Ausweg. Vielmehr hilft es, typische Verhaltensmuster (der Autor nennt diese "Tanzlieder") innerhalb der Familie und deren Beweggründe zu verstehen. So ist es oft das "innere Kind" bzw. die kindlichen Anteile in uns und unseren Eltern, welche einen erwachsenen Umgang miteinander verhindern.

Das Buch bietet zwar viele hilfreiche Beispiele, aber natürlich keine konkreten Lösungen/Handlungsempfehlungen für das eigene spezielle Problem. Es schärft jedoch den Blick für die hemmenden Verhaltensmuster und ermutigt sehr, diese zu durchbrechen. Dabei wird nicht verschwiegen, dass dieser Prozess sehr lang und steinig und von Rückfällen begleitet sein kann, denn bei jeder Änderung des eigenen Verhaltens, muss zunächst mit einer negativen Reaktion der anderen Familienmitglieder gerechnet werden, da diese wahrscheinlich versuchen, das bisherige "Tanzlied" aufrecht zu erhalten. Gleichzeitig macht der Autor aber deutlich, dass sich jede noch so kleine Veränderung lohnt und zum eigenen Glück, zur eigenen Freiheit und Unabhängigkeit beiträgt. Erst wenn auch nach langer Zeit trotz aller eigener Bemühungen und Verhaltensänderungen keine Änderungen beim Gegenüber zu erkennen sind, rät der Autor den Kontakt auf ein Minimum zu reduzieren.

Das Buch macht Mut! Denn es zeigt, dass Änderungen möglich und gut sind und dass dies mit dem Erkennen der Verhaltensmuster in der Familie gelingen kann. Es macht Mut, Probleme anzugehen, um sich zu befreien. Es macht Mut, sich Hilfe z.B. bei einem Therapeuten zu suchen, der einem dabei hilft, die Verhaltensmuster richtig zu erkennen.

Der Text ist sehr verständlich geschrieben, ohne komplizierte Fachausdrücke, man wird direkt angesprochen und sehr konsequent geduzt. Letzteres hilft sehr, sich auf das Thema einzulassen.

Während dieses Buch an (erwachsene) Kinder gerichtet ist, richtet sich ein weiteres Buch des gleichen Autors mit dem Titel "Festhalten oder Loslassen: Wie Eltern die Beziehung zu ihren erwachsenen Kindern gestalten können" an Eltern.
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am 15. September 2016
Ich beobachte immer wieder die Tendenz, die Komplexität von Beziehungen (scheinbar) zu verringern. Halpern ist hier angenehm, da er genau das nicht tut, im Gegenteil: Er beschreibt die Beziehung von erwachsenen Kindern und Eltern in aller Komplexität. Und gerade dieses komplexe Verständnis ist ausgesprochen hilfreich.

Wer sich auf die leider nicht immer lebensnah klingende Übersetzung des stilistisch sicher hervorragenden Originaltextes einlässt, bekommt mit diesem Buch die Chance, vor allem sich selbst, eigene Persönlichkeitsmerkmale und eigene Verhaltensweisen unglaublich tief zu verstehen. Es erscheint plötzlich möglich, jede Konstellation für sich zufriedenstellend lösen zu können, ob mit oder ohne Hilfe der Eltern. Und genau darum geht es ja laut Titel bereits: Eine Ablösung von den Eltern, die oft auch lange im Erwachsenenalter noch nicht ausreichend erfolgt ist, rückt damit in greifbare Nähe.
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am 19. Januar 2002
Dieses Buch ist eine optimale Ergänzung zu "Aussöhnung mit dem innerem Kind".
Viele Erwachsene sind bei ihren Handlungen noch durch Prägungen ihrer Kindheit bestimmt - die "Tanzlieder", die sich auf mysteriöse Weise immer wieder wiederholen. Dieses Buch zeigt einige dieser "Tanzlieder" auf und gibt eine Hilfestellung für eine Lösung aus dieser Verstrickung.
Absolut zu empfehlen!!!
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am 29. November 2016
Plakativ, oberflächlich, phrasenhaft, ein Strategiebuch.
Berührt in keinster Weise die Not beider Beteiligten.
Trägt nicht zum wirklichen inneren Frieden bei, den sich beide Seiten wünschen.
Das erste Buch meines langen Lebens für den Papierkorb.
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am 17. Dezember 2015
als paralleles Therapiebuch wirklich klasse geeignet. Wobei ich aber denke, dass ein solches Buch nur so gut sein kann, wie man es in sich auch zulässt.
Es kann daher unter Umständen auch passieren, dass man es doof findet oder auch wirklich sehr bewegt.
Es liest sich gut und ist überhaupt nicht langatmig wie man es von manchen Sachbüchern kennt. Immerwieder Beispielsituationen.
Und der Schriftsteller schreibt es sehr schön in einer Art, dass man sich in einer Unterhaltung mit ihm fühlt.
Das Buch kann sehr ergreifend, weil sehr bewegend sein.
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