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am 13. März 2009
Ich bin ein riesiger Fan von der Autorin Andrea Maria Schenkel. Nach Tannöd und Kalteis war klar das ich mir auch das neuste Werk Bunker zulegen würde. Schenkel hat es geschafft in den ersten beiden Werken mit ihren außergewöhnlichen Stil zu beeindrucken und so war meine Erwartung schon recht hoch wie das dritte Werk wohl sein würde.
Leider hat die Autorin diesmal den dörflichen Charme und ihren Dialekt außen Vor gelassen, so dass ich diesen recht stark vermisst habe. Allerdings ist sie zeitweise ihrer gehobenen alten deutschen Sprache treu geblieben, so dass es unverkennbar Schenkel ist.

Diesmal wartet die Autorin mit einer anderen schriftlichen Überraschung auf, -nämlich das Täter sowie Opfer auch ihre eigene Schriftart haben, so dass der Leser einen Überblick hat mit wem er gerade konfrontiert wird. Dadurch stellt sich oftmals eine sehr düstere Atmosphäre ein, wenn wir die Geschichte auf Opferseite lesen. Kennen wir aus den beiden ersten Werken noch das sich die Autorin mit sehr vielen Protagonisten bedient hat sie diesmal drauf verzichtet. Hier kommen nur Opfer & Täter zur Sprache und zeitweise die Gegenwart die auf das Ende neugierig machen.

Durch die jeweilige Ich-Perspektive kann man sich sofort in das Opfer einfühlen. Leider hat es Schenkel nicht geschafft den Täter richtig Leben einzuhauchen. Ich fragte mich, ist er nun ernsthaft böse, hat er gute Seiten an sich, was ist er für ein Typ. Der Leser wird zu zaghaft in die Jugend des Täters gezogen und so bleibt nur die leichte Überlegung dass auch hier der Täter auch Opfer in der Kindheit war.
Andersherum zeigt die Autorin das das Opfer sehr wohl auch in der Kindheit gemein zu anderen Kindern war, sie gemobbt hat und sehr wohl großes Täterpotenzial hat. Auch hier wird der Leser in die Kindheit reingezogen doch schon viel stärker, so dass man mit dieser Figur auf zwei Seiten betrachten muss. Sie scheint ein sehr düsteres Geheimnis zu haben das Frau Schenkel nach und nach löst.

Der Täter entführt das Opfer und versteckt sie in der Alten Mühle seines Vaters. Dort befindet sich ein Luftschutzbunker wo das Entführungsopfer eingesperrt wird. Der Täter will einen Schlüssel doch wofür? Das Opfer zwischen Wut, Verzweiflung und Resignation hin und hergerissen, wird immer wieder in ihre Kindheit erinnert und überlegt ob sie den Täter vielleicht kennt. Der Täter wiederum erinnert sich wie seine eigene Mutter in den Bunker eingesperrt wurde wenn sie dem Vater nicht Gehorsam war.

So lebt dieses Buch gerade von den Erinnerungen zweier Kinder die Opfer und Täter waren, und wie es im späteren Leben sehr gut sich wandeln kann. Hier ist nicht wirklich Gut auch Gut oder Böse eben Böse. Dieses Buch zeigt die tiefen Abgründe zweier Menschenseelen, die in unserer Welt in jeden Menschen stecken könnte.
Ich bemängele hier aber auch wie bei den beiden anderen Bänden den unverschämten Preis.

Mich hat das Buch wieder gut unterhalten, wobei es an die beiden anderen Werken nicht rankommt. Gerne würde ich ein etwas dickeres Werk von der Autorin mal lesen. So heißt es für mich, warten,- bis Frau Schenkel wieder zur Feder greift. Es würde mich freuen!
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am 5. Mai 2012
Ein Mann überfällt eines Abends eine Autovermietung, doch als die Einzige noch anwesende Angestellte den erhofften Schlüssel zum Tresor nicht bei sich hat, entführt er sie kurz entschlossen in die alte verfallene Mühle seines Vaters, in der es auch einen geheimen Luftschutzbunker gibt, und der Horror beginnt ' für beide ...
Hans, wie Monika ihren Entführer nennt, könnte ein Bekannter aus Kindertagen sein, der sich an ihr rächen will, denn Monika hütet ein schreckliches Geheimnis.

Zeitweise spannend, dann wieder langatmig und langweilig, führt uns die Autorin Andrea Maria Schenkel in schnörkellosen Sätzen durch ihr 125-seitiges Büchlein.
Die Hauptakteure, die ihre Geschichte jeweils in der Ich-Perspektive erzählen, wirken unausgegoren und blass. Selbst die Rückbesinnungen an ihre schlimme Kindheit reichten bei mir nicht aus, irgendwelche Empfindungen für die beiden Figuren zu entwickeln.
Die Geschichte löst nicht auf, weshalb der Täter sein Opfer überhaupt entführt hat. Und sie löst nicht auf, weshalb sich Monika so fern jeder normaler Handlung benimmt, jede der zahlreichen Fluchtmöglichkeiten von sich aus vereitelt.
Da wäre sehr viel mehr möglich gewesen ' vor allem eine vertiefte Analyse der beiden eigenbrötlerischen Charaktere, deren Psychologisierung nur wenig unter der Oberfläche kratzt.
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am 9. Mai 2009
Monika wird unvermittelt und brutal von ihrer Arbeitsstelle weg in ein einsames Abbruchhaus im Wald verschleppt und dort gefangen gehalten. Obwohl sich ihr mehrere Möglichkeiten für eine Flucht ergeben, nutzen kann sie diese Gelegenheiten nicht. Ihr Entführer misshandelt sie zwar, andererseits kümmert er sich auch um ihr Wohlergehen. In den wenigen kurzen Gesprächen gibt ihr der Entführer allerdings nie einen Grund für diese Entführung an. Statt dessen flüchtet sich Monika in ihre eigene Vergangenheit, in der sie nach dem Motiv für diese Tat sucht. Mit einer List versucht Monika am Ende doch noch zu entkommen...

Andrea Maria Schenkel ist ihren bisherigen Romanen in manchen Aspekten treu geblieben. Die undurchsichtige Tat eines eigenbrödlerischen Menschen lässt erneut menschliche Abgründe offenbar werden, die Geschichte nimmt durch zahlreiche Perspektiv- und Zeitwechsel immer neue Wendungen und bleibt bis zum Schluss einigermaßen offen und spannend. Trotzdem gewinnen die Geschichte und die Charaktere nie ein solche Tiefe, dass man in die Handlung hinein gesogen würde. Die beiden Personen bleiben in ihrer Anlage sehr klischeebehaftet, ihr Handeln bietet nur wenig mitreißende Momente. Auch einige logische Unstimmigkeiten lassen den Leser immer wieder stutzen. Einzig die erlebte Rede vermag der Geschichte ein gewisses Tempo zu verleihen, dass man die Lektüre in einem Rutsch zu lesen vermag. Sprachlich ist der Roman daher eher derbe Kost, orientiert sich die Ausdrucksweise doch stark an den Personen und der Gegebenheit.
Am Ende blieb ich ein wenig ratlos zurück. Wie auch schon bei ihren bisherigen Büchern hat Andrea Maria Schenkel keine Lösung für den Leser parat. Dies mag als Stilmittel opportun sein, befriedigend ist es jedoch keinesfalls.

Eine interessante Geschichte mit einigen menschlichen Abgründen, der ich gerne mehr Feinheiten und Raum zur Entwicklung gegeben hätte.
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am 25. Februar 2009
Ein neuer Band von Andrea Maria Schenkel - nach den vorigen Bänden 'Tannöd' und 'Kalteis', die ich beide in wenigen Stunden verschlungen habe, halte ich nun des 3. Werk der Bayerin in den Händen.
Vorweg: Ich war von den vorigen Büchern mehr als begeistert, die schnellen Personenwechsel, Mundart, dazu noch unglaublicher Realismus - auch durch Akten (siehe Kalteis), historische Hintergründe und vor allem die beschriebenen menschliche Abgründe hatten es mir angetan. Zwar haben mich als 'Bajuwarin' die etwas zu hochdeutschen Dialekteinfärbungen gestört, aber darüber konnte ich aufgrund des Inhalte und Schreibstils hinwegsehen. Ich liebte die Bücher, und konnte kaum abwarten, endlich ein neues Schenkel-Werk lesen zu können.
*
Nun zu 'Bunker' - dieses Buch stützt sich nicht auf historische Gegebenheiten, neu ist auch der Verzicht auf Dialekt. Zwar wurden umgangssprachliche Einfärbungen verwendet ('Dorfdepp'), sonst bleibt der Schreibstil der gewohnte. Auffällig ist allerdings die Verwendung mehrerer Schriftarten, was mich anfangs irritiert hat, beim Verstehen des Buches aber ungemein hilft-oder helfen sollte.
Womit wir beim Knackpunkt angelangt wären: Die beschriebenen Personen sind selbst für die verwendete ich-Form viel zu flach konstruiert, manchmal sind Abschnitte einfach zu hektisch geschrieben, man muss eine Seite teilweise nochmal lesen, um alles aufnehmen zu können, und - was mich am meisten enttäuscht hat - es bleiben zu viele Fragen offen.
Die Ansätze sind gut, sehr gut sogar - alte Kindheitstraumata, die beide Protagonisten geistig gebrandmarkt haben, menschliche Abgründe, die - wie gewohnt bei Frau Schenkel - schonungslos beleuchtet werden - doch diese guten Ideen werden viel zu früh verschossen oder nicht ausreichend ausgeschöpft. Leider erscheint das Buch insgesamt zu schnell geschrieben worden zu sein, und der abrupte Schluss lässt den Leser zwar fasziniert, aber sehr ratlos zurück.
Alles in Allem ein kurzweiliger Lesespaß, der jedem ans Herz gelegt ist, der sich an vielen offenen Fragen nicht stört.
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am 28. April 2009
Wieder ein sehr spannendes Hörbuch von Andrea Maria Schenkel. Aber kein Hörbuch, um es Nebenbei zu hören. Es erfordert doch Aufmerksamkeit um der Erzählung folgen zu können. Ein wenig verwirrend ist der Anfang in dem zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und her gesprungen wird, doch wenn man sich erst einmal die Personen verinnigt hat ist es wieder eine sehr interessante Erzählung. Erst kurz vor dem Ende laufen alle Fäden zusammen und es ergibt sich ein neues Bild der abgelaufenen Ereignisse. Fans der Schreibweise von Andrea Maria Schenkel werden auf ihre Kosten kommen.
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am 27. Juni 2009
Mich hat besonders die interessante Erzähltechnik mit ihren Vor- und Rückblenden in unterschiedlichen Drucktypen sehr beeindruckt. Dem Leser fällt es noch leichter, sich den verschiedenen Perspektivenwechseln hinzugeben.
Schenkels gehetzter Sprachstil, insbesondere durch kaum vorhandene Schachtelsätze, tragen zur hohen Emotionalität des spannenden Krimis bei.
Die größtenteils vulgären Ausdrücke sind meiner Meinung nach allerdings überflüssig. Ulli
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am 14. April 2011
Bunker" ist der dritte Roman von Andrea Maria Schenkel und anders als ihr Debüt Tannöd" und ihr zweites Werk Kalteis" spielt sich die Handlung dieses Mal nicht in der Vergangenheit ab. Schenkel bleibt dem Stil ihres Debüts treu und erzählt ihre Geschichte aus verschiedene Perspektiven und außerdem in einer scheinbar willkürlichen Reihenfolge. Das erzielt den Effekt, dass der Leser den Verlauf der Handlung entschlüsseln muss, denn auch die Informationen zu den Personen sind nur spärlich vorhanden, was der Figurenzeichnung in keiner Weise schadet. Die Spannung und Qualität des Romans wird vor allem durch kurze und lebendige Schilderungen von Schenkel erzeugt, denn während des Lesens wirken alle Dinge sehr lebendig und die Atmosphäre ist so gelungen, weil sich der Leser jenes verlassene Haus und jene junge Frau in Gefangenschaft sehr gut vorstellen kann. Die kurzen Sätzen erhöhen nicht nur den Lesefluss und schüren die Spannung, sondern sie sind außerdem das Resultat von den inneren Monologen der Protagonisten. Ungefiltert lesen wir die Gedanken der Protagonisten und bauen auf diese Weise eine enge Bindung zu ihnen auf. Die Geschichte einer Entführung wurde schon mehrfach erzählt, aber dieses Roman schafft es einer so gewöhnlichen Kriminalgeschichte" Leben einzuhauchen und unterhält deswegen ungemein.
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am 1. Mai 2009
fand ich diesen Titel dann doch und auch beeindruckend.
Tannöd fand ich dagegen stinklangweilig
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