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am 6. September 2010
Hatte zuvor die Kritiken gelesen, da ging es hin und her, hin und her, wie das bei Philosophen oft der Fall ist. Schließlich kaufte ich mir das Buch während des Philosophiestudiums. Es hat mir gute Dienste geleistet, besonders als leichtgängige Lektüre, um rasch einen Überblick, einen ersten Eindruck über Aristoteles oder Thomas von Aquin oder Schopenhauer zu bekommen. Das philosophische Wörterbuch in der Uni-Bibliothek konnte es natürlich nicht ersetzen, doch ergänzen sehr wohl. Im Laufe meines Studiums bemerkte ich immer mehr Mängel an dem Buch, weil ich selbst über andere Literatur mehr in Erfahrung brachte und tiefer in die Materie einzutauchen wagte. Es werden in Russells Buch keine weiblichen Philosophen beschrieben. Das ist für mich schwer (er)tragbar für ein repräsentatives Werk wie dieses. Ich meine, Russell hat so viele gute Bücher geschrieben, bitte nicht falsch verstehen: auch dieses ist gut... aber es gehört beileibe nicht zu seinen besten, ganz bestimmt nicht. Ich fand es teilweise oberflächlich und lau. Vielleicht legte Russell wie in seinen anderen Büchern auch hier sehr viel Wert auf gute Leserlichkeit und wollte eine möglichst breite Leserschaft mit seinem Werk erreichen, wollte pädagogisch wirken und die Menschen, die vielleicht nicht mitten im Betrieb beruflicher Denker beheimatet waren und sind, zur Philosophie bringen, sprich zum Staunen ermutigen. Hierzu soll nicht unerwähnt bleiben, dass "History of Western Philosophy" im Jahr 1945 in den Vereinigten Staaten und ein Jahr später in GB herauskam, und BR fünf Jahre danach den Nobelpreis für Literatur bekam, u.a. für dieses Werk.

Wer einen Überblick über die Philosophie der vorsokratischen Naturphilosophen, der Antike, der Religionsphilosophie des Mittelalters und der Scholastik, schließlich der Renaissance und Neuzeit sucht, wird hier jedenfalls gut bedient. Ein Sternchen Abzug wegen der oben besprochenen Mängel, ein weiteres für die immer wieder durchbrechenden ideologischen Verirrungen Russells, die er nicht nötig hatte (und die er sich später teilweise eingestand) und die in einem lexikalisch/chronologisch gegliederten Übersichts-Werk m.E. nichts zu suchen haben. Damit ist das Buch "OK", und das trifft es auch.
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VINE-PRODUKTTESTERam 13. Februar 2006
Bertrand Russels "Philosophie des Abendlandes" gehört zu den Klassikern der Philosophiegeschichte, obwohl es nicht die neuesten Strömungen behandeln kann.
Trotzdem besitz es Licht und Schatten. Hinsichtlich des ersten und zweiten Buches "Die Philosophie der Antike" und "Die Katholische Philosophie" bietet es einen guten und leicht lesbaren Überblick über die Entwicklung der Philosophie im Zusammenhang mit historischen und sozialen Ereignissen, die er in einem lockeren Schreibstil gut vermittelt.
Aber im dritten Buch "Die Philosophie der Neuzeit" verschlechtert sich der Inhalt dramatisch. Es scheint, als ob Russel sich Verplaudert hat und nun Jahrhunderte schnell abarbeiten will. Dabei zeigt sich seine unverholene Idosynkrasie für die deutsche Philosophie von Martin Luther bis Friedrich Nietzsche. Schon von anderen Rezensenten angesprochen, stellt die Besrpechung von Nitzesches Werk (nach meinem subjektiven Eindruck)eine der schlechtesten dar, die ich gelesen habe.
Zwar mag seine Abneigung an der Zeit gelegen haben (das Buch wurde im zweiten Weltkieg geschrieben). Aber das kann nicht der einzige Grund sein, da er im Gegenzug jeden englischen Philosophen heraushebt.
Wenigstens ist er so ehrlich und verschleiert seine Ansichten nicht mit philosophischen Phrasen.
Insgesamt als ersten Einstieg bis zu Renaissance gut zu gebrauchen. Danach sollte man sich nicht zu sehr Russel anschließen, ohne andere Einführungen gelesen zu haben.
Eingeschränkt zu empfehlen.
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