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am 17. August 2007
Rebecca Wests Jugoslawien-Reisebuch "Black Lamb and Grey Falcon", 1941 und 1942 in zwei Bänden erschienen, gilt als ein Klassiker der englischsprachigen Reiseliteratur, allerdings als ein problematischer: Es enthält lesenswerte Schilderungen ihrer Erfahrungen während dreier ausgedehnter Reisen durch Jugoslawien und interessante Porträts von Menschen, die ihr dabei begegnet sind, ist aber radikal subjektiv in den Bewertungen und oft sehr fehlerhaft in den historischen Details. Als (mittlerweile historische) Lektüre einer Reiseerfahrung in ein fremdes Land nicht ohne Interesse, als historische Erstinformation aber definitiv ungeeignet.
Das alles spielt aber bei der deutschen Ausgabe (jetzt in 2. Auflage bei einem neuen Verlag) eigentlich gar keine Rolle, da es sich bei dem unter dem Titel "Schwarzes Lamm und grauer Falke" erschienen Büchlein gar nicht um jenes Buch handelt, das West geschrieben hat, vielmehr um einen "Etikettenschwindel". Es ist eine verstümmelte Kürzestfassung, die gerade etwa einmal etwa ein Sechstel (!) des Originaltextes enthält, was weder in der Verlagswerbung, noch auf dem Cover vermerkt ist, auf dem die englischen Pressestimmen, die sich eindeutig auf das gesamte Werk beziehen, von der aktuellen englischen Taschenbuchausgabe übernommen wurden (erst im "Kleingedruckten", konkret im Impressum, findet sich ein entsprechender Hinweis). Dabei bricht der deutsche Text immer wieder mitten im Absatz oder sogar mitten im Satz ab und wird, ohne Erläuterung, an einer anderen Stelle fortgesetzt. Wer sich ernsthaft für Wests Buch interessiert und im Englischen halbwegs sattelfest ist - West schreibt ein relativ klares, einfaches Englisch - sollte zur englischen Taschenbuchausgabe (aktuell: Cannongate Books, Edinburgh) greifen, das zum annähernd gleichen Preis bei gleicher Ausstattung (Taschenbuch) den gesamten Text von knapp 1200 Seiten und dazu ein umfangreiches Register bietet.
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am 1. März 2015
Wie im Fernsehen (Tagesschau, Tagesthemen, Heute, Heute-Journal etc), so auch in den GEO-Hörwelten. Welcher Deutsche kann diese Wörter richtig aussprechen: Edinburgh, Salisbury, Buchanan usw? Warum stellt sich nicht jeder Deutsche vor diese Entscheidung: "Entweder ich spreche das englische Wort so aus, als ob es ein deutsches wäre (schließlich sage ich ja auch LONDON und nicht LANDN), oder ich überprüfe meine Phantasie, wie ein Engländer das Wort wohl aussprechen würde, mit Hilfe eines Aussprache-Wörterbuchs, z.B. Daniel Jones: English Pronouncing Dictionary." Warum geschieht das nicht? Warum haben selbst erfahrene Rundfunk- und Fernsehsprecher das Bedürfnis, sich lächerlich zu machen, indem sie E:DINBÖRG, SÄLLISBÖRI und sogar BATSCHENÄN sagen? Woher dieses Desinteresse, dieser Mangel an Selbstkontrolle? Ist es Besserwisserei? Sollen die Engländer bei den Deutschen lernen, wie sie englische Wörter auszusprechen haben?

Ich möchte Nina Petri nicht entlasten. Sie liest ausgezeichnet: als ob die vor mittlerweile 75 Jahren gewonnenen Eindrücke, die anschaulichen Vergleiche und eigenwilligen Überlegungen sich in ihrem Kopf gerade erst eingestellt hätten! Aber daß sie sich, angesichts der Fülle ihrer Fehler, nicht schon oft bei einer falschen Aussprache ertappt hätte (wir alle irren uns immer wieder) - davon kann ich mich nicht überzeugen. Wenn ihr also niemand hat helfen wollen, dann hätte sie sich selbst helfen müssen, statt ihren haltlosen Einfällen zu folgen.
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am 26. Juli 2014
Rebecca Wests Schilderungen (insbesondere rund um das Attentat in Sarajevo) sind sehr einseitig, das ist vielleicht verständlich, wenn man die Zeit sieht, in der sie geschrieben hat. Mittlerweile gibt es einfach viel mehr Hintergrundinformationen aus unterschiedlichen Quellen.
Eigentlich ist es ein Genuss, Nina Petri zuzuhören. Allerdings werden sehr viele Namen falsch ausgesprochen. Das ist gewiss nicht Nina Petris Schuld, sondern der wenig sorgfältigen Arbeit der Sprachregie anzulasten. Ärgerlich ist es vor allem deshalb, weil die Ausspracheregeln im serbisch/kroatisch/bosnischen sehr eindeutig sind.
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