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am 21. Juni 2005
Dieses Buch hat mich mit manch einer völlig unbekannten Künstlerin bekannt gemacht.
Kennen Sie Fanny Churberg?
Das ist ein Finnin, die ihrer Zeit weit voraus war und um 1880 eindrucksvolle expressive Landschaften malte. Soweit war Munch rund 10 Jahre später.
Es werden noch andere wertvolle Entdeckungen gemacht - Sofonisba Anguissola, Artemisia Gentileschi, Judith Leyster und Maria Sibylla Merian sind altbekannt.
Aber haben Sie schon Bilder gesehen von Catharina van Hemessen (*1528 Antwerpen), Giovanna Garzoni (*1600 Ascoli Piceno) oder Franceoise Duparc (*1726 Murcia) - die in der Zeit des Rokoko, vor der französischen Revolution alleine nach Paris geht und dort erfolgreich geradezu revolutionär schlichte Bilder von Leuten aus dem Volk malt, statt der beliebten Schäferszenen. Das Werkbeispiel wirkt fast ein bischen niederländisch (Vermeer).
Vielen Dank an Sello - übrigens auch dafür dass er die Todesursachen und das immer elende Sterben, dem alle Biografien grosser Frauen viel Raum widmen, weglässt. Sogar der Werfkin wird gemeinhin ein trostlosen Alter nachgesagt - weil der böse Jawlenski sie verlassen hat, als sie kein Geld mehr hatte - tatsächlich aber war sie in Ascona allseits beliebt und hat ein reiches Alterswerk geschaffen.
Schade ist, dass für die einzelne Künstlerinnen nur wenig Platz bleibt und nur je ein Bild vorgestellt wird. Aber ich würde auf keinen Namen verzichten wollen und auch die Biographien sind bereits sehr kurz gefasst. Man kann einem kleinen Taschenbuch kaum vorwerfen kein dicker Kunstband zu sein. Falls Sello sich jedoch zu einem grösseren Werk entschliessen könnte - wäre ich gespannt welche Namen und welche Bilder er noch zutage brächte.
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am 27. Mai 2012
...sondern auch etliche der Damen, die in diesem Band vorgestellt werden, haben Maßstäbe in der Kunstgeschichte gesetzt.
Gottfried Sello wirft in seinem Buch "Malerinnen aus vier Jahrhunderten" einen empathischen Blick auf diese weibliche Seite der Kunstgeschichte.
In jeweils dreiseitigen Kurzbiographien wird dem Leser das Leben und Wirken von 47 mehr oder weniger bekannten Malerinnen vom 16. bis frühen 20. Jahrhundert erörtert.
Jeder Biographie ist jeweils auch ein Werkbeispiel sowie oftmals auch ein Porträt der Künstlerin beigefügt.

Dargestellt werden:

Catharina van Hemessen, Pulisena Nelli, Sofonisba Anguissola, Lavinia Fontana, Clara Peeters, Artemisia Gentileschi, Louise Moillon, Judith Leyster, Giovanna Garzoni, Elisabetta Sirani, Maria van Oosterwjck, Anna Waser, Rachel Ruysch, Maria Sibylla Merian, Rosalba Carriera, Francoise Duparc, Anna Dorothea Therbusch, Anne Vallayer-Coster, Angelika Kauffmann, Adélaide Labille-Guiard, Marguerite Gérard, Ludovike Simanowiz, Marie-Geneviève Bouliar, Constance Marie Charpentier, Hortense de Beauharnais, Constance Mayer, Marie Eléonore Godefroid, Elisabeth-Louise Vigée-Lebrun, Luise Seidler, Ruth W. Shute, Hannah Cohoon, Lilly Martin Spencer, Marie Ellenrieder, Rosa Bonheur, Berthe Morisot, Lady Butler, Fanny Churberg, Eva Gonzales, Mary Cassatt, Charlotte von Krogh, Anna Barbara Aemisegger-Giezendanner, Louise Breslau, Edith Hayllar, Helene Schjerfbeck, Anna Bilinska-Bohdanowicz, Marthe Verhaeren, Gwen John.

Sicherlich fallen einem hier und da noch Malerinnen ein deren Biographie hier noch fehlt (z. B. Barbara Longhi, Fede Galizia, Mary Beale, Elisabeth-Sophie Chéron, Giulia Lama, Maria Cosway, Marie Bashkirtseff). Allerdings versteht sich dieses Sachbuch auch nur als "knappe Auswahl aus einer Fülle von Namen und Talenten". Die Malerinnen des 20. Jahrhunderts werden in einem Folgeband behandelt (siehe hierzu: Gottfried Sello: Malerinnen des 20. Jahrhunderts; Edition Ellert & Richter).
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am 6. Februar 2003
Das Buch erläutert in knappen Texten die jeweilige berufliche und private Entwicklung der Künstlerin. Anhand eines Werkbeispiels wird der Stil repräsentiert, was meiner Meinung nach sehr einschränkend ist. Die Frauen mussten sich in teilweise sehr schwierigen Zeiten durchsetzen und machen aber allen Künstlerinnen Mut, den gleichen - oft steinigen - Weg zu gehen. Die biographischen Daten sind manchmal knapp, Bsp. fehlende Todesursache, allerdings ist der literarische Stil ebenso lebendig wie die eingebauten Anekdoten. Ein tolles Geschenk für Künstlerinnen! :-)
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