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Kundenrezensionen

4,9 von 5 Sternen
135
Die Radsport-Mafia und ihre schmutzigen Geschäfte
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:8,94 €+ Versandkostenfrei


am 30. April 2018
Dieses Buch ist sensationell - und absolut notwendig. Es spricht mehr als deutlichen Klartext. Für alle Radsportbegeisterten, die einst jahrelang bei den Bergduellen der TdF mitgefiebert und sich gewundert haben, wie ein der Magersucht naher Michael Rasmussen derartige Höchstleistungen bringen kann. Die Lösung lag nahe, war oft vermutet und jetzt zum Nachlesen. Es ist ein Buch über intensives, organisiertes Doping, über Tyler Hamilton, viele bekannte Radsportler der vergangenen Jahre - und vor allem über den beherrschenden Lance Armstrong. Wer Coyles „Armstrongs Kreuzzug“ gelesen hat, findet nun teils gleiche Anekdoten aus anderer Perspektive. Hut ab vor der Ehrlichkeit, Tyler Hamilton. Und danke. Die immer absurder werdende TdF kann man ja leider nicht mehr schauen.
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Hamilton gewährt einen sehr interessanten und wie ich denke auch ehrlichen Einblick in die Welt des Dopings und des Radsports zu Zeiten der Ära von Lance Armstrong. Im Wesentlichen verlief seine "Dopingkarriere" wie die von anderen Geständigen (z.b. David Milar). Dieses Buch liest sich sehr gut und man kann es kaum wieder aus den Händen legen. Hamilton kommt dabei, trotz oder gerade wegen der Geständnisse sehr sympathisch rüber. Schade, dass einige der damiligen Kollegen bis heute das offensichtliche abstreiten. Hut ab vor Menschen wie Tyler Hamilton. Absolut lesenswert !
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am 25. August 2016
Das mit Abstand beste Buch, was bisher zur Thematik Doping im Radsport veröffentlicht wurde. Die Ehrlichkeit von Hamilton ist erfrischend und gewährt dem Leser einen tiefen Einblick in die Machenschaften von Teams und Fahrern (hier insbesondere Lance Armstrong) und lässt einen ob der aktuell erbrachten Leistungen von einigen Spitzenfahrern im größten Radrennen der Welt etwas skeptisch zurück.
Jeder der den Radsport gleich welcher Disziplin aktiv betreibt, wird das künftige Treiben der Profis etwas kritischer beobachten.
Wer Hamiltons Aussagen einmal in Bild und Ton erleben möchte, dem seien die verschiedenen Videos auf you Tube (Vorträge/Auftritt von Hamilton im aktuellen Sportstudio) ans Herz gelegt.
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am 21. März 2014
Tyler Hamilton, einst Epigone, sprich "Wasserträger" bei Lance Armstrong, hat sich in diesem Buch die gesamte rollende Branche vorgeknöpft und nennt sie "Radsport-Mafia" und meint damit gezielt Lance Armstrong, seinen strengen Dominator, einen kompromißlosen Conquistador des Radsports, ein Tyrann, der von den Fahrern im US-Postal-Team totale Unterwerfung forderte. Die Protagonisten des Weltradsports eliminierten mittlerweile Superstar Lance und hätten es am liebsten, würde die Welt den Texaner Armstrong völlig vergessen. Würde dies geschehen, stürbe damit auch die Erinnerung an die "goldenen Jahre" der Tour. Diese "goldenen Jahre", das ist exakt der Zeitraum zwischen 1999 und 2005. Es sind sieben Jahre, jene Jahre, in denen Lance Armstrong sieben Mal die Tour de France gewann - und zwar in Folge. Eine Ära, die sich nicht wiederholen wird. So einfach wird das nicht sein mit dem globalen Vergessen. Und die Erinnerung der Fans wird sich dagegen sträuben, Lance zur Nichtperson zu erklären. Auch mit der Schuldfrage ist das so eine Sache. War es Lance? Und auch Jan Ullrich? Wer so einfach die Schuldfrage klären will, braucht eine Menge heuchlerische Energie. Lance und Jan, ich nenne sie einmal die "Heroen der goldenen Jahre" agierten in einer Sportart, die schon von Anfang an das Dopingstigma trug. Die Tour zum Beispiel fuhr von Anfang an, also seit Beginn des 20. Jahrhunderts mit "Dynamit". Das hieß, Kokain für die Augenlider, Chloroform für das Zahnfleisch, Cognac im Kaffee und Arsen in der Trinkflasche. Verbotener Stoff, von dem jene, die ihn konsumierten, sich eine beflügelnde Wirkung erhofftten, daß er ihnen "Beine machte" und sie auch die steilsten Rampen hinaufschob. Alles, was Sprengkraft versprach erprobte die Branche, Heroin, Nitroglyzerin und Stoffe mit noch mehr Sprengkraft. Genaue Zahlen über die Konsumenten sind nicht bekannt, doch es kann wohl davon ausgegangen werden, daß schätzungsweise an die 98 Prozent der Tourfahrer von den wunderbaren Substanzen der Pharmazie mitnaschten. Und dies seit mehr als hundert Jahren. Man könnte den Radsport eine durch und durch vergiftete Sportart nennen. Und die Frage der persönlichen Schuld der Heroen trotzdem noch einmal überdenken.
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am 14. September 2013
...eins der besten Radsportbücher!! Tylers Ehrlichkeit und Offenheit kombiniert mit Daniel Coyles fesselndem Schreibstil - das lässt einen einfach nicht mehr los! Ich habe wirklich mit Tyler mitgefühlt und kann vieles ganz einfach nachvollziehen...allein der Satz "Vielfach glaubt man, Doping sei etwas für faule Säcke....aber es war genau umgekehrt. EPO gab einem die MÖglichkeit NOCH MEHR zu erdulden, sich weiter und härter voranzutreiben..." sagt im Grunde alles. Ich kann Doping nicht befürworten,keineswegs, aber es wäre mir auch nie eingefallen, die Profis deswegen rundweg zu verurteilen....nach diesem Buch schon gar nicht mehr!
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am 14. März 2017
Die detaillierte Schilderung der Machenschaften im Radsport sind perfekt und super spannend in diesem Buch niedergeschrieben.
Einfach zu lesen - nie böse gegenüber anderen Personen wie z.B. Lance Armstrong - jedoch zeigt es den Charakter einer versessenen Person wie Armstrong sehr gut.
Jederzeit würde ich dieses Buch wieder kaufen und lesen. Derzeit liest mein 19 jähriger Sohn das Buch und ist genauso begeistert wie ich.
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am 28. Juni 2016
Ganz hervorragendes Buch und ein Muss für alle, die um die Jahrtausendwende (1996-2007/8) Radsport und die Tour de France geschaut haben.
Es wird beschrieben, wie sehr das gesamte Fahrerfeld betrogen und gedopt hat. Vor diesem Hintergrund die Zeitfahren und Bergetappen nach Alpe d'huez, Mont Ventoux etc. der Fahrer wie Ullrich, Basso, Mayo, Armstrong, Landis, Hincapie, Hamilton, Millar, Perez, Heras, Winikurov auf Youtube zu schauen, kann ich empfehlen.

Da wird einem ersichtlich, wie viele Liter an frischem Eigen- und Fremdblut die Fahrer da intus haben. Blutdoping wurde ja schon zu Bjarne Riis' Sieg betrieben.

Auch werden die Methoden der Vertuschung sowie des Dopings selbst in einer Fülle erzählt, wie ich es weder aus der Presse noch aus z.B. David Millars Biographie oder den Armstrong Film her kenne. Auch in dieser Hinsicht gibt das Buch einen Erkenntnisgewinn.

Unglaublich auch, wie sehr die UCI und Hein Verbrugghen mit Armstrong zusammenarbeiteten, um sein Doping zu verdecken.

Die Radsportszene mag heute weniger gedopt sein (ein Glück!!!!), aber solange immer noch Manager und Fahrer und sicherlich auch Ärzte von damals heute noch aktiv sind, als Teammanager, Fahrer, sportl. Leiter o.ä. (Andy Rihs, Winokurov, Contador, Basso, Aldag, Zabel, Zubeldia, Hincapie, Tossato, Rogers uvm.) kann dieser Sport niemals sauber werden!
Natürlich auch, weil im Leistungssport immer gedopt werden wird.

Zudem kann ich weiterhin keine vom Fahrer angegebene Krankheiten bzw. Unwohlsein, wie Fieber, Sitzbeschwerden, Schüttelfrost, Magenverstimmung, Durchfall, etc. als Rennabbrüche trauen. Nach Hamiltons Schilderungen sind das alles eher Nebenwirkungen durch Dopinggebrauch, als reale Krankheiten. Lediglich durch Röntgenaufnahmen bewiese Brüche, zu sehendes Erbrechen oder der Abtransport durch Krankenwagen kann ich noch trauen.
Schade, dass es soweit gekommen ist.

Für alle, die Radsport mögen, sich über Doping informieren wollen, sei dieses Buch empfohlen.

Verständlich und eindrücklich geschrieben, vergleichsweise wenig amarikanisch-typisches Geschwätz, umfassende Info's zu Fahrern über Hamilton hinaus, diverse Zusatzinfo's zu medizinischen Themen, der UCI und dem "Frühwarnsystem" um den Kontrolleuren zu entgehen.
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am 21. Januar 2018
Ein fesselndes Buch das viele Hintergrundinformationen gibt und Schmankerl beinhaltet, die man kaum glauben kann. Tyler Hamilton schafft es, gegenüber Lance Armstrong nicht zu emotional oder persönlich zu werden, beschreibt aber trotzdem sehr gut die Entwicklung ihrer persönlichen Beziehung. Sehr gut finde ich, dass in der aktualisierten Ausgabe im Nachgang zur ersten Fassung ein weiteres Kapitel hinzugefügt wurde, in dem Hamilton die Aberkennung der Toursiege von Lance Armstrong thematisiert. Dies geschah nach der Veröffentlichung der ersten Fassung.
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am 8. März 2016
Diese Buch bietet allen Radsport begeisterten Menschen die Möglichkeit hinter die Kulissen des Radsportes zu schauen. Welchen Druck Fahrer ausgesetzt waren und das eine nicht Teilnahme am Doping eigentlich gleich zu setzen mit einem Karriereende war.
Tyler Hamilton erzählt über seine Zeit beim US Postel Team mit Lance Armstrong und wie er mit Doping begonnen hatte um seinen Traum weiter Leben zu können. Absolut spannen geschrieben und als Radsport Fan hat man das Gefühl dabei gewesen zu sein !
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am 24. August 2013
Ein wirklich tolles, flüssig geschriebenes Buch (man verschlingt es förmlich), das einem einen anderen Einblick in der Profi Radrennsport gibt! Das sind demnach nicht einzelne schwarze Schafe - sondern das ist organisiert. Man kann da scheinbar nicht vorbei wenn man vorne mitfahren will.
Einfach lesenswert - gerade dann wenn man so wie ich die beschrieben Jahre am Fernsehr gehangen hat und die Szenen, die Tyler beschreibt im geistigen Augo vor sich sieht.
Auch interessant wenn man Armstrongs Buch auch schon vorher gelesen hat.
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