Jeans Store Hier klicken Strandspielzeug Neuerscheinungen Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More sommer2016 Herbstputz mit Vileda Hier klicken Fire Shop Kindle WalkingOnCars Summer Sale 16

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 30. März 2011
Ich lese viel, aber dieses Buch war in diesem Jahr bisher der absolute Höhepunkt unter allen Büchern, die ich in der letzten Zeit gelesen habe. Und es ist eins von denen, die ich sicher ein zweites Mal lesen werde.
Andreas Kieling beschreibt hier nicht nur aus der Sicht des Naturfilmers seine 1400 Kilometer lange Wanderung durch Deutschland entlang der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze. (Darum hatte ich es mir ursprünglich gekauft, weil mich die Ökologie des Grünen Bandes interessiert.) Gleichwertig mit den Naturbeobachtungen schildert er auch die Erlebnisse mit charaktervollen Menschen, die er auf seinem Wege traf. Kulturelle Besonderheiten wie die Wartburg, der Brocken und Höhlen werden lebendig. Und nicht zuletzt ist das Buch auch ein Stück Biographie seiner Jugend in Ostdeutschland.
Dabei ist der Tonfall, in dem er von seinem "deutschen Wandersommer" erzählt, sehr persönlich und emotional - ich habe mich mitgenommen gefühlt und bin im Geiste mit ihm und seinem Hund Cleo mitgewandert. Und habe mitgezittert, als kurz vor Schluss eine Begegnung mit Nandus richtig spannend wurde.
Mich hat dieser Bericht aber auch zu eigener Aktivität angeregt. Bis zur hessisch-thüringischen Grenze ist es ja nicht weit, und an dieser entlang möchte ich im Sommer ein Stück wandern. Danke, Andreas Kieling, für's Neugierig-Machen!
Danke auch an den Verlag für die liebevolle Ausstattung des Buches mit einem umfangreichen Farbfoto-Block in der Mitte, schwarz-weißen stimmungsvollen Fotos an jedem Kapitelanfang, Karten auf der Umschlaginnenseite und sogar einem Lesebändchen.
11 Kommentar| 113 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. April 2011
An nur einem Wochenende war ich durch. Das Buch ist kein Reiseführer sondern eine teilweise sehr persönliche Geschichte über die Wanderung durch unsere Heimat. Kielings ganz spezielle Biographie spielt hierbei eine wesentliche Rolle und lässt tief blicken.

Die Rückblende auf seine Flucht aus der DDR ist wohl der spannendste Teil des Buches! Eigentlich könnte man die Story so wie sie dort steht direkt und ohne Übertreibung verfilmen und würde einen spannenden Action-Thriller erhalten! Und das mit 16 Jahren! Es wird klar, dass schon damals Kielings Charakter von einer unbändigen Willensstärke und Zielorientiertheit geprägt ist, die Ihn auch später immer wieder über sich hinaus wachsen lässt. Das Kieling diese Flucht als seinen 2. Geburtstag feiert ist absolut nicht übertrieben, denn es war reine Glücksache das er uns heute davon berichten kann.

Aber auch sonst gibt es viele kleine Anekdoten über Begebenheiten und Begegnungen verschiedenster Art. Sehr unterhaltsam, teilweise Tiefgründig und nicht selten spannend zu lesen. Toll finde ich auch die Bemerkungen und Richtigstellungen zu vielen Ossi-Wessi Klischees. Nicht wenigen dürfte er damit aus der Seele sprechen.

Nicht ganz klar hingegen wird, ob Kieling die ganze Strecke wirklich abgelaufen hat. Anfänglich wird von einem engen Zeitfenster berichtet. Die vielen Abstecher ins Umland sind da (zumindest zu Fuß) schwer vorstellbar. Da würde ich mir etwas mehr Klarheit wünschen.
0Kommentar| 24 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Mai 2011
das wird einem beim Lesen dieses wunderbaren Buches wieder einmal sehr deutlich. Ich bin schon viel in der Welt unterwegs gewesen und kenne auch Deutschland ganz gut. Beim Lesen von Andreas Kielings Eindrücken geht es mir wie ihm selbst, ich spüre die emotionale Bindung zu meiner Heimat, auch wenn dies etwas schwülstig klingen mag. Sehr gut an der Lektüre hat mir auch gefallen, dass so viele charismatische Menschen und nicht zuletzt biographische Erlebnisse Kielings selbst geschildert wurden. Ich empfehle dieses Buch jedem, der sich mit Deutschlands Natur und der Geschichte beschäftigen möchte, denn dies wird in diesem Buch auf spannende und erlebnisreiche Art und Weise berichtet. Deutschland, du bist schön, das ist nicht übertrieben!!
0Kommentar| 21 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Wer hat schon Lust, Zeit und/oder die Kondition, 1400 Kilometer durch Deutschland zu wandern, und zwar immer an der ehemaligen innerdeutschen Grenze entlang? Muss man auch nicht selber machen, denn Andreas Kieling und seine Hündin Cleo nehmen den Interessierten mit auf eine sehr persönliche Reise, zeigen ihm Gegenden, Menschen, die heimische Flora und Fauna. Und so ganz nebenbei lernt man den Menschen Kieling und ein ganz und gar ungewöhnliches Mensch-Hund-Gespann ein bisschen näher kennen. Sehr sympathisch kommt er rüber, dieser "Typ" im besten Sinne des Wortes, sehr sympathisch auch seine Sprache, frei von missionarischem Eifer und erhobenem Zeigefinger. Nein - solche langen Wanderungen sind sicherlich nicht jedermanns Sache, aber den einen oder anderen Ort der Reise aufzusuchen, dürfte nach der Lektüre durchaus reizvoll sein. Sehr lesenswert!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 50 REZENSENTam 7. August 2014
Inhalt:
Anlässlich des 20. Jahrestages des Mauerfalls unternahm Andreas Kieling eine Reise entlang der ehemals deutsch-deutschen Grenze. Er wanderte zusammen mit seiner Hündin Cleo vom Dreiländereck bis zur Ostsee - 1400 km durch das sogenannte Grüne Band, das 40 Jahre lang Zonenrandgebiet bzw. Sperrgebiet war, in dem daher kaum in die Natur eingegriffen wurde und das heute Deutschlands größtes Naturschutzgebiet ist.

Mein Eindruck:
Ich habe bereits mehrere Bücher von Andreas Kieling gelesen: 'Meine Expeditionen zu den Letzten ihrer Art' fand ich großartig, in 'Yukon-River-Saga' empfand ich den Autor als sehr anstrengend und recht unsympathisch. Demnach war ich sehr gespannt auf 'Ein deutscher Wandersommer', und dieses Buch konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistern.

Schon im ersten Kapitel macht Kieling neugierig auf den Rest des Buches, und auch im Verlauf war ich stets gern an seiner Seite, wenn er verschiedene Regionen vorstellte, spannende Menschen traf, von Flora und Fauna sprach, mir viel über ganz unterschiedliche Themen beibrachte. Auch seine Schilderungen über die DDR haben mir gefallen, ich komme selbst aus den neuen Bundesländern, teile ein paar von Kielings Erfahrungen und habe gerne meine Erinnerungen an meine Kindheit und Jugend aufgefrischt.

Das Buch hat mich sehr inspiriert, selbst eine Deutschlandreise zu unternehmen, und beim Lesen habe ich mir jede Menge Orte und Landschaften aufgeschrieben, die der Autor mit so viel Begeisterung und Leidenschaft vorgestellt hat, dass mein Interesse geweckt wurde und ich mich am liebsten sofort auf den Weg machen wollte.

Mein Resümee:
Ein unterhaltsames, spannendes und lehrreiches Buch.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. April 2011
Andreas Kieling ist nicht nur ein begnadeter Natur- und Tierfilmer der die Zuschauer begeistern kann, nein, auch als Autor und Schriftsteller weis er seine Leser "mitzureisen".
Wer von dem Buch einen Reiseführer erwartet liegt hier falsch.
Hier geht es um die Natur mit seinen Dörfern und Menschen die an der ehemaligen Grenze leben. Etwas Geschicht, persönliche Erlebnise, Tier- und Pflanzenwelt das konnte Andreas Kieling in dem Buch spannend und informativ wieder geben. Habe seine Serien im Fersehen alle gesehen und wurde auch vom Buch nicht enttäuscht.
Ich wäre gerne mitgegangen.
0Kommentar| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. November 2011
Lesen ist Kopfkino - und wenn ich mir ein Buch mit dem Titel "Ein deutscher Wandersommer" kaufe, erwarte ich zumindest eine phantasievoll geschriebene, mit vielen Anekdoten geschmückte Geschichte, die mir das Mitwandern im Geiste erlaubt. Leider bin ich mit Andreas Kieling nur wenige Schritte durch die deutsche Heimat gekommen - stattdessen habe ich unglaublich viel über Jagd, Hege und Pflege, über den Rotwildbestand im Grenzland und über die alte DDR erfahren. Nur: Dazu brauche ich keinen Reisebericht, das kriege ich in einem Vortrag oder bei Wikipedia auch mit. Nicht, dass das Buch uninteressant wäre - aber es fehlt mir jener Schuss Heimeligkeit, jenes "virtuelle Reisen", das sich der Leser von einem Buch mit diesem Titel erwartet. Viel Info, wenig Story. Nur Kielings Hund sorgt ab und zu für Action, was aber meiner Meinung nach ein solches Buch nicht trägt.
11 Kommentar| 28 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Man staunt schon, wenn man liest, dass die ehemalige innerdeutsche Grenze so lang war. Kieling hat ausgerechnet, dass sie ungefähr der Entfernung zwischen Nürnberg und Barcelona entspricht. Im Auftrag des ZDF wanderte er sie zusammen mit seiner Hündin Cleo ab. Und darüber erzählt er in diesem Buch. Aber so ganz stimmt das nicht, denn der Text handelt nirgends vom Wandern, sondern immer nur von Orten, Menschen, der jeweiligen Tierwelt, bestimmten Erlebnissen und Kielings Jugend in der DDR.

Man kann dem Autor vorwerfen, dass er auf seine sehr lange Wanderung nicht wirklich eingeht, wo doch der Titel des Buches genau das suggeriert. Man weiß nicht einmal, ob er wirklich immer genau an der Grenze entlang gewandert ist. Über seine Ausrüstung, seine Tagestouren, die Übernachtungen und andere Einzelheiten verliert er nur selten ein Wort. Fotos in diesem Buch lassen ahnen, dass er nicht immer alleine gewandert ist. Wenigstens an gewissen Stellen muss ihn ein Kamerateam begleitet haben.

Wenn man das alles einmal außen vor lässt, dann findet man einen sehr gut geschriebenen Text, der die ganze Reise in groben Zügen und Einzelepisoden erfrischend und spannend erzählt. Da Kieling in Gotha und Jena aufgewachsen ist, kommt er gleich am Anfang seiner Reise an der Grenze zu Thüringen sehr ausführlich auf seine Kindheit und Jugend zu sprechen. Auch hier mag man einwenden, dass das nicht viel mit einem Wanderbuch zu tun hat. Doch Kielings Wanderung fand nicht zufällig statt, sondern anlässlich des 20. Jahrestages des Mauerfalls.

Fesselnd beschreibt er seine riskante Flucht in den Westen. Er schwamm mit 16 durch die Donau bei Bratislava, wurde dabei vom Sperrfeuer getroffen und bis auf die österreichische Donauseite verfolgt. Dass er das überlebte und nicht aufgegriffen wurde, grenzt schon an ein Wunder.

Natürlich kommt Kieling auch später immer wieder episodenhaft auf die Vergangenheit zu sprechen. Episodenhaft sind aber auch seine Schilderungen insgesamt. Immer wieder trifft er Gleichgesinnte, also Jäger, Förster oder andere Naturfreunde. Die zeigen ihm dann ihr Revier und Besonderheiten der Tierwelt. Und Kieling gibt diese Informationen an seine Leser weiter und füllt den Rest des Textes mit eigenen Erlebnissen, wobei seine Hündin Cleo oft im Mittelpunkt steht.

Leider findet man nur eine recht grobe Karte im Buch, auf der die Stationen der Wanderung markiert sind, auf die im Text eingegangen wird. Wer ein wirkliches Wanderbuch erwartet, das Einzelheiten der Reise preisgibt, wird sicher enttäuscht werden. Liest man das Buch ohne solche Erwartungen, dann findet man einen gut geschriebenen und informativen Text, der zwar das Thema nicht ganz trifft, aber dennoch sehr interessant und unterhaltsam ist.
0Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. April 2016
Unglaublich schönes Buch!
Das wunderbare, wanderbare Deutschland.
Entspannt lesen und Andreas Kieling über die Schulter schauen, wenn er mit seinem Hund durch die vielfältigen deutschen Lande streift.
SEHR zu empfehlen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Juli 2011
Ich weiß nicht genau, was mich an diesem Buch mit zunehmender Seitenzahl so sehr in den Bann gezogen hat, ich weiß nur, dass es passiert ist und das Leseerlebnis dementsprechend ein kurzes war: In 48 Stunden war ich am Ende angelangt, fasziniert, nachdenklich, dankbar für die vielen kleinen Begegnungen.

Zum einen ist es die Begegnung mit der Biografie Andreas Kielings. Wer könnte besser über die Wanderung entlang des ehemaligen Grenzstreifens berichten, als jemand, der in beiden Teile Deutschlands gelebt hat, der die Natur erlebt, gefilmt und beschrieben hat wie nur wenige? Der ausgebildete Förster entpuppt sich dabei als
Tausendsassa: Ob Politik, Geschichte, Fauna und Flora: Er plaudert über alles kompetent, spannend und absolut verständlich.

Es sind aber auch die Begegnungen mit den Menschen, die seine Schilderungen so interessant machen. Ob er Karpfen-Klaus oder Brocken-Bruno trifft, die Ostpreußin Jahns, die schöne Försterin mit ihrem zahmen Wildschwein oder den Klosterbruder: Er nimmt sich Zeit für diese Begegnungen und hält das Wesentliche fest.

Und es sind die Begegnungen mit der Natur und ihren Lebewesen, die er fachkundig und eindringlich schildert.

Das ist das faszinierende am Wandern: Nicht die Beschreibung der Strecken und Befindlichkeiten (wie: 2. Etappe über 32 km, mir tun die Füße weh) machen den Reiz aus, sondern eben die Summe der Augenblicke, von denen Kieling berichtet. Das macht Lust auf mehr.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden