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Kundenrezensionen

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am 17. August 2011
Graham Bowley ist ein interessanter, spannender, stellenweise berührender, gut recherchierter Bericht über die Tragödie am K2 gelungen. Er bleibt dabei unparteiisch und objektiv, vielleicht manchesmal sogar ein wenig zu nüchtern.
Auf der Rückseite des Schutzumschlages wird mit dem Satz "Das stärkste Buch über ein Bergunglück seit Krakauers 'In eisigen Höhen'" für das Buch geworben. Der Vergleich liegt natürlich nahe, weil beide Unglücksserien sich wenige hundert Meter unter den Gipfeln der höchsten Berge dieser Erde abspielten und in beiden Fällen so viele Menschenleben zu beklagen waren. Allerdings berichtet Bowley von außen, während Krakauer das Unglück am Mount Everest hautnah miterlebte. Mit diesem Vergleich wird die Latte auch sehr hoch gelegt, denn Krakauers Buch ist genial. Trotzdem werden durch diesen Vergleich Schwächen von Bowleys Werk deutlich:
Mit nur wenigen Sätzen erwähnt er die Anreise der Bergsteiger ins Basislager und auch den eigentlichen Aufstieg am Berg zum letzten Lager. Diese Annäherung in zweierlei Hinsicht fehlt dem Buch als Einstimmung: die Personen haben nicht so viel Zeit einem ans Herz zu wachsen (wie sie es in Krakauers Buch tun) und die Spannung wird nicht langsam gesteigert.
Nur ganz selten wird vom Autor zusammenfassend erklärt, wo sich gerade welche Bergsteiger am Berg befinden - auch das macht Krakauer häufig und zieht einem so ins Geschehen - das macht es oft schwierig, sich das Szenario vorzustellen.
Bowley verwendet sehr häufig die Begriffe rechts und links. Das ist bei sich begegnenden Bergsteigern, die sich im Abstieg und im Aufstieg befinden eher verwirrend, denn von wem aus gesehen ist es nun rechts oder links?

Aber trotz der erwähnten Schwächen ein empfehlenswertes Buch!
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In dem vorliegenden Buch schildert der Journalist Graham Bowley sehr anschaulich, präzise und in einem sehr gut zu lesenden Schreibstil die Geschehnisse während der gemeinsamen Besteigung des K2 durch mehrere Expeditionen im Jahr 2008, in derren Verlauf 11 Bergsteiger auf tragische Weise ihr Leben verloren. Eine große Stärke des Buches liegt darin, dass die oftmals verwirrenden und gleichzeitig ablaufenden Handlungen so geschildert werden, dass man nie den roten Faden der Ereignisse verliert. Bowley schildert zudem die Charaktere der einzelenen Bergstieger derart gekonnt, dass man im Verlauf des Buches ein sehr gutes Bild von den beteiligten Persönlichkeiten erhält. Ebenso gekonnt schildert Bowley die bergsteigerischen Gegebenheiten und Herausforderungen am Berg selber so, dass man rein vom Lesen schon ein hervorragendes Verständnis von den psychischen und physischen Herausforderung einer K2-Besteigung bekommt. Zudem verzichtet der Autor auch darauf, die ohnenin schon tragischen Ereignisse durch seinen Schreibstil weiter zu emotionalisieren, was ein großer Pluspunkt ist, weil er somit auf eine weitere Inszenierung verzichtet. Kurzum, ein unglaublich spannendes und interessantes Buch über ein dramatisches Ereignis, das leider 11 Menschen das Leben gekostet hat.
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am 11. Juni 2014
Dieses Buch habe ich in einem Atemzug bzw. zwei Tagen durchgelesen. Es beschreibt die Besteigung des K2 im Sommer 2008 und die tragische Folge von Ereignissen, welche insgesamt 11 Bergsteiger in den Tod rissen.

Der Autor hat mühevoll sämtliche Informationen aus Interviews mit Überlebenden und deren Freunden recherchiert und wunderbar spannend in "Kein Weg zurück" dargestellt. Das Buch ist sehr fesselnd geschrieben und inhaltlich höchst dramatisch und mitreißend. Man lernt auch relativ schnell den Unterschied zum "Massentouriberg" Everest kennen.

Jedem, der Krakauers "In eisigen Höhen" auch nur annähernd gefallen hat, kann sich dieses Buch blind zulegen und wird es verschlingen. Weiterhin gibt es auch geschichtliche Informationen zu den Besteigungen der 8000er und natürlich insbesonderes des K2. Auch für nicht-bergsteiger-interessierte ist das Buch zu empfehlen - meine Freundin hat es ebenfalls in zwei Tagen durchgelesen und war begeistert :)

Ich habe nach dem Durchlesen immer wieder fassungslos die Fotos zu den einzelnen Personen in der Mitte anschauen und über Ihr Schicksal nachdenken müssen - absolut empfehlenswert.
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am 29. März 2016
Nachdem ich schon einige Bücher über die Besteigungen der 14 Achttausender, also der höchsten Gipfel der Welt gelesen hatte, stieß ich bei einer Internetrecherche auf das mehrfach ausgezeichnete Sachbuch „Kein Weg zurück“ von Graham Bowley. Ich kannte den Autor bis dato nicht, war aber sofort Feuer und Flamme, da sowohl der herausgebende Malik-Verlag, als auch National Geographic für mich für eine herausragende Qualität ihrer Publikationen stehen. Ich nehme bereits vorweg, dass auch dieses Buch mich zu 100 % begeistert und überzeugt hat.

Die Geschichte hinter „Kein Weg zurück“ war mir in Grundzügen geläufig. An dieser Katastrophe kommt man leider nicht vorbei, wenn man sich mit dem Bergsport beschäftigt. Im August 2008 versuchten zahlreiche Bergsteiger – im Buch redet man von bis zu 35 inklusive Guides und Trägern - , sich den ganz persönlichen Traum vom Gipfel zu erfüllen. Obwohl der K2 mit 8611 Metern „nur“ der zweithöchste Berg der Welt ist, gilt er unter Bergsteigern aufgrund seiner „Pyramidenform“ als das Maß aller Dinge und als deutlich schwieriger zu bezwingen als der Mount Everest. Jeder Zehnte, der bisher die Besteigung in Angriff nahm, bezahlte dieses Unterfangen mit dem Leben.

Durch den großen Andrang entstehen Verzögerungen an den gefährlichsten und technisch anspruchsvollsten Abschnitten der Route. Das „sichere“ Zeitfenster, das für Auf- und Abstieg unverzichtbar war, war daraufhin nicht mehr einzuhalten. Während einige Bergsteiger ihre Besteigung aus Vernunftgründen abbrachen, setzten andere ihren den Aufstieg fort. 18 von ihnen erreichen den Gipfel, 11 von ihnen werden den Berg nicht lebend verlassen. Graham Bowley zeigt in seinem Buch auf, welche schicksalshaften Umstände zu diesem verheerenden Bergunglück führten.

Mich hat – neben der Geschichte an sich – am meisten beeindruckt, dass der Autor, im Gegensatz zu beispielsweise Jon Krakauer – selbst kein Bergsteiger ist. Er ist so vollkommen objektiv, ohne eine persönliche Sichtweise der Dinge und bleibt immer würdevoll gegenüber den Betroffenen und ihren Angehörigen. Obwohl das Buch ein reiner Tatsachenbericht ist, liest es sich flüssig und spannend wie ein Roman. Man kann sich aufgrund der gut recherchierten Schilderungen und beigefügten Fotos zumindest ansatzweise einen kleinen Eindruck davon verschaffen, welche lebenswidrigen Umstände in der „Todeszone“ herrschen – und welche innere Kraft Menschen dazu antreibt, dieses Wagnis trotz allem einzugehen.

Ein wirklich beeindruckendes Buch, das jeder gelesen haben sollte, der sich für dieses Thema interessiert. Für mich muss das Buch den immer wiederkehrenden Vergleich zu „In eisigen Höhen“ nicht scheuen.
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am 12. Juli 2014
Minutiös wird die Tragödie am K2 beschrieben
Respektvoll wird über diese schrecklichen Unglücksfälle geschrieben wobei es zu keiner Zeit langweilig wird
Das Buch habe ich innerhalb kürzester Zeit verschlungen
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am 15. Juni 2014
Gestern mittag bekommen und soeben durchgelesen. Ein packender und spannender, manchmal beklemmender Einblick in das tragische Geschehen am K2 Anfang August 2008, bei dem 11 Bergsteiger ihr Leben ließen. Sehr gut geschrieben und dennoch sachlich bringt der Autor einem auch die Faszination näher, die Antrieb für dieses gefährliche Unterfangen war. In jedem Fall eines der fesselndsten Bücher, die ich je gelesen habe. Auch für Leute interessant, die sonst nichts mit Bergen am Hut haben.
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am 25. Oktober 2014
Mal der seltene Fall in diesem Genre, dass der Autor nicht einer der Akteure war. Durch die Einbeziehung der Erinnerungen vieler verschiedener Beteiligter kommt die Darstellung der Realität sicher deutlich näher. Sehr gut recherchiert und geschrieben. Leider wieder ein Beispiel, dass Massentourismus an solchen Zielen Leben kostet - wer hin fährt, muss abgebrüht genug sein, um über Tiefkühlleichen zu steigen und in Kauf nehmen, dass im nächsten Jahr vielleicht jemand über die seine steigt ...
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am 8. August 2011
Graham Bowley, schrieb ein Buch über eine Bergsteigerexpedition, die im
August 2008, vielen Menschen am Berg des K2, das Leben kostete.
Zeitverzögerter Aufbruch, zuviele Menschen auf dem Weg zum Gipfel, das schlechte Wetter und fehlende Fixseile, sind die ausweglose Situation für die
30 Bergsteiger, die den Erfolg des Summits im Blick hatten.

Dieses Buch ist Realität! Bowley,der selbst vorher nie am K2 gewesen ist, interviewt Überlebende und Familienangehörige, für das Bergsteigerbuch des
Jahres 2011.
Bis zum Ende seines Buches, war Bowley dennoch im Basislager des K2 und
ist seitdem mit dem Berg verhaftet.

Für alle Diejenigen, die sich nie an Bergsteigerlektüre wagten, ist dieser
Bericht ein Muß.

Absolut wertvoll!

Anja Ciaxz
8. August 2011
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am 20. November 2014
nicht schlecht, kommt aber an John Krakauers "In eisigen Höhen" lang nicht ran.
Was ich mich immer noch Frage ist, warum am Anfang des Buches das diskriminierende Zitat "Hüte Dich vor dem Menschen dessen Gott im Himmel ist" steht...
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am 8. Oktober 2014
Spannend von Anfang bis Ende, einfach genial! Die Ereignisse werden genau beschreiben und man fühlt sich "mittendrinn". Ein muss für 8000er "träume"
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