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Kundenrezensionen

3,0 von 5 Sternen
2
Unter dieser furchterregenden Sonne
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:17,90 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

am 3. August 2011
Starker Anfang, lost dann leider ziemlich ab, da sich bestimmte Elemente einfach dauernd wiederholen. Das z.B. der Held ein Kiffer ist, ehrt ihn - aber über die genaue Menge der konsumierten Joints will ich als Leser eigentlich nicht ständig informiert werden - das erreicht teilweise schon Bridget Jones-Qualität. Auch der Wechsel auf einen zweiten Handlungsstrang gegen Mitte des Buchs tut der Spannung nicht gut. Vermutlich strotzt das Buch nur so vor Anspielungen, die man nur als Gaucho verstehen kann, "Unter dieser furchterregenden Sonne" ist dementsprechend wohl auch deutlich eher als sozialkritische Novelle/Methaper denn als Spannungsroman ausgelegt, trotzdem hatte ich nach der Lektüre von Klappentext und starkem Auftakt in dem sumpfigen Dorf mehr erwartet. Für ein Debüt trotzdem recht gelungen, wer sich für Land und Leute und die Schattenseiten der argentinischen Geschichte interessiert, kann mal reinschauen, Leseproben gibt es im Netz.
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am 15. Oktober 2010
Durch Zufall habe ich im Radio Ausschnitte aus diesem Buch gehört und dann gekauft. Nach dem Lesen bin ich aber etwas ernüchtert - inhaltlich lässt sich der Kurzbeschreibung von Amazon kaum etwas hinzufügen, nach einiger Zeit kommt aber ein zweiter, parallel verlaufender Handlungsstrang hinzu, der die Geschichte von Danielito erzählt, dem Sohn des Lebenspartners von Cetartis Mutter. Kurz vor Schluss laufen die Stränge zusammen, es wird dann dasselbe aus zwei verschiedenen Blickwinkeln betrachtet. Das klingt nun etwas kompliziert, und in der Tat dauerte es eine Weile bis ich die Lage überblickt habe (sowohl beim Zusammenlaufen der Handlungen als auch davor). Lange Zeit habe ich überhaupt nichts mit dem Strang Danielito-Duarte anfangen können (Duarte ist der unbekannte Anrufer). Letztlich ist es auch Duarte, der die Handlungen zusammenführt.

Stilistisch dachte ich anfangs etwas an Chuck Palahniuk, und wirklich: Kurze Kapitel, massive Gewalt, grotesker Humor. Die Hauptpersonen sind teilnahmslos, die Stimmung sehr düster, es scheint eben eine furchterregende Sonne.

Meiner Meinung nach ist die Idee hinter dem Buch zwar nicht schlecht, bei der Umsetzung hapert es aber. Während ich anfangs noch neugierig war und das Lesen wirklich Spaß machte, wurde es mit der Zeit immer langweiliger zum x-ten mal zu hören, dass Cetarti, Daniel oder Duarte vor dem Fernseher sitzt, sich eine Tierdoku ansieht und dabei kifft. Dazu kommt noch, dass der Handlungsstrang von Danielito im Prinzip eine abgeänderte Kopie von Cetartis ist. Dem Autor fehlt es nicht an Gesellschaftskritik und deren Betonung, allerdings etwas an der Schreibtechnik, Spannung und Abwechslung kommen kaum auf, was das Lesen immer mühsamer und zäher macht. An und für sich kein schlechtes Buch, nur eben ein bisschen seicht und öde.
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