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Kundenrezensionen

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am 15. März 2010
"Die Bienenhüterin" ist eines jener ganz besonderen Bücher, die so wundervoll im Gedächtnis bleiben, dass jedes Buch, das man im Anschluss daran zu lesen versucht, es außerordentlich schwer hat - es kann nur in den Schatten gestellt werden! Es ist eines dieser Bücher, bei denen man weiß, dass man es vermutlich schon bald wieder lesen wird, weil es einfach zu schön war, um schon vorbei zu sein. Ein Buch, das man mit all seinen ProtagonistInnen ganz fest ins Herz schließt und das einen Ehrenplatz im Bücherregal bekommt. Und außerdem ein Buch, bei dem man sich ärgert, weil es bei Amazon keine Sonderpunkte zu vergeben gibt für "absolute Lieblingsbücher". Warum gibt es das eigentlich nicht?

Die Geschichte selbst ist vielseitig geheimnisvoll, traurig und trotzdem so schön. Das ganz Besondere daran ist, finde ich, dass die Geschichte NEU ist, Sue Monk Kidd hat eine wirklich originelle Idee - eben einen Roman auf Bienenzucht aufzubauen - fantastisch umgesetzt. Besonders die Idee, jedem Kapitel eine Passage über Bienen und deren soziales Verhalten voranzustellen, ist äußerst gelungen; so lernt man nebenbei auch noch einiges Wissenswertes über Bienen.
Der Schreibstil der Autorin ist wundervoll, sie schreibt schöne, poetische Sätze und sehr atmosphärische Umgebungseindrücke. Letzeres finde ich immer sehr wichtig; ich liebe es, wenn ich mich bei einem Buch so sehr in die Landschaft hineinversetzen kann, dass ich sie direkt vor mir sehen, riechen und spüren kann. Nicht viele Autoren können das, ohne langweilig zu sein. Sue Monk Kidd kann das!!!

Zu guter Letzt habe ich noch einen Buchtipp an all diejenigen, denen es so wie mir geht: die ebenso gerade ganz ratlos sind, was sie nach so einem tollen Buch lesen sollen: "Weißer Oleander" von Janet Fitch. Oft habe ich während des Lesens von "Die Bienenhüterin" an dieses Buch denken müssen, es weist viele Parallelitäten auf und der Schreibstil ist sehr ähnlich.
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am 20. Dezember 2005
Herzlichen Glückwunsch Sue Monk Kidd zu diesem wunderschönen, bittersüßen Buch. Dies ist die anrührende Geschichte der 14-jährigen Halbwaisen Lily, die der bedrückenden Atmosphäre ihres Elternhauses und der Racheherrschaft ihres Vaters, zusammen mit ihrem schwarzen Kindermädchen Rosaleen, entflieht, um nach Spuren ihrer Mutter zu suchen. Bei drei schwarzen Schwestern, die Bienen züchten, finden sie und Rosaleen nicht nur Unterschlupf, sondern auch Halt, Geborgenheit und Lily in Augusta eine kluge Lehrerin, nicht nur die Bienenzucht betreffend, nein auch hinsichtlich ihrer Lebensweisheit und ihres tiefen weiblichen Wissens. Hier verwebt sich Augustas Schicksal mit dem von Lily und bei den Schwestern findet sie auch Erkenntnis über das Leben ihrer Mutter. So lernt Lily ein wahres Zuhause kennen, bis eines Tages ihr Vater vor der Tür steht.....
Sue Monk Kidd läßt meisterhaft viele weiblich mythische Bilder und Paradigmen dezent einfließen, wie z. B. das Bild der schwarzen Madonna - in der Antike wurden weibliche Gottheiten oft dunkel dargestellt, damit sie das weiblich, fruchtbare, Mutter-Erde bezogene Prinzip im Gegensatz um maskulinen/solaren repräsentieren - ohne daß die Erzählung dadurch überladen wird. Auch die Bienen, fast schon Protagonisten der Geschichte, und ihre Zyklen sind ein altes mythisches Bild des lebensspendenden Matriarchats.
Ein wahrer Lesegenuß, der vor der Kulisse des rassistisch geprägten South Carolinas der 60er Jahre spielt, oft tief berührt, aber nie ins Schmalzige abrutscht. Ein 'Muß' für alle Frauen - aber natürlich auch für alle empanzipierten Männer!
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am 2. November 2005
Es ist die kraftvolle Coming-of-age-Story und Seelenreise der vierzehnjährigen weissen Halbwaisen Lily in einem von Rassenhass geprägten Umfeld, welche mit ihrer geliebten schwarzen Ersatzmutter vor dem gewalttätigen Vater flieht. Beide finden Zuflucht bei drei schrulligen schwarzen Imkerinnen, wo Lily ihr Leben um entscheidende Erkenntnisse bereichert und vor allem die Sprache des Herzens lernt.
Als Vierjährige hat Lily ihre Mutter infolge eines Unglücks verloren und vermisst sie sehr. Nur vage kann sie sich an deren Gesicht entsinnen. Mit Erinnerungsstücken von ihr schmückt sie ihre verbliebenen Eindrücke zu Geschichten und zum perfekten Bild einer Mutter mit unerschöpflicher Liebe aus und flieht damit in eine verlorene Fantasiewelt. Von ihrem Vater, einem herzlosen und einfältigen Holzbock wird sie vernachlässigt, isoliert und an ihrer Weiterbildung gehindert, so dass es sie wie ein Schock trifft, als sie erfährt, dass sich ihr in ihrem Leben so etwas wie Möglichkeiten bieten könnten.
Kernelement dieses Romans scheint mir die Suche nach der Geborgenheit, der Mutter, einem Zuhause - und schliesslich zu sich selbst - sowie die Sehnsucht nach dem universalen Göttlichen, das sowohl weiss, wie schwarz, männlich wie weiblich, einfach alles sein kann.
Der Roman besticht durch eine zeitlose, schwingende Sprache so sanft wie ein Blütenblatt und so zart wie Bienenflügel und zieht den Leser in eine tief empfundene, bewegende Geschichte voller lebendiger Intensität. Die Worte fliessen gleich von Beginn weg wie Honig, berühren tief, dringen durch alle Zellen hindurch, perlen ins Herz und hüllen einen durch ihren Liebreiz und Gefühlsreichtum ein wie warmes Sonnenlicht. Die Autorin schreibt aus der Sicht und mit der Direktheit einer zwischen ihren Gefühlen hin und her gerissenen Halbwüchsigen, welche nicht aus ihren Träumen erwachen will. Sie tut das so herzergreifend eindrücklich und hautnah, dass man im Buch versinken möchte, in welchem Weinen und Lachen, Schmerz und Zärtlichkeit direkte Nachbarn sind. In dieser bildhaften Sprache kann sich der Leser selbst wie in wunderbaren Träumen verlieren. Kidd sieht unter die Oberfläche des stillen Wassers unseres alltäglichen Lebens bis in die Untiefen der Seele. Sie formuliert und malt Gedanken, wie sie nur einer Kinderseele entsteigen können, aber von vielen Erwachsenen leider kaum mehr wahrgenommen werden. Die Seiten des Buches sind wie eine Haut und seine Worte das Herz, das in jeder Zeile schlägt. Am liebsten möchte man das Buch auf die Brust legen und sein Fluidum wie Honigbalsam in die Seele eindringen lassen. Eine Geschichte, so erfrischend wie Morgentau und so melancholisch wie Abendglühen. Diese Autorin besitzt alle Elemente, welche die Alchemie für perfekte Erzählkunst ermöglicht. Ihr ist ein Werk gelungen, das fesselt und einen festhält wie in einem grossen Schoss. Seine grosse poetischer Ausstrahlungskraft verspricht absolute Glücksgefühle und ist schlicht zum Umarmen und Verlieben!
Wie wunderbar, dass es Schriftstellerinnen gibt wie Sue Monk Kidd!
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am 14. Juni 2006
Mit "Die Bienenhüterin" ist der Autorin Sue Monk Kidd eine wunderbare Erzählung gelungen, die Romanen mit vergleichbarem Hintergrund - etwa "Verrückt in Alabama" oder "Grüne Tomaten" - in nichts nachsteht. Sehr plastisch und mit leisem Witz schildert die Autorin aus Lilys Sicht die Kleinstadt Sylvan, so dass man wirklich glaubt, die drückende Hitze zu spüren, den betäubenden Duft der Pfirsiche zu riechen und das tiefe Summen der Bienen zu hören.

Kidd zeichnet nicht nur ein Sittengemälde von Amerikas Südstaaten in den 1960er Jahren, sie schreibt vor allem über das große Thema des Heranwachsens, über das Finden von Wahrheit, über Enttäuschungen und Hoffnungen. Die den Südstaaten eigene Atmosphäre, die kraftvolle, lebensnahe Erzählweise und die leicht märchenhaften Elemente - zum Beispiel das Haus der Schwestern, die alle Namen von Monaten tragen - machen diese Geschichte zu einem bezaubernden Erlebnis.

Gelesen wird der Roman von Andrea Hörnke-Trieß, die mit großer Ruhe und vielen Stimmvariationen spricht.

Fazit: Eine Geschichte wie Honig - zauberhaft, bitter-süß, spannend und gleichzeitig beruhigend, aber niemals klebrig. Ein Buch oder Hörbuch für einen heißen Sommer und für tröstliche Stunden. Die Bezeichnung "Coming of Age", die im Englischen Plots bezeichnet, in denen es grob gesagt ums Erwachsenwerden geht, hat im Deutschen keine genaue Entsprechung. Wer also eben solche "Coming of Age"-Geschichten schätzt, eingebettet in die politisch unruhige Kulisse der 60er Jahre in den USA, der liegt mit diesem Hörbuch genau richtig!
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„Die Bienenzüchterin" ist eines derjenigen Bücher, die man einfach nicht mehr aus der Hand legen kann, die man immer weiter liest und dann traurig ist, wenn es zu Ende ist:
Erzählt wird die bittersüße Geschichte von Lily Owens und ihrer schwarzen Nanny Rosaleen, die 1964 in den Südstaaten um die Zeit der Einführung des Wahlrechts für Afroamerikaner spielt . Lily ist nicht nur auf der Suche nach Anerkennung &, die ihr ihr Vater T.Ray versagt, sondern auch auf der Suche nach der wahren Geschichte ihrer Mutter. ist auf der Flucht vor Lilys Mutter ist durch einen von Lily verursachten, tragischen Unfall ums Leben gekommen, als Lily vier war. Rosaleen ist auf der Flucht vor der Polizei....
Lily und Rosaleen finden Aufnahme bei August Boatwright (einer afroamerikanischen Bienenzüchterin) und deren Schwestern June und May in Tiburon/South Carolina. Dort erfährt sie nicht nur am eigenen Leibe, was Segregation bedeutet, findet aber Anerkennung und Liebe, zu sich selbst und erfährt auch die Geschichte ihrer Mutter.
Monk Kidd erzählt die Geschichte der Ich-Erzählerin Lily in wunderbar leisen, fast spirituellen Tönen. Die Charaktere sind einfühlsam, aber scharfsichtig gezeichnet. Man kann einfach nicht anders als sich um sie zu sorgen und mit ihnen zu fühlen, auch wenn sie vielleicht ein *bisschen* stereotyp sind.
Fazit: „Die Bienenzüchterin" ist anrührend, aufwühlend und doch zugleich beruhigend , es erinnert in der Erzählweise ein wenig an Harper Lees „To Kill A Mockingbird". Uneingeschränkt empfehlenswert!
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am 14. Juli 2015
Es ist eine Weile her, seit ich dieses Buch gelesen habe, darum sind mir einige Details entfallen.

Ich erinnere mich aber daran, dass die Geschichte über das Mädchen, das zuhause davonläuft, und in einer eigenwilligen Bienenzüchterfamilie Unterschlupf findet und dort wertvolle Lebenserfahrung gewinnt, sehr gerne gelesen habe. Ich konnte mir ihre Umbegung gut vorstellen! Besonders der in der Vergangenheit vorgekommene Rassismus gegenüber dunkelhäutigen Menschen (Was sag ich da, den gibt's leider heute noch) hat in mir Beklemmung ausgelöst.

Ich las es beinahe in einem Rutsch durch, dieses Buch, weil es mich so gefesselt hat. Darum 5 Sterne.
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am 13. November 2007
Südstaaten der USA in den 60er Jahren. Nach dem frühen Tod ihrer Mutter lebt Lily allein mit ihrem gefühlskalten und brutalen Vater und der Haushälterin Rosaleen, ihrer einzigen wirklichen Bezugsperson. An die Mutter hat sie nur noch verschwommene Erinnerungen - insbesondere an ihren Tod, an dem sie sich die Schuld gibt.

Als Rosaleen aufgrund ihrer Hautfarbe verhaftet und später im Gefängnis zusammengeschlagen wird, ist Lily entsetzt. Und als der Vater wieder auf sie losgeht, flieht sie, nicht ohne vorher noch Rosaleen aus dem Krankenhaus zu holen, wo sie wie eine Schwerverbrecherin bewacht wird.

Diese Flucht führt die beiden zu den Boatwright-Schwestern, die in einem abgelegenen, knallrosa Haus leben und eine verschworene Gemeinschaft bilden. Und Honig herstellen und verkaufen.

Die lebenskluge, naturverbundene Augusta, die spröde, musikalische June und die empfindsame, traumatisierte May bilden schon bald Lilys neue Familie. Sie lernt mit den Bienen umzugehen und Honig herzustellen und könnte rundum glücklich sein, wenn sie nicht immer noch die Frage quälte, was in der schrecklichen Nacht, als ihre Mutter starb, wirklich geschehen ist.

Ein warmherziges Buch über Familie und Freundschaft, die Liebe zur und den achtsamen Umgang mit der Natur und die Rassenproblematik in den USA der 60er Jahre (es erschreckt mich immer wieder aufs neue, dass noch vor nicht einmal 50 Jahren Menschen allein ihrer Hautfarbe wegen wie Untermenschen behandelt wurden ).

Zu Beginn musste ich mich erst einmal einlesen, es dauerte eine Weile, bis ich mit dem Stil warm wurde. Ein paar Wendungen waren recht vorhersehbar, doch diese kleine verschworene Gemeinschaft von Frauen, die liebevollen Schilderungen über den Umgang mit den Bienen und der Natur im allgemeinen und die treffsichere Beschreibung von Lilys widerstreitender Gefühlswelt sorgten dennoch für ein schönes Leseerlebnis und haben mir Lust gemacht, auch den eventuell irgendwann geplanten 2. Teil von Lilys Geschichte zu lesen.

Allerdings hat mich das schlampige Lektorat geärgert. Neben ein paar kleinen Übersetzungsmacken fanden sich andauernd Fälle von Zusammen-/Getrennschreibungsfehlern à la "Mississippi Dampfer" - das darf in dem Ausmaß nicht passieren.
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am 27. Mai 2011
Endlich mal wieder ein Roman, der es mit "Grüne Tomaten" oder den "Ya Yas" aufnehmen kann. Ich vergebe fünf Punkte, weil
- im Buch die empathische Freundschaft unter den Frauen genial geschildert wird
- die Charaktere nicht 08/15 sind, sondern viele neue Ideen und ungewöhnliche Wendungen auftauchen
- der Schreibstil leicht und einfach ist, und diese leichte Kost doch nicht oberflächlich ist
- medizinische Erkenntnisse verarbeitet werden (habe mich seit dem Lesen viel mit Apitherapie beschäftigt und tolle Erfolge damit erzielt)
- es die spirituelle und religiöse Seite in uns anspricht und diesbezüglich positiv Stellung bezieht
- dieses Buch Kultstatus erreichen kann

Eigentlich müsste man einen kleinen Punktabzug dafür machen, dass doch hin und wieder ein paar Klischees auftauchen und v.a diese Liebesgeschichte nach dem Motto "Alles wird gut" nicht hätte sein müssen, aber dafür liebe ich den Roman viel zu sehr. Wer sich emotional davon einfangen lässt, hat bestimmt spätestens in der Mitte ein Lieblingsbuch in Händen.
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am 8. April 2016
Eine coming-of-age-story, die mit viel Warmherzigkeit erzählt wird.
Die einzelnen Charaktere werden gut herausgestellt.
Der Erzählstil ist leicht, das Buch behält aber dennoch Ernsthaftigkeit
Dass der Geschichte einiges an Tiefgang fehlt, ist dabei gut zu verschmerzen
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am 20. September 2015
Dieses Buch hatte ich entdeckt und ein wenig quer gelesen. Danach stand für mich fest, ich möchte es gerne lesen. Habe es nicht bereut. Eine sehr schön beschriebene Geschichte mit vielen Momenten, die das Leben betreffen. Kann es sehr empfehlen.
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