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am 19. Mai 2013
Ware entspricht meiner Vorstellung, Alles Weitere geht aus der Produktbeschreibung hervor, bin zufrieden!
Kann es gut verweden. soweit mein Kommentar
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am 16. Januar 2012
Ein tolles Buch. Liest sich wie ein Krimi und vermittelt dabei eine Fülle interessanter Informstionen, die einen die Entwicklung der damaligen Ereignisse verstehen lassen. Der Kennedy-Mythos ist hiernach allemal passé. Quellen sind umfangreich belegt. Sehr lesenswert.
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am 25. November 2011
Frederick Kempe - früher u.a. Kolumnist des Wall Street Journals und heute Präsident des "Atlantic Council" - beschreibt und analysiert die Hintergründe der Berlinkrise von 1961, in der die Welt am Rande eines Schlagabtausches zwischen den Supermächten stand und die als eine der Kältepole des Kalten Krieges gilt. Im Zentrum standen dabei die Hauptakteure Kennedy und Chruschtschow. Kempe verdichtet daher seine Schilderungen vor allem um diese beiden Charaktere.

Zum ersten Mal treffen die beiden im Juni 1961 in Wien aufeinander. Dabei macht Kennedy - der den Russen mit seinem erprobten Charme gewinnen wollte - eine schwache Figur. Chruschtschow drohte in der Berlin-Frage ultimativ und offen mit einem Atomkrieg, Kennedy sei, so Kempe, erstaunlich verständnisvoll gewesen und habe dem KPDSU-Chef keine Gegenwehr gegeben. Hinterher beschreiben amerikanische Diplomaten das Treffen mit "Grüner Junge trifft Al Capone", Kennedy habe sich vomn Chruschtschow wie ein "begriffsstutziger Schüler" behandeln lassen. Basierend auf den Wiener Erlebnissen und seinen Erfahrungen mit Kennedy schlug Chruschtschows nun eine harte Gangart ein: Mauerbau, Blockierung des Zugangs der Alliierten in den Ostsektor, später die Kubakrise. In Kempes Augen wird Wien so zum Schlüssel der späteren Entwicklungen.

Spannend wie ein Kriminalroman und elegant wie ein Essay schildert Kempe die kleinen und großen Schauplätze dieser Krise. Auch die handelnden Personen der zweiten Reihe werden gut beschrieben, ob auf amerikanischer Seite Lucius Clay als Hardliner, die "Soft Liners on Berlin" Kissinger und Schlesinger oder Kennedys Bruder Robert, auf russischer Seite vor allem der Spion Bolschakow.

An Kennedy selbst lässt Kempe kein gutes Haar, in seinen Augen wird er von der Geschichte zu wohlwollend beurteilt. Jedoch stellt er auch klar, dass Moskau und die DDR-Führung den Exodus von Fachkräften aus der DDR nach West-Berlin nicht länger tatenlos zuschauen konnten. Kennedy war in seinen Augen lediglich ein Gegenspieler, der es den Russen sehr leicht machte, den Flüchtlingsstrom durch radikale Maßnahmen zu stoppen.

In meinen Augen gibt es kein Buch, dass diese heißeste Phase des Kalten Krieges so spannend und mitreißend schildert.
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am 16. August 2011
In einem Geschichtsbuch, das sich liest wie ein Kriminalroman, hat der amerikanische Journalist Frederic Kempe auf über 600 Seiten die Geschichte des Mauerbaus 1961 in Berlin dokumentiert, der sich in diesem Jahr zum 60. Mal jährt. Viele Bücher und Artikel sind in diesem Zusammenhang erschienen. Das vorliegende Buch ist die vielleicht ausführlichste und beste Darstellung eines Geschehens, das in seiner Vorgeschichte und seinen Nachwirkungen die Welt in Atem hielt.

Denn dass der Mauerbau keine rein innerdeutsche Angelegenheit war, sondern dass die beiden Großmächte UdSSR und USA mit ihren Spitzen Kennedy und Chruschtschow im Hintergrund die Fäden zogen, das wird in dem klug aufgebauten Buch deutlich.

Über sieben Jahre Arbeit hat Frederick Kempe in dieses Buch gesteckt, bisher unzugängliche Quellen gesichtet und ausgewertet. Er folgt mit seiner Darstellung der damaligen Chronologie und kommt abschließend zu der These, der damalige amerikanische Präsident Kennedy habe durch schlechtes Krisenmanagement und sein unentschlossenes Handeln in der Krise den Bau der Mauer in Berlin mit verschuldet.

Mag sein, dass er hier in der historischen Bewertung zu hart urteilt, setzte doch Kennedy gegenüber der UdSSR konsequent die Politik seines Vorgängers fort. Dennoch: da das Buch nicht den Anspruch eines wissenschaftlich-historischen Werkes erhebt, sondern als ein journalistisches Werk angesehen werden muss, kann dies durchgehen. Es ist ein spannendes Buch, mit vielen Schwenks aufgebaut wie ein Dokumentarfilm.

Wer sich über die Vorgeschichte, den Mauerbau und seine Folgen ausführlich und verständlich informieren möchte, ist mit diesem Buch gut beraten.
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am 8. August 2011
Spannend wie ein Thriller, dramatisch wie ein Krimi: F. Kempe beschreibt detailreich die Tage vor und nach dem Mauerbau.
Auf der Seite ein geschwächter US-Präsident (katastrophales 1. Präsidialjahr, Krankheit, Schmerz, Medikamente, Affären) und auf der anderen ein bauernschlauer Bluffer aus der Sowjetunion.
Kennedy wollte den Atomkrieg auf jeden Fall verhindern - aber hat er auch alles unternommen, um den 4-Mächte-Status Berlins zu verteidigen? Hat er Berlin auf dem Altar anderer Traktanden geopfert? Hat Chruschtschow mit einem lausigen Blatt hoch gepokert und den Westen hinters Licht geführt? Welche Rolle spielten Adenauer und Ulbricht?
Und...war die Mauer wirklich nicht zu verhindern?
Kenntnisreich versucht der ehemalige Wall-Street-Journal Journalist Frederick Kempe die Hintergünde zu erhellen und erzählt die Geschichte der dramatischen Lage anfangs der 60er Jahre. Ein fesselndes Buch, eine hochspannende Reportage, die sich wie ein Roman liest.
Tolle Lektüre!
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