Hier klicken Sale Salew Salem Hier klicken Jetzt informieren 30 Tage lang gratis testen Cloud Drive Photos Learn More TDZ Hier klicken Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicUnlimitedFamily Autorip longss17

Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
11
4,4 von 5 Sternen
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:22,95 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 16. September 2011
Brigitte Roßbecks Biographie der heute nur noch wenig bekannten russischen Malerin Marianne von Werefkin ist leicht und flüssig geschrieben sowie gut und schnell lesbar. Da ich mich vorher noch wenig mit der Person beschäftigt hatte und bisher nur Darstellungen zu anderen Mitgliedern aus dem Kreise des Blauen Reiters gelesen habe, war es sehr interessant die Lebensdarstellung dieser hoch interessanten und talentierten Frau zu lesen. Im Vergleich zu anderen Biographie kommt im Zusmmenzug allerdings die Beschreibung der Person und Persönlichkeit etwas zu kurz, vielmehr zeichnet die Autorin ein wunderbares Bild der Zeit in der Marianne von Werefkin lebte und wie sie sich in den Kreis des Blauen Reiters einfügte. Das Buch wird allerdings durch die abgedruckten Bilder der Malerin bereichert, so daß der Leser eine deutlich bessere Vorstellung von ihrem Schaffen hat.
Insgesamt gesehen wird das Buch allerdings dem Klappentext "... erzähltBrigitte Roßbeck in dieser ersten umfassenden Biographie..." nicht ganz gerecht. Daher nur vier Sterne.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. August 2015
Diese Biografie lässt leider kein lebendiges Bild der Malerin Werefkin entstehen - man legt das Buch aus der Hand unter dem Eindruck, eine Annsammlung von Daten gelesen zu haben. Am interessantesten liest sich da noch der Abschnitt über die Jugend der Protagonistin, danach bleibt alles sehr, sehr blass. Es werden viel zu viele Dinge "aufgezählt" - Bildtitel der Bilder in Ausstellungen, Namen von Teilnehmern in Künstlerkreisen und weniger wichtigen Versammlungen, Äußerungen aus Briefen und Tagebüchern nach Datum sortiert aneinandergereiht, bis hin zu einer langen Liste von Einrichtungsgegenständen(!), die 1919 in München zurückgelassen werden mussten. Das ist nicht interessant für jemanden, der etwas über die Malerin, über ihr Leben, ihr Wesen erfahren möchte, es ist eine unnütze Akribie und das Buch daher nur eine Aneinanderreihung von zusammengesuchten Informationen, ohne dass ein Ganzes entstehen würde. Wer war Marianne von Werefkin? Diese Frage wird hier auch nicht annähernd beantwortet.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. August 2014
Eine gelungene Darstellung von Leben, Herkunft, künstlerischer Entwicklung und Bedeutung der russischen Künstlerin, die im Kontakt mit dem blauen Reiter und der Münchner Künstlerszene vom Anfang des 2o.Jahrhunderts einen bedeutenden Beitrag zur Kunstgeschichte geleistet hat. Als Förderung von Jawlnsky tritt sie hinter diesem zurück, obwohl ihr Werk dem russischen Maler absolut ebenbürtig ist. Roßbeck zeichnet ein lebendiges Bild der sich auf München konzentrierenden Künstlergemeinschaft, zu der Kandinsky, Marc und Mack, Gabriele Münter und eine Vielzahl anderer Künstler zählen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Juli 2016
Okay, es ist "nur" eine Biographie. Aber das Buch ist für mich derart gut geschrieben. Die Autorin hat eindeutig etwas zu sagen, da ist mehr dahinter als nur Sachinformationen, die Fakten sind aber auch so, dass man sich ein gutes Bild vom Leben der Werefkin und ihres Kreises machen kann. Das Buch war zu jeder Zeit sehr spannend und angenehm zu lesen. Absolut empfehlenswert!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. April 2010
Bei diesem Buch bin ich im Zwiespalt. - Für mich, der sich, da es keine eigenständige Biographie der Werefkin gab, alle Informationen mühsam aus anderen Büchern und Katalogen herausarbeiten mußte, bietet dies Buch wenig Neues.

Einzig allein kann man mehr über die russische Jugendzeit Werefkins erfahren. Doch über die Münchener Zeit, bis in die asconer Zeit, ist alles sehr knapp gehalten, fast wie durchgehechelt. Das wenige tatsächlich Neue darin kann man nur als Splitter bezeichnen.

Dem Buch sind auch einige farbige Wiedergaben der werefkinschen Bilder beigegeben. Aber auch hier bietet dem, der sich schon mit der Werefkin beschäftig und diebezügliche Kataloge gelesen und durchgesehen hat, nichts Neues; es sind die gängigsten Bilder die in anderen Katalogen schon auftauchen.

Für mich ist dies Buch so etwas wie eine Mogelpackung: Das Buch hat 335 Seiten. Davon sind aber nur 247 biographischer Text, dafür aber 88 ( ! ) Seiten Anmerkungen und bibliografische Hinweise. Mit so vielen Anmerkungen und bibliographischen Hinweisen, scheint das Buch gern wissenschaftlich dahkommen zu wollen. Allein, dies ist es nicht, es ist alles andere als das, es ist sehr persönlich gehalten.

Schade, ich hätte mir im Ganzen weitaus mehr gewünscht.

Für mich ist Brigitte Roßbeck eine überschätze Biographin, die oft vor heischender Beflissenheit das Ziel aus den Augen verliert.

Für alle aber, die nichts oder so gut wie nichts über die Werefkin wissen, scheint mir das Buch ganz gut geeignet.
0Kommentar| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. November 2011
Diese Biografie von Marianne von Werefkin ist tief, emotional, spannend und trotzdem fachlich fundiert bezüglich kunstgeschichtlich relevanter Zusammenhänge. Sie gibt einen wunderbaren "ganzheitlichen" Einblick in die Zeit und hebt Werefkins immensen intellektuellen Einfluss auf die "expressionistische Szene" heraus, als "Vorreiter", Antriebs- oder auch Inspirationsquelle in einer männerdominierenden Welt. Wieder einmal kommt Wassily Kandinsky ein wesentlicher Kollege der Werefkin eine eher unsympathische Rolle zu im Zuge des Austritts aus der Neuen Künstlervereinigung München und Initiator des Blauen Reiters. Aber auch sein Schaffen und das vieler anderer bedeutsamer Mitwirkender wird hier herausgestellt.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Mai 2010
Diese Biografie zu lesen ist in jedem Falle ein Gewinn.Brigitte Rossbeck verhilft mit ihrer Lebensbeschreibung der russischen Malerin Marianne von Werefkin dank exzellenter Recherchen und der Auswertung einer Fülle bislang unbekannter Briefe und sonstiger Ouellen zu überraschenden Einsichten- z.B. in Bezug auf Werefkins Beziehung zu Jawlensky.Ebenso gibt das Buch endlich eine schlüssige Antwort auf die Frage warum die Künstlerin, trotz großer Erfolge ein ganzes Jahrzehnt lang keinen Pinsel in die Hand nahm.
Die Autorin gewährt umfassend Einblick in das privilegierte Dasein der jungen Adeligen mit ausgeprägten sozialen Gewissen im Zarenreich, veranschaulicht deren künstlerische Entwicklung vom Naturalismus zum Expressionismus,liefert Beweise für Werefkins Rolle als Vordenkerin der Münchner Maleravantgarde und berichtet vom scheinbar nie versiegenden Lebensmut der völlig Verarmten im schweizerischen Exil.
Positiv wirkt sich auf den Lesefluss aus,dass Brigitte Rossbeck darauf verzichtet den Textteil mit ergänzenden Details oder Anekdoten zu überfrachten.Sie wurden in den Anhang verbannt um dort von besonders Wissbegierigen entdeckt zu werden.
Inhaltlich aufschlussreich, fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. April 2010
Eine Biografie über Marianne von Werefkin von Brigitte Roßbeck, die nur Freude macht.
Eine faszinierende Künstlerin wird dem Leser auf sehr anschaulicher aber auch spannender Weise nahegebracht.
Man erfährt über Herkunft, Jugend und vor allem über ihr künstlerisches Wirken Details, die bisher nicht so umfangreich und sehr gut recherchiert nachzulesen waren; im Besonderen durch die bisher unbekannten und offensichtlich erstmals übersetzten Briefe.
Marianne von Werefkin erlangt durch die Darstellungen der Autorin große Sympathie, Achtung und Bewunderung auf Grund der liebevoll beschriebenen Lebenslust, Charakterstärke und gleichzeitiger Liebenswürdigkeit.
Die gut gewählten Bilder vermitteln einen Überblick über die Genialität der Künstlerin.

Ein Buch, das auch den Lesern Freude macht, die M.v.W. bisher noch nicht kannten.
Ein Buch, das man sicherlich mehrmals gerne zur Hand nimmt.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. April 2010
Für alle, die am deutschen Im- und Expressionismus interessiert sind, ein überaus informatives Werk, das viele Einblicke in die Münchner Bohème zum Ende des 19. und Beginn des 20. Jahrhunderts bietet. Der Lebensweg der Werefkin von der behüteten russischen Adelstochter, der Schülerin Repkins und Gefährtin Jawlenkys, zur verarmten und vereinsamten Malerin in Ascona ist faszinierend und nimmt gefangen.

Die Abbildungen im Text zeigen deutlich ihren künstlerischen Wandel vom Naturalismus russischer Schule zur Expressionistin.

Mein Fazit: Brigitte Roßbeck ist es wieder einmal gelungen, uns eine Frauenpersönlichkeit, über die wir nur wenig wußten, nahe zu bringen.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Juli 2014
Es gelingt Brigitte Roßbeck immer wieder, dem Leser ein Sachbuch lebendig
und spannend nahe zu bringen.
Gestalt der blauen Reiter
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden