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am 17. November 2017
Obwohl ich einige Semester Physik studiert habe und mich gerne mit Physik und Mathematik beschäftige, war es für mich sehr schwer, den Gedankengängen des Autors zu folgen. Besonders den Zusatzerklärungen im Anhang. Trotzdem ist es verblüffend, auf welche Ergebnisse die Forscher kamen, als sie voraussetzten, dass es mehr als 3 Raumdimensionen gibt. Ich kann das Buch für alle empfehlen, die ein Physikstudium auch abgeschlossen haben. Für alle Nichtstudierten eher nicht, da im Buch doch einiges an Wissen vorausgesetzt wird(z.B. wie die Relativitätstheorien die klassische Physik abgelöst hat). Im Buch wird gesagt, dass es der Stringtheorie gelungen ist, alle 4 Grundkräfte zu vereinigen. Dies ist vorher keiner einzigen Theorie gelungen. Ausserdem schreibt der Autor( so wie ich es verstanden habe) , dass kurz nach dem Urknall die 4 Grundkräfte zusammengehörten und sie sich erst später getrennt haben. Es scheint aber auch Widersprüche im Buch zu geben, z.b. ist von Gravitonen als Kraftteilchen der Gravitation die Rede. Will man aber Einstein folgen, der sagt, Gravitation ist eine Eigenschaft des Raums( ausgelöst durch Massen), braucht man doch eigentlich keine Kraftteilchen, um die Gravitation zu erklären. Auf jeden Fall ein interessantes Buch
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am 19. November 2017
Sehr wissenschaftlich aufgearbeitet, aber für einen Laien leider nicht immer verständlich bzw. zu kompliziert. Aber das liegt vermutlich einfach am leider gar nicht einfachem Kontext. Dieses Buch gehört zu denen, die dann ein halbes Jahr auf dem Nachttisch liegen, bis maximal zur Mitte gelesen werden und dann ihr restliches Leben im Bücherschrank verschwinden. Schade eigentlich, da das Thema unglaublich spannend ist.
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am 29. April 2017
"Die Gleichungen der Stringtheorie sind so kompliziert, dass niemand ihre exakte Form kennt."

"Das Elegante Universum" ist nun leider schon etwas in die Jahre gekommen und trotzem konnte ich es mir nicht verkneifen, dieses Buch doch noch zu beschaffen. Astrophysiker Brian Greene ist mittlerweile ein großer bekannter auf diesem Gebiet und ich habe noch keinen Autor bis jetzt gefunden, der das Thema der "STRINGTHEORIE" so schmackhaft und verständlich darlegt. Nicht zum Grund wurde das Buch als "WISSENSCHAFTSBUCH 2000" gekürt und verdient meinen vollen Respekt, bezogen auf den dargelegten Inhalt und deren komplexen Argumentation.

Das Buch ist in 5 große Teile aufgeteilt, die jeweils nochmal in extra Kapitel gegliedert sind, wobei sich Teil 1 & 2 nochmals mit der Einleitung der Thematik, den Grundpfeilern beschäftigen, die als Grundlage dienen. Ganz konkret geht er auf die vier "NATURKRÄFTE" und deren verhalten ein, die aller Materie unterliegt. Albert Einsteins "RELATIVITÄTSTHEORIE und die "QUANTENMECHANIK und deren WELLENFUNKTION" bilden den Kern in Teil 2, da man Fieberhaft versucht beide Theorien zu vereinigen.
Ab Teil 3 wird es langsam ernst, da hier die "STRINGS" und deren "aufgewickelten DIMENSIONEN" ins Spiel kommen und das Mitdenken im Mikrokosmos einiges abverlangen. Mit der M-Theorie (Teil 4), da alle 5 Stringtheorien+die elfdimensionale Supergravitation sich vereinigen, versuchen die Wissenschaftler die Lücke zu schliesen und beide Theorien zur sogenannten "WELTFORMEL" zu vereinigen. Da der Stand des Buches nichtmehr aktuell ist, kann man schwer sagen inwieweit der Fortschritt zur heutigen Zeit ist. Nachfolgende Werke von Brian Greene geben da bestimmt mehr Auskunft darüber...

- Der Stoff, aus dem der Kosmos ist (2004) Siedler
- Die Verborgene Wirklichkeit: Paralleluniversen und die Gesetze des Kosmos (2012) Siedler
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am 29. November 2017
Ich weiß gar nicht wie lange ich dieses Buch schon habe - für jeden Urlaub nehme ich es mir immer wieder vor. Leider scheinen die Vorgänge innerhalb der kleinsten Dinge meinen Horizont zu übersteigen :D Aber die grundlegenden Erkenntnisse sind super interssant! Als Laie muss man das Buch tatsächlich immer wieder absetzen, um das Gelsene sacken zu lassen und überhaupt zu erfassen. Es ist wahres Gehirnjogging und immer wieder einen versuch wert bis zum Ende zu kommen!

Die Themen sind sehr gut gegliedert, so ist der Einstieg noch recht einfach. Man erfährt einiges über die Relativitätstheorie und die Schwierigkeit diese mit der Quantenmechanik zu vereinbaren. Es werden interssante Gedankenexperimente aufgeführt und wissenschaftliche Erkenntnisse so einfach wie möglich zu uerläutern. EIne oft sehr bildhafte Beschreibung hilft das Gelesene zu erfassen.

Für alle, die schon ein bisschen Vorwissen mitbringen auf jeden Fall ein sehr interssantes Buch! Einen Stern Abzug, weil es doch recht schnell so kompley wird, dass wahrscheinlich nicht nur mein Gehirn überfordert ist.
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am 10. Juni 2017
Gute Sprache und relativ weit in die Materie eintauchend ohne das man Spezialist sein muss. Nicht einfach aber verständlich und ein guter Einstieg
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am 7. Januar 2011
Bereits im ersten Kapitel bringt Brian Greene das Problem auf den Punkt. "So, wie sie gegenwärtig formuliert sind, können allgemeine Relativitätstheorie und Quantenmechanik nicht beide richtig sein. Die beiden Theorien ... wollen partout nicht zueinander passen."

Die allgemeine Relativitätstheorie beschreibt den Makrokosmos und die Quantenmechanik den Mikrokosmos. Bestimmte Fragestellungen im Bereich schwarzer Löcher erfordern die gleichzeitige Berücksichtigung beider Theorien. Ziel der Superstringtheorie ist es, die beiden Grundpfeiler der theoretischen Physik miteinander zu vereinen. Brian Greene gehört zu den führenden Physikern auf diesem Gebiet. Er beschreibt in diesem populärwissenschaftlichen Buch den Stand der Forschung.

Strings sind eindimensionale Objekte und können mit schwingenden Saiten verglichen werden. Die bisher bekannte Abfolge der Bausteine von Atomen über Protonen, Neutronen und Elektronen bis hin zu Quarks wird durch schwingende Fäden, den Strings, ergänzt. Autor Greene erläutert, dass die Auswechselung von punktartigen Materiebausteinen durch Strings der Unvereinbarkeit von Quantenmechanik und allgemeiner Relativitätstheorie ein Ende setzt. Nach den Erkenntnissen der Physiker kann dieser Ansatz dazu führen, dass die fundamentalen Bausteine und Kräfte der Natur erklärt werden können, wobei klar ist, dass die Physik nur das "wie" und nicht das "warum" erklären kann. Die mathematischen Grundlagen des physikalischen Modells sind äußerst komplex. Für eine hinreichende Beschreibung sind 11 Dimensionen erforderlich, von denen die meisten engräumig aufgewickelt sind. Es wird mit Näherungsformeln gearbeitet, da eine exakte Beschreibung nicht möglich ist. Ob diese jemals möglich sein wird, wird die Zukunft zeigen. Es mangelt an durchführbaren Experimenten zur Überprüfung der Theorie. M.E. existieren, ähnlich wie bei der Erforschung des Bewusstseins, prinzipielle Grenzen. Sämtliche Messwerkzeuge bestehen aus den gleichen elementaren Bausteinen, wie der zu messende Gegenstand selbst. Es gibt keinen unabhängigen Beobachter. Jedenfalls mangelt es nicht an dem notwendigen Enthusiasmus der Forscher, den Rätseln der Natur auf die Spur zu kommen.

Im Bereich populärwissenschaftlicher Literatur gibt es große Qualitätsunterschiede auf dem Büchermarkt. "Das elegante Universum" kommt zwar ohne Formeln aus, gehört aber zweifelsohne zu den anspruchsvolleren Werken dieser Art. Der Autor besticht in Klarheit und Ausführlichkeit seiner Erklärungen. Natürlich sind der Vorstellungskraft Grenzen gesetzt, da unsere eigene Wahrnehmung auf 3 Raumdimensionen beschränkt ist. Das Buch ist gleichermaßen für Fachleute und (an physikalischen Fragestellungen interessierte) Laien geeignet. Ich habe zum Thema mehrere Bücher gelesen, aber keines, welches im Hinblick auf Verständlichkeit mit diesem Buch mithalten könnte.
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am 22. Februar 2005
Ich habe "Das elegante Universum" gelesen, bin selbst Stringtheoretikerin, und habe mich unwahrscheinlich über die anschauliche Tiefe von Greenes Beschreibungen gefreut.
Für interessierte Leser - unbedingt auch Laien - möchte ich hier kurz erwähnen, dass Greene in diesem Buch die Grundlagen der Quantenmechanik noch einmal aufrollt, sowie die der speziellen und allgemeinen Relativitätstheorie. Dabei erläutert er die Gedanken anschaulich, benutzt intelligente Graphiken und fasst die Grundgedanken in überschaubare Kapitel und auch ausserphysikalische anschauliche Beispiele zusammen.
Weiter schreitet er dann fort zu dem Konzept der Symmetrien in der Physik, der Supersymmetrie, String-Theorie und Superstring-Theorie, beschreibt die Hoffnung der übergreifenden M-Theorie und der Supergravitation, wieder alles formellos und in Graphiken veranschaulicht. Schließlich beendet er das Buch noch mit einem Kapitel zur sogenannten "String-Kosmologie", einem der jüngsten Tochterbereiche der Stringtheorie.
Neben exakten und dennoch stets formelfreien Erklärungen, erzählt Greene auch aus seinem Alltag, aus der Geschichte der Superstringrevolutionen und wie er sie erlebte.
Insgesamt stellt das Buch meiner Meinung nach einen großen Überblick über die moderne Physik dar. Es finden sich darin viele exzellente anschauliche Beispiele und unvergessliche Graphiken - womit ich meine, dass sie so eindringlich gewählt sind, dass man Zusammenhang und Inhalt nicht vergessen wird.
Das Buch ist sicherlich anstrengend zu lesen, weil die Konzepte natürlich schwierig zu verstehen sind, auch, wenn sie gut erklärt werden. Man wird also durchaus länger brauchen, um das Buch ganz zu lesen. Wenn man sich diese Zeit aber nehmen möchte, dann finde ich insgesamt dieses eines der besten populärwissenschaftlichen Bücher unserer Zeit - meiner Meinung nach übertrifft es sogar Stephen Hawkings Werk "Eine kurze Geschichte der Zeit", weil es breiter ist, witziger und persönlicher geschrieben und auch, weil es noch näher an die aktuellen Forschung angrenzt - ganz exzellent und für interessierte Leser - vollkommene Laien unbedingt eingeschlossen - absolut zu empfehlen.
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am 10. Mai 2005
Physik ist nicht meine Lieblingsnaturwissenschaft. In der Schule fehlte mir wohl ein Lehrer, der es verstand, mir das Faszinierende dieser Disziplin verständlich zu machen.
Umso besser, dass es Autoren wie Brian Greene gibt, die sowohl herausragende Wissenschaftler als auch brillante Erzähler und Lehrer sind. Von Einstein, dem Entdecker der Relativitätstheorien, geht die Reise über Heisenberg und die Quantenphysik bis zur Superstring-Theorie, dem Steckenpferd, oder vielmehr: Spezialgebiet des Autors. Auf dieser auch heute noch nicht von allen Physikern akzeptierten Theorie liegt denn auch der Schwerpunkt des Buchs. Anschaulich beschreibt Greene, wie es zur Entwicklung der Theorie kam, wie sie abgelehnt, zum Teil verworfen und wiederbelebt wurde. Und natürlich erklärt Greene die Theorie - so leicht "verdaulich" wie irgend möglich.
Auch seine Beschreibungen der Relativität und der Quantenmechanik sind hervorragend geglückt, sodass man im Einstein-Jahr durchaus auch zu Greenes Werk greifen kann, um sich mit Einsteins Beiträgen zur modernen Physik vertraut zu machen.
Trotzdem dürfte das Buch nicht jedermanns Sache sein. Ein paar Grundkenntnisse der Physik sind zum Verständnis erforderlich und ebenso die Bereitschaft, sich intensiv mit dem Gelesenen auseinander zu setzen. Zudem lässt sich die Superstring-Theorie nicht experimentell bestätigen, sondern nur über höchst komplizierte mathematische Gleichungen (die allerdings im Buch nicht auftauchen), wodurch sie einen rein abstrakten Charakter erhält.
Darüber helfen die anschaulichen, humorvoll vorgetragenen Erläuterungen hinweg. Ob freilich der ironische Witz des Physikers Greene angemessen ins Deutsche übersetzt wurde, weiß ich nicht - ich habe die englische Originalversion gelesen.
Ein nicht umsonst preisgekröntes Buch, das unser Verständnis der Welten im Großen, dem Kosmos, und im Kleinen, dem Inneren der Atombausteine, revolutionieren kann.
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am 17. Februar 2007
Man kennt das Dilemma mit populärwissenschaftlichen Büchern: Zumeist findet sich außer einfacher Sprache und wenigen Beispielen, die vielleicht ansatzweise zum Denken auffordern, wenig. So hat auch Brian Green vollständig auf Formeln verzichtet und gibt zunächst eine sehr leicht verständliche Einführung der Relativitätstheorie und der Quantentheorie, um diese dann in der Stringtheorie zusammenzuführen. Das alles gelingt in hervorragender Leichtigkeit und unbekümmerter Sprache: Das Buch reisst auch jene mit, die schon bei einfacher Schulphysik überfordert waren. Vielleicht muss man deshalb gerade diese Leistung Brian Greens so hervorheben, dass es ihm gelungen ist, ein vortreffliches Werk für den interessierten Laien zu schreiben. Ich selbst habe das Buch genossen und selten aus der Hand legen können.

Andererseits zeigt beispielsweise Roger Penrose, dass man auch durchaus schwere Mathematik an den Leser bringen kann. Ich selbst habe mehrere wissenschaftliche Einführungen und Erläuterungen zur Relativitätstheorie und Quantenmechanik durchgearbeit und mich dann an den Lehrbüchern zur Stringtheorie versucht. Tatsächlich ist die Mathematik dieser faszinierenden Theorie so kompliziert, dass man sie nur in mühseligster Arbeit ansatzweise nachvollziehen kann.

Eben deshalb bietet sich hier Brian Green an: Man weiß zwar nichts über die tatsächliche vorderste Wissensfront der Stringtheorie, kann aber doch im Groben und sehr inspiriert mitreden. Vor allem aber merkt man, dass Brian Green selbst ein Begeisterter ist - und diese Begeisterung überträgt sich durch das gesamte Buch auf den Leser. Ich würde mir nichtsdestotrotz ein Werk wünschen, dass höherere Schulmathematik nicht scheut, um differenzierter an die Stringtheorie heranzuführen - wenn das überhaupt möglich ist.
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am 1. Januar 2014
Brian Greene ist ein exzellenter Erzähler wenn es um anschauliche Erklärungen moderner Physik geht. Das Buch beginnt mit einer populärwissenschaftlichen Einführung in die (spezielle und allgemeine) Relativitätstheorie sowie die Quantenmechanik und arbeitet sehr schön die Widersprüche zwischen beiden Theorien heraus und damit die Notwendigkeit, eine neue beide vereinigende Theorie zu entwerfen. Im zweiten Teil wird eine solche Theorie erkläret, die String-Theorie, auch populärwissenschaftlich, mit ihren wichtigsten Konsequenzen: verborgene Dimensionen, Supersymmetrie, Heerscharen von ``Elementarteilchen'', ... Es werden auch prinzipielle Ansätze für experimentelle Verifikation vorgestellt.

Leider hat sich Ende der 2000er Jahre die Euphorie für die Stringtheorie deutlich gedämpft, nachdem führende Stringtheoretiker eingestehen mussten, dass man in der Theorie soweit sie jetzt bekannt ist, nur wenig voraussagend quantitativ berechnen kann (``Not even wrong'' als bekanntestes Zitat). Seitdem hat auch der Absatz des Buches gelitten. Trotzdem ist es immer noch eine spannende Einführung und wer weiss, vielleicht finden sich ja eines Tages noch experimentelle Spuren, die auf die Stringtheorie hinweisen.
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